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YouTube-Videos in 4K erstellen und hochladen

4K bezeichnet ein hochauflösendes Videoformat mit etwa 4.000 horizontalen Pixeln oder einer Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln. Im Vergleich zu 1080p- oder Full-HD-Videos bieten Videos in 4K eine viermal größere Detailgenauigkeit.

Die höhere Auflösung von 4K-Videos ermöglicht den Zuschauern eine bessere Wiedergabe, insbesondere auf größeren Bildschirmen. Videos in 4K erzielen auf Fernsehern durchweg längere Wiedergabezeiten als Videos mit niedrigerer Qualität.

Nachstehend findest du unsere Best Practices zum Erstellen und Hochladen von 4K-Videos.

Eine gute Beleuchtung ist die halbe Miete

Bei einer guten Beleuchtung kommen die Farben besser zur Geltung und das Rauschen wird verringert, sodass deine Videos professioneller aussehen.

Videos, die in einer gut beleuchteten Umgebung aufgenommen wurden, beeindrucken in 4K erst recht. Wird ein Video jedoch bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommen, lässt sich die Qualität durch die Aktivierung von 4K nicht verbessern.

  • Lichtquellen: Natürliches Licht von draußen, ein Ringlicht oder preiswerte LED-Panele können die Videoqualität deutlich verbessern. Weitere Informationen

In 4K aufnehmen und exportieren

Kontrolliere, ob der Videomodus deiner Kamera oder deines Smartphones auf 4K eingestellt ist, bevor du losfilmst.

  • Auf deinem Smartphone oder deiner Kamera: Suche in den Einstellungen die Videoauflösung oder -qualität. Wähle dann 4K oder eine Auflösung wie 3840 × 2160 Pixel aus.

Nachdem du dein Video bearbeitet hast, exportiere es in 4K.

  • In deiner Bearbeitungssoftware: Gehe zu den Export- oder Rendering-Einstellungen und wähle dort als Auflösung 4K aus. In der Regel entspricht dies 2160p oder 3840 × 2160.
Eine detaillierte Anleitung für dein Gerät oder deine Software findest du womöglich auf YouTube. Suche beispielsweise nach „4K-Video auf [dein Gerät] aufnehmen“.

Videobearbeitungssoftware

Du benötigst außerdem eine Bearbeitungssoftware für 4K-Videos. Diese werden häufig verwendet:

  • Adobe Premiere Pro
  • DaVinci Resolve
  • Final Cut Pro

Proxys

Manche Computer haben möglicherweise Schwierigkeiten beim Verarbeiten von hochauflösendem Videomaterial. Ist das der Fall, empfehlen wir dir, bei der Bearbeitung deines 4K-Materials Proxys zu erstellen.

Proxys erstellen

  1. Dateien übertragen: Verschiebe oder kopiere die Videodateien von der SD-Karte auf deinen Computer oder eine externe SSD.
  2. Videomaterial importieren: Importiere das Videomaterial in die Bearbeitungssoftware.
    • Je nach Größe der Datei kann dies eine Weile dauern.
  3. 4K-Clips auswählen und Proxys erstellen: Wähle die Videoausschnitte aus, die du bearbeiten möchtest. Erstelle dann Proxys dieser Dateien. Proxys sind Kopien des Originalmaterials in niedrigerer Auflösung, die eine reibungslose Bearbeitung und Wiedergabe ermöglichen.
    • Hinweis: Einige Kameras erstellen noch während der Aufnahme Proxydateien. Trifft das auf dein Gerät zu, übertrage sie zusammen mit den 4K-Dateien auf deinen Computer. Bearbeite dann diese Proxydateien.
  4. Auflösung für die Proxys auswählen: Wir empfehlen 1080p oder 720p.
  5. Proxys generieren: Deine Bearbeitungssoftware erstellt Proxydateien mit der festgelegten Auflösung und dem ausgewählten Codec.
  6. Proxys bearbeiten: Du kannst jetzt die Proxys bearbeiten. Bei den meisten Softwareprogrammen ist es möglich, zwischen Proxys und Originalen zu wechseln.
    • Hinweis: Deine Software synchronisiert die vorgenommenen Änderungen beim Export mit der 4K-Datei. Wähle die Exporteinstellungen aus, die deine Anforderungen an die Videoqualität erfüllen.

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