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Allgemeine Tipps für die Pflege des digitalen Rufs





Das Web hat ein gutes Gedächtnis
Was einmal im Web ist, bleibt meist ziemlich lange dort. Alles, was über digitale Medien kommuniziert wird, bleibt dauerhaft verfügbar. Das sind tolle Neuigkeiten, wenn man selbst tolle Neuigkeiten zu melden hat. Wer etwas Schönes erreicht hat, kann es leicht mit anderen teilen. Kinder und Jugendliche können im Web ihre Erfolge herausstellen und damit ihren digitalen Ruf positiv gestalten. In einer Umfrage gaben 85 % der befragten Personalvermittler und Mitarbeiter von Personalabteilungen an, dass ein positiver Ruf im Internet ihre Einstellungsentscheidungen zumindest zu einem gewissen Grad beeinflusst.

Erwachsene und Jugendliche sollten daher aktiv an einer positiven Online-Präsenz arbeiten.

Leistungen dokumentieren

  • Es ist gut für die eigene Entwicklung, wenn Erfolge geteilt und gewürdigt werden, zum Beispiel der Zieleinlauf bei einem Rennen, die Teilnahme an einer Schulaufführung oder die Veröffentlichung eines Artikels in der Schülerzeitung. Darüber hinaus wird ein Erfolgsmuster dokumentiert, das sich in späteren akademischen und beruflichen Möglichkeiten sowie Chancen zum Kontakt mit Gleichgesinnten fortsetzen kann.
  • Dabei sollte man aber darauf achten, dass keine Informationen öffentlich zugänglich werden, die die eigene Sicherheit gefährden könnten oder die andere nicht mitbekommen sollen. Schränke daher über die Datenschutzeinstellungen ein, wer deine Profile und Blogs sehen darf.

Selbstentfaltung fördern

  • Online-Netzwerke können die eigene Entwicklung fördern, indem sie einen Ort bieten, an dem man sich verstanden und anerkannt fühlt, dabei aber gleichzeitig eine gewisse schützende Distanz aufbauen. Jugendliche können hier also offener über sich sprechen, weil das Risiko der direkten, persönlichen Konfrontation durch andere gering ist.
  • Negativ kann aber auch sein, dass Nutzer sich dadurch anonym fühlen und möglicherweise Dinge sagen oder tun, die sie sonst vermeiden würden.

Nützliche Fragen

  • Denk einmal an alles, was man in diesem Augenblick online zu dir finden kann - deinen digitalen Ruf. Würde dir dieser Ruf in einem Bewerbungsgespräch eher nützen oder schaden?
  • Was siehst du, wenn du deinen Namen im Internet suchst? Vergiss nicht, auch nach Bildern, Videos und Nachrichten zu suchen.
  • Helfen zum Beispiel deine Profile in sozialen Netzwerken, dein Blog oder deine Online-Fotoalben dir dabei, einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu finden?
  • Mit welcher Art von Beiträgen erreichst du, dass andere dich online positiv wahrnehmen? Ein paar Beispiele: Video einer Schulaufführung, besondere Leistungen in der Schule, Bilder vom Schultheater, ein überzeugender Aufsatz. Dir fällt sicher noch mehr ein!

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