Qualifikation für Content ID

Die Qualifikation für Content ID basiert auf verschiedenen Kriterien. Dazu gehört auch, ob über Content ID Anspruch auf die Inhalte des Urheberrechtsinhabers erhoben werden kann oder nicht. Urheberrechtsinhaber müssen Nachweise für die urheberrechtlich geschützten Inhalte erbringen, an denen sie die Exklusivrechte besitzen.

Content ID vergleicht die Referenzinhalte eines Nutzers mit jedem YouTube-Upload. Urheberrechtsinhaber müssen die Exklusivrechte an dem geprüften Material besitzen. Gängige Beispiele für Inhalte, an denen Einzelne nicht über Exklusivrechte verfügen, sind:

  • Collagen, Best-ofs, Zusammenstellungen und Remixe anderer Werke,
  • Gameplay-Videos, Anschauungsmaterial aus Software, Trailer,
  • nicht lizenzierte Musik und Videos,
  • Musik und Videos, die lizenziert wurden, jedoch nicht zum ausschließlichen Gebrauch, und
  • Aufnahmen von Auftritten, einschließlich Konzerten, Veranstaltungen, Reden und Vorführungen.

Wenn sie zur Nutzung von Content ID zugelassen werden, müssen Urheberrechtsinhaber eine Vereinbarung akzeptieren. Darin wird ausdrücklich festgehalten, dass nur Inhalte als Referenz genutzt werden dürfen, an denen sie die Exklusivrechte besitzen. Zusätzlich müssen sie angeben, in welchen Ländern ihre ausschließlichen Eigentumsrechte gelten, falls diese nicht weltweit Gültigkeit haben.

Neben Content ID gibt es auch noch andere Tools zur Urheberrechtsverwaltung, die für den jeweiligen Urheberrechtsinhaber unter Umständen besser geeignet sind. Dazu gehören das Webformular zum Einreichen von Urheberrechtsbeschwerden, das Programm zur Inhaltsprüfung (CVP) und das Copyright Match Tool. Weitere Informationen

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