Conversions und Aktivitäten

Aktivitäten und Conversions

Auch als Spotlight bezeichnet
Conversion-Tracking ist eine kostenpflichtige Funktion, die in Ihrem Netzwerk möglicherweise nicht zur Verfügung steht.

Richten Sie eine Aktivität in DFP beispielsweise ein, um zu erfassen, wie viele Nutzer die Werbewebsite eines Werbetreibenden besuchen, nachdem sie eine Anzeige gesehen oder darauf geklickt haben. Sieht ein Nutzer eine Anzeige und besucht dann die Seite, ist das eine Conversion.

Aktivitätstypen

Der Aktivitätstyp legt genau fest, was die Aktivität erfasst:

  • Seitenaufrufe (Zähler): Zählt die Häufigkeit, mit der Nutzer durch eine Conversion zu der Seite gelangen, auf der sich das Aktivitäts-Tag befindet.

  • Besuche pro Tag (Zähler): Für jeden Besucher, der durch eine Conversion zu einer Seite gelangt, wird nur eine Conversion pro 24-Stunden-Tag gezählt. Der Tag beginnt um Mitternacht US-Ostküstenzeit.

  • Benutzerdefiniert (Zähler): Ermöglicht den Werbetreibenden das Verwenden einer Sitzungs-ID, um zu bestimmen, wann ein Conversion-Besuch eines Nutzers innerhalb eines 24-Stunden-Tags, der um Mitternacht US-Ostküstenzeit beginnt, als neue Conversion gezählt wird. Beachten Sie, dass selbst dann jeden Tag eine neue Conversion gezählt wird, wenn an aufeinanderfolgenden Tagen dieselbe Sitzungs-ID verwendet wird.

  • Gekaufte Artikel (Verkäufe): Erfasst den Geldwert jedes Kaufs im Rahmen einer Conversion sowie die Anzahl der gekauften Artikel und die Auftrags-ID. Der Werbetreibende muss diese Werte dynamisch einfügen, wenn die Webseite mit dem Tag geladen wird. Die Daten, die Sie an diese Tags übergeben, sind über Datenübertragung verfügbar.

  • Transaktionen (Verkäufe): Erfasst den Geldwert jedes Kaufs sowie die Auftrags-ID. Der Werbetreibende muss diese Werte dynamisch einfügen, wenn die Webseite mit dem Tag geladen wird. Die Daten, die Sie an diese Tags übergeben, sind in der Datenübertragung verfügbar.

  • Anwendungsdownloads (Zähler): Erfasst die Conversions, wenn ein Nutzer eine App heruntergeladen und diese erstmals gestartet hat. Die Conversion wird beim ersten App-Start gezählt.
    Diese Funktion kann nur bei In-App-Anzeigen eingesetzt werden. Conversions werden nicht gezählt, falls die Anzeige zuerst im Web gesehen, also auf einem Desktop-Computer oder Mobilgerät, und die App dann heruntergeladen wird.

Zählung der Conversions

Eine Conversion wird verzeichnet, wenn ein Nutzer eine Anzeige sieht oder darauf klickt und dann eine andere Aktion ausführt, also zum Beispiel die Webseite des Werbetreibenden besucht, etwas kauft oder eine App erstmals startet. Diese andere Aktion wird mit einem Aktivitäts-Tag erfasst. Sie erzeugen dieses Tag in DFP und senden es an Ihren Werbetreibenden, der es dann auf seiner Website oder in seiner mobilen App implementiert.

Wenn jemand eine Webseite mit Aktivitäts-Tags besucht, prüft DFP, ob der Nutzer im angegebenen Lookback-Window eine Anzeige des Werbetreibenden gesehen oder darauf geklickt hat. Ein Lookback-Window ist ein Zeitraum von Tagen, innerhalb dessen eine Impression oder ein Klick für einen Conversion-Bericht berücksichtigt wird.

Eine Conversion wird erfasst, wenn ein Aktivitäts-Tag von einem Nutzer ausgelöst wird, der innerhalb des angegebenen Lookback-Windows eine Anzeige gesehen oder auf eine Anzeige geklickt hat, die dem Werbetreibenden des Aktivitäts-Tags zugeordnet ist.

Beispielanwendungsfall

Im folgenden Beispiel sehen Sie eine mögliche Verwendung des Conversion-Trackings. Dabei wird der Ablauf vom ersten Betrachten der Anzeige durch den Nutzer bis zur Erstellung eines Conversion-Berichts dargestellt.

  1. Ein Web- oder App-Nutzer sieht eine DFP-Anzeige für Gratisklingeltöne.

    Der DFP-Ad-Server liest das DoubleClick-Cookie des Nutzers. Ist kein Cookie vorhanden, wird ein neues erstellt, aber nicht unbedingt gespeichert. Dies ist abhängig von den Browsereinstellungen.

  2. Später am selben Tag besucht der Nutzer die Website oder App des Werbetreibenden, die ein Anmeldeformular enthält. Der Nutzer muss dieses ausfüllen, damit er auf die kostenlosen Klingeltöne zugreifen kann.

    Damit der Werbetreibende erfassen kann, wie viele Nutzer das Formular aufrufen, hat er auf der Webseite bzw. in der App ein Aktivitäts-Tag implementiert. Das Tag führt einen Aufruf an DFP durch, um den Seitenaufruf zu erkennen und zu zählen. Im Rahmen dieses Prozesses prüft DFP das DoubleClick-Cookie des Nutzers, um festzustellen, ob der Nutzer zuvor die Anzeige des Werbetreibenden gesehen oder darauf geklickt hat. In diesem Fall wird der Seitenaufruf als View-through-Conversion gezählt.

  3. Der Nutzer sendet das Formular und wird zu einer Webseite oder App-Ansicht geführt, auf bzw. in der die E-Mail-Adresse des Nutzers bestätigt wird. Diese zweite Webseite oder App-Ansicht enthält ein anderes Aktivitäts-Tag, mit dem DFP die zweite View-through-Conversion erfasst.

  4. Der Werbetreibende erstellt in DFP Berichte zu den Aktivitäten auf seiner Website oder in seiner App. Werbetreibende können separate Berichte zu jeder Aktivität aufrufen oder die Informationen in aggregierter Form darstellen.

View-through- und Klick-Conversions

In den Berichten sind die Conversions in View-through-Conversions und Klick-Conversions aufgeteilt, je nachdem, auf welche Nutzerinteraktion die Conversion zurückgeht. Da eine Anzeige gesehen werden muss, bevor auf sie geklickt werden kann, bewertet DFP Klicks höher als Impressionen.

Um eine Doppelzählung von Conversions zu vermeiden, stuft DFP eine Conversion als Klick ein, wenn der Nutzer innerhalb des Lookback-Windows für Klicks auf eine Anzeige geklickt hat, obwohl es sich auch um eine View-through-Aktivität handelt. Sollte innerhalb des Lookback-Windows kein Klick verzeichnet werden, wird die Conversion der letzten infrage kommenden Impression im Lookback-Window zugeordnet.

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