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Richtlinie zu Fehlinformationen über Impfungen

Richtlinie zu Fehlinformationen über Impfungen: YouTube-Community-Richtlinien

Auf YouTube sind keine Inhalte erlaubt, die ein ernsthaftes Risiko einer erheblichen Gefährdung darstellen, indem sie medizinische Fehlinformationen über aktuell verabreichte Impfstoffe verbreiten, die von lokalen Gesundheitsbehörden und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als sicher und wirksam eingestuft werden. Dies beschränkt sich auf Inhalte, die den Informationen der WHO oder lokaler Gesundheitsbehörden über die Sicherheit, die Wirksamkeit und die Inhaltsstoffe von Impfstoffen widersprechen.

Was bedeutet diese Richtlinie für dich?

Wenn du Inhalte veröffentlichst

Auf YouTube dürfen keine Inhalte veröffentlicht werden, die schädliche Fehlinformationen über derzeit zugelassene und verabreichte Impfstoffe enthalten, sofern dies folgende Aspekte betrifft:

  • Sicherheit von Impfstoffen: Inhalte, in denen behauptet wird, dass Impfstoffe chronische Nebenwirkungen hervorrufen, abgesehen von seltenen Nebenwirkungen, die von den Gesundheitsbehörden anerkannt werden

  • Wirksamkeit von Impfstoffen: Inhalte, in denen behauptet wird, dass Impfstoffe die Gefahr der Ansteckung mit einer Krankheit oder die Gefahr der Übertragung nicht verringern 

  • Inhaltsstoffe der Impfstoffe: Inhalte, in denen die in den Impfstoffen enthaltenen Substanzen falsch dargestellt werden

Beispiele

Hier einige Beispiele für Inhalte, die auf YouTube nicht erlaubt sind:

  • Behauptungen, dass Impfstoffe zu chronischen Nebenwirkungen führen, wie z. B.:
    • Krebs
    • Diabetes
    • Andere chronische Nebenwirkungen
  • Behauptungen, dass Impfstoffe die Gefahr der Ansteckung mit einer Krankheit nicht verringern
  • Behauptungen, dass Impfstoffe Substanzen enthalten, die nicht in der Zusammensetzung angegeben sind, wie etwa biologisches Material von Föten (z. B. fetales Gewebe oder fetale Zelllinien) oder tierische Nebenprodukte
  • Behauptungen, dass Impfstoffe Stoffe oder Hilfsmittel enthalten, mit denen der Aufenthaltsort von geimpften Personen verfolgt und die betreffende Person identifiziert werden kann
  • Behauptungen, dass Impfstoffe das menschliche Erbgut verändern
  • Behauptungen, dass die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln zu Autismus führt
  • Behauptungen, dass Impfstoffe Teil eines Plans zur Entvölkerung der Welt sind
  • Behauptungen, dass eine Grippeimpfung chronische Nebenwirkungen wie Unfruchtbarkeit verursacht
  • Behauptungen, dass der HPV-Impfstoff chronische Nebenwirkungen wie Lähmung verursacht

Inhalte mit pädagogischem, wissenschaftlichem oder künstlerischem Zweck oder Erfahrungsberichte

In manchen Fällen können Inhalte erlaubt sein, obwohl sie gegen die auf dieser Seite beschriebenen Richtlinien zu Fehlinformationen verstoßen. Voraussetzung dafür ist, dass in den Video-/Audioinhalten bzw. den dazugehörigen Titeln oder Beschreibungen zusätzlicher Kontext gegeben wird. Das ist aber kein Freifahrtschein zur Verbreitung von Fehlinformationen. Zusätzlicher Kontext kann u. a. darin bestehen, den Inhalten widersprechende Ansichten lokaler Gesundheitsbehörden oder erfahrener Mediziner darzulegen. Möglicherweise sollen Inhalte auch dazu dienen, Fehlinformationen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, zu verurteilen oder zu persiflieren. Dann sind sie unter Umständen zulässig. Weitere Ausnahmen können für Inhalte gelten, die Veranstaltungen im öffentlichen Raum zeigen. Dazu gehören z. B. Proteste oder öffentliche Anhörungen, sofern die Inhalte nicht dem Zweck dienen, Fehlinformationen zu propagieren, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. 


Wir sind auch der Meinung, dass Nutzer die Möglichkeit haben sollen, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen, einschließlich persönlicher Erfahrungen mit Impfungen. Unter Umständen gelten also Ausnahmen für Inhalte, in denen Creator eigene Erfahrungen oder Erfahrungen von Familienangehörigen beschreiben. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass es einen Unterschied macht, ob jemand persönliche Erfahrungen teilt oder Fehlinformationen über Impfungen verbreitet. Aus diesem Grund werden Inhalte oder Kanäle mit anderen Richtlinienverstößen in diesem Zusammenhang oder mit Tendenzen zur wiederholten Verbreitung von Fehlinformationen zu Impfstoffen weiterhin entfernt.

Was passiert, wenn Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen?

Wenn deine Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen, werden sie entfernt und du wirst per E-Mail darüber benachrichtigt. Beim ersten Verstoß gegen unsere Community-Richtlinien wird im Normalfall eine Warnung erteilt, die aber noch keine weiteren Konsequenzen für deinen Kanal hat. Handelt es sich um einen wiederholten Verstoß, erhält dein Kanal unter Umständen eine Verwarnung. Bei drei Verwarnungen innerhalb von 90 Tagen wird dein Kanal gekündigt. Weitere Informationen zu Verwarnungen

Wiederholte Verstöße gegen die Community-Richtlinien oder die Nutzungsbedingungen können dazu führen, dass wir deinen Kanal oder dein Konto kündigen. Das gilt auch im Fall eines einzelnen schweren Verstoßes oder wenn ein Kanal gezielt für einen Richtlinienverstoß genutzt wird. Weitere Informationen zur Kündigung von Kanälen oder Konten

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Impfstoffen, einschließlich ihrer Sicherheit und Wirksamkeit, findest du unten.

Impfinformationen von Gesundheitsbehörden:

Weitere Impfinformationen:


 

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