Domain Name Systems (DNS) können als Telefonbuch des Internets betrachtet werden. Sie enthalten ein Verzeichnis mit Domainnamen, wie zum Beispiel „google.com“, und übersetzen diese in IP-Adressen.
Google Nest Wifi und Google Wifi fungieren beide als DNS-Proxy. Das bedeutet, dass das Gerät automatisch den Empfang von DNS-Abfragen von Clients in deinem Netzwerk anbietet, einen öffentlichen DNS-Server kontaktiert und deinen Clients eine Antwort sendet. Mit Nest Wifi and Google Wifi kannst du eine neue DNS-Serveradresse festlegen.
Wie ändere ich meine DNS-Serveradresse?
- Öffne die Google Home App
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- Tippe auf „Favoriten“
WLAN
Netzwerkeinstellungen
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- Tippe auf Erweiterte Netzwerkeinstellungen
DNS.
- Wählen Sie den gewünschten öffentlichen DNS-Server aus. Wenn Sie einen benutzerdefinierten DNS-Server auswählen, geben Sie eine primäre und eine sekundäre Serveradresse ein.
- Tippen Sie auf "Speichern"
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Wenn du in deinem Browser eine URL eingibst, sucht der Browser den Teil der URL, der den Domainnamen enthält, im DNS. Wenn du beispielsweise „www.google.com“ in deinen Browser eingibst, fragt dein Browser das DNS nach der IP-Adresse von „google.com“. Das DNS gibt die dem Domainnamen von Google zugeordnete IP-Adresse zurück, z. B. 74.125.239.35. Dann stellt Ihr Browser eine Verbindung zu dieser IP-Adresse her und Sie gelangen auf die Webseite.
Ein hilfreicher Vergleich ist Ihr Smartphone. Wenn Sie Ihre Mutter anrufen möchten, wählen Sie in Ihrer Kontaktliste „Mama“ aus. Ihr Smartphone stellt eine Verbindung zwischen dem Namen „Mama“ und der zugehörigen Telefonnummer her und wählt diese Nummer für Sie.
Google Wifi und Nest Wifi bieten dir drei Optionen:
- Automatisch: Das Google Public DNS oder das DNS deines Internetanbieters wird verwendet, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. „Automatisch“ ist die Standardeinstellung für DNS, diese kann jedoch abhängig davon variieren, auf welchem Weg du dein Gerät erhalten hast.
- DNS des ISP: Das DNS Ihres Internetanbieters wird verwendet.
- Benutzerdefiniert: Sie können ein benutzerdefiniertes DNS oder das DNS eines Drittanbieters angeben. Das benutzerdefinierte DNS unterstützt zwei Serverlisten, eine primäre und eine sekundäre, sowohl für IPv4 als auch für IPv6.
Sei vorsichtig, wenn du ein benutzerdefiniertes DNS verwendest. Wenn Sie ein DNS angeben, das nicht funktioniert, weil entweder die IP-Adresse falsch ist oder das DNS abstürzt, kann keines Ihrer verbundenen Geräte auf das Internet zugreifen – außer es besteht Zugriff auf manuell überschriebene DNS-Einträge. Ihr Router oder primärer Wifi-Zugangspunkt kann weiterhin eine Verbindung zum Internet herstellen, sodass Sie zu einem anderen (funktionierenden) DNS wechseln können. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie ein Smartphone oder Tablet haben, das Zugriff auf eine andere Internetverbindung hat.