Benachrichtigung

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Entwicklerkonto schützen

Google bietet zahlreiche Tools und Best Practices für den bestmöglichen Schutz Ihres Play Console-Kontos.

Gemäß der Vertriebsvereinbarung für Entwickler sind Sie für die Sicherheit und den Schutz der Daten Ihrer Kunden verantwortlich.

Im Folgenden sind einige Methoden für den Schutz Ihres Entwicklerkontos aufgeführt:

Sicheres Passwort erstellen

Verwenden Sie ein eindeutiges Passwort, das sich von Ihren Passwörtern für andere Websites unterscheidet und aus einer Kombination von Buchstaben, Ziffern und Symbolen besteht. Ändern Sie außerdem oft Ihr Passwort, um sich noch besser vor nicht autorisierten Zugriffen zu schützen.

Weitere Informationen zum Einrichten eines starken Passworts finden Sie in der Google-Konto-Hilfe.

Passwort nicht teilen

Falls Sie Gmail oder das Google-Zahlungscenter über dasselbe Google-Konto nutzen, das Sie für die Play Console verwenden, können Personen, mit denen Sie Ihr Passwort teilen, auch auf Ihre anderen Konten zugreifen.

Wenn Sie Ihr Passwort weitergeben, können andere möglicherweise auf die in Ihrem Google-Konto gespeicherten Finanzdaten sowie auf Ihre E-Mails in Gmail zugreifen, die vielleicht vertrauliche Informationen über Ihre Kunden oder Ihr Unternehmen enthalten.

Falls andere Nutzer Zugriff auf die Play Console benötigen, können Kontoinhaber einem Entwicklerkonto Nutzer hinzufügen.

Kontozugriff verwalten

Anstatt ein Konto mit anderen zu teilen, haben Kontoinhaber die Möglichkeit, einem Entwicklerkonto weitere Nutzer hinzuzufügen. Diese Nutzer können sich dann mit ihrer eigenen E-Mail-Adresse in der Play Console anmelden.

Kontoinhaber sollten regelmäßig überprüfen, wer Zugriff auf das Google Play-Entwicklerkonto hat. Wenn unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Konten Administratorzugriff gewährt wird, stellt das ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Machen Sie es außerdem in Ihrem Team zur Regel, Nutzer sofort zu entfernen, die keinen Zugriff mehr auf Ihr Entwicklerkonto benötigen.

Anderes Konto als Entwicklerkonto verwenden

Wenn Ihr Entwicklerkonto mit Ihrem persönlichen Google-Konto verknüpft ist, sollten Sie ein neues Konto für die Nutzung als Entwicklerkonto erstellen. Falls Unbefugte Zugriff auf Ihr Konto erlangen, ist das andere Konto weiterhin sicher.

Wenn Sie bereits registriert sind, kann unser Supportteam Ihre Apps in ein neues Konto übertragen. Sie möchten Ihre Apps in ein anderes Konto übertragen? Dann registrieren Sie ein neues Entwicklerkonto, bereiten Sie die Übertragung vor und stellen Sie einen entsprechenden Antrag bei unserem Supportteam.

Hinweis: Wenn Sie Ihr altes Konto schließen, wird Ihnen die ursprüngliche Registrierungsgebühr von 25 $ erstattet.

E-Mail-Adressen auf dem aktuellen Stand halten

Zusätzlich zu dem Google-Konto, mit dem Sie sich für Ihr Entwicklerkonto registriert haben, sollten Sie eine andere E-Mail-Adresse angeben, über die Kunden Sie bezüglich Ihrer App kontaktieren können. Wenn Sie zwei verschiedene Konten verwenden und eines der Konten gehackt wird, bleibt das andere Konto sicher.

Auf der Seite Store-Eintrag Ihrer App können Sie unter „Kontaktdaten“ die E-Mail-Adresse aktualisieren, die Nutzer bei Google Play sehen sollen.

Bei Bedarf kontaktiert Google Sie über die E-Mail-Adresse, mit der Sie sich für Ihr Entwicklerkonto registriert haben. Damit Ihnen keine wichtigen Nachrichten entgehen, sollten Sie regelmäßig die E-Mails für Ihr Entwicklerkonto durchsehen.

Phishing-E-Mails erkennen

Google Play kontaktiert Sie nur über offizielle E-Mail-Adressen, die auf @google.com enden. Wenn Sie eine E-Mail von einer Adresse erhalten, die nicht auf @google.com endet, oder wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Nachricht seriös ist, klicken Sie nicht auf Links darin und laden Sie nichts herunter, was an die E-Mail angehängt ist. Suchen Sie stattdessen in Ihrem Aktivitätsprotokoll oder in Ihren Benachrichtigungen der Play Console nach offiziellen Mitteilungen und melden Sie verdächtige E-Mails über die Play Console als Phishing.

Phishing ist der Versuch, mithilfe betrügerischer E-Mails, Nachrichten, Werbung oder gefälschter Websites personenbezogene Daten zu stehlen oder sich Zugriff auf Onlinekonten zu verschaffen. Phishing-E-Mails können beispielsweise aussehen, als kämen sie von Ihrer Bank. Betrüger versuchen so, an Ihre vertraulichen Bankkontoinformationen zu gelangen.

Beispiele für Phishing-Nachrichten und -Inhalte

  • Sie werden nach Ihren personenbezogenen oder Finanzdaten gefragt.
  • Sie werden aufgefordert, auf Links zu klicken oder Software herunterzuladen.
  • Phishing-E-Mails sehen genau wie Nachrichten von einer Organisation oder Person aus, der Sie vertrauen.

Offizielle Mitteilungen von Google erkennen

Anhand folgender Merkmale können Sie feststellen, ob es sich bei einer E-Mail um eine offizielle Mitteilung handelt:

  • Absenderadresse: Google kontaktiert Sie nur über offizielle E-Mail-Adressen, die auf @google.com enden. Prüfen Sie immer die vollständige E-Mail-Adresse des Absenders und nicht nur den Anzeigenamen.
  • Dringliche und bedrohliche Formulierungen: In E-Mails wird möglicherweise behauptet, dass Ihr Konto gesperrt oder gehackt wurde oder Gegenstand einer Untersuchung ist. Möglicherweise wird auch behauptet, dass unter bestimmten Umständen Maßnahmen gegen Sie ergriffen werden. Betrüger versuchen oft, durch Dringlichkeit Druck auf Sie auszuüben, damit Sie schnell Handeln.
  • Anforderung von Anmeldedaten: Google fragt Sie nie nach Ihrem Passwort und fordert Sie grundsätzlich nicht auf, Ihrem Entwicklerkonto unbekannte Nutzer hinzuzufügen oder Chats oder E-Mail-Konversationen zu starten, etwa unter dem Vorwand einer dringenden Überprüfung oder Compliance-Prüfung.
  • Verdächtige Links: Phishing-Nachrichten enthalten oft Links, die zu gefälschten Websites führen oder über die Malware heruntergeladen wird. Klicken Sie nicht auf den Link, sondern bewegen Sie nur den Mauszeiger darauf, um sich die tatsächliche Ziel-URL anzeigen zu lassen. Wenn die URL nicht mit der offiziellen Domain play.google.com/console übereinstimmt, klicken Sie nicht darauf.

Phishing-Versuche erkennen

  • Dringliche und bedrohliche Formulierungen: In E-Mails wird möglicherweise behauptet, dass Ihr Konto gesperrt oder gehackt wurde oder Gegenstand einer Untersuchung ist. Möglicherweise wird auch behauptet, dass unter bestimmten Umständen Maßnahmen gegen Sie ergriffen werden. Die Verfasser der E-Mail geben sich möglicherweise als Google-Kundensupport aus und drängen Sie, schnell zu handeln, etwa ihnen Zugriff auf Ihre Play Console zu gewähren.
  • Anforderung von Anmeldedaten: Google fragt Sie nie nach Ihrem Passwort und fordert Sie grundsätzlich nicht auf, Ihrem Entwicklerkonto unbekannte Nutzer hinzuzufügen oder Chats oder E-Mail-Konversationen zu starten, etwa unter dem Vorwand einer dringenden Überprüfung oder Compliance-Prüfung.
  • Verdächtige Links oder Anhänge: Phishing-Nachrichten enthalten oft Links, die zu gefälschten Websites führen oder über die Malware heruntergeladen wird. Klicken Sie nicht auf Links und öffnen Sie keine Anhänge, wenn Sie den Absender oder die Zielwebsite nicht verifizieren können.

Google kontaktiert Sie nur über offizielle E-Mail-Adressen, die auf @google.com enden. Wenn Sie eine verdächtige Anfrage erhalten, reagieren Sie nicht darauf. Melden Sie die Mitteilung stattdessen über die Play Console.

Wenn Sie Ihre Google-Kontoinformationen auf Websites angegeben haben, die in einer verdächtigen Benachrichtigung verlinkt sind, ändern Sie umgehend das Passwort des Kontos. Folgen Sie dazu der Anleitung in der Google-Konto-Hilfe.

Wir empfehlen, in der Gmail-Hilfe nachzulesen, wie Sie Phishing-E-Mails erkennen und melden.

Verdächtige Aktivitäten melden

Wenn Sie eine verdächtige Anfrage erhalten oder der Meinung sind, dass eine E-Mail nicht von Google stammt, gehen Sie so vor:

  1. Nichts unternehmen: Klicken Sie nicht auf Links, öffnen Sie keine Anhänge und antworten Sie nicht auf die Nachricht. Melden Sie die Mitteilung stattdessen über die Play Console.
  2. Play Console-Benachrichtigungen prüfen: Offizielle Maßnahmen zur Durchsetzung der Richtlinien oder wichtige Kontobenachrichtigungen werden auch im Aktivitätsprotokoll oder über die Benachrichtigungsglocke in der Play Console angezeigt.

Wenn Sie Ihre Google-Kontoinformationen auf Websites angegeben haben, die in einer verdächtigen Benachrichtigung verlinkt sind, ändern Sie umgehend das Passwort des Kontos. Folgen Sie der Anleitung in der Google-Konto-Hilfe, um Ihr Passwort zu ändern.

Gehackte Konten

Wenn Sie annehmen, dass Unbefugte Zugriff auf Ihr Konto erlangt haben, wenden Sie sich mit allen verfügbaren Informationen an unser Supportteam. Dieses prüft Ihr Konto dann auf Anzeichen nicht autorisierter Aktivitäten.

Sie können unserem Supportteam dabei helfen, das Problem zu untersuchen und Ihren Zugriff wiederherzustellen. Lesen Sie dazu in der Gmail-Hilfe die Hinweise zu gehackten Konten.

Hinweis: Wenn Ihr Konto gehackt wurde, sollten Sie Schutzmaßnahmen dafür ergreifen, um zukünftige Probleme damit zu vermeiden. Sie können Ihr Entwicklerkonto und Ihre Nutzer besser schützen, indem Sie die 2-Faktor-Authentifizierung aktivieren.

Probleme mit Nutzername und Passwort

Wenn Sie sich nicht in Ihrem Konto anmelden können, rufen Sie für weitere Informationen die Seite für die Wiederherstellung von Google-Konten auf.

Zur Wiederherstellung eines Google-Kontos

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für Ihr Konto

Bestätigung in zwei Schritten

Aktivieren Sie die Bestätigung in zwei Schritten für alle Konten mit Zugriff auf die Play Console. Auf diese Weise können Sie Ihr Entwicklerkonto bestmöglich schützen.

Bei der Bestätigung in zwei Schritten erhalten Sie über ein Mobilgerät oder ein Smartphone einen Bestätigungscode. Der Code wird jedes Mal abgefragt, wenn Sie versuchen, sich auf einem neuen Gerät in Ihrem Konto anzumelden. Sie können mehreren Geräten Zugriff gewähren und Sicherungsoptionen einrichten.

Bei der Verwendung eines Google Workspace-Kontos kann Ihr Administrator außerdem für Ihre Domain die 2-Faktor-Authentifizierung einrichten. Weitere Informationen finden Sie in der Google Workspace-Admin-Hilfe.

Kontoaktivität überprüfen

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Aktivitäten in Ihrem Konto im Blick zu behalten:

  • Google Dashboard: Überprüfen Sie, wann Sie zuletzt ein Google-Produkt verwendet haben.
  • Letzte Aktivität: Überprüfen Sie die letzten Aktivitäten in Ihrem Konto.
    • Weitere Informationen für den Fall, dass ungewöhnliche Aktivitäten in Ihrem Konto stattfinden, erhalten Sie in der Google-Konto-Hilfe.
  • Aktivitätsprotokoll: Überprüfen Sie die letzten Änderungen in Ihrem Entwicklerkonto auf ungewöhnliche Aktivitäten.
    • Wenn Sie sich die Änderungen ansehen möchten, die Teammitglieder an Ihren Apps und Ihrem Konto vorgenommen haben, gehen Sie in der Play Console zum Aktivitätsprotokoll.
Für die Google Play App-Signatur anmelden oder Schlüsselspeicher sichern

Melden Sie sich entweder für die Google Play App-Signatur an oder bewahren Sie eine Sicherung Ihres Schlüsselspeichers an einem sicheren Ort auf. Ohne Ihren Schlüsselspeicher können Sie Ihre Apps nicht aktualisieren, da sämtliche Versionen der App mit demselben Schlüssel signiert werden müssen.

Hinweis: Verwenden Sie zum Sichern Ihres Schlüsselspeichers über ein Google-Konto, zum Beispiel in Google Drive oder Gmail, nicht das Konto, das Sie als Entwicklerkonto nutzen, sondern ein anderes Google-Konto. Wenn Sie Ihren Schlüsselspeicher über ein anderes Konto sichern, verringern Sie die Gefahr des Verlusts Ihres Schlüsselspeichers, falls Ihr Entwicklerkonto gehackt werden sollte.

Weitere Sicherheitstipps

Weitere Informationen

  • Weitere Informationen zu den Grundlagen von Google Play-Entwicklerkonten finden Sie in der Academy for App Success.

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