Diskrepanzen zwischen Ad Manager und Google Analytics

Wir empfehlen, die Google Analytics- und Ad Manager-Zahlen aufgrund möglicher Diskrepanzen nicht zu vergleichen. 

Falls Sie erhebliche Abweichungen (>10 %) zwischen den Berichten in Google Ad Manager und denen in Google Analytics feststellen, überprüfen Sie folgende Punkte:

  • In Analytics werden Seitenaufrufe und in Google Ad Manager Anzeigenimpressionen aufgezeichnet. Vergleichen Sie die Berichte, die mit den zugehörigen Seiten in Analytics übereinstimmen, mit den entsprechenden Anzeigenflächen in den Google Ad Manager-Berichten.
  • Verwenden Sie in Google Ad Manager Inventarberichte und segmentieren Sie diese nach Anzeigenfläche, um einen möglichst präzisen Vergleich zu erhalten.
  • Aktivieren Sie die Spalte „Nicht ausgefüllte Impressionen“, um festzustellen, ob viele leere Anzeigen ausgeliefert werden.
  • Überprüfen Sie, ob sich der Google Ad Manager- und der Analytics-Code auf derselben Seite und an der richtigen Stelle innerhalb des HTML-Codes befinden.
  • Überprüfen Sie, ob alle Anpassungen in allen Produkten konsistent sind, einschließlich Ad Manager, Google Analytics und Google Tag Manager. Falls Sie beispielsweise einen benutzerdefinierten Domainnamen für Google Analytics verwenden möchten, muss die benutzerdefinierte Domain mit Ad Manager konsistent sein und vor der GPT-Anfrage festgelegt werden.
  • Zur Einhaltung der aktuellen Bestimmungen wird in Google Analytics entweder das Transparency & Consent Framework oder der Einwilligungsmodus verwendet. Die Einwilligung zum Ausliefern einer Anzeige auf einer bestimmten Website entspricht allerdings nicht der Einwilligung für die Landingpage. Das erklärt unter Umständen Abweichungen zwischen der Zahl der Klicks in der Umgebung des Publishers und der Zahl der Klicks, die auf der Landingpage erfasst wird.
  • In Google Analytics wird mit der Stichprobenerhebung begonnen, sobald eine bestimmte Anzahl von Klicks erzielt wurde. Auch die Stichprobenerhebung kann zu Diskrepanzen führen.
  • Berücksichtigen Sie das Rücksendungs-Szenario, bei dem ein Drittanbieter-Creative über Ad Manager ausgeliefert wird. Wenn im Drittanbietersystem keine infrage kommende Anzeige verfügbar ist, wird ein Rücksendungs-Tag an Ad Manager zurückgegeben. Das löst Folgendes aus:
    • 1. Der Nutzer wird auf eine Seite geleitet, woraufhin eine Anforderung an Ad Manager gesendet wird.
    • 2. Über Ad Manager wird ein Drittanbieter-Tag an die Nutzerseite als Creative zurückgegeben.
    • 3. Der Drittanbieter hat kein auszulieferndes Inventar und gibt stattdessen ein GPT-Rücksendungs-Tag an die Seite als Creative zurück.
    • 4. Im Browser des Nutzers geht das GPT-Rücksendungs-Tag vom Drittanbieter ein und es erfolgt ein weiterer Aufruf an Ad Manager.
    • 5. Dann wird eine Anzeige ausgeliefert und eine Impression in Ad Manager erfasst.

      ​In diesem Beispiel wird in Google Analytics ein Seitenaufruf erfasst und in Ad Manager werden zwei Impressionen berücksichtigt: eine aus Schritt 2 und eine aus Schritt 5. 

Aber auch wenn Ihr Code korrekt eingerichtet ist, kann es Unterschiede zwischen Google Analytics und Google Ad Manager geben.

Anzeigenimpressionen in Ad Manager im Vergleich zu Seitenaufrufen in Google Analytics

Dafür, dass eine Anzeigenimpression in Google Ad Manager nicht notwendigerweise mit einem Seitenaufruf in Google Analytics identisch sein muss, kann es verschiedene Gründe geben:

  • Separater JavaScript-Code: In Google Ad Manager wird bei Display-Anzeiben eine Impression gezählt, wenn der Server mit einer Anzeigenanfrage antwortet. Analog dazu gilt für Analytics, dass ein Seitenaufruf nur dann erfasst wird, wenn der Google Analytics-Tracking-Code im Browser des Nutzers ausgeführt wird. Da sich diese Codes an unterschiedlichen Stellen auf Ihrer Seite befinden, wird möglicherweise nur eines dieser JavaScript-Snippets geladen.

    Falls sich Ihr Analytics-Code unten auf der Seite befindet, kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass ein Nutzer eine Seite aufruft und dann wieder verlässt, bevor die Seite vollständig geladen und der Tracking-Code ausgeführt werden konnte. In diesem Fall ist es möglich, dass in Google Ad Manager eine Anzeigenimpression gezählt wird, in Analytics aber kein Seitenaufruf. Das kann dazu führen, dass die Anzahl an Impressionen in Google Ad Manager höher ist als jene der Seitenaufrufe in Analytics.
  • iFrames: Einige Publisher haben für die Anzeigenauslieferung Google Ad Manager-Tags in einem iFrame platziert. In Browsern, in denen das <iframe>-Tag nicht unterstützt wird, werden keine Impressionen erfasst. Daher ist die Zahl von erfassten Seitenaufrufen in Analytics möglicherweise höher als jene der Impressionen in Google Ad Manager.

    Bei Browsern, die iFrame-Tags unterstützen kann die Platzierung von Google Ad Manager-Tags in einem iFrame zu zusätzlichen Neuanfragen zwischen dem Browser und dem Server führen. Aufgrund dieser zusätzlichen Latenz verlassen möglicherweise einige Nutzer die Seite, bevor die Aufrufe für Analytics und Google Ad Manager im Browser ausgeführt werden konnten.

    • Sicherheitssoftware (Werbeblockersoftware): Die Zahl Ihrer Impressionen in Google Ad Manager kann auch dadurch reduziert werden, dass persönliche Firewalls oder sonstige Werbeblockersoftware die Darstellung von Google Anzeigen auf Ihrer Website verhindern oder Teile der Anzeige verdecken. Damit Google Anzeigen ausgeliefert werden können, müssen die Nutzer die Funktionen zur Anzeigenblockierung in der Internetsicherheitssoftware deaktiviert haben.
    • Zeitzone: Wenn die Zeitzonen in Analytics und in Google Ad Manager nicht übereinstimmen, werden in den beiden Gruppen von Berichten Informationen aus unterschiedlichen Zeiträumen für dasselbe angezeigte Datum gesammelt. Zeitzone für Ihre Google Analytics-Berichte festlegen
    • Analytics-Profile: Mit Analytics können Sie unterschiedliche Profile erstellen, um Daten zu filtern. Falls Sie ein Profil ansehen, in dem einige Daten herausgefiltert werden, werden die Google Ad Manager-Daten nicht angezeigt, die den herausgefilterten Daten entsprechen. Filter erstellen und Berichtsdaten mithilfe von Filtern überprüfen
  • Lösungen für Videoanzeigen-Companions: In Google Analytics werden mit Lösungen für Videoanzeigen Impressionen von Companion-Anzeigen erfasst, weil es sich dabei um Displayanzeigen handelt. Anzeigenimpressionen, die über Lösungen für Videoanzeigen erzielt werden, werden allerdings nicht einbezogen. Wenn Sie die Gesamtzahlen der Impressionen vergleichen, sollten Sie daher auch unbedingt die über Lösungen für Videoanzeigen-Companions erzielten Impressionen berücksichtigen.

Vergleich zwischen Anzeigenimpressionen und Seitenaufrufen

Wenn Sie die Anzeigenimpressionen mit Seitenaufrufen vergleichen, sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Frames: Falls der Tracking-Code von Analytics sowohl auf einer in Frames eingebetteten Seite als auch auf der Seite mit dem Frame vorhanden ist, registriert Analytics in der Regel zwei Seitenaufrufe für diesen Besuch. Dies kann dazu führen, dass in Analytics zu viele Seitenaufrufe berücksichtigt werden. Websites mit Frames
  • _trackPageview-Funktion: Wenn Sie die _trackPageview-Funktion verwenden, ist die in Google Analytics angegebene Zahl von Seitenaufrufen möglicherweise leicht erhöht. Mit der Funktion werden virtuelle Seitenaufrufe für bestimmte Ereignisse erzeugt, beispielsweise PDF-Downloads, die in Ihrem Google Ad Manager-Konto nicht gezählt werden. Beispiele für Zielvorhaben und Anwendungsmöglichkeiten
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