Selbstmord und Selbstverletzung

Inhalte, die selbstverletzendes Verhalten fördern, Ekel erregen oder schockieren sollen, sind auf YouTube nicht zulässig. Nutzer dürfen allerdings Inhalte veröffentlichen, in denen sie ihre Erfahrungen mit Depressionen, Selbstverletzung oder anderen psychischen Problemen schildern.

Umgang mit diesen Inhalten

Wenn du auf Inhalte stößt, in denen eine selbstmordgefährdete oder eine sich selbst verletzende Person gezeigt wird, kontaktiere bitte die lokalen Behörden und melde uns das Video umgehend. 

Denke daran, dass du mit Depressionen oder Selbstmordgedanken nicht alleine bist. Wenn du Hilfe brauchst, kannst du dich rund um die Uhr kostenlos an verschiedene Organisationen in den USA wenden:

  • 1-800-273-8255 anrufen: Die speziell ausgebildeten Berater der National Suicide Prevention Lifeline sind rund um die Uhr erreichbar. Anrufe sind kostenlos und werden vertraulich behandelt. Weitere Informationen findest du unter www.suicidepreventionlifeline.org.
  • SMS mit "WELL" an 741-741 senden: Über die Crisis Text Line kannst du dich per SMS mit einem speziell ausgebildeten Berater austauschen. Du erhältst anonym und kostenlos rund um die Uhr seelischen Beistand. Weitere Informationen findest du unter www.crisistextline.org.
  • Auf der Website www.befrienders.org findest du eine umfassende Liste mit Organisationen zur Suizidprävention, die sich um hilfsbedürftige Menschen kümmern. Nutze diese Website, wenn du jemanden suchst, mit dem du über deine Probleme sprechen kannst.
  • Im Google Sicherheitscenter findest du ebenfalls eine umfassende Liste mit lokalen Organisationen, die helfen können.

Hier erhältst du weitere Informationen:

  • www.selfinjury.com: S.A.F.E. Alternatives ist ein Netzwerk mit einem umfangreichen Informationsangebot, das sich der Bekämpfung selbstverletzenden Verhaltens verschrieben hat.
  • www.sioutreach.org: Die Initiative SiOS bietet Informationen und Ressourcen zum Thema Selbstverletzung für alle, die sich selbst Schaden zufügen oder unter diesem Problem gelitten haben, sowie für alle, die helfen möchten.

Was bedeutet das für dich?

Wenn du Inhalte veröffentlichst:

YouTube-Nutzer sollten keine Angst haben, offen über psychische Probleme oder Selbstverletzung zu sprechen. Die unten beschriebenen Inhalte dürfen auf YouTube aber nicht veröffentlicht werden.

  • Inhalte, die Selbstmord fördern oder verherrlichen
  • Anleitungen zur Selbstverletzung
  • Drastische Bilder von Selbstverletzungen, die Zuschauer schockieren oder Ekel hervorrufen sollen

Diese Richtlinien gelten für Videos, Videobeschreibungen, Kommentare, Livestreams sowie alle sonstigen YouTube-Produkte und ‑Funktionen. Dies ist keine vollständige Liste

Was passiert, wenn Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen?

Wenn deine Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen, entfernen wir sie und benachrichtigen dich per E-Mail darüber. Beim ersten Verstoß gegen unsere Community-Richtlinien gibt es eine Warnung, die noch keine Konsequenzen für deinen Kanal hat. Bei weiteren Verstößen bekommst du eine Verwarnung. Nach drei Verwarnungen wird dein Kanal gekündigt. Weitere Informationen zu Verwarnungen

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