Conversions hochladen

Offline-Conversions hochladen

Manche Conversions beginnen online und werden offline abgeschlossen. Beispiel: Ein Verbraucher startet eine Suche nach einem Produkt online, klickt auf eine Anzeige und telefoniert dann mit einem Callcenter, um den Kauf abzuschließen. Oder ein Verbraucher mit einem Smartphone tippt in einer Anzeige auf die Schaltfläche "Jetzt anrufen" und kauft einen Artikel über das Telefon.

Für diese Conversions werden in Search Ads 360 automatisch Daten zum Onlineteil erfasst. Wenn Sie Ihre Berichte verbessern möchten, um die Daten für automatisierte Regeln zu verwenden oder um eine Gebotsstrategie zu optimieren, können Sie außerdem Daten zum Offlineteil berücksichtigen. Hierzu eignet sich ein Anruf-Tracking-Dienst, bei dem Callcenter-Traffic analysiert wird, Anrufe der Suchmaschinenwerbung zugeordnet und Conversions automatisch hochgeladen werden. Sie haben aber auch die Möglichkeit, Conversions selbst hochzuladen.

Integration in Anruf-Tracking-Dienste

Die folgenden Anbieter für Anruf-Tracking-Dienste können Conversion-Daten automatisch in Search Ads 360 hochladen:

Um mit dem Datenupload aus diesen Diensten zu beginnen, wenden Sie sich bitte an den Dienstanbieter.

Optionen zum Hochladen von Offline-Conversions

Wenn Sie einen Anruf-Tracking-Dienst verwenden, der nicht in Search Ads 360 integriert ist, können Sie Offline-Conversions so hochladen:

  • Über eine Bulk-Liste hochladen:
    Tragen Sie Daten zu Conversions in eine Tabelle ein und laden Sie die Tabelle in Search Ads 360 hoch.
    Offline-Conversions für Soziale-Netzwerk-Engines und Suchmaschinen mit automatischem Tracking können nur über die Search Ads 360 Conversions API hochgeladen werden.
  • Über die Search Ads 360 API:
    Wenn Sie Conversion-Daten mit einem Computersystem verwalten, können Sie ein Programm schreiben, das die Search Ads 360 API nutzt, um Conversions automatisch hochzuladen. Zur Nutzung der API müssen Sie mit einem Computerprogrammierer zusammenarbeiten, der sich mit REST oder anderen branchenüblichen Programmiersprachen auskennt.
  • Über die Campaign Manager API:
    Wenn Sie Campaign Manager für Displaynetzwerk-Kampagnen und Search Ads 360 für Suchnetzwerk-Kampagnen verwenden, können Sie Conversions über die Campaign Manager API statt über die Search Ads 360 API hochladen. Diese Lösung wird bevorzugt, wenn Sie Campaign Manager verwenden und Conversions anhand der verschlüsselten Nutzer-ID, der Mobilgerät-ID oder der GCLID (Google Click ID) identifizieren können. Wichtig ist, dass Sie entweder die Campaign Manager API oder die Search Ads 360 API, aber nicht beide verwenden: Conversions, die Sie über beide APIs hochladen, werden nicht dedupliziert und können zu Datenabweichungen führen.

Berechtigungen, die zum Hochladen von Conversions erforderlich sind

Zum Hochladen von Conversions aus beliebigen Quellen (Bulk-Listen, Search Ads 360 API oder Campaign Manager API) benötigen Sie Bearbeitungszugriff auf den Werbetreibenden, in den Sie Conversions hochladen.

In einer gemeinsam genutzten Floodlight-Konfiguration benötigen Sie Bearbeitungszugriff für jeden untergeordneten Werbetreibenden, in den Sie Conversions hochladen möchten. Sie benötigen allerdings weder Zugriff auf den übergeordneten Werbetreibenden noch auf untergeordnete Werbetreibende, in die Sie keine Conversions hochladen.

Wenn Sie Klick-IDs für die Attribution von Conversions verwenden, überprüfen Sie, ob Sie Bearbeitungszugriff auf den Werbetreibenden haben, der die Klick-ID generiert hat. Wenn Sie eine Klick-ID von einem Werbetreibenden angeben, auf den Sie keinen Bearbeitungszugriff haben, ist der Upload nicht erfolgreich.

Wichtige Details zum Hochladen von Conversions über eine Bulk-Liste oder die Search Ads 360 API

Die Informationen in diesem Abschnitt gelten nur für Conversions, die über Search Ads 360-Bulk-Listen oder über die Search Ads 360 API hochgeladen wurden. Sie gelten nicht für Conversions, die über die Campaign Manager API hochgeladen wurden.

Floodlight-Lookback-Windows werden bei hochgeladenen Conversions ignoriert

Wenn ein Nutzer mit einer Anzeige interagiert und eine für Floodlight aktivierte Webseite besucht, wird in Floodlight mithilfe von Lookback-Windows ermittelt, ob die Interaktion für eine Floodlight-Aktivität eingeschlossen werden soll. Wenn ein Nutzer also auf eine Ihrer Anzeigen klickt und 15 Tage später Ihre für Floodlight aktivierte Website aufruft, Ihr Lookback-Window für Klicks jedoch nur zehn Tage umfasst, wird diese Aktivität nicht erfasst. Sie richten Lookback-Windows in Ihrem Campaign Manager-Werbetreibenden ein.

Wenn Sie Offline-Conversions aber Klicks oder Besuchen zuordnen, wird das Floodlight-Lookback-Window im standardmäßigen Attributionsmodell "Letzter Klick" ignoriert. Das Modell "Letzter Klick" ordnet also eine Conversion einem Klick oder einem Besuch zu, egal wie viel Zeit zwischen dem Klick und der Conversion vergangen ist. Wenn Sie in Anlehnung an das Beispiel oben eine Conversion für einen Klick hochladen, der vor 15 Tagen erfolgte, erfasst Floodlight die Conversion auch dann, wenn Ihr Lookback-Window auf zehn Tage eingestellt ist. Um unerwünschte Attributionen zu vermeiden, laden Sie Conversions am besten sofort hoch, sobald sie verfügbar sind. Für Klicks, die außerhalb Ihres Lookback-Window liegen, laden Sie keine Conversions hoch. Falls Sie Klick-IDs in einem Webprotokoll speichern, enthalten die Einträge im Webprotokoll meist einen Zeitstempel. Filtern Sie mithilfe dieses Zeitstempels die Klicks heraus, die außerhalb des Lookback-Windows liegen.

Search Ads 360 wendet das Lookback-Window in anderen Attributionsmodellen als dem Standardmodell "Letzter Klick" an.

Floodlight-Anweisungen werden für hochgeladene Conversions ignoriert

Mithilfe von Floodlight-Anweisungen werden die von einer Floodlight-Aktivität erfassten Rohdaten angepasst, beispielsweise dann, wenn die Währung einer erfassten Transaktion geändert wird. Search Ads 360 wendet Floodlight-Anweisungen nicht auf hochgeladene Conversions an.

Benutzerdefinierte Floodlight-Variablen hochladen, die für Bulk-Listen nicht unterstützt werden

Sie können keine benutzerdefinierten Floodlight-Variablen für Conversions angeben, die Sie aus einer Bulk-Liste hochladen. Um benutzerdefinierte Daten für Offline-Conversions hochzuladen, können Sie die Search Ads 360 Conversion API verwenden.

Attributionsmodelle: Nur einige Offline-Conversions sind enthalten

Sehen Sie sich an, welche Arten von Conversions Attributionsmodelle unterstützen

Wie lange dauert es, bis ich die hochgeladenen Daten verwenden kann?

Wenn Sie für eine Conversion einen Conversion-Zeitstempel für den heutigen oder gestrigen Tag angeben, werden die Conversion-Messwerte innerhalb einer Stunde nach dem Upload in der Benutzeroberfläche für die Kampagnenverwaltung angezeigt. Falls Sie einen Conversion-Zeitstempel für einen Zeitpunkt vor dem gestrigen Datum angeben, werden die Messwerte innerhalb mehrerer Stunden aktualisiert.

Kann ich ältere Conversions hochladen?

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für ältere Conversions gelten einige Einschränkungen:

  • Für Conversions, die Keywords, Anzeigen, Produktgruppen oder Besuchen zugeordnet sind, gilt unabhängig davon, wann sie hochgeladen wurden, das Attributionsmodell "Letzter Klick". Auf Conversions, die GCLIDs (Google Click IDs) zugeordnet sind, wird dieses Attributionsmodell dagegen nach 60 Tagen angewendet.
  • Sie können Conversions, die GCLIDs zugeordnet sind, nicht hochladen, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
    • Der Conversion-Zeitstempel ist älter als 90 Tage.
    • Die GCLID ist älter als 90 Tage.
  • Es ist nicht möglich, Conversions zu bearbeiten, indem Sie eine GCLID angeben, die älter als 90 Tage ist. Sie können aber Conversions bearbeiten, die bis zu zwei Jahre alt sind, indem Sie auf die Conversion- und Kriteriums-IDs verweisen.
  • Conversions lassen sich nicht hochladen, wenn der Conversion-Zeitstempel älter als zwei Jahre ist.

Sind die hochgeladenen Conversions in Campaign Manager-Berichten enthalten?

Nein. Search Ads 360 sendet keine Conversions, die Sie über Bulk-Listen oder die Search Ads 360 API hochladen, an Campaign Manager – weder Conversions, die Sie hinzufügen, noch bearbeitete Conversions. Berichte, die Sie in Campaign Manager Report Builder erstellen, und Dateien zur Datenübertragung enthalten keine Conversions, die über die Search Ads 360 API oder über Bulk-Listen hochgeladen wurden.

Einrichtung

  1. Informieren Sie sich über die Best Practices beim Hochladen von Offline-Conversions.
  2. Richten Sie Floodlight-Aktivitäten für das Tracking von Offline-Conversions ein.
  3. Wenn Sie die Search Ads 360 API dafür verwenden, Conversions hochzuladen, oder wenn Sie Conversions den GCLIDs (Google Click IDs) zuordnen möchten:
    1.  Aktivieren Sie die Conversion API für Ihren Werbetreibenden.
    2. Bitten Sie Ihren Webmaster, die Klick-ID zu speichern.
      Sie müssen den Wert des Parameters "gclid" speichern. Dieser wird von Search Ads 360 Ihren Zielseiten-URLs hinzugefügt, wann immer ein Nutzer auf eine Anzeige klickt und Ihre Website besucht. Sie können beispielsweise Ihre Webprotokolle so einrichten, dass diese Daten gespeichert werden. Bei dem Wert wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Webprotokolle und Ihre Tracking-Software keine Änderungen an der Groß- und Kleinschreibung der Klick-ID vornehmen.

      Klick-IDs finden Sie auch in der Spalte Visit external click ID oder Conversion external click ID des Berichts zu Conversions und Besuchen.

  4. Verwenden Sie Bulk-Listen, die Search Ads 360 API oder die Campaign Manager API, um Offline-Conversions hochzuladen.
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