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Variablen

Variablen sind Name/Wert-Paare, bei denen der Wert während der Laufzeit ausgefüllt wird. Die vordefinierte Variable "url" wurde beispielsweise so definiert, dass ihr Wert die URL der aktuellen Seite ist.

Variablen werden in Triggern und Tags verwendet. In Triggern werden sie verwendet, um Filter zu definieren, mit denen festgelegt wird, wann ein bestimmtes Element ausgeführt werden soll, z. B. zum Aktivieren eines Triggers für Seitenaufrufe, wenn die Variable "url" den Wert ihrebeispielurl.de/index.html annimmt. In Tags werden mithilfe von Variablen dynamische Werte erfasst, z. B. Übergabe des Transaktionswerts und der gekauften Produkte an ein Conversion-Tracking-Tag.

Im Google Tag Manager stehen in jedem von Ihnen erstellten Webcontainer oder Container für mobile Apps vordefinierte Variablen zur Verfügung. Mit diesen Variablen können Sie die am häufigsten benötigten Tags und Trigger erstellen. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, je nach Ihren Anforderungen weitere Variablen zu erstellen.

Themen in diesem Artikel:

Hinweis: Integrierte Variablen sind eine besondere Kategorie von Variablen, die in Google Tag Manager vorkonfiguriert werden. Sie ersetzen die Variablen, die früher beim Erstellen eines Containers generiert wurden. Sobald eine Auswahl an integrierten Variablen aktiviert wurde, können Sie sie wie jeden anderen Variablentyp verwenden. Die integrierten Variablen decken viele der grundlegenden und häufig verwendeten Variablen ab, etwa die Seiten- und die Verweis-URL, die Klick-ID, Zufallszahlen und Ereignisse.

Weitere Informationen zu integrierten Variablen

Beispiel für das Web

Ein GDN-Remarketing-Tag soll immer dann ausgelöst werden, wenn ein Besucher mehr als 100 € auf Ihrer Website ausgibt. Zum Implementieren erstellen Sie einen Trigger für Seitenaufrufe und fügen folgende Triggerbedingung hinzu:

Transaktionsbetrag größer als 100 €

Da die Variable "Transaktionsbetrag" nicht vorhanden ist, müssen Sie sie definieren. Über einen Befehl für Google Tag Manager können Sie in der JavaScript-Variablen transactionAmt nach dem Transaktionsbetrag suchen, sofern diese Variable auf der Kaufbestätigungsseite Ihrer Website vorhanden ist.

Während der Laufzeit wird der Wert des Transaktionsbetrags über die festgelegte JavaScript-Variable an Google Tag Manager übergeben. Anschließend wird mit dem oben erstellten Trigger ermittelt, ob der Wert größer als 100 € ist.

Sie können die Variable "Transaktionsbetrag" nicht nur in Triggern verwenden, sondern damit auch den entsprechenden Wert an ein beliebiges Conversion-Tracking-Tag wie das DoubleClick Floodlight-Tag übergeben. Dadurch wird in DoubleClick-Berichten auch der Transaktionsumsatz angezeigt.

Variablentypen für das Web

1st party cookie: Der Wert wird auf das eigene Cookie festgelegt, dessen Name zur Domain passt, auf der sich der Nutzer gerade befindet. Falls ein Cookie mit demselben Namen auf mehreren Pfaden oder mehreren Ebenen in derselben Domain bereitgestellt wird, wird der erste Wert ausgewählt. Wenn Sie "document.cookie" innerhalb einer Seite aufrufen und das erste Ergebnis auswählen, würde dies zum selben Ergebnis führen.

Container Version Number: Wenn der Container im Vorschaumodus angezeigt wird, wird mit dieser Variablen die Vorschauversionsnummer des Containers zurückgegeben. Andernfalls wird die aktuelle Versionsnummer des veröffentlichten Containers zurückgegeben.

Custom JavaScript: Der Wert wird auf das Ergebnis einer JavaScript-Funktion festgelegt. Dabei muss es sich um eine anonyme Funktion handeln, durch die ein Wert zurückgegeben wird. Sie können beispielsweise eine benutzerdefinierte JavaScript-Variable mit dem Namen "lowerUrl" erstellen, die auf der vordefinierten Variablen {{url}} basiert:

function () {
  return {{url}}.toLowerCase();
}

Data Layer: Der Wert entspricht "value", wenn der folgende Code auf Ihrer Website ausgeführt wird: dataLayer.push({'Data Layer Name': 'value'})

Sie können in Google Tag Manager festlegen, wie Punkte (".") im Namen der Datenschichtvariablen interpretiert werden:

  • Variante 1: Punkte in Schlüsselnamen zulassen. Für dataLayer.push('a.b.c': 'value') wird beispielsweise "a.b.c" (also {'a.b.c': 'value'}) als Schlüsselname interpretiert.
  • Variante 2: Punkte als verschachtelte Werte interpretieren. dataLayer.push({'a.b.c': 'value'}) wird beispielsweise als drei verschachtelte Ebenen interpretiert: {a: {b: {c: 'value'}}}. Dadurch können verschachtelte Werte gelesen werden. Wenn Sie den Variablennamen beispielsweise auf "a.b" setzen, wird entsprechend den standardmäßigen JavaScript-Regeln das Objekt {c: 'value'} zurückgegeben. Bei verschachtelter Übermittlung besteht außerdem die Möglichkeit, verschachtelte Werte direkt zu bearbeiten. Die Ausführung von
    dataLayer.push({'a.b.c': 'value'});
    dataLayer.push({'a.b.d': 4});

    auf Ihrer Seite führt zu folgendem Aussehen von dataLayer: {a: {b: {c: 'value', d: 4}}}.

Debug Mode: Der Wert lautet "true", wenn der Container im Debug-Modus angezeigt wird.

DOM Element: Der Wert wird auf den Text des DOM-Elements (Document Object Model) oder den Wert des angegebenen DOM-Element-Attributs festgelegt. Wenn der gesuchte Wert in der Datenschicht nicht konfiguriert wurde (siehe oben, Typ "Data Layer"), kann der Wert eventuell aus dem DOM abgerufen werden. Verwenden Sie diesen Variablentyp, wenn Sie den gesuchten Wert im DOM finden können, indem Sie den ID-Attributwert des Elements eingeben.

Wenn der optionale Attributname festgelegt ist, wird als Wert der Variablen der über dieses Attribut angegebene Wert zurückgegeben, z. B. data-food="cupcakes". Andernfalls entspricht der Wert der Variablen dem Text im DOM-Element.

Element Visibility: Der Wert wird basierend auf dem sichtbaren Status des angegebenen DOM-Elements festgelegt. Im Gegensatz zum Trigger für die Elementsichtbarkeit kann eine einzelne Variable dieses Typs nur die Sichtbarkeit eines einzelnen Elements melden. Legen Sie fest, ob ein Element basierend auf der Element-ID oder anhand eines CSS-Selektors ausgewählt werden soll. Wenn es bei einem angegebenen CSS-Selektor Übereinstimmungen mit mehreren Elementen gibt, wird das erste übereinstimmende Element verwendet.

Sie können den Ausgabetyp für diese Variable bestimmen:

  • Wahr/Falsch: ein boolescher Wert, der angibt, ob das ausgewählte Element sichtbar ist, wenn auf die Variable verwiesen wird 
  • Prozent: ein numerischer Wert (0–100), der angibt, wie viel des ausgewählten Elements auf dem Bildschirm sichtbar ist, wenn auf die Variable verwiesen wird

Wenn Sie als Ausgabetyp "Wahr/Falsch" auswählen, können Sie auch einen Wert für "Mindestsichtbarkeit in Prozent" festlegen. Damit bestimmen Sie, wie viel des ausgewählten Elements auf dem Bildschirm sichtbar sein muss, damit die Variable "Wahr" zurückgibt.

HTTP Referrer: Der Wert wird auf die HTTP-Verweis-URL festgelegt, also die Seite, die die Person zuvor besucht hat. Wenn eine Person zum Beispiel von der Startseite aus eine Ihrer Produktseiten aufruft, ist die HTTP-Verweis-URL die Startseite. Eine Instanz dieses Variablentyps wird in Google Tag Manager automatisch erstellt. Sie können jedoch weitere Instanzen erstellen, wenn Sie verschiedene Komponenten der Verweis-URL ermitteln möchten.

JavaScript Variable: Der Wert wird auf die von Ihnen bestimmte globale Variable festgelegt. Wenn der gesuchte Wert nicht in der Datenschicht konfiguriert wurde (siehe Variablentyp "Data Layer") und nicht im DOM angezeigt wird (siehe Variablentyp "DOM Element"), kann er eventuell aus einer JavaScript-Variablen abgerufen werden. Verwenden Sie diesen Variablentyp, wenn Sie den gesuchten Wert im Quellcode der Seite in Form einer JavaScript-Variablen finden können.

Lookup Table: Der Wert wird entsprechend den Anleitungen in der Suchtabelle festgelegt. Die Suchtabelle hat zwei Spalten. Die folgende Tabelle ist noch leer, da weiter unten dargestellt wird, wie Daten verwendet werden.

Wenn [Variable auswählen] gleich [Diese Variable] festlegen auf
   

Mit dem Variablentyp "Lookup Table" können Sie eine Variable erstellen, deren Wert sich nach dem Wert einer anderen Variablen richtet. Dies ist sinnvoll, wenn Ihre Website so eingerichtet ist, dass der entsprechende Wert, z. B. eine Conversion-Tracking-ID, der URL oder einer anderen Komponente der Seite zugeordnet werden kann. In diesem Beispiel wird die Variable "Conversion ID" erstellt. Wenn die URL /danke/kaufen1.html lautet, wird der Wert auf "12345" festgelegt. Für die URL danke/kaufen2.html wird der Wert "34567" verwendet. Die Anzahl der Zeilen in der Suchtabelle ist unbegrenzt. Bei den Feldern wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.

Wenn {{url}} gleich {{Conversion ID}} festlegen auf
http://ihrebeispielurl.de/danke/kaufen1.html 12345
http://ihrebeispielurl.de/danke/kaufen2.html 34567
http://ihrebeispielurl.de/danke/kaufen3.html 56789

Random Number: Der Wert wird auf eine Zufallszahl zwischen 0 und 2.147.483.647 festgelegt.

RegEx Table: RegEx-Tabellen funktionieren so ähnlich wie Suchtabellen. Zusätzlich können aber reguläre Ausdrucksmuster für die gewünschten Elemente ausgeführt werden.

Um darzustellen, wie das funktioniert, verwenden wir die folgenden Einstellungen für die RegEx-Tabelle:

Muster Ausgabe
.*/page[1-3]\.html.* foo
.*/page[4-6]\.html.* bar
.*/page[7-9]\.html.* baz

Für die Variable ergeben sich dann folgende Ausgabewerte:

http://ihrebeispielurl.de/page1.html foo
http://www.ihrebeispielurl.de/page1.html foo
http://ihrebeispielurl.de/page2.html#detail foo
http://ihrebeispielurl.de/page5.html bar
http://ihrebeispielurl.de/page5.html?status=new bar
http://ihrebeispielurl.de/page6.html bar
https://ihrebeispielurl.de/page9.html baz

RegEx-Tabellen-Suchvorgänge durchlaufen die Liste von oben nach unten. Bei einer Übereinstimmung wird der entsprechende Ausgabewert zurückgegeben.

Wählen Sie Standardwert festlegen aus, um einen Ausgabewert festzulegen, der verwendet wird, wenn es keine Übereinstimmung gibt.

Standardmäßig müssen Muster dem kompletten Eingabestring entsprechen. Außerdem wird die Groß-/Kleinschreibung beachtet. Unter Erweiterte Einstellungen können Sie folgende Änderungen vornehmen:

  • Groß-/Kleinschreibung ignorieren: Die Groß-/Kleinschreibung wird nicht beachtet. Dazu müssen die verschiedenen Varianten nicht in den regulären Ausdruck integriert werden.

  • Nur vollständige Übereinstimmungen: Ist diese Option aktiviert, müssen die Muster der kompletten Eingabe entsprechen. Sie würden dasselbe Ergebnis erzielen, wenn Sie das Muster in Start- (^) und End-Anchor-Tags ($) setzen. Wenn Sie diese Option deaktivieren, wird eine Übereinstimmung zurückgegeben, sollte sich das Muster irgendwo in der Eingabe befinden. Außerdem kann es zu unerwartetem Verhalten im Zusammenhang mit Erfassungsgruppen und der Ersetzungsfunktionalität kommen.

  • Erfassungsgruppen und Ersetzungsfunktionalität: Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie Text durch Kombinationen mit dem Dollarzeichen ersetzen, um Teile der Eingabe (z. B. aus Erfassungsgruppen im übereinstimmenden Muster) in die Ausgabe aufzunehmen. Ist der übereinstimmende reguläre Ausdruck beispielsweise /(news)/page(2)\.html, können Sie $1 für die erste Erfassungsgruppe ("news") und $2 für die zweite Erfassungsgruppe ("2") verwenden.

    Wenn "Nur vollständige Übereinstimmungen" deaktiviert ist, kann es zu unerwartetem Verhalten im Zusammenhang mit Erfassungsgruppen und der Ersetzungsfunktionalität kommen. Eventuell wird dann der gesamte Eingabewert mit dem ersetzten Teil zurückgegeben.

URL: Mit diesem Variablentypen sind das Parsing und Ermitteln von URL-Komponenten möglich. In Google Tag Manager werden drei Instanzen dieses Variablentyps automatisch erstellt ("full url", "hostname" und "path"). Sie können weitere Instanzen erstellen, um verschiedene Komponenten einer URL zu ermitteln. Diese Komponenten sind: Protokoll, Hostname, Port, Pfad, Abfrage und Fragment. Der für Variablen dieses Typs festgelegte Eingabewert ist die URL der aktuellen Seite, die sich der Nutzer ansieht und die von document.location abgerufen wird. Wenn Sie die Einstellung "URL-Quelle" ändern, wird in Google Tag Manager eine andere Variable als Quelle des URL-Werts verwendet.

Variablentypen für mobile Apps

Advertiser Tracking Enabled: Bei Android wird für diese Variable "true" zurückgegeben, wenn das Anzeigen-Tracking aktiviert ist, und "false", wenn der Nutzer interessenbezogene Werbung deaktiviert hat. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Android Developer Center. Für SDKs vor Version 4 wird immer "false" zurückgegeben. Ab iOS-Version 6 ist der Wert auf die Property advertisingTrackingEnabled gesetzt. Ansonsten ist er auf "true" gesetzt. Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

App ID: Der Wert wird auf den Paketnamen (Android) oder auf die Set-ID (iOS) festgelegt. Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

App Name: Der Wert wird auf den Namen der derzeit aktiven App festgelegt. Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

App Version Code: Der Wert wird auf die Version der derzeit aktiven App festgelegt. Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Constant: Der Wert wird auf den von Ihnen angegebenen String festgelegt.

Container ID: Dieser Wert ist die öffentliche ID des Containers (z. B. "GTM-ABC42"). Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Container Version Number: Wenn der Container im Vorschaumodus angezeigt wird, ist der Wert dieser Variablen die Vorschauversionsnummer des Containers. Andernfalls ist der Wert dieser Variablen die aktuelle Versionsnummer des veröffentlichten Containers. Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Device ID: Bei Android wird der Wert auf die Geräte-ID festgelegt. Bei alten iOS-Containern wird ein leerer String als Wert verwendet. Diese Variable ist in Firebase-Containern (iOS) nicht verfügbar. Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Device Name: Der Wert wird auf den Namen des Geräts festgelegt, auf dem die derzeit aktive App läuft (z. B. "Samsung Android" oder "Android SDK für x86-Systeme"). Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Event Name: Der Wert wird auf "EreignisnameXYZ" festgelegt, wenn folgender Code in Ihrer App ausgeführt wird:

Android:
FirebaseAnalytics.getInstance(mContext).logEvent("eventNameXYZ", null);

iOS:
[FIRAnalytics logEventWithName:@"eventNameXYZ" parameters:parameters];

Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Event Parameter: Der Wert wird auf den Wert eines erfassten Firebase Analytics-Ereignisparameters für den vorgegebenen Schlüssel festgelegt.

Firebase User Property: Der Wert wird auf den Wert der Firebase Analytics-Nutzer-Property für den vorgegebenen Schlüssel festgelegt.

Function Call: Der Wert wird auf den Wert festgelegt, der nach dem Aufruf einer vorab registrierten Funktion zurückgegebenen wurde. Weitere Informationen finden Sie in der SDK-Dokumentation für Android oder iOS.

ID for Advertising:: Für Android wird dieser Wert auf die Werbe-ID festgelegt. Weitere Informationen finden Sie im Android Developer Center. Bei SDKs vor Version 4 wird immer ein leerer String zurückgegeben. Ab iOS-Version 6 wird der Wert auf den Identifier for Advertising (IDFA) festgelegt. In allen anderen Fällen wird der Wert auf einen leeren String festgelegt.

Language: Der Wert wird auf den aus zwei Buchstaben bestehenden Sprachcode für die vom Nutzer eingestellte Gerätesprache festgelegt. Eine vordefinierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Lookup Table: Der Wert wird entsprechend den Anleitungen in der Suchtabelle festgelegt. Die Suchtabelle hat zwei Spalten. Die folgende Tabelle ist noch leer, da weiter unten dargestellt wird, wie Daten verwendet werden.

Wenn [Variable auswählen] gleich [Diese Variable] festlegen auf
   

Mit dem Variablentyp "Lookup Table" können Sie eine Variable erstellen, deren Wert sich nach dem Wert einer anderen Variablen richtet. Dies ist sinnvoll, wenn Ihre App so eingerichtet ist, dass der entsprechende Wert, (z. B. eine Conversion-Tracking-ID) dem Versionscode oder einem anderen Aspekt der App zugeordnet werden kann. In diesem Beispiel wird die Variable "Conversion ID" erstellt. Wenn der Code der App-Version 1.0 ist, wird der Wert auf "12345" festgelegt, beim Code 1.1 hingegen auf "34567". Die Anzahl der Zeilen in der Suchtabelle ist unbegrenzt. Bei den Feldern wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.

Wenn {{App Version Code}} gleich {{Conversion ID}} festlegen auf
1.0 12345
1.1 34567
1.2 56789

Operating System Version: Der Wert wird auf die Version des Betriebssystems des Geräts festgelegt, auf dem die App installiert ist. Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Platform: Der Wert wird auf die Plattform des Geräts festgelegt, auf dem die App derzeit aktiv ist (z. B. "Android"). Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Random Number: Der Wert wird auf eine Zufallszahl zwischen 0 und 2.147.483.647 festgelegt. Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Screen Resolution: Der Wert wird auf die Bildschirmauflösung des Geräts festgelegt, auf dem die App derzeit aktiv ist. Das Format ist "Breite × Höhe", z. B. "1.024 × 768". Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

SDK Version: Der Wert wird auf die SDK-Version des Betriebssystems des Geräts festgelegt, auf dem die App installiert ist. Eine integrierte Variable dieses Typs steht in Containern für mobile Apps zur Verfügung. Sie brauchen daher keine neue Variable dieses Typs zu definieren.

Erfassung alter Werte

Value Collection (nur alte Container): Diese Variable enthält mehrere Schlüssel/Wert-Paare im JSON-Format. Mit der Werterfassung legen Sie die Konfigurationswerte Ihrer App fest. Für ein Autorennspiel können Sie beispielsweise eine Variable "App settings" des Typs "Value Collection" wie folgt definieren:

{
  "max-fuel": 200,
  "starting-fuel": 100,
  "fuel-burn-rate": 20
}

Ihre mobile App kann durch Angabe des entsprechenden Schlüssels einen Wert in der Variablen abrufen. Beispiel:

public class MainActivity {

  // Add your public container ID.
  private static final String CONTAINER_ID = "XXX-YYY";
  
  // Container configuration value keys, used later
  // for retrieving values.
  private static final String MAX_FUEL_KEY = "max-fuel";
  private static final String INIT_FUEL_KEY = "init-fuel";
  private static final String FUEL_BURN_KEY = "fuel-burn-rate";

  // Rest of your onCreate code.
  }
}

/*
* Method to update game configuration values using a
* Google Tag Manager container.
*/
public void updateConfigurationFromContainer(Container container) {

  // Get reference to the container.
  Container container = mFutureContainer.get();

  // Update game settings using Container 
  // configuration value keys.
  maxFuel = mContainer.getDoubleValue(MAX_FUEL_KEY);
  startingFuel = mContainer.getDoubleValue(INIT_FUEL_KEY);
  burnRate = mContainer.getDoubleValue(FUEL_BURN_KEY);
}

Einer Variablen des Typs "Value Collection" sind Trigger zugeordnet. Stellen Sie für Konfigurationswerte, die für alle Instanzen und Versionen Ihrer App gelten, den auslösenden Trigger auf den vordefinierten Wert "Immer" ein. In der Entwicklerdokumentation für Android oder iOS finden Sie weiterführende Informationen zur Verwendung von Variablen des Typs "Value Collection". 

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