Online-Conversions über Anzeigen mit lokalem Inventar

Seit dem 31. Oktober 2018 dürfen Werbetreibende nur noch einige wenige Anbieter für die Klickmessung einsetzen, um bestimmte Interaktionsereignisse bei Anzeigen mit lokalem Inventarund Automobilanzeigen auf von Google gehosteten Properties zu erfassen. Damit Anzeigen nicht ohne Tracking ausgeliefert werden, hat das Google Ads-Team alle Anzeigengruppen pausiert, bei denen nicht zugelassene Drittanbieter aufgerufen werden.

Sofern Sie die weitere Schaltung der betroffenen Anzeigen in Ihrem Konto nicht autorisiert haben, bleiben sie also pausiert.

Anbieter, die zum Erfassen von Interaktionsereignissen zugelassen sind

Seit dem 26. Dezember 2019 bieten wir eine eingeschränkte Datenverarbeitung für Anzeigen mit lokalem Inventar an, um Einzelhändler bei der Einhaltung des kalifornischen Gesetzes zum Schutz der Privatsphäre von Verbrauchern (California Consumer Privacy Act, CCPA) zu unterstützen. Erweiterungen mit Zusatzinformationen, die auf Anzeigen-Tracker von Drittanbietern verweisen, werden für diejenigen Nutzer deaktiviert, die laut Google in Kalifornien wohnhaft sind.

Für Anzeigen mit lokalem Inventar können keine Tracking-Vorlagen mehr auf Verkäuferseiten auf Google verwendet werden, um Interaktionen über ValueTrack zu messen. Für Conversions oder Interaktionen können keine Tracking-Lösungen von Drittanbietern verwendet werden. Klicks auf finale URLs lassen sich weiterhin mit Anzeigen-Trackern von Drittanbietern erfassen.

Weitere Informationen dazu, wie Werbetreibende bei der Einhaltung von CCPA in Google Ads unterstützt werden

Mit der Tracking-Funktion für Verkäuferseiten (local storefront tracking, lsft) können Sie feststellen, welche Nutzer auf Ihre Anzeigen mit lokalem Inventar und anschließend auf Online kaufen geklickt haben, anstatt eines Ihrer Ladengeschäfte zu besuchen. Online-Conversions aus Anzeigen mit lokalem Inventar können auch in Google Ads mit Google Ads-Conversion-Tracking erfasst werden. Durch die Tracking-Funktion für Verkäuferseiten wird gewährleistet, dass auch die zusätzlichen Conversion-Tracking-Tools, die Sie nutzen, Online-Conversions aus Anzeigen mit lokalem Inventar erfassen. Es ist wichtig, diese Online-Conversions zu messen, um eine bessere Vorstellung von der Leistung Ihrer Anzeigen zu bekommen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Tracking-Funktion für Verkäuferseiten funktioniert und wie Sie sie einrichten.

Hinweis: Für vom Händler gehostete Verkäuferseiten ist diese Tracking-Funktion nicht erforderlich.

Wenn Sie die Tracking-Funktion für Ihre Verkäuferseite einrichten möchten, wenden Sie sich bitte an Ihr Google-Team, damit der unten beschriebene Ablauf eingehalten wird.

 So gehts

Mit der Tracking-Funktion für Verkäuferseiten (local storefront tracking, lsft) werden über einen lsft-URL-Parameter in der Google Ads-Tracking-Vorlage die Klicks erfasst, die von Ihrer Verkäuferseite auf Google zu Ihrer Händlerwebsite führen. Dank der Funktion sehen Sie auch, wie Nutzer auf Ihre Website gelangen, z. B. über Anzeigen mit lokalem Inventar oder über Shopping-Anzeigen.

So funktioniert die Tracking-Funktion für Verkäuferseiten:

  1. Ein Nutzer klickt auf Ihre Anzeige mit lokalem Inventar und gelangt zu Ihrer Verkäuferseite auf Google.
  2. Der Nutzer klickt auf Online kaufen und wird auf die Landingpage des angeklickten Artikels geleitet.
  3. Der Nutzer kauft den Artikel online auf Ihrer Website.

Diese Nutzeraktionen entsprechen den Schritten, die Sie bei der Einrichtung des lsft-URL-Parameters festlegen.

 Anleitung

Beim dynamischen Tracking muss der lsft-URL-Parameter dem {lpurl}-Parameter als Schlüssel/Wert-Paare im Format „lsft=key:value,key1:value1“ angehängt werden. Damit Sie Zugriffe mit Conversions erkennen können, fügt Google den Links, die von Ihrer Verkäuferseite zu Ihrer Website führen, Schlüssel/Wert-Paare hinzu.

Hinweis: Google verwendet das Attribut „Link“ [link] in Ihrem Onlineproduktfeed als URL des Links, der von Ihrer Verkäuferseite auf Google zu Ihrer Website führt.

 lsft-Parameter einrichten

Schritt 1

Alle Schlüssel/Wert-Paare müssen mit adtype:{adtype} als Schlüssel/Wert-Paar eingerichtet werden. Ist der ValueTrack-Parameter nur {adtype}, funktioniert das lsft-Tracking nicht.

Erfassen Sie alle Schlüssel/Wert-Paare, die von Ihrer Verkäuferseite auf Google an Ihre Website übergeben werden müssen, wenn ein Nutzer auf Online kaufen klickt.

Beispiel: adtype={adtype} productchannel={product_channel} kitten=puppies

Schritt 2

Als Trennzeichen werden nur Kommas (,) akzeptiert. Andere Trennzeichen wie „|“ oder „&“ führen zu einer Unterbrechung beim lsft-Tracking.

Schritt 3

Codieren Sie „?lsft=“ auf derselben Ebene wie die Landingpage-URL und fügen Sie diesen String vor dem String von oben ein. Sie können „lsft“ anstelle von „?lsft“ verwenden, wenn Sie ihn an andere Parameter in der URL anhängen.

Wichtig: Vermeiden Sie unnötige Unterstriche „_“ und Bindestriche „-“ oder Parameter ohne Verweis. Wenn mindestens ein Parameter nicht korrekt formatiert ist oder keinen Verweis enthält, wird die Tracking-Vorlage unbrauchbar.

Schlüssel und Werte dürfen Unicode-Zeichen enthalten, solange diese mit den korrekten Escapezeichen versehen sind. Schlüssel und Werte dürfen ValueTrack-Parameter enthalten. Ausgenommen ist {targetid}, weil sein Wert Doppelpunkte enthält (z. B. „kwd-123:aud-456“).

lsft muss korrekt formatiert sein. Parameter, die nur aus Schlüsseln bestehen, sind nicht zulässig. „lsft=key1:value1,key2“ wäre zum Beispiel nicht korrekt formatiert.

URL-Typ Codierung Beispiel
{unescapedlpurl} Keine Codierung erforderlich {unescapedlpurl}?lsft=adtype:{adtype},productchannel:{product_channel},kitten=puppies
{lpurl} oder {escapedlpurl} „?lsft=“ einmal codieren und hinter {lpurl} oder {escapedlpurl} einfügen {lpurl}%3Flsft%3Dadtype:{adtype},productchannel:{product_channel},kitten=puppies
{lpurl+2} „?lsft=“ zweimal codieren und hinter {lpurl+2} einfügen

{lpurl+2}%253Flsft%253Dadtype:{adtype},productchannel:{product_channel},kitten=puppies

Schritt 4

Fügen Sie den String von oben mit lsft-Parameter der in Google Ads konfigurierten Tracking-Vorlage hinzu (z. B. auf Konto-, Kampagnen-, Anzeigengruppen- oder Produktgruppenebene). Weitere Informationen zum Tracking in Google Ads

Weitere Beispiele für lsft-Parameter

Im Folgenden finden Sie einige zusätzliche Beispiele als Referenz:

  • lsft-URL-Parameter ohne Weiterleitung zu einer Drittanbieterseite:{unescapedlpurl} lsft=storename:{store_code},product_id:{product_id},cm_mmc:1212+bag
  • lsft-URL-Parameter mit Weiterleitung zu einer Drittanbieterseite:http://www.redirectserver.com/click?lpurl={lpurl}%26lsft%3Dstorename:{store_code},product_id:{product_id},cm_mmc:12345+bag

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