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Allgemeine im EWR geltende Google Play-Zugriffsbedingungen

Als Reaktion auf das Gesetz über digitale Märkte (GDM) werden auf dieser Seite die allgemeinen Google Play-Zugriffsbedingungen für Entwickler beschrieben, die Apps für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) anbieten. Die allgemeinen Google Play-Zugriffsbedingungen können abweichen, wenn Entwickler Apps für Nutzer außerhalb des EWR anbieten.

A. Erste Schritte als Google Play-Entwickler 

Entwickler können sich schnell und einfach bei Google Play registrieren, indem sie die folgenden Schritte ausführen:

  1. Sich mit ihrem Google-Konto für ein Play Console-Entwicklerkonto registrieren 
  2. Die Vertriebsvereinbarung für Entwickler (Developer Distribution Agreement, DDA) und die Nutzungsbedingungen für die Play Console akzeptieren 
  3. Eine einmalige Registrierungsgebühr in Höhe von 25 $ zahlen 
  4. Zwischen einem Unternehmenskonto und einem privaten Konto wählen 
  5. Die Daten zur Entwickleridentität bestätigen 
  6. Wenn sich ein Entwickler für ein privates Konto entscheidet, muss er die Anforderungen an Tests erfüllen, bevor seine App bei Google Play verfügbar gemacht wird

B. Google Play als Partner für den gesamten App-Lebenszyklus

Google Play unterstützt Apps über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg, sodass Entwickler ihre Apps optimal entwickeln, ausbauen und monetarisieren können. Der Lebenszyklus-Support von Google Play umfasst eine Reihe von Funktionen, darunter:

I. Eine vertrauenswürdige Umgebung, innerhalb derer Google Play Nutzer und Entwickler schützt

Das Internet kann für Nutzer eine große Herausforderung darstellen und nicht alle Apps und Onlineplattformen sind sicher. Google Play investiert kontinuierlich in seine leistungsstarken Sicherheitssysteme, um Nutzer und Entwickler vor neuen und sich immer wieder weiterentwickelnden Bedrohungen zu schützen. Das gibt Nutzern das Vertrauen, das sie benötigen, um Apps von Entwicklern herunterzuladen, zu aktualisieren und für Transaktionen zu verwenden. Außerdem werden Entwickler so vor Betrug geschützt. 

Das Sicherheitsframework von Google Play prüft alle neuen Apps und App-Updates auf eine Vielzahl von Risiken wie Malware, unangemessene Inhalte, betrügerische Praktiken sowie gefälschte oder raubkopierte Produkte. Unser Überprüfungsprozess beruht auf einer Mischung aus manueller Überprüfung, Prozessen mit maschinellem Lernen und fortschrittlichen Tools zur automatisierten Überprüfung. Google Play prüft auf diese Weise täglich Tausende neue Apps und App-Updates und investiert erheblich in ein globales Prüfteam, damit Google Play alle neuen und aktualisierten Apps bewerten kann. Als Ergebnis der Google Play-Sicherheitsmaßnahmen hat Google Play 2022

  • betrügerische und missbräuchliche Transaktionen im Wert von mehr als 2 Milliarden US‑Dollar sowie
  • die Veröffentlichung von 1,4 Millionen Apps, die gegen die Richtlinien verstoßen, bei Google Play verhindert,
  • 173.000 Entwicklerkonten, die nicht einwandfrei waren, gesperrt und
  • Entwickler bei der Behebung von rund 500.000 Sicherheitslücken unterstützt, die ungefähr 300.000 Apps betrafen (bei einer insgesamten Installationsbasis von etwa 250 Milliarden).

II. Entwicklertools zum Testen, Erstellen und Optimieren von Apps

Wir möchten, dass Entwickler von Anfang an erfolgreich sind. Um ihnen dabei zu helfen, stellt Google Play in der Google Play Academy Anleitungen, Fallstudien und Schulungsmodule für alle Erfahrungsstufen zur Verfügung. Diese Ressourcen decken alles ab, von den Grundlagen der App-Entwicklung bis hin zu Marketing- und Monetarisierungsstrategien. 

Mit den Test- und Build-Funktionen von Google Play können Entwickler hochwertige Apps erstellen und sie vor der Veröffentlichung testen. Sie können die Leistung ihrer Builds mithilfe einer Reihe von Google Play-Funktionen wie Absturzberichten, Tools zur Leistungsüberwachung und Sicherheitstests bewerten. Außerdem können Entwickler ihre Builds vertrauenswürdigen Prüfern bereitstellen und maßgeschneiderte Pre-Launch-Berichte von Google Play erhalten, sodass ihre Apps sofort einsatzbereit sind.  Apps, bei denen die Testtools von Google Play eingesetzt werden, verzeichnen im Durchschnitt dreimal so viele App-Installationen sowie Nutzerinteraktionen und -bindungen wie Apps, für die diese Testtools nicht verwendet werden.

Mit unseren Tools unterstützen wir Entwickler nicht nur bei der Entwicklung ihrer Apps – Entwickler können die Optimierungstools von Google Play nutzen, um ihre Apps über deren gesamten Lebenszyklus hinweg kontinuierlich zu verbessern. Zu unseren Tools gehören beispielsweise der Android Performance Tuner von Google Play, Android Vitals, die Google Play Developer Reporting API und Play Asset Delivery.

III. Infrastruktur für die Bereitstellung, Aktualisierung und Neuinstallation von Apps

Google Play bietet eine hochmoderne technische Infrastruktur auf einer Vielzahl von Geräten, sodass Nutzer einfach und zuverlässig Apps herunterladen, App-Updates erhalten und Apps neu installieren können, wenn sie ihr Gerät wechseln. Die skalierbare Infrastruktur von Google Play ermöglicht es Entwicklern, ihre Apps mit wenigen Klicks zu aktualisieren, sodass Nutzer überall auf der Welt neue App-Inhalte erhalten können. Google Play führt pro Woche mehr als 24 Milliarden einzelne Updates durch und seine 150.000 Server verarbeiten 2,4 Millionen Abfragen pro Sekunde, um die einzigartigen Anforderungen an die Bereitstellung digitaler Inhalte für Milliarden von Geräten zu erfüllen.

IV. Tools zur Nutzergewinnung und zur Erweiterung der Zielgruppe

Google Play bietet eine Reihe von Tools zum Finden und für das Ranking von Apps an, mit denen Nutzer Apps entdecken können. Außerdem stellen wir Tools zur Verfügung, mit denen Entwickler neue Nutzer gewinnen können. Dazu gehören auch Tools zur Vorregistrierung, mit denen sich die Nachfrage nach einer App steigern lässt, bevor sie auf den Markt kommt; Werbeinhalte, mit denen Entwickler Inhalte für Nutzer außerhalb ihrer App bewerben können; Übersetzungsdienste, damit Apps ein globales Publikum in der jeweils bevorzugten Sprache erreichen können und Statistiktools, mit denen Entwickler ihre Leistung im Vergleich zu ähnlichen Apps bewerten können.

V. Tools für Nutzerbindung und ‑interaktionen sowie erneuten Interaktionen

Google Play bietet eine Reihe von Funktionen, die die Nutzerbindung und ‑interaktionen sowie erneute Interaktionen unterstützen, z. B. benutzerdefinierte Store-Einträge zur Ausrichtung auf inaktive Nutzer, Push-Benachrichtigungen, um Nutzer zu (erneuten) Interaktionen zu bewegen sowie maßgeschneiderte Schulungen zur Steigerung der Nutzerinteraktion und ‑bindung. 

C. Unsere Servicegebühr

Google Play berechnet eine Servicegebühr, die auf dem laufenden Wert basiert, den wir bieten.

Um den Wert und Nutzen von Google Play im gesamten Ökosystem widerzuspiegeln, berechnen wir Entwicklern eine prozentuale Gebühr für den Download kostenpflichtiger Apps und den Kauf digitaler In-App-Inhalte. Weitere Informationen zu unseren Gebühren finden Sie in unserer Zahlungsrichtlinie.  

Aufgrund des transaktionsbasierten Abrechnungsmodells von Google Play berechnen wir unsere Servicegebühr nur dann, wenn ein Entwickler bei Google Play digitale Waren und Dienstleistungen in der App verkauft. Wir verdienen also nur dann Geld, wenn unsere Entwickler es auch tun.  

Unser transaktionsbasiertes Abrechnungsmodell bietet Entwicklern die Flexibilität, ihr bevorzugtes Geschäftsmodell auszuwählen: 

  • Entwickler können kostenlose Inhalte in ihrer App anbieten, ohne dass Google Play-Gebühren anfallen.
  • Entwickler werden ermutigt, in ihren Apps neben kostenpflichtigen Inhalten auch kostenlose Inhalte anzubieten (das Freemium-Modell). So können sie mit kostenlosen Inhalten Nutzer gewinnen und binden, ohne dass dabei Gebühren anfallen. 
  • Die Vorabkosten für Entwickler werden reduziert, da Google Play die Servicegebühr erst dann berechnet, wenn ein digitaler Kauf abgeschlossen wurde.

In der folgenden Tabelle sind die Servicegebühren von Google Play aufgeführt. Sie gehören zu den niedrigsten, die von den großen App-Shops berechnet werden. Weitere Informationen zu unserer Servicegebühr finden Sie hier.

Google Play-Servicegebühr
Transaktionstyp Servicegebühr
Kostenpflichtige Downloads und In-App-Käufe
  • 15 % für die erste 1 Million US‑Dollar Umsatz, die der Entwickler in diesem Jahr weltweit mit einer Servicegebührstufe von 15 % erzielt hat
  • 30 % für Einnahmen von mehr als 1 Million US‑Dollar weltweit durch den Entwickler pro Jahr (bei Teilnahme am 15‑%-Programm) oder 30 % auf alle Einnahmen (falls nicht registriert)
Abos 15 % für Aboprodukte, für die Nutzer kontinuierlich bezahlen
Sonstige Transaktionen 15 % oder weniger für Entwickler, die berechtigt sind, an Programmen wie dem Play Media Experience Program teilzunehmen
 

Wie unten in Abschnitt E und Abschnitt F erläutert, gelten für Entwickler, die ihre Transaktionen über ein alternatives Abrechnungssystem abschließen oder das Programm für externe Angebote verwenden, angepasste Gebührenmodelle.

D. Unsere Richtlinien

Die Richtlinien von Google Play dienen zum Schutz von Nutzern und Entwicklern und helfen uns, dafür zu sorgen, dass Google Play eine hochwertige Plattform bleibt.

Die Google Play-Richtlinien gelten für alle Apps, auch die von Google. Diese Richtlinien sind in der Google Play-Vertriebsvereinbarung für Entwickler beschrieben. Die Vertriebsvereinbarung für Entwickler regelt die vertragliche Beziehung zwischen Entwicklern und Google hinsichtlich der Nutzung von Google Play zum Vertrieb von Produkten. Diese Vertriebsvereinbarung für Entwickler umfasst verschiedene Programmrichtlinien für Entwickler. Weitere Informationen zu den Programmrichtlinien für Entwickler finden Sie in der Richtlinienübersicht für Entwickler. Die Vertriebsvereinbarung für Entwickler und die Programmrichtlinien für Entwickler gelten weltweit. Entwickler müssen dafür sorgen, dass ihre Apps der Vertriebsvereinbarung für Entwickler und den Programmrichtlinien für Entwickler in allen Gerichtsbarkeiten entsprechen, in denen sie Apps vertreiben. 

Für Entwickler, die die unten in Abschnitt E beschriebenen EWR-spezifischen Programme anbieten, gelten zusätzliche Bedingungen. Entwickler müssen außerdem dafür sorgen, dass Apps, die EWR-spezifischen Programmen unterliegen, Nutzern außerhalb des EWR nicht angeboten werden.

Einhaltung der Google Play-Richtlinien

Mit den Google Play-Richtlinien wird sichergestellt, dass Nutzer vor böswilligen, schädlichen und ausbeuterischen Inhalten geschützt werden und dass Apps die grundlegenden Funktionalitätsanforderungen erfüllen, um Nutzern eine reibungslose Nutzung zu ermöglichen. Die Google Play-Richtlinien sind von grundlegender Bedeutung, um die vertrauenswürdige Umgebung von Google Play aufrechtzuerhalten, in der Nutzer Google Play-Apps herunterladen und mit ihnen Transaktionen durchführen können.

Wir machen es Entwicklern leicht, die Google Play-Richtlinien einzuhalten:

  • Unsere Richtlinien sind klar und deutlich formuliert und kostenlos online verfügbar.
  • Entwickler werden angemessen informiert, bevor neue Richtlinien eingeführt oder vorhandene mit neuen Anforderungen aktualisiert werden.
  • Google Play stellt Entwicklern einen Richtlinienstatus-Tracker für ihre Apps zur Verfügung, mit dem die Einhaltung neuer und bestehender Google Play-Richtlinien verwaltet werden kann.

Entwickler können auf dieser Seite Lernmaterialien zur Einhaltung der Google Play-Richtlinien finden und in der Google Play Academy kostenlose Kurse zur Einhaltung der Google Play-Richtlinien belegen.

E. Zahlungen auf Ihre Art und Weise verwalten

Entwickler können entscheiden, ob In-App-Käufe über das Abrechnungssystem von Google oder über einen alternativen Abrechnungsanbieter abgeschlossen werden sollen.

Sie haben bei Google Play die Wahl, ob In-App-Käufe über das Abrechnungssystem von Google Play oder über ihr eigenes Abrechnungssystem abgeschlossen werden. Für Transaktionen, die innerhalb einer Google Play-App erfolgen, für die jedoch ein alternatives Abrechnungssystem verwendet wird, sind mit Ausnahme von Abrechnungsdiensten dieselben Play-Dienste wie bei anderen In-App-Käufen verfügbar. Diese Transaktionen unterliegen daher der Google Play-Servicegebühr abzüglich einer Anpassung.  

Entwickler können festlegen, dass Transaktionen über ein alternatives Abrechnungssystem abgeschlossen werden, indem sie sich für eines oder mehrere der folgenden Programme anmelden: 

  • Das Google Play-Programm zur Abrechnung mit Auswahlmöglichkeit für Nutzer, mit dem Entwickler ihren Nutzern die Wahl lassen können, ob sie ihre Transaktionen über das Abrechnungssystem von Google Play oder ein alternatives Abrechnungssystem ausführen möchten. Wenn ein Nutzer sich entscheidet, eine Transaktion über ein alternatives Abrechnungssystem unter Verwendung der Abrechnung mit Auswahlmöglichkeit für Nutzer abzuschließen, müssen Entwickler die standardmäßige Servicegebühr abzüglich einer Anpassung von vier Prozentpunkten zahlen. Falls sich ein Nutzer dafür entscheidet, das Abrechnungssystem von Google Play zu verwenden, um eine Transaktion im Rahmen der Abrechnung mit Auswahlmöglichkeit für Nutzer durchzuführen, fällt die standardmäßige Servicegebühr ohne Anpassung an. In diesem Hilfeartikel finden Sie weitere Informationen über das Programm zur Abrechnung mit Auswahlmöglichkeit für Nutzer.
  • Das EWR-Programm von Google Play, das es Entwicklern ermöglicht, ihren Nutzern nur ein alternatives Abrechnungssystem anzubieten, ohne zusätzlich das Abrechnungssystem von Google Play zur Verfügung stellen zu müssen.  Für Transaktionen, die im Rahmen des EWR-Programms über ein alternatives Abrechnungssystem abgeschlossen werden, gilt die standardmäßige Servicegebühr abzüglich einer Anpassung von drei Prozentpunkten. Weitere Informationen zum EWR-Programm finden Sie in diesem Hilfeartikel.

Entwickler müssen die Nutzungsbedingungen dieser Programme einhalten. Sie müssen insbesondere die APIs der Programme verwenden, um über diese Programme abgeschlossene Transaktionen korrekt zu melden. Außerdem müssen sie die relevanten UX‑Anforderungen erfüllen, damit Nutzer nicht in die Irre geführt werden und nicht unsicheren oder illegalen Inhalten ausgesetzt werden.

F. Transaktionen plattformübergreifend bewerben und abschließen

Entwickler können externe Angebote bewerben und Verträge für sie abschließen.

Sie haben eine Reihe von Möglichkeiten, bei ihren Google Play-Nutzern Werbung für Inhalte zu machen, die außerhalb ihrer App gekauft werden können, z. B. im Webstore des Entwicklers.  

Entwickler können ihre Google Play-Nutzer mit Werbeaktionen außerhalb von Google Play kontaktieren, zum Beispiel per E‑Mail oder Nachricht. Entwickler können auch Angebote in ihren Google Play-Apps bewerben, indem sie z. B. „Linkouts“ aktivieren. Google Play bietet ein Programm für externe Angebote an, um solche In-App-Werbeaktionen, wie unten beschrieben, zu ermöglichen.  

Google Play hindert Nutzer nicht daran, Verträge außerhalb ihrer Apps abzuschließen, die sich aus solchen Werbeaktionen ergeben. Außerdem können Nutzer Inhalte, die sie außerhalb der App gekauft haben, in ihren Google Play-Apps aufrufen.  

Das Programm für externe Angebote von Google Play ermöglicht es Entwicklern, in ihren Google Play-Apps Werbebotschaften und Hyperlinks für externe Angebote auf ihren Websites anzuzeigen, sodass Nutzer diese Angebote abschließen können. Wenn Entwickler am Programm für externe Angebote teilnehmen und In-App-Werbeaktionen nutzen, durch die Nutzer an einen Ort außerhalb der App weitergeleitet werden, müssen sie die Nutzer darauf hinweisen, dass sie Transaktionen außerhalb der App ausführen und die Google Play-Sicherheitsmaßnahmen dort nicht greifen. Die relevanten Anforderungen finden Sie hier

Für Entwickler, die sich für das Programm für externe Angebote registriert haben, gilt bei Google Play ein neues Gebührenmodell für Käufe, die mit einer Google Play-App verknüpft sind, aber außerhalb der App abgeschlossen werden. Bei diesem Modell berechnet Google Play zwei separate Gebühren: 

  • Eine Gebühr für die erstmalige Akquisition (GDM, Erwägungsgrund 40), die als Umsatzbeteiligung auf Grundlage von Käufen berechnet wird, die mit einer Google Play-App in Verbindung stehen und außerhalb der App abgeschlossen werden. Die Gebühr ist auf zwei Jahre begrenzt und beträgt 5 % für Abos mit automatischer Verlängerung und 10 % für andere Angebote, die in der App wahrgenommen werden können.  
  • Eine separate Gebühr für die laufenden Dienste von Google Play, z. B. Sicherheitsdienste, App-Updates und Unterstützung bei der Monetarisierung. Google Play berechnet diese Gebühr für die Dauer der laufenden Dienste. Entwickler können die Nutzung von laufenden Google Play-Diensten nach dem zweijährigen Zeitraum der erstmaligen Akquisition beenden, vorausgesetzt, die Nutzer stimmen zu und ermöglichen so die Beendigung.  Im Falle einer Beendigung fällt die Gebühr weg. Die Höhe der Gebühr beträgt 7 % für Abos mit automatischer Verlängerung und 17 % für andere Angebote, die innerhalb der App wahrgenommen werden können. 

Weitere Informationen zum Programm für externe Angebote finden Sie in diesem Hilfeartikel.

G. Einsprüche und Schlichtung 

Einspruch erheben

Wenn ein Entwickler der Meinung ist, dass wir unsere Richtlinien falsch auf eine App angewendet haben, kann er unsere Durchsetzungsmaßnahmen über das interne Einspruchsverfahren von Google Play anfechten. Falls Durchsetzungsmaßnahmen fälschlicherweise ergriffen wurden, wird die App von Google Play reaktiviert. Zum Einlegen eines Einspruchs können Entwickler auf den Link in der Informations-E‑Mail klicken, die sie von Google erhalten, oder dieses Formular ausfüllen und einreichen. 

Entwickler können unter Umständen auch alle von Google Play ergriffenen Durchsetzungsmaßnahmen rückgängig machen, indem sie das bei einer App identifizierte Problem beheben und eine Version der App einreichen, die den Richtlinien entspricht. In diesem Hilfeartikel finden Sie weitere Informationen zum nochmaligen Einreichen einer App.

Schlichtung

Wird ein Streitfall bezüglich der Anwendung der Google Play-Richtlinien auf Apps, die Nutzern im EWR über Google Play angeboten werden, nicht durch das interne Beschwerdeverfahren von Google beigelegt, kann der Entwickler ihn auch durch die unabhängige Streitbeilegungsstelle Centre for Effective Dispute Resolution (CEDR) klären lassen. Die Schlichtung ist ein flexibles, vertrauliches und unparteiisches Verfahren, das unbeschadet der Rechtsstellung einer Partei durchgeführt wird. Im Rahmen dieses Verfahrens hilft ein neutraler Dritter als Vermittler bei Verhandlungen mit den Konfliktparteien dabei, eine für beide Seiten akzeptable Einigung zu erzielen.

Sofern nicht gesetzlich vorgeschrieben, ist die Schlichtung freiwillig und weder der Entwickler noch Google sind verpflichtet, sie durchführen zu lassen.

Entwickler können eine Schlichtung bei Streitfällen beantragen, indem sie das Antragsformular ausfüllen. Wenn der Entwickler und Google sich auf eine Schlichtung einigen, wird diese von Google bezahlt. Der Entwickler trägt jedoch alle anderen Kosten für die Teilnahme und Vorbereitung auf die Schlichtung, einschließlich der Rechtskosten.

Um Entwicklern das Verfahren zu erleichtern, hat das CEDR einen Leitfaden zur Vorbereitung auf eine Schlichtung veröffentlicht. Darin wird erläutert, wie die Schlichtung vorbereitet werden muss und was in schriftlichen Zusammenfassungen von Fällen zu berücksichtigen ist, die normalerweise dem Vermittler gesendet und vor der Schlichtung ausgetauscht werden. Das Ergebnis einer Schlichtung ist weder für den Entwickler noch für Google bindend und wirkt sich nicht auf die Möglichkeit des Entwicklers aus, seine Beschwerde gemäß geltendem Recht zu verfolgen.

H. Google Play verlassen

Entwickler können ihr Play Console-Entwicklerkonto auf folgende Weise kündigen: 

  1. Die Veröffentlichung von Software, Inhalten, digitalen Materialien sowie anderen Artikeln und Diensten, die sie über die Play Console zur Verfügung gestellt haben, wird aufgehoben.
  2. Die Nutzung der Play Console und anderer relevanter Entwickleranmeldedaten wird eingestellt. 

Weitere Informationen zum Kündigen des Play Console-Entwicklerkontos finden Entwickler in Paragraf 10 der Vertriebsvereinbarung für Entwickler.

 

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