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Richtlinien zu Hassrede


 
Die Sicherheit unserer Creator, Zuschauer und Partner hat für uns höchste Priorität. Jeder Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten, dass unsere lebendige Community bestmöglich geschützt wird. Die Community-Richtlinien spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie sind die Grundlage dieser gemeinsamen Verantwortung, dass YouTube ein sicherer Ort bleibt. Darum ist es wichtig, dass jeder, der unsere Plattform nutzt, diese Bestimmungen kennt und versteht. Nimm dir bitte die Zeit und lies dir die Richtlinien unten gründlich durch. Auf dieser Seite findest du eine vollständige Auflistung unserer Richtlinien.
Hinweis: Am 5. Juni 2019 haben wir einige Änderungen an unseren Richtlinien zu Hassrede bekannt gegeben. Weitere Informationen dazu findest du hier. Die unten stehende Richtlinie wurde schon entsprechend überarbeitet.

Hassrede und Volksverhetzung sind auf YouTube nicht erlaubt. Wir erlauben keine Inhalte, die Gewalt oder Hass gegenüber Einzelpersonen oder Gruppen fördern, weil diese ein Merkmal haben, das im Rahmen der YouTube-Richtlinien einer geschützten Gruppe zugeordnet ist:

  • Alter
  • Gesellschaftsklasse
  • Behinderung
  • Ethnische Herkunft
  • Geschlechtsidentität und -ausdruck
  • Nationalität
  • Hautfarbe
  • Einwanderungsstatus
  • Religion
  • Geschlecht
  • Sexuelle Orientierung
  • Opfer von schwerwiegenden Gewaltereignissen und deren Angehörige
  • Veteranenstatus

Wenn du auf Inhalte stößt, die gegen diese Richtlinien verstoßen, melde sie uns bitte. Hier erfährst du, wie du Verstöße gegen unsere Community-Richtlinien melden kannst. Wenn du mehrere Videos oder Kommentare dieser Art gefunden hast, kannst du den Kanal melden.

Was bedeutet diese Richtlinie für dich?

Wenn du Inhalte veröffentlichst

Veröffentliche keine Inhalte auf YouTube, wenn diese mindestens eine der folgenden Absichten verfolgen:

  • Aufruf zu Gewalt gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe. Drohungen sind auf YouTube nicht erlaubt. Auch indirekte Aufrufe zu Gewalt betrachten wir als tatsächliche Drohungen. Weitere Informationen zu unseren Richtlinien zu Drohungen und Belästigung
  • Schüren von Hass gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe.

Weitere Inhalte, die gegen diese Richtlinien verstoßen

  • Die Entmenschlichung von Einzelpersonen oder Gruppen durch die Bezeichnung als „Untermenschen“ oder den Vergleich mit Tieren, Insekten, Ungeziefer, Krankheiten oder anderen nicht-menschlichen Wesen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe.
  • Das Verherrlichen von Gewalt gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe.
  • Das Verwenden von rassistischen, religiösen oder anderen Beleidigungen und Stereotypen, die aufgrund der Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe Hass schüren. Darunter fallen Inhalte in gesprochener, schriftlicher oder bildlicher Form, die diese Stereotypen propagieren oder als Fakten darstellen.
  • Behauptungen, dass Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe körperlich oder geistig minderwertig oder krank sind bzw. körperliche oder geistige Schwächen haben. Dazu zählt auch, eine solche Gruppe abzuwerten, indem sie im Vergleich zu einer anderen als weniger intelligent, weniger begabt oder als geschädigt bezeichnet wird. Dazu gehören auch Aufrufe zur Unterwerfung von oder Herrschaft über Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe.
  • Propagandieren hasserfüllter Überlegenheitsideologie, in der behauptet wird, dass eine bestimmte Gruppe einer anderen, geschützten Gruppe überlegen sei, und ausgehend davon Gewalt, Diskriminierung, Segregation oder Ausgrenzung gerechtfertigt wird. Das gilt unter anderem für Inhalte, die hasserfüllte Überlegenheitsideologien enthalten, wie z. B. die Anwerbung neuer Mitglieder oder Bitte um finanzielle Unterstützung der Ideologie, sowie Musikvideos, die in den Texten, Metadaten oder Bildern hasserfüllte Überlegenheitsideologien enthalten.
  • Verschwörungsmythen, die Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe als böse, unredlich oder arglistig beschreiben.
  • Leugnen oder Verharmlosen von gut dokumentierten schwerwiegenden Gewalttaten oder Opfern eines solchen Ereignisses.
  • Angriffe auf Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund der Tatsache, dass sie sich emotional, romantisch und/oder sexuell zu jemand anderem hingezogen fühlen.

Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche und künstlerische Inhalte

Wir gestatten möglicherweise Inhalte, die Hassrede oder Volksverhetzung enthalten, sofern die entsprechenden Inhalte zusätzlichen pädagogischen, dokumentarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Kontext bieten. Ein zusätzlicher Kontext kann die Verurteilung, Widerlegung, Einbeziehung gegenteiliger Ansichten oder die satirische Darstellung von Hassreden umfassen. Dies ist kein Freifahrtschein zum Bewerben von Hassrede oder Volksverhetzung. Beispiele:

  • Eine Dokumentation über eine Gruppe, die zu Hass aufruft: Pädagogische Lerninhalte, die weder die Gruppe noch deren Anschauungen unterstützen, sind erlaubt. Dokumentationen, die zu Gewalt oder Hass aufrufen, sind nicht gestattet.
  • Eine Dokumentation über die wissenschaftliche Erforschung des Menschen: Eine Dokumentation darüber, wie sich verschiedene Theorien im Laufe der Zeit verändert haben, auch wenn einige der vorgestellten Theorien die Unterlegenheit oder Überlegenheit bestimmter Gruppen vorgeben, ist erlaubt, da sie pädagogische Zwecke verfolgt. Dokumentationen, in denen behauptet wird, es gebe aktuelle wissenschaftliche Belege für die vermeintliche Minderwertigkeit einer Einzelperson oder Gruppe, sind nicht erlaubt.
  • Historische Aufzeichnungen eines Ereignisses wie dem Zweiten Weltkrieg, die nicht Gewalt und Hass fördern. 

Das gilt für Videos, Videobeschreibungen, Kommentare, Livestreams sowie für alle anderen YouTube-Produkte und ‑Funktionen. Denk daran, dass diese Richtlinien auch für externe Links in deinen Inhalten gelten. Dazu gehören unter anderem anklickbare URLs und die verbale Weiterleitung auf andere Websites in deinen Videos. 

Bei pädagogischen, dokumentarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Inhalten, die Hassrede oder Volksverhetzung enthalten, muss der Kontext in den Bildern oder Audioinhalten des Videos selbst ersichtlich sein. Die Angabe im Titel oder in der Beschreibung reicht nicht aus.

Monetarisierungsauschluss und andere Strafen 

In einigen seltenen Fällen werden Inhalte entfernt oder andere Strafen verhängt, wenn ein Creator:

  • Zuschauer wiederholt zu unangemessenem Verhalten auffordert.
  • bei mehreren Uploads eine Gruppe von Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe attackiert, beleidigt und beschimpft.
  • eine Gruppe von Menschen, die zu einer geschützten Gruppe gehören, aufgrund sozialem oder politischem Hintergrund dem Risiko von Körperverletzungen aussetzt.
  • mit dem Ziel der finanziellen Bereicherung Inhalte erstellt, in denen gegenüber einer Gruppe von Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe wiederholt Feindseligkeiten angefacht werden, und so YouTube als Plattform schadet.

Beispiele

Hier findest du einige Beispiele für Hassrede oder Volksverhetzung, die auf YouTube nicht gestattet sind.

  • „Ich freue mich, dass es zu diesem [gewalttätigen Ereignis] gekommen ist. Sie haben bekommen, was sie verdienen [in Bezug auf Personen einer geschützten Gruppe].“
  • „[Personen einer geschützten Gruppe] sind Schweine“ oder „[Personen einer geschützten Gruppe] sind Tiere“.

Weitere Beispiele

  • „Geht raus und schlagt [eine Person einer geschützten Gruppe].“
  • „Alle [Personen einer geschützten Gruppe] sind Verbrecher und Kriminelle.“
  • „[Person in einer geschützten Gruppe] ist der Abschaum der Menschheit.“
  • „[Personen in einer geschützten Gruppe] sind eine Seuche.“
  • „[Personen in einer geschützten Gruppe] sind nicht so intelligent wie wir, weil ihr Gehirn kleiner ist.“
  • „[Geschützte Gruppe] bedroht unsere Existenz, daher sollten wir jede Gelegenheit nutzen, sie aus dem Land zu vertreiben.“
  • „[Geschützte Gruppe] will die Weltherrschaft an sich reißen und uns vernichten.“
  • „[Personen in einer geschützten Gruppe] sind einfach nur psychisch krank und brauchen Behandlung.“
  • „[Person in einer geschützten Gruppe] sollte keine Schule besuchen, denn sie sollte überhaupt keine Bildung erhalten.“
  • „Alle angeblichen Opfer dieses Gewaltereignisses sind nur Schauspieler. Niemand wurde verletzt, das ist alles nur gelogen.“
  • „Bei diesem Ereignis sind zwar Menschen gestorben, aber nur eine unerhebliche Anzahl.“
  • Das Rufen von „[Personen einer geschützten Gruppe] sind Abschaum!“, unabhängig davon, ob eine Person zur geschützten Gruppe gehört oder nicht. 
  • Videospiele, die entwickelt oder modifiziert ("gemoddet") wurden, um Gewalt oder Hass gegen eine Gruppe mit den oben genannten Merkmalen zu schüren.

Beachte, dass dies nur einige Beispiele sind. Veröffentliche Inhalte nicht, wenn du glaubst, dass sie gegen diese Richtlinien verstoßen könnten.

Was passiert, wenn Inhalte gegen diese Richtlinie verstoßen?

Wenn deine Inhalte gegen diese Richtlinie verstoßen, entfernen wir sie und benachrichtigen dich per E-Mail darüber. Wenn wir nicht bestätigen können, dass ein von dir geposteter Link sicher ist, entfernen wir ihn möglicherweise. URLs im Video selbst oder in den Metadaten des Videos, die gegen die Richtlinien verstoßen, können dazu führen, dass das Video entfernt wird.

Beim ersten Verstoß gegen unsere Community-Richtlinien wird im Normalfall eine Warnung erteilt, die aber noch keine weiteren Konsequenzen für deinen Kanal hat. Du erhältst die Möglichkeit, an einem Richtlinientraining teilzunehmen, damit die Warnung nach 90 Tagen abläuft. Der Zeitraum von 90 Tagen beginnt mit dem Abschluss des Trainings und nicht mit dem Erhalt der Warnung. Wenn du innerhalb dieser 90 Tage jedoch gegen dieselbe Richtlinie verstößt, läuft die Warnung nicht ab und dein Kanal erhält eine Verwarnung. Wenn du nach Abschluss des Trainings gegen eine andere Richtlinie verstößt, erhältst du eine weitere Warnung.

Bei drei Verwarnungen innerhalb von 90 Tagen wird dein Kanal geschlossen. Weitere Informationen zu Verwarnungen

Wiederholte Verstöße gegen die Community-Richtlinien oder die Nutzungsbedingungen können dazu führen, dass wir deinen Kanal oder dein Konto kündigen. Das gilt auch im Fall eines einzelnen schweren Verstoßes oder wenn ein Kanal gezielt für einen Richtlinienverstoß genutzt wird. Personen, die wiederholt gegen die Richtlinien verstoßen, können von uns daran gehindert werden, an den Richtlinientrainings teilzunehmen. Weitere Informationen zur Schließung von Kanälen oder Konten

Wenn wir der Meinung sind, dass deine Inhalte Hassrede oder Volksverhetzung nahekommen, schränken wir möglicherweise die verfügbaren YouTube-Funktionen für diese Inhalte ein. Weitere Informationen zu eingeschränkten Funktionen

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