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Container organisieren

Wenn eine Google Tag Manager-Implementierung umfangreicher wird, ist es sinnvoll, Strategien für die Organisation der Container zu entwickeln.

Ein Konto, mehrere Container

Die meisten Organisationen richten ein einzelnes Tag Manager-Konto für alle Container ein. Die am weitesten verbreitete Praxis ist, innerhalb dieses Kontos für jede Website oder mobile App einen eigenen Container zu verwenden. Beispiel: Der Besitzer eines Fahrradladens hat eine Website für sein Unternehmen sowie eine App für das Erfassen von Trainings erstellt. In Tag Manager hat er vier Container eingerichtet:

  • Container 1: ein Webcontainer für die Website des Fahrradladens
  • Container 2: ein Webcontainer für eine Web-App zum Erfassen von Fahrradtrainings
  • Container 3: ein Android-Container für eine mobile App zum Erfassen von Fahrradtrainings
  • Container 4: ein iOS-Container für eine mobile App zum Erfassen von Fahrradtrainings

Inhalte mithilfe von Ordnern organisieren

Mithilfe von Ordnern können Sie die Tags, Trigger und Variablen eines Containers in logische Gruppen unterteilen. Dadurch wird die Verwaltung Ihrer Tag Manager-Konfigurationen vereinfacht. Ordner können auf verschiedene Arten eingesetzt werden, um Inhalte zu organisieren:

  • Nach Projekt strukturieren: Sie erstellen für neue Microsites oder Werbekampagnen jeweils einen eigenen Ordner.
  • Tags nach Team strukturieren: Sie erstellen einen eigenen Ordner für eine Agentur, mit der Sie zusammenarbeiten, und einen weiteren Ordner für Ihr Marketingteam.
  • Tags nach Typ strukturieren: Sie erstellen einen Ordner für Google Analytics-Tags, einen weiteren für Google Ads-Tags und einen für Drittanbieter-Tags.

Beschreibende Namenskonventionen festlegen

Tag Manager-Konfigurationen werden mit der Zeit oft umfangreich und enthalten eine große Anzahl von Tags, Triggern, Variablen und Arbeitsbereichen. Damit die Inhalte von Containern gut strukturiert sind und Sie problemlos damit arbeiten können, empfehlen wir eine Namenskonvention, die in etwa diesem Muster folgt: <Objekttyp> – <Name der App> – <Detail>​.

Beispiele:

  • Google Ads-Conversions – E-Commerce-Website – Kampagne 01/2018
  • Google Ads-Conversions – Android – Kampagne 12/2017
  • Analytics-Seitenaufrufe – Informations-Website und Blog
  • Floodlight – E-Commerce-Website – Produktkategorien

Beschreibungen verwenden

Auf der Übersichtsseite der Arbeitsbereiche finden Sie eine Karte, in der Sie die Beschreibung des Arbeitsbereichs ansehen und bearbeiten können. Diese Beschreibung gibt Aufschluss darüber, wofür der Container verwendet und woran gerade gearbeitet wird. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, mit weiteren Informationen anderen Nutzern mitzuteilen, welche Änderungen der Arbeitsbereich mit sich bringt.

Wenn aus einem Arbeitsbereich eine Version erstellt wird, wird die Beschreibung in die Version übernommen. Sie haben die Möglichkeit, die Beschreibung zu bearbeiten, bevor die Version aufgezeichnet wird. So behalten Sie und Ihre Kollegen den Überblick über die an dieser Version vorgenommenen Änderungen, falls Sie einmal zu einer früheren Konfiguration zurückkehren müssen.

Containergröße verwalten

Für eine optimale Leistung und Verwaltbarkeit des Arbeitsbereichs sollte die Anzahl der Tag-, Trigger- und Variablenkonfigurationen innerhalb eines Containers nicht zu hoch sein. Entfernen Sie alle nicht mehr benötigten Objekte aus dem Container. Führen Sie Tags mit ähnlichen Funktionen zu einem einzelnen Tag zusammen. Mithilfe von Suchtabellen- und RegEx-Tabellenvariablen lassen sich oft ähnliche Tags zusammenführen.

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