Erweiterte Conversions mit dem allgemeinen Website-Tag manuell einrichten (Beta)

Mithilfe von erweiterten Conversions lassen sich Conversions noch genauer erfassen. Mit dieser Funktion werden die vorhandenen Conversion-Tags ergänzt. Sie ermöglicht es Ihnen, eigene Conversion-Daten von Ihrer Website datenschutzkonform als Hash-Werte zu senden. Hierzu wird der sichere Einweg-Hash-Algorithmus SHA256 auf Ihre selbst erhobenen Kundendaten (z. B. E-Mail-Adressen) angewendet, bevor sie an Google gesendet werden. Die Hash-Daten werden dann mit angemeldeten Google-Konten abgeglichen, um die Conversions Ihrer Kampagne Anzeigenereignissen wie Klicks oder Aufrufen zuzuordnen.

Sie können erweiterte Conversions mit geringfügigen oder gar keinen Änderungen an der Tagging-Konfiguration einrichten: Verwenden Sie hierzu entweder Google Tag Manager oder das allgemeine Website-Tag.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie erweiterte Conversions einrichten, wenn Sie gegenwärtig das allgemeine Website-Tag verwenden, und welche Probleme häufig bei der Überprüfung und Implementierung auftreten.

Wenn Sie erweiterte Conversions mit Google Tag Manager implementieren möchten, lesen Sie den Artikel Erweiterte Conversions mit Google Tag Manager manuell einrichten (Beta).

Hinweise

Hinweis: Conversions, die durch den Import von Google Analytics-Zielvorhaben erfasst werden, werden für erweiterte Conversions nicht unterstützt. Wenn Sie in diesem Fall dennoch erweiterte Conversions verwenden möchten, können Sie mithilfe des allgemeinen Website-Tags oder mit Google Tag Manager eine neue Conversion-Aktion in Google Ads einrichten.
  • Sie müssen die URL der Conversion-Seite kennen, auf der das Conversion-Tag ausgelöst wird, beispielsweise die Bestätigungsseite. Außerdem müssen Sie wissen, wie das Conversion-Ereignis ausgelöst wird, z. B. durch einen Klick auf eine Schaltfläche oder durch einen Seitenaufruf.
  • Auf der auslösenden Seite müssen selbst erhobene Kundendaten verfügbar sein, etwa die E-Mail-Adresse, der vollständige Name, die Privatadresse oder die Telefonnummer.
  • Um diese Implementierung durchzuführen, müssen Sie wissen, wie das Conversion-Tracking auf Ihrer Website eingerichtet ist und wie Sie Codeänderungen vornehmen. Gegebenenfalls sollten Sie Ihr Entwicklerteam zurate ziehen.
  • Sehen Sie sich die Richtlinien für Kundendaten zu erweiterten Conversions in Google Ads an und bestätigen Sie, dass Sie sie einhalten können. Wie Sie hierzu vorgehen, erfahren Sie im Abschnitt „Anleitung“ unten.
Hinweis: Wir haben verschiedene Aktualisierungen vorgenommen, damit Sie die Auswirkungen der erweiterten Conversions auf Ihre Berichte besser nachvollziehen können. In der Tabelle mit den Conversion-Aktionen sind die Auswirkungen der erweiterten Conversions jetzt enthalten. Weitere Informationen zu den Auswirkungen von erweiterten Conversions

Anleitung

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie rechts oben auf das Werkzeugsymbol Google Ads | Werkzeugsymbol und dann unter „Messung“ auf Conversions.
  3. Klicken Sie unten im Bereich „Erweiterte Conversions“ auf Erweiterte Conversions aktivieren.
  4. Lesen Sie die Compliance-Erklärung. Wenn Sie erweiterte Conversions aktivieren möchten, müssen Sie bestätigen, dass Sie unsere Richtlinien einhalten und dass Ihre Nutzung von erweiterten Conversions den Datenverarbeitungsbedingungen für Google Ads unterliegt. Klicken Sie auf Zustimmen, um die Bedingungen zu akzeptieren.
  5. Klicken Sie auf URL überprüfen, um zu ermitteln, ob Ihre Website ein Google-Tag enthält.  
  6. Für „Tag-Typ“ sollte standardmäßig die Option Allgemeines Website-Tag verwenden aktiviert sein, wenn Sie Conversions für diese Conversion-Aktion erfassen. Da Sie das allgemeine Website-Tag zum Generieren von Website-Tags verwendet haben, müssen Sie es auch nutzen, um erweiterte Conversions einzurichten.
  7. Wählen Sie die gewünschte Option aus:
    • JavaScript oder CSS-Selektoren auswählen: Sie können direkt in der Google Ads-Benutzeroberfläche Kundendaten wie E-Mail-Adressen, Anschriften und Telefonnummern auswählen, die Sie mit erweiterten Conversions senden möchten. Diesen Tab sollten Sie geöffnet lassen, da Sie direkt auf dieser Seite Details zu Ihren Kundendaten eingeben.
    • Code bearbeiten
      • Ereignis-Snippet verwenden: Sie können in Ihrer Website ein Code-Snippet einfügen, über das gehashte Kundendaten zum Abgleich gesendet werden.
      • API für erweiterte Conversions verwenden: Richten Sie eine direkte API-Einbindung für Google ein, um Kundendaten für den Abgleich zu senden. Wenn Sie die API für erweiterte Conversions nutzen möchten, wenden Sie sich an Ihren Google-Ansprechpartner.
        Hinweis: Wenn Sie Daten zu erweiterten Conversions von Google auf eine andere Art senden, als Sie in Google Ads festgelegt haben, können sie möglicherweise nicht verarbeitet werden. Haben Sie z. B. die Option „JavaScript oder CSS-Selektoren auswählen“ angegeben und Daten direkt über die API für erweiterte Conversions gesendet, werden sie nicht verarbeitet.
  8. Klicken Sie auf Speichern.
  9. Einige Tage nach der Einrichtung der erweiterten Conversions ist in der Spalte „Status“ die Meldung „Conversions werden erfasst (erweiterte Conversions erkannt)“ zu sehen. Das bedeutet, dass Ihre Daten zu erweiterten Conversions gerade verarbeitet werden. Sie werden benachrichtigt, sobald sie in Ihre Conversion-Aktion integriert sind.
Hinweis: Nachdem Ihre erweiterten Conversions verarbeitet wurden, sind sie in Ihren Berichten enthalten. In der Spalte „Status“ steht „Berichte (erweiterte Conversions)“. Das bedeutet, dass die Daten zu erweiterten Conversions in den Berichten für Ihre Conversion-Aktion verwendet werden. Wenn Sie den Mauszeiger über den Status bewegen, sehen Sie das Datum, an dem wir erweiterte Conversions erfasst haben, sowie deren Auswirkungen auf diese Conversion-Aktion. Wir informieren Sie über den Kampagnentyp und den Prozentsatz der erfassten Conversions.

Erweiterte Conversions mit JavaScript oder CSS-Selektoren einrichten

Variablen für erweiterte Conversions auf Ihrer Conversion-Seite finden

  1. Rufen Sie die Conversion-Seite in Google Chrome in einem neuen Tab auf (nicht in dem Tab, in dem Ihr Google Ads-Konto angezeigt wird). Wenn Sie nicht sicher sind, welche Seite die richtige ist, wenden Sie sich an Ihren Entwickler.

Geben Sie die Kundendaten auf der Seite an, die an Google gesendet werden sollen. Auf Ihrer Seite könnte beispielsweise eine Dankesnachricht und die E-Mail-Adresse des Kunden angezeigt werden, der gerade etwas gekauft hat.

Hinweis: Erweiterte Conversions funktionieren nur dann ordnungsgemäß, wenn mindestens eine der folgenden Variablen angegeben wird:

  • E-Mail-Adresse (bevorzugt)
  • Vollständiger Name und Adresse (Pflichtangaben: Vorname, Nachname, Adresse, Ort, Region, Postleitzahl, Land)
  • [Optional] Zusammen mit einer E-Mail-Adresse oder einem vollständigen Namen und einer Adresse kann auch eine Telefonnummer angegeben werden. Es genügt allerdings nicht, ausschließlich die Telefonnummer anzugeben.

2. Sobald Sie die Kundendaten auf der Seite ermittelt haben, müssen Sie im nächsten Schritt die CSS-Selektoren kopieren und diese Daten in Google Ads eingeben. So wird den automatisch erweiterten Conversions mitgeteilt, welche Daten gehasht und an Google gesendet werden sollen. Lassen Sie den Tab mit der Conversion-Seite unbedingt geöffnet.

CSS-Selektoren für erweiterte Conversions ermitteln und in Google Ads eingeben

Als Erstes öffnen Sie auf einem Tab die Seite für automatisch erweiterte Conversions in Ihrem Google Ads-Konto, sofern Sie das noch nicht getan haben. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie rechts oben auf das Werkzeugsymbol Google Ads | Werkzeugsymbol und dann unter „Messung“ auf Conversions.
  3. Wählen Sie die Conversion-Aktion aus, die Sie mit erweiterten Conversions erfassen möchten, und maximieren Sie dann den Bereich „Erweiterte Conversions“.
  4. Klicken Sie die Kästchen neben allen Kundendaten an, die Sie implementieren möchten (z. B. E-Mail-Adresse, Name oder Adresse).
  5. Wählen Sie die Option JavaScript oder CSS-Selektor aus.
    • Wenn Sie JavaScript-Variablen verwenden, ist es wahrscheinlich am einfachsten, Ihren Entwickler zu fragen, welche Variablen Sie in diesen Felder angeben sollten.
    • Wenn Sie CSS-Selektoren verwenden, können Sie der Anleitung unten folgen.

Um die CSS-Selektoren zu ermitteln, deren Daten in diese Felder einzugeben sind, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Wenn Sie auf der Conversion-Seite die entsprechenden Kundendaten gefunden haben, die Sie mithilfe von automatisch erweiterten Conversions senden möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Untersuchen aus.
    • Um den CSS-Selektor in Google Ads für E-Mails einzugeben, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf die E-Mail-Adresse auf der Conversion-Seite klicken.
  2. Die Chrome-Entwicklertools werden daraufhin in Ihrem Chrome-Browser geöffnet.
  3. Im Quellcode auf der Seite der Chrome-Entwicklertools sind bestimmte Abschnitte hervorgehoben. Zu diesem hervorgehobenen Code gehören die CSS-Selektoren für die Kundendaten, auf die Sie im zweiten Schritt in diesem Abschnitt mit der rechten Maustaste geklickt haben.
  4. Bewegen Sie den Mauszeiger auf den hervorgehobenen Code und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
  5. Scrollen Sie nach unten bis zu Kopieren und wählen Sie dann Selektor aus.
  6. Fügen Sie den kopierten Text in das entsprechende Feld ein, das sich auf Ihrem anderen Tab im Bereich für automatisch erweiterte Conversions in Google Ads befindet.
    • Das sollte nicht exakt, aber in etwa so aussehen:
      tsf > div:nth-child(2) > div.A8SBwf > div.RNNXgb > div > div.a4bIc > custEmail
  7. Führen Sie den zweiten bis sechsten Schritt in diesem Abschnitt für jeden einzelnen Kundendatentyp aus (z. B. für E-Mail-Adresse, Name oder Adresse).
  8. Klicken Sie in Google Ads auf Speichern.

Erweiterte Conversions sind jetzt eingerichtet. Im nächsten Schritt kontrollieren Sie, ob alles richtig funktioniert. Springen Sie zum Abschnitt Implementierung validieren weiter unten.

Erweiterte Conversions durch Bearbeiten des Codes Ihrer Website einrichten

Wenn Sie für das Conversion-Tracking das allgemeine Website-Tag von Google direkt auf Ihrer Seite eingebunden haben (statt in einem Drittanbieter-Tool oder iFrame), sind zur Nutzung von erweiterten Conversions nur wenige Änderungen am Tag erforderlich.

Vor der Implementierung muss das allgemeine Website-Tag als Tag-Typ festgelegt sein. Außerdem müssen die Implementierungsmethode „Code bearbeiten“ und die Schaltfläche „Ereignis-Snippet verwenden“ ausgewählt sein, wenn Sie erweiterte Conversions für diese Conversion-Aktion einrichten.

Variablen für erweiterte Conversions ermitteln und festlegen

Die gewünschten Variablen, etwa für die E-Mail-Adresse, Adresse und Telefonnummer, müssen auf der Conversion-Seite verfügbar sein, auf der das Google Ads-Ereignis-Snippet ausgelöst wird. Dies ist wahrscheinlich auf Conversion-Seiten für Käufe, Registrierungen und andere ähnliche Conversion-Typen der Fall, für die häufig Kundendaten erforderlich sind. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Seite die richtige ist, wenden Sie sich an Ihren Entwickler.

Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass die Informationen verfügbar sind, müssen Sie überprüfen, ob die Variablen auf dieser Seite als globale JavaScript-Variablen gespeichert werden. Dies ist erforderlich, damit sie vom Snippet für erweiterte Conversions verwendet werden können.

Hinweis: Es muss mindestens eine der folgenden Variablen verfügbar sein:

  • E-Mail-Adresse (bevorzugt)
  • Vollständiger Name und Anschrift (Pflichtangaben: Vor- und Nachname, Adresse, Ort, Region, Postleitzahl und Land)
  • Telefonnummer (optional, zusammen mit einer E-Mail-Adresse oder dem vollständigen Namen und der Adresse)

In der folgenden Tabelle finden Sie weitere Informationen zu den Variablen, die Sie festlegen können. In der Spalte „Schlüsselname“ ist zu sehen, wie die Variablen im HTML-Snippet für erweiterte Conversions bezeichnet werden. Dieses Snippet wird im nächsten Schritt erstellt. Alle Daten müssen als Variable vom Typ „String“ übergeben werden.

Datenfeld Schlüsselname Beschreibung
E-Mail-Adresse email E-Mail-Adresse des Nutzers
Telefonnummer phone_number Telefonnummer des Nutzers. Symbole und Bindestriche werden entfernt, aber die Ländervorwahl muss angegeben werden.
Vorname first_name Vorname des Nutzers (z. B. Max)
Nachname last_name Nachname des Nutzers (z. B. Mustermann)
Adresse home_address.street Straßenname und Hausnummer des Nutzers (z. B. Hauptstraße 123)
Ort home_address.city Wohnort des Nutzers (z. B. Hamburg)
Region home_address.region Provinz, Bundesland oder Region des Nutzers (z. B. Rheinland)
Postleitzahl home_address.postal_code Fünfstellige Postleitzahl des Nutzers (z. B. 12345)
Land home_address.country Ländercode des Nutzers (zweistellige Version gemäß ISO 3166-1 ALPHA-2, z. B. „DE“)
Hinweis: Die Kundendaten müssen verfügbar sein, wenn das Conversion-Tag ausgelöst wird. Falls die Nutzerinformationen auf einer vorherigen Seite erfasst werden, müssen die Informationen im Code auf der Conversion-Seite verfügbar sein, damit sie in diesem Skript konfiguriert werden können.

Skript für erweiterte Conversions implementieren

Konfigurieren Sie das folgende Skript und binden Sie es in die Conversion-Seite ein, die das Google Ads-Ereignis-Snippet enthält. Passen Sie die unten aufgeführten Variablennamen an die Namen für diese Attribute auf Ihrer Webseite an.

Wenn Sie beispielsweise die E-Mail-Adresse in einer Variablen namens „email_adresse“ speichern, passen Sie das Snippet entsprechend an (in diesem Fall etwa die Variable „E-Mail_Variable“).

// Implement
<script>
var enhanced_conversion_data = {

"email": E-Mail_Variable, ***Ändern Sie „E-Mail_Variable“ in die Bezeichnung der JavaScript-Variable, in der Sie die E-Mail-Adresse des Nutzers speichern. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle nachfolgenden Variablen. Diese Angaben dürfen keine Hash-Werte sein.

"phone_number": Telefon_Variable,
"first_name": Vorname_Variable,
"last_name":
Nachname_Variable,
"home_address": {
"street": Adresse_Variable,
"city":Ort_Variable,
"region": Region_Variable,
"postal_code": PLZ_Variable,
"country": Land_Variable
}
};
</script>
  • Die von Ihnen bereitgestellten Daten werden normalisiert, sodass Sie sie in der Regel nicht neu formatieren müssen. Bei Telefonnummern werden Symbole und Bindestriche entfernt. Die Nummer muss jedoch die Ländervorwahl enthalten, damit sie gemäß E.164-Richtlinie formatiert werden kann.
  • Wenn auf Ihrer Website eines der oben genannten Felder nicht erfasst wird, entfernen Sie das Feld, statt es leer zu lassen. Falls auf einer Website nur E-Mail-Adressen und Telefonnummern erfasst werden, sieht das Code-Snippet so aus:
// Implement
<script>
var enhanced_conversion_data = {
"email": {{ E-Mail_Variable }},
"phone_number": {{ Telefon_Variable }}
};
</script>

Hinweis: Es muss mindestens eine der folgenden Variablen verfügbar sein:

  • E-Mail-Adresse (bevorzugt)
  • Vollständiger Name und Anschrift (Pflichtangaben: Vor- und Nachname, Adresse, Ort, Region, Postleitzahl und Land)
  • Telefonnummer (zusammen mit einer E-Mail-Adresse oder dem vollständigen Namen und der Anschrift)

Mehrere Werte

Entwickler können statt eines Strings einen Array-Wert verwenden, um mehrere Werte anzugeben (bis zu drei für die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse und bis zu zwei für die Anschrift). Wenn Sie mehr als einen Wert erfassen, wird dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung erhöht. Hier ein entsprechendes Beispiel:

<script>
var enhanced_conversion_data = {
"email": [E-Mail_Variable1, E-Mail_Variable2],
"phone_number": [Telefon_Variable1, Telefon_Variable2],
"address": [
{street: Adresse_Variable, city: Ort_Variable, region: Region_Variable, postal_code: PLZ_Variable},
{street:
Adresse_Variable, city: Ort_Variable2, region: Region_Variable2, postal_code: PLZ_Variable2}
]
};
</script>
Allgemeines Website-Tag für Conversion-Seiten konfigurieren
  • Fügen Sie in die Konfigurationszeile des allgemeinen Website-Tags, das auf allen Seiten ausgelöst wird, folgenden Code ein: {'allow_enhanced_conversions': true}.
gtag('config', 'AW-CONVERSION_ID', { ' allow_enhanced_conversions' true } ) ;
  • Vorher: Beispiel für das aktuelle allgemeine Website-Tag:
<!-- Global site tag (gtag.js) - Google Ads: 123456 -->
<script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=AW-123456"></script>
<script>
window.dataLayer = window.dataLayer || [];
function gtag(){dataLayer.push(arguments);}
gtag('js', new Date());
gtag('config', 'AW-123456');
</script>
  • Nachher:
<!-- Global site tag (gtag.js) - Google Ads: 123456 -->
<script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=AW-123456"></script>
<script>
window.dataLayer = window.dataLayer || [];
function gtag(){dataLayer.push(arguments);}
gtag('js', new Date());
gtag('config','AW-123456', {'allow_enhanced_conversions':true});
</script>

Implementierung validieren

Um zu testen, ob die Implementierung der erweiterten Conversions korrekt funktioniert, rufen Sie Ihre Conversion-Seite auf und führen Sie die unten beschriebenen Schritte aus. Unter Umständen ist vorher eine Test-Conversion erforderlich. Sie sollten dies möglichst direkt nach der Implementierung der erweiterten Conversions tun. Dann können Sie Änderungen vornehmen, falls etwas nicht richtig funktioniert.

Implementierung mithilfe der Chrome-Entwicklertools validieren

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Webseite.
  2. Wählen Sie die Option Untersuchen aus.
  3. Wählen Sie den Tab „Network“ (Netzwerk) aus.
  4. Geben Sie Ihre Conversion-ID oder Ihr Conversion-Label in die Suchleiste ein.
  5. Suchen Sie die Netzwerkanfrage für googleadservices.com/pagead/conversion/ (bzw. google.com/pagead/1p-conversion/ für einige Browser).
  6. Scrollen Sie im Header-Abschnitt der Netzwerkanfrage zu „Query String Parameters“ (Parameter des Abfragestrings). Hier sollte es den Parameter „em“ geben, dessen Wert ein Hash-String ist. Wenn dieser Parameter vorhanden ist, erfasst und hasht das Tag für erweiterte Conversions das Objekt enhanced_conversion_data richtig.

Nach 72 Stunden: Diagnosebericht ansehen und Implementierung überprüfen

Etwa 72 Stunden nach der Implementierung der erweiterten Conversions können Sie den Diagnosebericht zum Tag in Google Ads aufrufen und überprüfen, ob die Implementierung korrekt funktioniert. So rufen Sie den Bericht auf:

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie rechts oben auf das Werkzeugsymbol Google Ads | Werkzeugsymbol und dann unter „Messung“ auf Conversions.
  3. Klicken Sie auf die Conversion-Aktion, für die erweiterte Conversions aktiviert wurden.
  4. Klicken Sie im Seitenmenü oben auf Diagnose. Daraufhin werden der Diagnosebericht zum Tag für erweiterte Conversions und die dazugehörigen Messwerte für die einzelnen Bereiche angezeigt.
  5. Prüfen Sie die verschiedenen Systemdiagnosen, um sicherzustellen, dass alles wie erwartet funktioniert.
  6. Wenn im Diagnosebericht zum Tag aufgeführt ist, dass unter Umständen etwas nicht stimmt, befolgen Sie die Anleitung in der Benachrichtigung und in der Google Ads-Hilfe zur Fehlerbehebung.

Häufige Probleme

Falls sich bei der Überprüfung zeigt, dass erweiterte Conversions nicht richtig implementiert sind, überprüfen Sie, ob die einzelnen Schritte der Einrichtungsanleitung ausgeführt wurden. Sollten danach weiterhin Probleme auftreten, finden Sie im Folgenden eine Liste mit häufigen Gründen für Fehler bei der Implementierung erweiterter Conversions.

Kein Tag gefunden

Beim ersten Aktivieren von erweiterten Conversions wird unter Umständen eine Fehlermeldung angezeigt, die besagt, dass kein Tag erkannt wurde. In diesem Fall ist die Website-URL oder das Google-Tag fehlerhaft:

  • Prüfen Sie, ob die URL korrekt ist.
  • Wenn Ihre Website keine Conversion-Tracking-Tags enthält (weder das allgemeine Website-Tag noch Google Tag Manager), sollten Sie Conversion-Tracking mithilfe einer dieser Methoden implementieren.
  • Wenn Sie ein Google-Tag auf Ihrer Website eingebunden haben, können Sie es manuell auswählen und bestimmen, ob es sich um das allgemeine Website-Tag oder Google Tag Manager handelt. Möglicherweise müssen Sie die Fehlerbehebung für das websiteweite Tagging durchführen, um sicherzustellen, dass Conversion-Tracking mithilfe einer dieser beiden Methoden korrekt implementiert ist.

Mehrere Tags gefunden

Wählen Sie eines der Tags im Dialogfeld aus. Falls Sie das allgemeine Website-Tag UND Google Tag Manager verwenden, sollten Sie die Option „Allgemeines Website-Tag“ auswählen.

Zum Zeitpunkt der Conversion sind keine Daten zu erweiterten Conversions verfügbar

Daten zu erweiterten Conversions sind unter Umständen zum Zeitpunkt der Conversion nicht verfügbar, etwa wenn diese Informationen über eine andere Domain erfasst werden (z. B. wenn die Zahlung über eine Drittanbieter-Domain erfolgt). Es kann auch vorkommen, dass diese Angaben an anderer Stelle im Conversion-Ablauf erfasst werden. So müssen angemeldete Nutzer beispielsweise ihre eigenen Informationen nicht noch einmal bereitstellen oder die Angaben werden auf der vorherigen Seite erfasst.

Für erweiterte Conversions werden vorab gehashte Daten bereitgestellt

Die von Ihnen bereitgestellten Daten werden mit dem SHA256-Algorithmus, dem Branchenstandard für das Einweg-Hashing von Daten, gehasht. Derzeit werden vorab gehashte Daten nicht für erweiterte Conversions unterstützt.

Der Parameter für erweiterte Conversions (allow_enhanced_conversions) ist im allgemeinen Website-Tag nicht als „true“ (wahr) konfiguriert

Wenn erweiterte Conversions in der Tag-Konfiguration nicht als „true“ (wahr) deklariert sind, funktioniert die Implementierung nicht. Weitere Informationen finden Sie oben im Schritt Allgemeines Website-Tag für Conversion-Seiten konfigurieren.

Variablen für erweiterte Conversions wurden nicht richtig implementiert

Für Nutzer von allgemeinen Website-Tags: Achten Sie darauf, dass Sie die erforderlichen selbst erhobenen Daten in globalen JavaScript-Variablen auf der Seite übergeben haben, auf der das Conversion-Tag ausgelöst wird. Es kann notwendig sein, Informationen abzurufen, die auf einer vorherigen Seite eingegeben wurden.

Fehler beim Kopieren des Code-Snippets

Beim Einbinden des Codes für erweiterte Conversions muss dieser richtig kopiert werden. Außerdem müssen die Platzhalterinformationen an Ihre Variablennamen angepasst werden.
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