Monetarisierung bei Content ID-Einsprüchen

Die Monetarisierung während eines Content ID-Einspruchsverfahrens bleibt aktiviert, wenn sowohl der YouTuber als auch der Content ID-Antragsteller mit dem Video Einnahmen erzielen möchten. Du kannst jederzeit Einspruch gegen einen Content ID-Anspruch einlegen. Wenn du innerhalb der ersten fünf Tage nach Erhalt des Anspruchs Einspruch erhebst, wird der mit diesem Video erzielte Umsatz ab dem Tag, an dem der Content ID-Anspruch erhoben wurde, einbehalten. Entscheidest du dich hingegen erst nach Ablauf von fünf Tagen zu einem Einspruch gegen den erhobenen Anspruch, wird der erzielte Umsatz ab dem Tag des Einspruchs einbehalten.

Der Umsatz wird für die Dauer des Einspruchsverfahrens separat einbehalten. Sobald über den Einspruch entschieden wurde, wird der Umsatz an die entsprechende Partei ausbezahlt.

Beim Verfahren für Content ID-Einsprüche können der Antragsteller oder du in jeder Phase verschiedene Maßnahmen ergreifen. Durch Klicken auf eine der Phasen erfährst du, wie sich die einzelnen möglichen Maßnahmen auf den Umsatz auswirken.

Content ID-Einspruch erheben

Nachdem ein Content ID-Anspruch auf dein Video erhoben wurde, kannst du auf drei Weisen reagieren. 

  • Du unternimmst nichts gegen den Anspruch auf dein Video: Nach fünf Tagen wird der einbehaltene Umsatz an den Antragsteller weitergeleitet. 
  • Du legst innerhalb von fünf Tagen, nachdem Anspruch erhoben wurde, Einspruch ein: In diesem Fall werden weiterhin Werbeanzeigen eingeblendet und es wird der gesamte Umsatz einbehalten, der mit dem Video erzielt wird, bis dein Einspruch vom Antragsteller überprüft wurde.
  • Du legst nach Ablauf von fünf Tagen, nachdem Anspruch erhoben wurde, Einspruch ein: Der Umsatz wird ab dem Zeitpunkt des Einspruchs einbehalten.
Weitere Informationen zum Verfahren für Content ID-Einsprüche

Wenn du Einspruch gegen einen Content ID-Anspruch einlegst, wird der Antragsteller benachrichtigt und muss innerhalb der nächsten 30 Tage reagieren. Während dieses Verfahrens werden weiterhin Werbeanzeigen eingeblendet und es wird der gesamte Umsatz einbehalten, der mit dem Video erzielt wird.

Der Antragsteller kann auf unterschiedliche Weise auf deinen Einspruch reagieren:

  • Den Anspruch zurückziehen: Der Urheberrechtsinhaber kann freiwillig den Anspruch zurückziehen, falls er deinen Einspruch akzeptiert. Solange keine anderen Ansprüche auf dein Video erhoben wurden, wird der Umsatz, der während des Einspruchsverfahrens erzielt wurde, an dich weitergeleitet. 
  • Den Anspruch aufrechterhalten: Falls der Urheberrechtsinhaber glaubt, dass dieser Einspruch unzulässig ist, kann er seinen Anspruch weiter aufrechterhalten. Danach kannst du mit einer Beschwerde reagieren, wenn du überzeugt von deinem Einspruch bist.
  • Deaktivierung wegen Urheberrechtsverletzung beantragen: Der Antragsteller kann eine Deaktivierung beantragen, damit dein Video aus YouTube entfernt wird. In diesem Fall erhält dein Konto eine Urheberrechtsverwarnung.
Content ID-Beschwerde einreichen

Wenn der Antragsteller im Anschluss an deinen Einspruch seinen Anspruch aufrechterhält, hast du verschiedene Optionen:

  • Du unternimmst nichts gegen den Anspruch auf dein Video: Nach fünf Tagen wird der einbehaltene Umsatz an den Antragsteller weitergeleitet.
  • Du legst innerhalb von fünf Tagen nach dem Anspruch Beschwerde ein: In diesem Fall werden weiterhin Werbeanzeigen ausgeliefert und es wird der gesamte Umsatz einbehalten, der mit dem Video erzielt wird, bis deine Beschwerde vom Antragsteller überprüft wurde.
  • Du legst nach Ablauf der ersten fünf Tage nach dem Anspruch Beschwerde ein: Der Umsatz wird ab dem Zeitpunkt der Beschwerde einbehalten.

Weitere Informationen zum Verfahren für Content ID-Beschwerden

Wenn du gegen einen Content ID-Anspruch Beschwerde einlegst, wird der Antragsteller benachrichtigt und muss innerhalb der nächsten 30 Tage reagieren. Während dieses Verfahrens werden weiterhin Werbeanzeigen eingeblendet und es wird der gesamte Umsatz einbehalten, der mit dem Video erzielt wird. 
Der Antragsteller kann auf unterschiedliche Weise auf deine Beschwerde reagieren:
  • Den Anspruch zurückziehen: Der Antragsteller kann freiwillig den Anspruch zurückziehen, falls er deine Beschwerde akzeptiert. Solange keine anderen Ansprüche auf dein Video erhoben wurden, wird der Umsatz, der während des Einspruchsverfahrens erzielt wurde, an dich weitergeleitet. 
  • Zeitlich verzögerte Deaktivierung beantragen: Falls der Antragsteller diese Option wählt, hast du sieben Tage Zeit, um die Beschwerde freiwillig zu widerrufen. Dadurch kannst du eine Deaktivierung vermeiden. Der urheberrechtliche Anspruch auf dein Video bleibt weiterhin aktiv. Während dieser sieben Tage werden weiterhin Werbeanzeigen ausgeliefert und es wird der gesamte Umsatz einbehalten, der mit dem Video erzielt wird.
  • Deaktivierung wegen Urheberrechtsverletzung beantragen: Wenn der Antragsteller weiterhin von der Gültigkeit seines Anspruchs überzeugt ist, kann er eine Deaktivierung beantragen, damit dein Video aus YouTube entfernt wird. In diesem Fall erhält dein Konto eine Urheberrechtsverwarnung.

Falls der Antragsteller deine Beschwerde ablehnt und eine Deaktivierung wegen Urheberrechtsverletzung beantragt, kannst du eine Gegendarstellung einreichen. Gegendarstellungen können jederzeit eingereicht werden. Wenn du innerhalb von fünf Tagen nach dem Erhalt des Deaktivierungsantrags eine Gegendarstellung einreichst, wird der Umsatz weiterhin einbehalten, bis das vollständige Anspruchsverfahren abgeschlossen wurde. Weitere Informationen zum Verfahren für Gegendarstellungen

Wenn ein Content ID-Anspruch auf dein Video nach einem Einspruch zurückgezogen wird und in diesem Zeitraum Einnahmen damit erzielt wurden, werden diese Informationen möglicherweise nicht in YouTube Analytics angezeigt. Wurde der Einspruch nicht in ein und demselben Monat erhoben und geklärt, werden die Umsatzdaten in YouTube Analytics nicht aktualisiert. Wenn du Zugriff auf Berichte zum Herunterladen im Content-Manager hast, findest du diese Informationen auch im Korrekturbericht. 
 
Solltest du dich aus irgendeinem Grund dafür entscheiden, dein Video während des Einspruchsverfahrens nicht zu monetarisieren, kannst du die Monetarisierung in Creator Studio im Abschnitt Video-Manager deaktivieren.

Weitere Informationen zu Content ID

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