Richtlinien für Angebote

Die Richtlinien zu Merchant Promotions bieten wichtige Hilfestellungen zu den Voraussetzungen für Ihre Angebote. Um eine gute Nutzerfreundlichkeit zu gewährleisten, müssen Ihre Angebote die folgenden Richtlinien einhalten:

  1. Wert hinzufügen
  2. Die Richtlinien für Shopping-Anzeigen berücksichtigen
  3. Bei Titeln die redaktionellen Anforderungen von Google erfüllen
  4. Einlösungsvoraussetzungen erfüllen
  5. Übermäßig restriktive Angebote vermeiden
  6. Dem Nutzer deutlich vermitteln, für welche Produkte das Angebot gilt
  7. Erhalt des Angebots klar bestätigen
  8. Gutscheincode für Versandangebote hinzufügen
  9. Richtlinien für kombinierte Angebote berücksichtigen

Wert hinzufügen

Angebote sollten einen Rabatt oder zusätzliche Artikel oder Dienstleistungen bieten, die der Kauf normalerweise nicht beinhaltet. Alle Angebote werden an der Kasse angewendet.

Folgendes ist nicht als Angebot zulässig:

  • Tauschangebote
  • Mail-in- oder E-Mail-Rabatte
  • Artikel und Dienstleistungen, die in der Regel kostenlos angeboten werden
  • Gewinnspiele
  • Text, der einen nicht preisreduzierten Artikel bewirbt
  • Ein Rabatt von weniger als 5 € oder 5 % des aktuellen Artikelpreises
  • Mehrwertsteuerrabatte
  • Rabatte, die bereits im Preis der Artikelnummer auf der Produktseite von Google oder auf Ihrer Produkt-Landingpage enthalten sind

Hinweis: Angebote sind auf sechs Monate (183 Tage) begrenzt.

Die Richtlinien für Shopping-Anzeigen berücksichtigen

Einige Produkte oder Dienstleistungen können nicht in Anzeigen oder kostenlosen Einträgen präsentiert werden. Weitere Informationen finden Sie in den Richtlinieneinschränkungen für Shopping-Anzeigen. Google behält sich das Recht vor, jederzeit und aus beliebigem Grund ein Angebot aus Ihrer Anzeige oder Ihrem Eintrag zu löschen.

Bei Titeln die redaktionellen Anforderungen erfüllen

Angebotstitel sollten leicht verständlich und präzise sein und nur den Wert des spezifischen beworbenen Angebots wiedergeben.

Der Titel muss folgende Anforderungen erfüllen:

  • Klare Angaben zu Mindestbeträgen und/oder Artikeln für das Angebot enthalten
  • Jegliche Einlösungsvoraussetzungen erwähnen
  • Abrechnungserwartungen, zusätzliche Gebühren, Mindestkaufmengen usw. umfassen
  • Deutlich auf die Nutzungsbedingungen und/oder die Einschränkungen oder Begrenzungen des Angebots hinweisen

Folgendes ist in Bezug auf Titel nicht zulässig:

  • Kunden in die Irre führen oder täuschen
  • Zusätzliche Gebühren erst an der Kasse erwähnen

In unseren redaktionellen Anforderungen finden Sie eine vollständige Liste, einschließlich Best Practices, und Anleitungen zur Formatierung des Textes für Ihr Angebot. Google tritt möglicherweise mit Ihnen in Kontakt, um basierend auf diesen Richtlinien Änderungen vorzunehmen und die Qualität Ihrer Anzeigen zu optimieren.

Hinweis: Google oder seine Partner können die Texte von Angeboten bearbeiten, um inhaltsunabhängige Änderungen vorzunehmen (z. B. in Bezug auf Größe, Formatierung, Zeichensetzung, Großschreibung und Rechtschreibung).

Einlösungsvoraussetzungen erfüllen

Die Einzelhändler dürfen den Nutzern bei der Einlösung keine angebotsspezifischen Kosten auferlegen, falls diese Kosten nicht auch bei Käufen anfallen, auf die sich das Angebot nicht bezieht. Anders ausgedrückt, wenn Kunden ein Angebot einlösen, sollten sie keine Gebühren zahlen müssen, die nicht auch bei Kunden anfallen, die kein Angebot einlösen.

Angebote müssen einlösbar sein, ohne dass nicht angegebene zusätzliche Voraussetzungen für die Nutzer gelten. Deals, für deren Einlösung der Einzelhändler nicht im Titel enthaltene Voraussetzungen angibt, sind nicht zulässig. Zu den nicht akzeptierten zusätzlichen Voraussetzungen gehören unter anderem:

  • Registrierung für eine geschäftseigene Kreditkarte
  • Registrierung für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft
  • Teilnahme an einer Umfrage zur Einlösung des Aktionsangebots

Übermäßig restriktive Angebote vermeiden

Angebote müssen für alle Kunden leicht zugänglich sein. Angebote, die nur einem bestimmten Teil der Kunden zur Verfügung stehen, und spezielle Zahlungsmethoden, die nicht den auf der Website üblichen Zahlungsmethoden entsprechen, werden nicht akzeptiert. Es folgen einige Beispiele für übermäßig restriktive Angebote:

  • 10 € Rabatt für Lehrer und Schüler
  • 10 % Rabatt für Senioren und Soldaten
  • 15 € Rabatt an Ihrem Geburtstag
  • 10 % Rabatt bei positiver Bewertung
  • 5 % Rabatt mit Visa-Kreditkarte
  • 10 % Rabatt bei Teilnahme an einer kurzen Umfrage an der Kasse
Obwohl Sie Nutzer nicht zur Registrierung als Mitglied verpflichten können, um Angebote einzulösen, können Sie ihnen Rabatte auf Mitgliedschaftsgebühren anbieten, z. B. 20 % Rabatt auf jährliche Mitgliedschaftsgebühren.
Angebote nur für Neukunden sind zulässig, sofern Sie im Titel die Ausrichtungsbedingung angeben (z. B. 10 % Rabatt für Neukunden oder 10 € Rabatt beim ersten Kauf). Wenn Sie smarte Shopping-Kampagnen in Ihrem Google Ads-Konto verwenden, sollten Sie ein Conversion-Zielvorhaben für Neukunden erstellen, um mit Ihren Kampagnen mehr neue Kunden zu gewinnen. Weitere Informationen zu Conversion-Zielvorhaben für Neukunden in smarten Shopping-Kampagnen
Angebote für Neukunden gelten nicht für Buy on Google-Einträge.

Dem Nutzer deutlich vermitteln, für welche Produkte das Angebot gilt

Die Kunden müssen das Angebot für alle infrage kommenden Produkte nutzen können. Wenn ein Angebot auf bestimmte Produkte beschränkt ist, darf es nur auf die spezifischen Produkte anwendbar sein, die in Ihrem Produktfeed genannt werden.

Bei kombinierten Angeboten müssen alle Artikel klar angegeben werden. Wenn eine Kombination von Produkten erforderlich ist, um das Angebot nutzen zu können, müssen im Titel alle hinzuzufügenden Produkte klar angegeben werden.

Erhalt des Angebots klar bestätigen

Die Anwendung des Angebots muss dem Kunden am Verkaufsort bzw. im Einkaufswagen oder an der Kasse klar bestätigt werden (nicht auf der Produkt-Landingpage).

Rabatte dürfen nicht bereits auf der Produkt-Landingpage angezeigt werden. Wenn Ihr Angebot beispielsweise „10 € Rabatt“ lautet und ein Kunde einen Artikel im Wert von 100 € kauft, würde er davon ausgehen, dieselbe Preisinformation für den Artikel auf Ihrer Landingpage zu sehen (wo er das Angebot dann einlösen kann). Es macht keinen guten Eindruck, wenn auf Ihrer Landingpage für den Artikel ein Preis von 90 € angezeigt wird, weil der Rabatt bereits auf den angezeigten Preis angewendet wurde.

Auf Landingpages bestätigte Angebote werden nicht als Mehrwert angesehen und sind nicht zulässig. Weitere Informationen finden Sie in den Google Shopping-Richtlinien. Der Preis in Ihrem Produktfeed (der dem Preis in den Anzeigen und kostenlosen Einträgen entspricht) muss mit dem Preis auf der Landingpage übereinstimmen.

Der Erhalt von Geschenken, Geschenkkarten oder E-Cards kann auf der Produkt-Landingpage angezeigt werden, muss aber auch an einem der folgenden Orte erwähnt werden:

  • Einkaufswagen oder Warenkorb
  • Zahlungsseite

Geschenkkarten für Onlineshops, deren Inhaber nicht Sie sind, sind nicht zulässig. Ebenso gelten Produktproben und Testphasen nicht als Geschenke. Händlerguthaben und Prämienpunkte sind nur mit Geldwert zulässig. Richtlinien für Titel in Bezug auf Geschenke finden Sie in den redaktionellen Anforderungen.

Gutscheincode für Versandangebote hinzufügen

Ihr Versandangebot muss mit einem gültigen Gutscheincode verknüpft sein. Ansonsten kann es nicht als Mehrwert für Nutzer betrachtet werden. Sollte ein kostenloser Versand bereits auf Ihrer Website mit einem bestimmten Mindestbetrag ohne Code angeboten werden, können Sie immer noch einen kostenlosen Versand mit einem niedrigeren Betrag bereitstellen. Das Angebot muss in diesem Fall lediglich mit einem Code verknüpft werden.

Hinweis: Wenn in Ihrem Angebot Versandkosten mit einem niedrigeren Mindestbetrag angeboten werden, sollten Angebote nicht mit Artikeln verknüpft werden, deren Preise über dem normalerweise angebotenen Grenzwert liegen. Das Angebot muss eine Gültigkeit für Specific products [Spezifische Produkte] haben und darf nur mit Produkten verknüpft werden, deren Preise unter dem angebotenen Betrag liegen.

Beispiel: Wenn kostenloser Versand bereits für Bestellungen ab 45 € ohne Code angeboten wird und Sie kostenlosen Versand ab 35 € mit Code anbieten möchten, sollte das Angebot nur mit Artikeln verknüpft werden, deren Preis unter 45 € liegt.

Richtlinien für kombinierte Angebote berücksichtigen

Einige Angebote, die nicht als alleinstehende Angebote zulässig sind, können zugelassen werden, wenn sie mit einem anderen Angebot kombiniert werden, um zusätzlichen Wert zu erzielen.

Beispieltitel Zulässig
10 % Rabatt auf alle Produkte mit kostenlosem Versand Ja, mit oder ohne Gutscheincode für Versandkosten zulässig.
Nachträglicher Mail-in- oder E-Mail-Rabatt von 50 € und Sofortrabatt von 25 € für Käufe ab 300 € Ja, Angebote mit nachträglichen Rabatten in Verbindung mit Sofortrabattangeboten werden als Mehrwertangebote angesehen.
Nachträglicher Mail-in- oder E-Mail-Rabatt von 50 € plus kostenloser Versand auf der gesamten Website Ja, wenn das Angebot einen gültigen Gutscheincode für Versandkosten umfasst.

Nein, wenn das Angebot keinen Gutscheincode für Versandkosten umfasst.

Kostenloses Kameraobjektiv + Prämien von 2 % Ja, Prämienangebote in Verbindung mit Geschenken werden als Mehrwert angesehen.
20 % Rabatt + zwei Produkte zum Preis von einem Ja, wenn der Rabatt von 20 % an der Kasse berücksichtigt wird.

Nein, wenn der Rabatt von 20 % bereits auf der Produktzielseite erwähnt wird und der Preis an der Kasse dem Preis auf der Produktzielseite entspricht.

Bei wiederholten Richtlinienverstößen erhalten Sie möglicherweise eine Warnung per E-Mail. Wenn Sie auf diese E-Mail nicht reagieren und weiterhin gegen die Richtlinien von Google verstoßen, wird die Angebotsfunktion in Ihrem Merchant Center-Konto deaktiviert. Angebote, die über das deaktivierte Konto laufen, werden nicht mehr angezeigt. Außerdem können Sie keine neuen Daten einreichen.

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