Überlegungen vor der Installation

Bevor Sie mit der Implementierung von Google Tag Manager beginnen, sollten Sie die folgenden Punkte berücksichtigen, um Zeit zu sparen und Missverständnisse zu vermeiden.

Kontoverwaltung

Vor dem Einrichten eines Tag Manager-Kontos sollten Sie wissen, wer das Konto langfristig verwalten und wie die Kontoinhaberschaft gehandhabt werden soll, wenn ein Mitglied Ihres Teams eine andere Rolle übernimmt.

Es muss gewährleistet sein, dass Sie auch dann Zugriff auf Ihr Tag Manager-Konto haben, wenn ein Mitarbeiter die Organisation verlässt und seine Anmeldedaten gelöscht werden. In einigen Organisationen erhalten mehrere Nutzer die Rolle Administrator. In anderen wiederum wird ein spezielles Master-Google-Konto erstellt, das ausschließlich der Tag Manager-Verwaltung durch die Organisation dient. Entscheiden Sie sich für die Methode, die am besten für Sie geeignet ist.

Es empfiehlt sich, ein Tag Manager-Konto pro Organisation einzurichten. Das Tag Manager-Konto sollte von der Organisation erstellt werden, für das die Tags verwaltet werden. Wenn beispielsweise eine Agentur Tags im Auftrag Ihres Unternehmens verwaltet, sollte Ihr Unternehmen das Tag Manager-Konto erstellen und dann das Google-Konto der Agentur als Nutzer hinzufügen.

Agenturen können die bestehenden Konten ihrer Kunden in Tag Manager im Bereich Verwaltung steuern. Das Google Tag Manager-Konto kann auch von mehreren Nutzern verwaltet werden, wobei die Kontoadministratoren den einzelnen Nutzern verschiedene Zugriffsberechtigungen gewähren können. 360-Kunden können Zonen erstellen, um weitere Container hinzuzufügen und zu verwalten.

Mehrere Webdomains

Wir empfehlen Ihnen, einen Container pro Webdomain einzurichten. Wenn die Nutzererfahrung und die Tags auf einer Website jedoch mehr als eine Domain umfassen, sollten Sie am besten einen einzigen Container einrichten, der für alle betroffenen Domains verwendet wird. Dazu einige Überlegungen:

  • Die bequeme gemeinsame Nutzung einer Konfiguration für mehrere Container ist ohne das Exportieren und Importieren von Containern bzw. ohne die API nicht möglich. Falls die Tags und die Auslöselogik für mehrere Domains ähnlich sind, sollten Sie einen einzigen Container verwenden.
  • Sobald ein Container veröffentlicht wird, werden alle Änderungen ungeachtet der Domain online geschaltet. Wenn Sie Änderungen für eine Domain übernehmen möchten, ohne dass sich dies auf andere auswirkt, verwenden Sie für jede Domain einen eigenen Container.

Weitere Informationen zum domainübergreifenden Tracking

Ermitteln, welche Tags benötigt und wo sie bereitgestellt werden

Die Best Practice für jede Tag Manager-Implementierung ist, mit einer Analysestrategie und einem Plan zu Tag-Implementierung zu beginnen. Identifizieren Sie alle Tags, die in Ihrer bestehenden Website oder App bereitgestellt sind. Bei neuen Projekten sollten Sie zudem bestimmen, welche Art von Tags Sie benötigen.

Überlegen Sie, welche Informationen Sie sammeln möchten und ob zusätzliche Tags eingesetzt werden sollen. Falls die Daten, die Sie erfassen möchten, nicht verfügbar sind, lesen Sie in der Entwicklerdokumentation nach, wie Sie zusätzliche Daten an Tags übergeben können.

Wenn alle Tags beim Laden von Seiten ausgelöst werden und jede Seite eine eindeutige URL hat, reicht für Ihre Anforderungen unter Umständen eine einfache Containerimplementierung aus. Bei komplexeren Szenarien für die Tag-Auslösung empfiehlt sich unter Umständen eine benutzerdefinierte Containerimplementierung. Dabei wird oft eine Datenschicht implementiert. Dabei handelt es sich um Code, durch den Daten mit Tag Manager von der Website oder App an die Tags übergeben werden.

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