Suche
Suche löschen
Suche schließen
Google-Apps
Hauptmenü

Leitfaden zur Vorbereitung auf die Prüfung "Videowerbung"

Tipps zur Optimierung von Videokampagnen

Sie haben Ihre Videoanzeigen auf YouTube hochgeladen und Ihre TrueView-Kampagne läuft nun schon seit einiger Zeit. Bei dieser Art von Anzeigen haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Aktionen der Zuschauer zu erfassen und auszuwerten, damit Sie Ihre Werbeziele besser erreichen. Hier einige Beispiele:

  • Wenn Ihre Videoanzeige eine niedrigere Aufrufrate hat als die Anzeigen Ihrer anderen Kampagnen, sollten Sie entsprechende Anpassungen vornehmen.
  • Falls der CPV (Cost-per-View) über Ihrem Ziel-CPV liegt und Sie eine breitere Zielgruppe erreichen möchten, senken Sie den CPV.
  • Sollten Sie Ihre Ziel-CTR (Click-through-Rate – Klickrate) oder Ihren Ziel-CPV nicht erreichen und Ihre Kosten weit darunter liegen, können Sie die CTR oder den CPV erhöhen.

CPV optimal nutzen

Der durchschnittliche Cost-per-View (CPV) ist der Betrag, den ein Werbetreibender im Durchschnitt pro Aufruf seiner Videoanzeige bezahlt. Der CPV wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst wie Anzeigenlänge und -qualität, Ausrichtung und Auktionsverlauf.

CPV auswerten

Der CPV ist ein aufschlussreicher Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Anzeige auf der Gebotsplattform. Bezahlen Sie für Aufrufe mehr, als Sie möchten oder erwartet haben? Steigt der CPV im Lauf der Zeit? Wenn Sie den CPV erfassen und anpassen, können Sie Ihre Werbebotschaft effizienter verbreiten. Bei Anzeigen, die schon einige Wochen geschaltet werden, verweisen steigende CPVs auf "Ermüdungserscheinungen". Außerdem können sie einen zunehmenden Wettbewerbsdruck in den Auktionen signalisieren, an denen Sie sich beteiligen. Umgekehrt sind sinkende CPVs möglicherweise ein Zeichen dafür, dass der Markt weniger hart umkämpft ist, sodass Sie eventuell Aufrufe zu geringeren Kosten generieren können.

Tipps zum Einhalten Ihrer CPV-Ziele

Gebote sind die unmittelbarste Verknüpfung zum Cost-per-View und mit der optimalen Kombination aus Ausrichtung und Anzeige kann die relevanteste Zielgruppe angesprochen werden, sodass die Aufrufrate steigt und der CPV sinkt. Tipps zum Optimieren des CPV:

  • Passen Sie Ihre Gebote an: Gebote sind am unmittelbarsten mit dem CPV verknüpft, da der CPV nie höher als Ihr maximales Gebot sein kann. Allerdings lässt sich dabei nur eine Obergrenze festlegen. Zudem sind Gebote nur eine von mehreren Möglichkeiten, den CPV zu ändern. Ihr Gebot ist am effektivsten, wenn es dem tatsächlichen Wert des Aufrufs entspricht, so wie dies auch bei einem Klick in der Google-Suche der Fall ist. Dieser tatsächliche Wert ist jedoch oft nur schwer zu ermitteln und sollte bei der Auswertung nach Abschluss der Kampagne im Mittelpunkt stehen. Wenn Sie den Wert eines Aufrufs festlegen, sollten Sie zunächst die bezahlten Aufrufe, die Aufrufe Ihrer eigenen Inhalte und die über "Teilen"-Funktionen erzielten Aufrufe miteinander vergleichen. Sie bezahlen nur für den eigentlichen Aufruf, durch den aber weitere wertvolle Nutzerinteraktionen generiert werden können. Wenn Sie TrueView-Anzeigen verwenden, können Interaktion und Markenerinnerung auch für Anzeigen verbessert werden, die weniger als 30 Sekunden lang angesehen wurden. Sie profitieren also von diesen teilweisen Aufrufen, ohne dass Kosten für Sie entstehen.
  • Weiten Sie die Ausrichtung aus: Wenn Sie die Ausrichtung einschränken, ist der Wettbewerb stärker. Dies schlägt sich wahrscheinlich in höheren CPVs nieder, sofern Sie Ihr maximales Gebot nicht ohnehin schon fast erreicht haben. In diesem Fall gewinnen Sie einfach keine Auktionen mehr und Ihr Budget wird nicht vollständig aufgebraucht. Wenn Sie die Ausrichtung ausweiten, können über das Ad Serving Auktionen ermittelt werden, in denen Ihre Anzeigen und Gebote wettbewerbsfähiger sind, sodass sich der durchschnittliche CPV der Kampagne insgesamt verringert. Eventuell erreichen Sie auch mit einem niedrigeren CPV eine wertvolle Zielgruppe, indem Sie sich auf breiter gefasste Ziele konzentrieren. Das TrueView-Format ist bereits ein Ausrichtungsfilter, da Sie nur für interessierte Nutzer bezahlen, die sich bewusst dafür entscheiden, Ihre Anzeige anzusehen.
  • Lockern Sie die anderen Einschränkungen für Kampagnen: Möglicherweise erzielen Sie eine höhere Aufrufrate und können den CPV senken, wenn Sie die beschleunigte Anzeigenauslieferung deaktivieren, Plattform-Targeting nutzen oder die Einstellungen für die Anzeigenrotation anpassen.
  • Optimieren Sie Ihre Anzeigen: Mit wirkungsvollen Anzeigen lässt sich eine höhere Aufrufrate erzielen, was sich häufig auf den CPV auswirkt. Steigt die Aufrufrate, sinkt der CPV, da relevante Anzeigen, die sich Nutzer gern zu Ende ansehen, bei Auktionen besser abschneiden. Tipps zum Erstellen wirkungsvoller Videoanzeigen

Aufrufrate optimal nutzen

Die Aufrufrate wird berechnet, indem die Gesamtzahl der Aufrufe Ihrer Videoanzeige durch die Zahl der Nutzer geteilt wird, für die die Anzeige geschaltet wurde. Diese Rate ist ein guter Indikator dafür, wie ansprechend Ihr Video für die Zuschauer ist. Je höher die Aufrufrate ist, desto mehr interessieren sich die Nutzer für Ihre Inhalte.

Aufrufrate auswerten

Die Aufrufrate ist der wichtigste Indikator für die Leistung einer Videoanzeige. Mit einer Videoanzeige, die eine hohe Aufrufrate hat, gewinnen Sie normalerweise mehr Auktionen und der CPV ist geringer als bei einer Videoanzeige mit niedriger Aufrufrate. Wenn Sie zu geringen Kosten so viele Aufrufe wie möglich erzielen möchten, sollten Sie herausfinden, mit welchen Anzeigeninhalten und mit welcher Ausrichtungsmethode Sie die Aufrufrate Ihrer Anzeige steigern können. Ähnlich wie beim CPV kann eine Zeitpunktanalyse der Aufrufrate nützlich sein, um die Leistung zu ermitteln. Generell ist es jedoch wichtiger, die Trends zu bestimmen.

Tipps zum Einhalten Ihrer Ziele bezüglich der Aufrufrate

Auch wenn dies nicht unbedingt naheliegend ist, lässt sich die Aufrufrate einer Kampagne mithilfe der Ausrichtung verbessern, denn sie hat Einfluss darauf, für wen Ihre Anzeige sichtbar ist.

  • Anzeigen verbessern
    • Kürzere Anzeigen haben eine höhere Aufrufrate. Wenn Sie mit Ihrer Videoanzeige in 20 Sekunden dieselbe Werbebotschaft vermitteln können wie in 30 Sekunden, empfehlen wir Ihnen, die Anzeige entsprechend zu kürzen.
    • Wenn Sie für eine Kampagne mehrere Anzeigen erstellen, können Sie mit diesen unterschiedlichen Anzeigen Ihre Zielgruppe besser ansprechen. Selbst kleine Unterschiede beim Text oder Video der Anzeigen können im Verlauf einer Kampagne zu erheblichen Verbesserungen bei der Aufrufrate und zur Senkung der Kosten führen.
    • Mit kleineren Optimierungen, etwa durch Anpassen der Einleitung oder Hinzufügen bzw. Entfernen von Calls-to-Action, können Sie Einfluss auf das Verhalten der Nutzer nehmen und die Aufrufrate steigern.
    • Vermeiden Sie "Ermüdungserscheinungen", indem Sie zwei oder drei verschiedene Anzeigen abwechselnd an der Auktion teilnehmen lassen.
    • Tipps zum Erstellen wirkungsvoller Videoanzeigen
  • Ausrichtung verbessern
    • Falsche Ausrichtung: Wenn Sie nicht die korrekte Zielgruppe ermittelt haben, wird Ihre Videoanzeige möglicherweise häufiger übersprungen. Finden Sie heraus, welche Nutzer auf Ihre Anzeige reagieren, und passen Sie Ihre Ausrichtungsmethoden entsprechend an.
    • Ungenutzte Zielgruppe: Möglicherweise schränken Sie die Schaltung Ihrer Anzeige ein, sodass Nutzer, die eventuell Interesse daran hätten, sie nicht sehen. Einige Werbetreibende sind der Auffassung, dass alle Aufrufe außerhalb einer festgelegten demografischen Zielgruppe wertlos sind. Man darf jedoch nicht vergessen, dass TrueView-Anzeigen nur Kosten verursachen, wenn sich ein Nutzer das Video ansieht. Daher finden Sie möglicherweise eine interessierte Zielgruppe, indem Sie die Ausrichtung erweitern. Dies hat oft den zusätzlichen Vorteil, dass der durchschnittliche CPV sinkt.

CTR optimal nutzen

Die CTR wird berechnet, indem die Gesamtzahl der Klicks auf Ihre Videoanzeige durch die Zahl der Nutzer geteilt wird, für die die Anzeige geschaltet wurde. Die Aufrufrate ist zwar bei Videokampagnen der wichtigste Indikator für die Interaktion, aber Sie können sich auch mithilfe der CTR ein Bild von der Leistung Ihrer Kampagne machen. Je höher die CTR ist, desto mehr interessieren sich die Nutzer für Ihre Inhalte und desto eher möchten sie weitere Informationen zu Ihrem Unternehmen erhalten.

CTR auswerten

Wenn es Ihr Ziel ist, mit der Videoanzeige mehr Nutzer für Ihre Website, Ihren YouTube-Kanal oder Ihre Wiedergabeseite zu gewinnen, ist die CTR genau der Messwert, den Sie auswerten und verbessern sollten. Sehen Sie sich die CTR im zeitlichen Verlauf an, um sich ein Bild davon zu machen, ob es Ihnen gelingt, Nutzer über die Anzeige auf Ihre Website zu führen.

Tipps zum Einhalten der CTR-Ziele

Hier einige Tipps, wie Sie die CTR steigern können:

  • Fügen Sie in Ihrem Video ein Overlay mit einem klaren Call-to-Action hinzu.
    • Solche CTA-Overlays können in TrueView Video Discovery-Anzeigen und In-Stream-Videoanzeigen auf YouTube verwendet werden. Diese Funktion ist ohne zusätzliche Kosten für Sie verfügbar und kann das Interesse der Zuschauer erhöhen sowie Ihren Anzeigen das gewisse Etwas verleihen. Die CTA-Overlays sind zudem mit dem Video verknüpft, nicht mit der Anzeige. Dadurch werden sie immer eingeblendet – egal, ob Ihr Video aufgrund einer Anzeige oder organisch und damit kostenlos angesehen wird.
    • Sie haben beispielsweise die Möglichkeit, ein bestimmtes Verkaufsargument zu erwähnen, durch das sich Ihr Unternehmen von Mitbewerbern abhebt. Alternativ können Sie auch darauf hinweisen, was die Besucher auf Ihrer Website erwartet.
  • Entfernen Sie Inventar und Placements mit geringer Leistung.
    • Wenn Sie Daten zu den Placements Ihrer Anzeigen aufrufen möchten, wählen Sie den Tab "Ausrichtung" aus. Klicken Sie anschließend unter dem Label "Hier wurden Ihre Anzeigen geschaltet" auf "Placements". Genau wie bei AdWords-Displaynetzwerk-Anzeigen sollten Sie Änderungen an Placements vornehmen, die nicht effizient sind.

Ausrichtung eingrenzen

Über Onlineanzeigen für Nutzer mit spezifischen Interessen sprechen Sie gezielt die richtigen Kunden an. Sie können Ihre Anzeigen für Zielgruppen mit bestimmten Interessen schalten, z. B. für Spielefans, Tierliebhaber oder Nutzer, die den Kauf eines Autos oder einer Immobilie planen.

Wenn Sie die Ausrichtung kontextbezogen eingrenzen, erreichen Sie mit Ihren Videoanzeigen relevantere Zielgruppen. Folgende Ausrichtungsmethoden stehen zur Verfügung:

  • Demografische Gruppen: Legen Sie Alter, Geschlecht und Elternstatus der gewünschten Zielgruppe fest.
  • Interessen: Wählen Sie Kategorien aus, um mit Ihren Anzeigen Nutzer zu erreichen, die sich für diese Themen interessieren. Die Anzeigen werden teilweise auch auf Seiten zu anderen Themen bereitgestellt. Weitere Informationen zur Ausrichtung auf Zielgruppen.
    • Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen: Mit TrueView-Videoanzeigen erhöhen Sie die Markenbekanntheit und die Kaufbereitschaft, da Sie damit Nutzer ansprechen, die bereits starkes Interesse an bestimmten Themen gezeigt haben.
    • Kaufbereite Zielgruppen: Wählen Sie eine dieser Zielgruppen aus, um Nutzer zu finden, die sich für bestimmte Produkte interessieren und den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung, wie Sie sie anbieten, ernsthaft in Erwägung ziehen.
  • Video-Remarketing: Erreichen Sie Nutzer basierend auf früheren Interaktionen mit Ihren Videos, Ihren TrueView-Anzeigen oder Ihrem YouTube-Kanal. Wenn Sie Ihr YouTube-Konto bereits mit Ihrem AdWords-Konto verknüpft haben, werden automatisch benutzerdefinierte Listen für Sie erstellt. Weitere Informationen zu Remarketing-Listen für YouTube-Nutzer
  • Placements: Richten Sie Ihre Anzeigen auf bestimmte Kanäle, Websites oder ausgewählte Placements aus, beispielsweise auf einen stark frequentierten Blog oder die Startseite einer beliebten Nachrichtenwebsite. Beispiele für Placements:
    • Kanäle (Kanäle von YouTube-Partnern)
    • Videos (YouTube-Videos)
    • Websites (Displaynetzwerk, einschließlich YouTube.com als Publisher-Website)
  • Themen: Richten Sie Ihre Videoanzeigen auf bestimmte Themen auf YouTube oder im Displaynetzwerk aus. Mit themenbezogenem Targeting decken Sie entsprechende Videos, Kanäle und Websites in großem Umfang ab. Wenn Sie Ihre Anzeige beispielsweise auf die Kategorie "Automobil" ausrichten, wird sie auf YouTube für Nutzer geschaltet, die sich Videos zu Autos ansehen.
  • Keywords: Je nach Videoanzeigenformat können Sie Ihre Anzeigen auf der Grundlage von Wörtern oder Wortgruppen – Keywords – in Zusammenhang mit bestimmten YouTube-Videos, YouTube-Kanälen oder Arten von Websites schalten, für die sich Ihre Zielgruppe interessiert.

Ausschlüsse hinzufügen, um die Anzeigenschaltung zu verhindern

Auf dem Tab "Video-Targeting" sehen Sie, welche Ergebnisse Ihre Anzeigen mit bestimmten Ausrichtungsmethoden erzielt haben. Wenn eine Anzeige für bestimmte Themen oder demografische Gruppen nicht relevant ist, können Sie diese anschließend auf Kampagnenebene in Ihrem Konto ausschließen. Das bietet sich an, wenn eine Videoanzeige für eine spezifische demografische Gruppe besonders relevant ist und Sie die Ausrichtung auf ein Thema vornehmen, bestimmte Nutzer jedoch ausschließen möchten.

So fügen Sie Ausschlüsse zu einer Kampagne oder Anzeigengruppe hinzu:

Hinweis

Du findest TrueView-Kampagnen ebenso wie alle anderen Kampagnentypen im Drop-down-Menü "Alle Kampagnen". Mit diesem Drop-down-Menü können Sie die Darstellung auf TrueView-Kampagnen beschränken, indem Sie die Option Videokampagnen auswählen.

  1. Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an.
  2. Wählen Sie auf dem Tab Kampagnen die Videokampagne aus, die bearbeitet werden soll.
  3. Wenn Sie einen Ausschluss zu einer bestimmten Anzeigengruppe hinzufügen möchten, wählen Sie diese auf dem Tab "Anzeigengruppen" aus.
  4. Klicken Sie auf den Tab Video-Targeting.
  5. Wählen Sie die Ausrichtungsmethode aus, bei der ein Ausschluss hinzugefügt werden soll. Klicken Sie dazu auf den entsprechenden Unter-Tab: Demografische Merkmale, Interessen, Remarketing, Themen oder Keywords.
  6. Führen Sie die Schritte auf dem Unter-Tab aus und klicken Sie auf Speichern.
    • Demografische Merkmale: Jeder demografischen Gruppe (Altersgruppe, Geschlecht und Elternstatus) ist ein Unter-Tab zugewiesen. Klicken Sie auf allen Unter-Tabs in der Tabelle auf den grünen Punkt neben den demografischen Gruppen, die ausgeschlossen werden sollen.

      Neben den ausgeschlossenen demografischen Gruppen wird ein roter Punkt angezeigt.

      Hinweis

      Auf jedem Tab muss mindestens eine demografische Gruppe ausgewählt sein.

    • Interessen, Themen, Keywords oder Remarketing: Klicken Sie auf +AUSSCHLÜSSE und wechseln Sie zu einer Kampagne oder Anzeigengruppe, je nachdem, auf welcher Ebene der Ausschluss übernommen werden soll. Wenn Sie beispielsweise das Thema "Nachrichten" in Ihrer Kampagne ausschließen, wird es automatisch in allen Anzeigengruppen dieser Kampagne ausgeschlossen.
  7. Klicken Sie auf Speichern.
Placement-Ausschlüsse zu einer Kampagne oder Anzeigengruppe hinzufügen

Wenn Sie wissen, wo Ihre Videoanzeige geschaltet wurde, können Sie sicherstellen, dass sie nicht in irrelevanten Videos oder auf irrelevanten Websites verwendet wird. Klicken Sie auf dem Tab "Video-Targeting" einfach auf den Unter-Tab "Placements" und dann für die entsprechende Kampagne oder Anzeigengruppe auf "Anzeigen wurden hier geschaltet". Auf der Grundlage dieses Berichts können Sie Ausschlüsse zu Kampagnen und Anzeigengruppen hinzufügen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an.
  2. Wählen Sie auf dem Tab Kampagnen die Videokampagne aus, die bearbeitet werden soll.

    Hinweis

    Du findest TrueView-Kampagnen ebenso wie alle anderen Kampagnentypen im Drop-down-Menü "Alle Kampagnen". Mit diesem Drop-down-Menü können Sie die Darstellung auf TrueView-Kampagnen beschränken, indem Sie die Option Videokampagnen auswählen.

  3. Klicken Sie auf den Tab Video-Targeting und dann auf den Unter-Tab Placements.
  4. Scrollen Sie nach unten und wählen Sie den Unter-Tab Anzeigen wurden hier geschaltet aus. Sehen Sie sich die Liste an und stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeige nicht in irrelevanten Videos oder auf irrelevanten Websites geschaltet wird.
  5. Um einen Placement-Ausschluss zu einer bestimmten Anzeigengruppe hinzuzufügen, klicken Sie auf den grünen Punkt neben dem Placement, das bearbeitet werden soll, und dann auf den roten Punkt.
  6. Wenn Sie ein Placement in einer Kampagne ausschließen möchten, klicken Sie unten auf +AUSSCHLÜSSE und fügen Sie die ausgeschlossenen Placements hinzu.

Hinweis

Ausschlüsse beeinträchtigen unter Umständen die Reichweite Ihrer Videokampagne.

Gebote optimieren

Sie können Ihre Gebote für TrueView Video Discovery-Anzeigen anpassen, damit Sie bessere Chancen haben, dass Ihre Anzeigen interessierten Nutzern präsentiert werden. Nutzer, die sich Ihre Video Discovery-Anzeige ansehen, sind normalerweise an Ihrem Unternehmen interessiert. Aus diesem Grund bietet es sich an, Ihre Gebote für dieses Anzeigenformat zu erhöhen. Wenn Sie dagegen mehr Interesse an Aufrufen, Zugriffen auf Ihre Website oder der Steigerung der Markenbekanntheit haben, sollten Sie Ihr Gebot für das In-Stream-Format und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Zuschauer zumindest einen Teil Ihrer Anzeige sehen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

CPV-Gebote optimieren

Sobald Ihre Kampagne eine Weile läuft, sehen Sie, welche Anzeigenformate und Anzeigengruppen am besten abschneiden. Wenn Sie die Reichweite Ihrer Anzeige oder die Interaktion mit der Anzeige steigern möchten, sollten Sie Ihre Gebote erhöhen.

  1. Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an.
  2. Wählen Sie auf dem Tab Kampagnen die Videokampagne aus, die bearbeitet werden soll.
  3. Rufen Sie den Tab Anzeigengruppen auf.
  4. Bewegen Sie die Maus über die Zahlen in der Spalte Max. CPV und nehmen Sie Änderungen direkt vor oder klicken Sie auf die Anzeigengruppe, um den Inhalt zu bearbeiten.

Tipps

  • Manchmal ist es sinnvoll, die Gebote für alle In-Stream-Anzeigengruppen in einer TrueView-Kampagne zu erhöhen. Um zu sehen, welche Anzeigengruppen In-Stream- und welche Video Discovery-Anzeigen enthalten, klicken Sie auf dem Tab "Anzeigengruppen" auf Spalten anpassen und fügen Sie Anzeigengruppentyp hinzu.
  • Nutzen Sie die Bulk-Direktbearbeitung, um alle Gebote für In-Stream-Anzeigengruppen gleichzeitig zu bearbeiten. Wählen Sie dazu alle aus und klicken Sie auf Bearbeiten und dann auf Gebote ändern.

Call-to-Action-Overlay hinzufügen

Call-to-Action-Overlays können in jeder TrueView-Videoanzeige auf YouTube verwendet werden. Diese Funktion ist ohne zusätzliche Kosten für Sie verfügbar. Sie kann das Interesse der Zuschauer erhöhen und Ihren Anzeigen das gewisse Etwas verleihen. Die Call-to-Action-Overlays sind zudem mit dem Video anstatt mit der Anzeige verknüpft. Dadurch erkennen Sie, ob Ihr Video aufgrund einer Anzeige oder organisch und damit kostenlos angesehen wurde.

Sie haben beispielsweise die Möglichkeit, ein bestimmtes Verkaufsargument zu erwähnen, durch das sich Ihr Unternehmen von Mitbewerbern abhebt. Alternativ können Sie auch darauf hinweisen, was die Besucher auf Ihrer Website erwartet.

Sie möchten einfach nur Werbung für Ihren Kanal machen? Teilen Sie den Zuschauern mit, welche neuen Videos Sie bald hochladen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Schritte zum Hinzufügen eines Call-to-Action-Overlays
  1. Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an.
  2. Wählen Sie auf dem Tab Kampagnen die Videokampagne aus, die bearbeitet werden soll.
  3. Wählen Sie auf dem Tab Videos die Option +Call-to-Action hinzufügen aus.
  4. Wenn Sie diese Option nicht sehen, ist Ihr YouTube-Konto eventuell noch nicht mit Ihrem AdWords-Konto verknüpft. Klicken Sie auf Verknüpftes YouTube-Konto, wählen Sie YouTube-Konto verknüpfen aus und melden Sie sich anschließend mit Ihren YouTube-Anmeldedaten an.

Video-Remarketing verwenden

Bei Video-Remarketing handelt es sich um ein leistungsstarkes Tool, das die Aktivität der Zuschauer auf Ihrem YouTube-Kanal misst und anschließend hochspezifische Listen erstellt. Anhand dieser Listen werden Ihre Anzeigen dann geschaltet. Nachdem Sie Ihr YouTube-Konto mit Ihrem AdWords-Konto verknüpft haben, können Sie diese Listen erstellen. Dies geschieht auf Grundlage der verschiedenen Nutzerinteraktionen mit Ihren Videos, wie Video ansehen, Ihren Kanal abonnieren oder sogar positive Bewertungen. Weitere Informationen zum Remarketing mit AdWords für YouTube-Nutzer

Tipp

Sie verwenden Remarketing bereits in Ihren Displaynetzwerk-Kampagnen? Sie können Video-Remarketing-Listen für Ihre Displaynetzwerk-Anzeigen verwenden und Ihre Videos für Zuschauer schalten, die Ihre Website besucht haben. Sie können zum Beispiel dynamische Kombinationslisten erstellen, um Zuschauer anzusprechen, die Ihre Videoanzeige gesehen, aber keine Conversion durchgeführt haben, oder die Ihre Website besucht, sich aber noch nicht Ihren Kanal angesehen haben.

Erweiterte Kampagneneinstellungen verwenden

Zum Optimieren Ihrer Kampagnen können Sie auch die erweiterten Kampagneneinstellungen verwenden. Mit der Anzeigenplanung legen Sie bestimmte Tageszeiten oder Wochentage fest, an denen Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen, und steuern, wie lange Ihre Kampagnen laufen. Sie sollten Ihre Inhalte fortlaufend aktualisieren, damit Nutzer Ihre Website immer wieder besuchen. Planen Sie daher für Ihre In-Stream-Anzeige eine Laufzeit von einem Monat ein.

Mit der Einstellung für die Anzeigenauslieferung legen Sie fest, wie oft Ihre aktiven Anzeigen im Verhältnis zueinander in der jeweiligen Anzeigengruppe geschaltet werden. Beispielsweise können Sie Ihre Anzeigen für Aufrufe oder Conversions optimieren oder eine gleichmäßige Rotation festlegen. Außerdem kann mit der Einstellung für die Anzeigenauslieferung eine Häufigkeitsbegrenzung angegeben werden. Dadurch wird festgelegt, wie oft Ihre Anzeigen maximal für einen einzelnen Nutzer im Google Displaynetzwerk geschaltet werden dürfen. Mithilfe dieser Einstellung können Sie die Häufigkeit einschränken, mit der ein Nutzer Ihre Anzeige sieht, oder sich darauf konzentrieren, Ihre Präsenz für neue Nutzer zu erhöhen.

Richten Sie Ihre Videoanzeigen auf Nutzer aus, die sich an einem bestimmten Standort befinden oder Interesse daran zeigen. Wählen Sie mindestens einen Standort aus, der für Ihre Anzeigen relevant ist. Die Ausrichtung Ihrer Anzeigen auf die richtigen Nutzer sollte sich positiv auf den Return On Investment (ROI) auswirken.

Wenn Sie Anzeigen für Ihre Bäckerei in Berlin schalten, richten Sie Ihre Anzeige auf Nutzer in Berlin, auf Nutzer, die Interesse an Berlin zeigen, oder auf beide Gruppen aus. Liefert Ihr Onlineunternehmen nach Italien und Frankreich, können Sie beide Länder bei der Ausrichtung berücksichtigen.

Sie können die Sprache der Websites und Videos auswählen, auf bzw. in denen Ihre Anzeigen geschaltet werden. Ändern Sie dazu die Zielsprache in den Kampagneneinstellungen. Bei der Schaltung Ihrer Anzeigen berücksichtigt AdWords die Google-Spracheinstellung des Nutzers oder die Sprache seiner Suchanfrage, der aktuell angezeigten Seite oder seiner kürzlich besuchten Seiten im Displaynetzwerk.

War dieser Artikel hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?