Search Ads 360-Gebotsstrategien

Gebotsstrategien

Bei Gebotsstrategien werden sämtliche Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords und sonstigen gebotsfähigen Elemente, die zu optimieren sind, als Bestandteil eines einzelnen Portfolios betrachtet. Da Gebotsstrategien auf die Maximierung der Leistung des Gesamtportfolios ausgelegt sind, gilt Folgendes:

  • Sie erhalten die besten Ergebnisse, wenn Sie Portfolios mit einem gemeinsamen Geschäftsziel erstellen, z. B. Kampagnen in derselben Geschäftssparte, mit ähnlichen Gewinnmargen oder ähnlichen bisherigen Leistungsmesswerten.
  • Möglicherweise werden höhere Gebote für gebotsfähige Elemente mit höherer Leistung abgegeben oder es werden höhere Gebote für gebotsfähige Elemente mit geringerer Leistung abgegeben, wenn dadurch voraussichtlich die Gesamtleistung verbessert werden kann.

Sie können zwar Gebotsstrategien auf bestimmte Anzeigengruppen oder gebotsfähige Elemente anwenden, mit größeren Portfolios werden jedoch bessere Ergebnisse erzielt. Wenn Sie beispielsweise in einer Gebotsstrategie nur zehn kostenintensive Keywords verwenden, bleibt möglicherweise nicht viel Spielraum, um die Leistung zu verbessern. Je größer das Portfolio, desto mehr Trade-offs und versteckte Chancen kann Search Ads 360 finden, um die Gesamtleistung zu verbessern.

Beachten Sie, dass die meisten Search Ads 360-Gebotsstrategien auf Elemente in verschiedenen Engine-Konten angewendet werden können. Das heißt, das Portfolio kann Elemente aus allen unterstützten Engine-Konten beinhalten. Beispielsweise können Sie eine Gebotsstrategie auf eine Google Ads-Kampagne, eine Microsoft Advertising-Anzeigengruppe und Yahoo! Japan-Keywords anwenden.

Verlauf und vorhersehbare Trends

Bei Gebotsstrategien wird zur Ermittlung der optimalen Gebote der Leistungsverlauf gebotsfähiger Elemente sowie von Online-Conversions und – falls eingeschlossen – von Offline-Conversions herangezogen. Sollten Gebotsanpassungen erfolgen, so werden deren Auswirkungen beobachtet und gegebenenfalls weitere kleine Anpassungen vorgenommen. Der Zyklus von Anpassung, Überwachung und erneuter Anpassung dauert etwa sechs Stunden, Leistungssteigerungen werden jedoch erst nach einem längeren Zeitraum deutlich. Mit Gebotsstrategien werden plötzliche und umfangreiche Änderungen vermieden, da das Ergebnis ansonsten möglicherweise nur schwer einzuschätzen ist.

Bei einer Gebotsstrategie, für die Offline-Conversions verwendet werden, wird das Standardgebot für gebotsfähige Elemente unter Umständen nicht mehr angepasst, wenn Offline-Conversion-Daten nicht regelmäßig hochgeladen werden.

Wenn mithilfe einer Gebotsstrategie vorhersehbare Trends ermittelt werden, beispielsweise wiederkehrende Muster an Wochenenden, lassen sich die Gebote an diese Trends anpassen. Je deutlicher ein Trend ist, desto souveräner können auch etwas größere Änderungen vorgenommen werden.

Dies ist ein weiterer Grund für die bessere Leistung größerer Portfolios: Je mehr Verlaufsdaten zur Verfügung stehen, desto souveräner lassen sich Änderungen vornehmen.

Diese Art der vorausschauenden Gebotsanpassung erfordert umfangreiche Verlaufsdaten. Daher benötigen Sie eine ausreichende Anzahl von Klicks und Conversions, damit eine Gebotsstrategie erfolgreich ist.

Verhalten bei Kaltstart

Wenn Sie neue gebotsfähige Elemente ohne bisherige Leistungsmesswerte in eine intelligente Gebotsstrategie einbeziehen, wird von dieser für die gebotsfähigen Elemente ein Kaltstart vorgenommen. Dabei soll ein Ausgleich geschaffen werden: Indem eine temporäre Positionsbeschränkung auf das Element angewendet wird, soll ausreichend Traffic generiert werden, um die Leistung beobachten zu können, gleichzeitig sollen die Kosten für gebotsfähige Elemente mit unbekanntem Potenzial jedoch in einem angemessenen Rahmen bleiben. Sobald auf ein gebotsfähiges Element ausreichend Klicks erfolgten oder das Element länger als zwei Wochen eingesetzt wurde, wird mit dem Anpassen der Gebote begonnen, um das angestrebte Zielvorhaben für das Gesamtportfolio zu erreichen.

Bei Bedarf können Sie die temporäre Positionsbeschränkung anpassen. Weitere Informationen

Auswirkungen des Pausierens einer Gebotsstrategie

Beim Pausieren einer Gebotsstrategie werden die Gebote nicht durch die Gebotsstrategie angepasst. Für Keywords wird weiterhin der Leistungsverlauf gespeichert, was Auswirkungen auf die Gebotsoptimierung haben kann, sobald Sie die Gebotsstrategie wieder aktivieren. Das sollten Sie beachten, weil Ihr ROI-Ziel eventuell geändert werden muss. Außerdem wird bei der Gebotsstrategie kein Zielgebot mehr angezeigt.

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