Aktualisierung des Jahres 2015 der Google Shopping-Feedspezifikationen und der Google-Produkt-Taxonomie

Wir haben Änderungen an den Google Shopping-Feedspezifikationen und der Google-Produkt-Taxonomie vorgenommen. Unser Ziel ist die Optimierung der Kundenerfahrung bei der Onlinesuche nach Ihren Produkten sowie die Vereinfachung der Bereitstellung von Informationen in Ihrem Feed. Einige der Aktualisierungen machen Änderungen an Ihren aktuellen Produktdaten erforderlich, die bis einschließlich 14. September 2015 implementiert werden müssen. 

Google Shopping-Produktfeedspezifikationen

  • Einheiten und Mengenattribute können in den USA nun auch für Produkte eingereicht werden, die im Bulk oder nach Volumen verkauft werden, zum Beispiel Fliesen oder Bodenbretter. Weitere Informationen
  • Wir haben unsere Richtlinien und Anforderungen im Hinblick auf GTINs überarbeitet, weil sie ein Produkt auf dem globalen Marktplatz eindeutig und vollständig identifizieren. Durch das Einreichen dieser Kennzeichnungen helfen Sie uns zum einen bei der Optimierung Ihrer Werbeanzeigen, zum anderen erleichtern Sie Nutzern die Suche nach dem von Ihnen verkauften Produkt. Weitere Informationen
  • Wir haben unsere Bereitstellungsregeln im Zusammenhang mit dem ID-Attribut verschärft, um Übermittlungen von ungültigen Zeichen oder Sequenzen vorzubeugen, da diese sehr schwierig zu verarbeiten sind. Nachstehende Leerzeichen und Steuerzeichen sind beispielsweise nicht mehr zulässig. Weitere Informationen
  • Attribute für Bekleidung und Varianten wurden zur Vereinfachung in einem Abschnitt namens Detaillierte Produktattribute und Artikelgruppierungen zusammengefasst. Die für diese Attribute geltenden Anforderungen wurden auf Brasilien ausgedehnt. Durch diese Änderung haben Sie die Möglichkeit, alle verfügbaren Produktdetails einzureichen, um Ihre Produkte so präzise wie möglich zu beschreiben. Denn durch die Bereitstellung möglichst genauer Angaben helfen Sie Ihren Kunden bei der Suche nach Ihren Produkten. Weitere Informationen
  • Aufgrund der großen Nachfrage haben wir unveränderliche numerische IDs für Google Produktkategorien als Alternative zu Pfaden für Google Produktkategorien eingeführt. Nun können Sie für die Kategorie statt des vollständigen Pfads die ID angeben. Weitere Informationen
  • Wir dehnen unsere Anforderung für den Versand auf Italien, die Niederlande, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und Japan aus, sodass wir die Möglichkeit haben, Nutzern den Gesamtpreis anzuzeigen. Von dieser Aktualisierung profitieren sowohl Sie als auch die Nutzer, da diese Zugriff auf die vollständigen Kosteninformationen erhalten. Dies wiederum resultiert in einer Steigerung der Conversions für Ihr Unternehmen. Weitere Informationen 

Google-Produkt-Taxonomie

  • Durch die Zusammenfassung bestimmter Kategorien mit den zugehörigen übergeordneten Knoten haben wir zahlreiche Pfade der Google-Produkt-Taxonomie vereinfacht. Die folgenden Unterkategorien müssen nicht mehr angegeben werden:
    • Mäntel und Jacken
    • Shirts und Tops
    • Hosen
    • Shorts
    • Schwimmbekleidung
    • Handtaschen
    • Schuhe
    • Arzneimittel und Medikamente
    • Bücher
    • Zubehör für Videospielkonsolen
  • Die meisten der Kategorien unter "Sportbekleidung" sind nun in den jeweiligen allgemeinen Kategorien enthalten. So finden Sie "Sportröcke" nun beispielsweise unter "Röcke". Hierzu zählen folgende Kategorien:
    • Sportkleider
    • Sportjacken/Trainingsjacken
    • Gymnastikanzüge
    • Sporthosen
    • Sportshirts
    • Sportshorts
    • Sportröcke
    • Sport-Tanktops
    • Sportunterwäsche
    • Sportbekleidungssets
  • Wir haben den Branchen zusätzliche Unterkategorien hinzugefügt:
    • Nahrungsmittel, Getränke und Tabak
    • Für Erwachsene
  • Einige Branchen wurden grundlegend überarbeitet. Es empfiehlt sich, in den von Ihnen bereitgestellten Google Produktkategorien die Artikel zu überprüfen, die in diese Kategorien fallen:
    • Kunst und Handwerk
    • Dekoration
    • Bauteile
    • Sportartikel
    • Ersatz- und Zubehörteile für Kraftfahrzeuge

Ähnlich wie im vergangenen Jahr werden einige dieser Änderungen für Google Shopping-Nutzer nicht sofort sichtbar sein. Dies liegt daran, dass wir Ihnen genügend Zeit geben möchten, um entsprechende Änderungen an Ihren Produktdaten vorzunehmen. Um Ihre Daten zu aktualisieren, prüfen Sie die Produktfeedspezifikationen, die Zusammenfassung der Attributsanforderungen und die Google-Produkt-Taxonomie. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung der Testfeed-Funktion, des Feed-Debuggers und des Tabs "Diagnose", um sicherzustellen, dass Ihre aktualisierten Produktdaten korrekt verarbeitet werden können. Nützliche Informationen finden Sie auch in der Dokumentation zur Content API for Shopping.

Durchsetzung

Sie können sofort mit der Bereitstellung aktualisierter Produktdaten beginnen. Sollten Ihre Daten allerdings nicht korrekt formatiert sein, wird Ihr Artikel bei der Verarbeitung des Feeds abgelehnt. Die neuen und aktualisierten Attribute gelten ab dem 15. September 2015 mit Ausnahme der erweiterten Versandanforderung. Für diese Änderung und die entsprechende Umsetzung haben Sie angesichts der mitunter komplexen Bereitstellung korrekter Versandkosten mehr Zeit. Diese Anforderung tritt daher erst am 1. Februar 2016 in Kraft.

Bei den Werten, die Sie für das Attribut 'Google Produktkategorie' [google_product_category] einreichen, kann es sich um jeden beliebigen Taxonomiewert handeln, den wir seit August 2011 veröffentlicht haben. Es ist zwar nicht zwingend erforderlich, doch wir empfehlen eine Aktualisierung der Werte für das Attribut 'Google Produktkategorie' [google_product_category], also die Verwendung aktueller Taxonomiewerte. Wenn Sie das Attribut 'Google Produktkategorie' [google_product_category] in Ihren Shopping-Kampagnen verwenden, kann es passieren, dass einigen Ihrer Produkte aufgrund unterschiedlicher Kategorisierung ein anderes Gebot zugeordnet wird.

Nach Ablauf der Frist können nicht vorschriftsmäßige Artikel in Ihren Produktdaten abgelehnt und von Google Shopping entfernt werden. 

Die Durchsetzung beginnt am 1. Juni 2015

  • Numerische IDs für Google-Produktkategorien: Wenn Sie numerische IDs für Google-Produktkategorien einreichen, muss es sich um gültige IDs handeln. Ungültige Einsendungen werden abgelehnt.

Die Durchsetzung beginnt am 15. September 2015

  • GTINs: In Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, der Tschechischen Republik, dem Vereinigten Königreich, Australien, Brasilien, Japan und den USA müssen Sie die Attribute 'GTIN' [gtin] und 'Marke' [brand] für alle Produkte einer ausgewählten Marke mit dem Zustand 'neu' [new] einreichen. Die Liste der ausgewählten Marken vergrößert sich im Lauf der Zeit. Für Produkte, die diesen Kriterien nicht entsprechen, ändern sich die Anforderungen nicht.
  • ID-Attribut: Es ist erforderlich, gültige und eindeutige Strings einzureichen. Ungültige Einsendungen werden abgelehnt.
  • Detaillierte Produktattribute und Artikelgruppierungen: Diese Attribute können jetzt für alle Produkte eingereicht werden, wenn sie vorhanden sind, bei der Identifizierung des Produkts eine Rolle spielen und die Informationen zu den akzeptierten Werten für die detaillierten Produktattribute passen. In Brasilien sind für die Kategorie "Bekleidung & Accessoires" nun die Attribute 'Farbe' [color], 'Altersgruppe' [age_group] und 'Geschlecht' [gender] erforderlich, während in den Kategorien "Bekleidung & Accessoires > Kleidung" und "Bekleidung & Accessoires > Schuhe" das Attribut 'Größe' [size] angegeben werden muss. Diese Anforderungen gelten bereits in Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Japan und den USA.

Die Durchsetzung beginnt am 1. Februar 2016

  • Versandkosten: Sie müssen für Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, das Vereinigte Königreich, die USA, Australien und Japan genaue Versandkosten einreichen. Sollte eine präzise Versandkostenkonfiguration nicht möglich sein, ist es erforderlich, bei der Eingabe eine bewusst zu hohe Schätzung der Versandkosten bereitzustellen.

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