Conversion-Anpassungen

Der typische Conversion-Pfad eines Kunden endet nach der Conversion, aber dies ist nicht immer der Fall. Kunden geben gekaufte Waren zurück, stornieren Reservierungen oder führen Aktionen durch, die sie für Ihr Unternehmen wertvoller machen. Um diese Änderungen des Conversion-Werts zu berücksichtigen, können Sie den Wert einer Conversion anpassen, nachdem sie in Google Ads-Berichten aufgeführt wurde.

In diesem Artikel wird die Funktionsweise und Verwendung der Conversion-Anpassung erläutert.

Einsatzmöglichkeiten von Conversion-Anpassungen

Wenn Sie eine der folgenden Aktionen durchführen müssen, können Conversion-Anpassungen nützlich sein:

  • Conversions zurückziehen, die nicht mehr in den Conversion-Spalten gezählt werden sollen: Dies ist etwa bei stornierten Reservierungen oder Retouren sinnvoll.
  • Den Wert von Conversions reduzieren, wenn Teile einer Bestellung zurückgegeben werden: Wenn ein Kunde beispielsweise nach Schuhen sucht, kann er Schuhe in verschiedenen Größen bestellen und die nicht passenden zurückgeben. Dadurch wird der Gesamtwert des Kaufs reduziert.
  • Conversion-Wert basierend auf dem Customer Lifetime Value ändern: Dies ist notwendig, wenn Kunden (und folglich deren Conversions) auf der Grundlage ihrer bisherigen Käufe für Ihr Unternehmen lukrativer oder weniger wertvoll sind.

Funktionsweise der Conversion-Anpassung

Conversions lassen sich auf zwei Arten anpassen.

  • Neu formulieren: Sie können den Conversion-Wert ändern, aber nicht die Anzahl der Conversions. Nur die Spalte Conv.-Wert und die Gebotsstrategie ROAS sind betroffen.
  • Zurückziehen: Sie können den Conversion-Wert in "0" ändern und ihn bei der Conversion-Anzahl nicht mehr berücksichtigen. Die Spalten Conv., Conv.-Wert und die Gebotsstrategien CPA, ROAS sind betroffen.

Wenn Sie eine Conversion zurückziehen, sinkt die Conversion-Anzahl und der Wert dieser Conversion wird von Ihrem Conversion-Gesamtwert abgezogen. Wenn Sie dagegen eine Conversion neu formulieren, wirkt sich dies nur auf den Conversion-Wert und nicht auf die Conversion-Anzahl aus. Sie können sowohl Conversions auf demselben Gerät als auch geräteübergreifende Conversions neu formulieren oder zurückziehen, und zwar bis zu 45 Tage nach dem ersten Erfassen der jeweiligen Conversion.

Hinweis: Sie können Online-Conversions nur anpassen, wenn Sie in Ihren Transaktionen eine Auftrags-ID verwendet haben. In Google Ads wird die anzupassende Conversion anhand der Kombination aus der Auftrags-ID und dem Namen der Conversion-Aktion in Ihrer Tabelle identifiziert. Da Sie für jede Conversion auch eine Anpassungszeit angeben, können Sie Ihre Conversion-Daten segmentieren, um festzustellen, wie viel Zeit zwischen Conversion und Anpassung verstreicht.

Um eine Conversion neu zu formulieren oder zurückzuziehen, müssen Sie Ihre Transaktionsdaten entweder in Ihren Google Ads-Berichten oder in einer Tabelle speichern und dann angeben, welche Conversions Sie anpassen möchten.

  • Bei Conversions, die Sie zurückziehen möchten, müssen Sie Datum und Uhrzeit der rückgängig gemachten Conversion sowie die Auftrags-ID oder GCLID (Google Click ID) und den Namen der Conversion-Aktion angeben, die mit ihr verknüpft sind. Laden Sie dann die Tabelle genauso hoch, wie Sie Offline-Conversions in Google Ads importieren.
  • Für Conversions, die Sie neu formulieren möchten, muss ein neuer Wert festgelegt werden. Außerdem müssen Sie Datum und Uhrzeit dieses Vorgangs sowie die Auftrags-ID oder GCLID und den Namen der Conversion-Aktion angeben, die mit der Conversion verknüpft sind. Laden Sie dann die Tabelle genauso hoch, wie Sie Offline-Conversions in Google Ads importieren.

Hinweis: Wenn Sie offline hochgeladene Conversions anpassen, die mit einer Auftrags-ID erstellt wurden, nutzen Sie diese ID. Wenn die Offline-Conversion ohne Auftrags-ID erstellt wurde, verwenden Sie die GCLID sowie Datum und Uhrzeit der Conversion.

Die Änderungen werden in den Spalten "Conversions", "Alle Conversions" und "Conversion-Wert" widergespiegelt. Das dauert ungefähr so lange wie bei regulären Conversion-Daten.

Tipp

Da Sie in Google Ads nicht feststellen können, ob ein Auftrag einem Google Ads-Klick zugeordnet wurde, empfehlen wir Ihnen, alle Aufträge hochzuladen, die Sie anpassen möchten. Wenn der Auftrag keinem Google Ads-Klick zugeordnet wurde und daher nicht in Ihren Google Ads-Berichten enthalten ist, werden Sie per Fehlermeldung darüber informiert, dass die Conversion nicht gefunden wurde.

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