Inhalte vorübergehend für die Google-Suchergebnisse blockieren

Sie möchten, dass die richtige Version Ihrer Website indexiert wird? Sie möchten alte Seiten bereinigen? Hierfür ist das Tool zum Blockieren von URLs nicht geeignet. Weitere Informationen

In diesem Artikel wird beschrieben, wie das Tool zum vorübergehenden Blockieren von URLs verwendet wird. Dieses Tool haben wir entwickelt, damit Sie dringende inhaltliche Änderungen vornehmen können, die sich schnell in den Google-Suchergebnisse widerspiegeln sollen. Durch das Tool werden die veralteten Inhalte nicht von Ihrer Website oder aus dem Google-Index entfernt, sondern für die Suchergebnisse blockiert, bis wir die Updates auf Ihrer Website ermittelt und indexiert haben. Bei einem erfolgreichen Antrag werden die Inhalte ab dem Zeitpunkt der Genehmigung gewöhnlich ca. 90 Tage lang blockiert.

Vorbereitungen

Bevor Sie das Tool zum vorübergehenden Blockieren von URLs verwenden, aktualisieren Sie zunächst die Inhalte auf Ihrer Website. Führen Sie zum Beispiel einen der folgenden Schritte aus:

  • Entfernen Sie die veralteten Inhalte von Ihrer Website, etwa Bilder, Seiten oder Verzeichnisse.
  • Aktualisieren Sie die veralteten Inhalte auf Ihrer Website.
  • Kennzeichnen Sie die Seite durch das noindex-Meta-Tag, damit sie nicht indexiert wird.

Sie können das Tool nur verwenden, wenn Sie in der Search Console als bestätigter Inhaber der Website eingetragen sind. 

So blockieren Sie Ihre Inhalte vorübergehend für die Google-Suche:

  1. Öffnen Sie die Search Console und wählen Sie auf der Startseite die betreffende Website aus.
  2. Navigieren Sie im Menü auf der linken Seite zu Google-Index > URLs entfernen.
  3. Klicken Sie auf Neuen Antrag auf Entfernung stellen.
  4. Geben Sie den relativen Pfad des betreffenden Elements an, also des Bildes, der Seite oder des Verzeichnisses. Geben Sie nicht die absolute URL an. Klicken Sie dann auf Weiter
  5. Im nächsten Bildschirm wird die vollständige URL des zu blockierenden Inhalts angezeigt. Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
    • Aus Suchergebnissen und Cache entfernen: Damit wird eine Seite oder ein Bild vollständig blockiert.
    • Verzeichnis entfernen: Damit wird das Verzeichnis blockiert, sodass es weder in den Suchergebnissen noch im Cache erscheint.
    • Aus Cache entfernen: Damit werden die Kopie und das Suche-Snippet blockiert, die im Cache gespeichert sind. 
    Klicken Sie auf Antrag übermitteln.
  6. Ihr Antrag erscheint in der Liste mit dem Status Ausstehend. Wenn Sie später den Status Ihres Antrags überprüfen möchten, sehen Sie auf dieser Seite nach. Wurde Ihr Antrag abgelehnt, klicken Sie auf Weitere Informationen, um den Grund zu erfahren. Ihr Antrag könnte zum Beispiel abgelehnt werden, weil die von Ihnen eingereichte URL nicht die Anforderungen für die beantragte Blockierungsart erfüllt. Eventuell ist zum Blockieren einer bestimmten URL auch eine andere Art von Antrag erforderlich.
Inhalte werden nicht sofort entfernt

Nachdem Sie Inhalte von einer Website entfernt haben – das gilt auch für Google-Dienste wie Google+ – oder Sie die Blockierung veralteter Inhalte beantragt haben, können die veralteten Inhalte mit bestimmten Suchanfragen weiterhin abgerufen werden, bis unsere Robots die betreffende Website erneut erfasst haben.

Die Crawler der Google-Suche crawlen regelmäßig das Web und aktualisieren den Index. Der Crawling-Prozess ist komplett automatisiert und die Häufigkeit, mit der einzelne Websites gecrawlt werden, hängt von verschiedenen Parametern ab. Daher können wir nicht vorhersagen, wann eine Seite zum nächsten Mal gecrawlt wird. Vielen Dank für Ihre Geduld.

So werden Inhalte dauerhaft entfernt

Bedenken Sie, dass unsere Crawler die Inhalte Ihrer und anderer Websites weiterhin regelmäßig crawlen. Damit Ihre Inhalte dauerhaft entfernt werden, bearbeiten Sie die folgenden Punkte innerhalb von 90 Tagen nach Beantragung der Entfernung. Andernfalls könnten Ihre Inhalte später wieder in den Suchergebnissen erscheinen. Weitere Informationen zum Blockieren des Zugriffs auf Ihre Dateien

  • Geben die gelöschten Seiten den korrekten Fehlercode zurück? Vergewissern Sie sich, dass Ihr Webserver bei den von Ihrer Website gelöschten Seiten entweder den HTTP-Statuscode 404 (Not Found) oder 410 (Gone) zurückgibt. Nicht-HTML-Dateien wie PDFs sollten vollständig von Ihrem Server entfernt werden. Weitere Informationen zu HTTP-Statuscodes
  • Enthalten Seiten aus anderen Domains weiterhin Links zu der Seite? Verhindern Sie durch die Datei robots.txt, dass Google Ihre veraltete Seite crawlt. Selbst wenn die robots.txt-Datei das Crawlen einer Seite verwehrt, kann deren URL in unseren Index gelangen, falls wir auf einer anderen Website einen Link zu der Seite finden. Wenn Sie verhindern möchten, dass Ihre Seite in unseren Ergebnissen erscheint, kennzeichnen Sie die Seite durch das noindex-Meta-Tag, damit sie nicht indexiert wird.
  • Ist derselbe Inhalt auf Ihrer Website unter verschiedenen URLs zu finden? Es ist durchaus üblich, dass identische oder ähnliche Inhalte auf mehreren Seiten erscheinen. Wiederholen Sie in diesem Fall die obigen Schritte für die anderen relativen URLs Ihres Inhalts. Beachten Sie bei den URLs die Groß- und Kleinschreibung. Wenn Sie einen Blockierungsantrag für http://www.ihrebeispielurl.de/kritischeinhalte.html stellen, ist das nicht dasselbe wie für http://www.ihrebeispielurl.de/KritischeInhalte.html. So ermitteln Sie die richtige URL

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