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Best Practices zu Inhalten für Jugendliche

YouTube ist eine Schnittstelle zwischen Jugendkultur und Lernen. Ganz gleich ob es ums Entdecken neuer Anime-Serien, Hilfe bei den Mathematik-Hausaufgaben oder das Anhören von Songs des Lieblingskünstlers geht – junge Nutzer suchen auf YouTube nach Informationen und einer Community, die ihre Interessen teilt.

Der Schutz von Jugendlichen hat für uns schon immer Priorität. Deshalb investieren wir kontinuierlich in hochwertige und altersgerechte Inhalte, die den individuellen Interessen und Bedürfnissen junger Nutzer entsprechen, und stellen dabei ihre Sicherheit und ihr Wohlbefinden in den Vordergrund.

Die entwicklungsbezogenen Bedürfnisse der jüngeren Nutzer von YouTube müssen mit noch mehr Vorsicht behandelt werden. Creator, deren Publikum auch Jugendliche umfasst, spielen eine wichtige Rolle dabei, YouTube zu einer sichereren Plattform zu machen, auf der sie sich relevante Inhalte ansehen können. Wir wissen, dass nicht alle Jugendlichen gleich sind. Die in diesem Artikel aufgeführten Best Practices sind allgemeine Konzepte für das Entwickeln verantwortungsbewusster und unterhaltsamer Inhalte für Jugendliche. Darin erfährst du, wie du hochwertige, inspirierende, informative und motivierende Videos erstellen kannst, die die Entwicklung von Jugendlichen fördern und sie gleichzeitig unterhalten.

Dazu haben wir unten einige Qualitätskriterien zusammengestellt, die Creatorn bei der Erstellung von Inhalten für Kinder und Familien als Leitfaden dienen sollen. Diese Kriterien wurden in Zusammenarbeit mit Experten für Kindesentwicklung erstellt und basieren auf umfassenden Studien.

Anhand der Liste unten (nicht vollständig) soll besser nachvollziehbar sein, welche Inhalte als von niedriger oder hoher Qualität erachtet werden.

Kriterien für hochwertige Inhalte

Diese Grundsätze wurden in Zusammenarbeit mit unserem Beratungsteam zum Thema Kinder, Jugendliche und Familien und einem Expertenteam für digitale Kompetenz und die psychische Gesundheit von Jugendlichen entwickelt. Eine detaillierte Version findest du hier.

  • Freude, Spaß und Unterhaltung fördern: Erstelle authentische Inhalte, die humorvolle Momente einfangen, die Menschen zum Lachen bringen, und zeige Feiern, gemeinsame Erlebnisse und positive Beziehungen, mit denen sich Jugendliche identifizieren können.
  • Neugier und Inspiration anregen: Motiviere Jugendliche mit deinen Inhalten dazu, sich mit neuen Themen zu beschäftigen und neue Dinge auszuprobieren.
  • Interessen vertiefen und neue Perspektiven eröffnen: Mit Inhalten, die in die Tiefe gehen, kannst du Jugendlichen helfen, ihre bestehenden Interessen zu fördern, ihr Wissen zu erweitern und neue Hobbys zu entwickeln.
  • Lebenskompetenzen und ‑erfahrungen vermitteln: Zeige Jugendlichen, wie sie Kompetenzen entwickeln und mit alltäglichen Situationen umgehen können. Nutze dazu authentische, nachvollziehbare Inhalte, die ihnen das nötige Selbstvertrauen geben, es selbst zu versuchen.
  • Glaubwürdige Informationen nutzen, die das Wohlbefinden fördern: Wenn du über psychische Gesundheit sprichst, sollten Jugendliche sich dadurch unterstützt fühlen. Außerdem sollten deine Inhalte auf Expertenquellen basieren und auf verantwortungsvolle Weise inklusiv sein.

Kriterien zur Vermeidung von minderwertigen Inhalten

Bestimmte Arten von Inhalten mit geringer Qualität sind als einzelnes Video vielleicht harmlos, könnten aber für manche Jugendliche problematisch werden, wenn sie sich solche Inhalte wiederholt ansehen. Wir haben mit unserem Beratungsteam zum Thema Kinder, Jugendliche und Familien zusammengearbeitet, das sich aus unabhängigen Experten zusammensetzt, und die folgenden Themen herausgearbeitet:

  • Schlanke Körper als Standard und Körpervergleiche: Schütze das Selbstwertgefühl von Jugendlichen, indem du in deinen Inhalten die Idealisierung von bestimmten Körpern vermeidest und ein gesundes Selbstbild unterstützt.
  • Gefährliche Handlungen und negatives Verhalten: Gefährliches, unethisches oder riskantes Verhalten darf nicht dargestellt oder normalisiert werden, auch wenn Creator in diesem Zusammenhang potenzielle Folgen zeigen.
  • Mobbing, Hass und Respektlosigkeit: Erstelle keine Inhalte, in denen andere aufgrund individueller Merkmale, Gruppendynamiken oder ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Communitys verspottet oder respektlos behandelt werden, oder Inhalte, durch die Feindseligkeit gegenüber anderen gefördert wird.
  • Besessenheit von Reichtum und falsche Vorstellungen davon: Vermeide es, Reichtum zu glorifizieren oder aufzubauschen oder Inhalte zu bewerben, die schnellen Reichtum versprechen.
  • Aggressives und einschüchterndes Verhalten: Jugendliche sehen dich als Vorbild. Achte also darauf, dass du dich in deinen Videos nicht aggressiv verhältst.

Auswirkungen auf die Kanalleistung

Die Nichteinhaltung der Qualitätskriterien für Inhalte speziell für Jugendliche kann sich auf die Leistung deines Kanals bei jungen Zuschauern auswirken. Hochwertige Inhalte werden Jugendlichen häufiger empfohlen. Für minderwertige Inhalte hingegen sehen Jugendliche seltener Empfehlungen.

Die Kriterien auf dieser Seite werden regelmäßig geprüft und aktualisiert. Jeder Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten, dass YouTube auch in Zukunft ansprechende und bereichernde Inhalte für Jugendliche und Familien anbietet.

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