Smarte Shopping-Kampagne erstellen

Smarte Shopping-Kampagnen umfassen Produkt-Shopping-Anzeigen und Displayanzeigen, einschließlich Remarketing-Anzeigen im Displaynetzwerk. Anzeigen-Placement und Gebotseinstellung sind dabei automatisiert. So kann für Produkte aus einem Produktfeed in Google-Werbenetzwerken geworben werden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie solche Kampagnen erstellen. Weitere Informationen zu smarten Shopping-Kampagnen

Hinweis: Bei identischen Produkten und Produktgruppen in einem Konto haben smarte Shopping-Kampagnen Vorrang vor Standard-Shopping-Kampagnen und Remarketing-Kampagnen im Displaynetzwerk. Wir empfehlen, diese anderen Kampagnen zu pausieren, damit das maschinelle Lernen von smarten Shopping-Kampagnen nicht gestört wird.

Checkliste für den Einstieg

Mit smarten Shopping-Kampagnen können Sie Ihre Google Ads- und Merchant Center-Konten verknüpfen, die Anzeigenleistung erfassen sowie Gebote mithilfe von Conversion-Tracking optimieren. Bevor Sie Ihre smarte Shopping-Kampagne einrichten, sollten Sie Folgendes tun:

  • Richten Sie das Conversion-Tracking mit transaktionsspezifischen Werten ein. So können Sie ermitteln, ob Ihre Anzeigen zu Verkäufen auf Ihrer Website führen. Sie benötigen ein aktives verifiziertes Conversion-Tracking-Tag, wenn Sie eine smarte Shopping-Kampagne einrichten möchten.Weitere Informationen zum Einrichten von Conversion-Tracking für Ihre Website finden Sie in diesem Hilfeartikel.
  • Fügen Sie ein allgemeines Website-Tag auf Ihrer Website ein und erstellen Sie eine Remarketing-Liste mit mindestens 100 aktiven Nutzern, die Ihrem Konto zugeordnet ist. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anzeigen für dynamisches Remarketing zu verwenden, d. h. sie für Nutzer zu personalisieren, die Ihre Website zuvor besucht haben. Wenn Sie Google Analytics nutzen, können Sie eine Verknüpfung zu Ihrem Google Analytics-Konto erstellen und dort Tags einrichten, anstatt das allgemeine Website-Tag zu verwenden. Nicht kommerzielle Seiten Ihrer Website müssen Sie nicht mit Tags versehen.
  • Richten Sie Ihre Google Ads- und Merchant Center-Konten ein und verknüpfen Sie sie miteinander.
  • Richten Sie Ihren Produktfeed ein und stellen Sie sicher, dass Sie mindestens alle 30 Tage aktuelle Produktdaten senden können.
  • Setzen Sie sich mit den Richtlinien für Shopping-Anzeigen auseinander. Google lässt keine sensiblen Interessenkategorien zu, um relevante Anzeigen auszuliefern oder Produkte bzw. Dienste zu bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie in den Hilfeartikeln Personalisierte Anzeigen und Anforderungen für Shopping-Kampagnen.

Local Campaigns (Improving Account Performance)

Anleitung

  1. Melden Sie sich in Google Ads an.
  2. Klicken Sie links im Seitenmenü auf Kampagnen.
  3. Klicken Sie auf das Pluszeichen  und wählen Sie Neue Kampagne aus.
  4. Wählen Sie Umsätze als Zielvorhaben der Kampagne aus oder erstellen Sie eine Kampagne ohne Zielvorhaben.
  5. Wählen Sie den Kampagnentyp Shopping aus.
  6. Wählen Sie das Merchant Center-Konto aus, das die Produkte enthält, für die Sie mit dieser Kampagne werben möchten, sowie das Land, in dem diese Produkte verkauft werden.

    Hinweis: Jede Kampagne kann nur mit einem Merchant Center-Konto verknüpft sein und nur ein Absatzland haben.
     
  7. Wählen Sie den Kampagnenuntertyp Smarte Shopping-Kampagne aus und klicken Sie dann auf Weiter.
  8. Geben Sie einen Namen für Ihre Kampagne ein.
  9. Legen Sie ein durchschnittliches Tagesbudget fest.

    Hinweis: Wenn Sie eine smarte Shopping-Kampagne einrichten, hat sie Vorrang vor Standard-Shopping-Kampagnen und Remarketing-Kampagnen im Displaynetzwerk für dieselben Produkte. Damit Ihre Gesamtausgaben unverändert bleiben, sollten Sie ein Budget festlegen, das der Summe der anderen Kampagnen entspricht.
     
  10. Gebote: Bei smarten Shopping-Kampagnen werden die Gebote standardmäßig so festgelegt, dass der Wert Ihrer Conversions maximiert wird, ohne Ihr durchschnittliches Tagesbudget zu überschreiten.
  11. Wenn Sie ein bestimmtes Leistungsziel erreichen möchten, fügen Sie einen Ziel-ROAS (Return on Advertising Spend) hinzu.
  12. Wählen Sie bestimmte Produkte oder Produktgruppen aus, für die Sie mit Ihrer Kampagne werben möchten. Je mehr Produkte Sie einer Kampagne hinzufügen, desto einfacher ist die Verwaltung und umso besser die Leistung. Wenn Sie keine bestimmten Produkte oder Produktgruppen festlegen, können alle Produkte in den Anzeigen erscheinen.

    Hinweis: Sofern für bestimmte Produkte oder Produktgruppen nicht allzu unterschiedliche ROAS-Ziele oder Budgets erforderlich sind, empfehlen wir, alle Produkte in einer einzigen Kampagne zusammenzufassen.
     
  13. Laden Sie Assets wie Logos, Bilder und Text hoch, mit denen responsive Remarketing-Anzeigen für das Displaynetzwerk und YouTube erstellt werden. Die Assets werden automatisch in mehreren Varianten kombiniert, um verschiedene Anzeigen zu erstellen. Die erfolgreichsten Versionen werden dann am häufigsten ausgeliefert. Im rechten Bereich sehen Sie eine Vorschau Ihrer Anzeige.

    Hinweis: Diese Assets werden in Anzeigen für Nutzer eingesetzt, die Ihre Website zwar besucht, aber noch kein Interesse an einem bestimmten Produkt zum Ausdruck gebracht haben. Sobald ein Nutzerinteresse erkannt wurde, werden relevante Daten aus Ihrem Produktfeed abgerufen, um eine Anzeige zu erstellen.

    Laden Sie die folgenden Assets für Ihre Anzeigen hoch:
    1. Logo: Wenn bereits ein Logo im Merchant Center hochgeladen wurde, müssen Sie nichts weiter unternehmen. Quadratische Logos müssen ein Seitenverhältnis von genau 1 : 1 haben. Rechteckige Logos müssen breiter als 1 : 1 sein, dürfen jedoch nicht breiter als 2 : 1 sein. Für alle Logos gilt: Wird das Logo mittig platziert, eignet sich ein transparenter Hintergrund am besten.Weitere Informationen zum Hochladen und Bearbeiten von Logos
    2. Bild: Laden Sie ein Marketingbild hoch, das Ihr Unternehmen präsentiert. Wir empfehlen ein Bild im Querformat, das ein Seitenverhältnis von 1,91 : 1 hat und größer als 600 × 314 Pixel ist. Die empfohlene Größe ist 1.200 × 628 Pixel. Die maximal zulässige Dateigröße beträgt 1 MB. Der Text darf höchstens 20 % des Bilds abdecken. Das Bild kann zur Anpassung an bestimmte Werbeflächen horizontal abgeschnitten werden – bis zu 5 % auf jeder Seite.
    3. Text: Fügen Sie Text hinzu, der Ihr Unternehmen beschreibt. Dieser Text wird in verschiedenen Kombinationen und Anzeigenformaten verwendet.

      Der kurze Anzeigentitel (bis zu 25 Zeichen) ist die erste Zeile Ihrer Anzeige. Er wird auf kleinen Werbeflächen eingeblendet, wenn der lange Anzeigentitel nicht passt. Kurze Anzeigentitel können mit oder ohne Beschreibung eingeblendet werden.

      Der lange Anzeigentitel (bis zu 90 Zeichen) ist die erste Zeile der Anzeige. Er wird in größeren Anzeigen anstelle des kurzen Titels dargestellt. Lange Anzeigentitel können mit oder ohne Beschreibung eingeblendet werden. Hinweis: Die Länge des Anzeigentitels ist von der Website abhängig, auf der die Anzeige ausgeliefert wird. Wenn er verkürzt wird, endet der lange Anzeigentitel mit Auslassungspunkten.

      In der Beschreibung (bis zu 90 Zeichen) können Sie weitere Informationen angeben und Nutzer zur Interaktion animieren. Die Länge der Beschreibung ist von der Website abhängig, auf der die Anzeige ausgeliefert wird. Wenn sie verkürzt wird, endet die Beschreibung mit Auslassungspunkten.
    4. Finale URL: Geben Sie die URL der Seite Ihrer Website ein, zu der Nutzer gelangen, wenn sie auf Ihre Anzeige klicken.
  14. Sehen Sie sich einige potenzielle Anzeigen in der Vorschau an. Da responsive Anzeigen auf fast jeder Werbefläche im Displaynetzwerk erscheinen können, ist die Auslieferung in Tausenden von Layouts möglich.
  15. Klicken Sie auf Speichern.

Hinweis

Für diese Shopping-Kampagnen wird maschinelles Lernen verwendet. Es kann also etwas dauern, bis Ihre Kampagne für das spezifische Budget, die Produkte und die Zielgruppe optimiert ist. Daher empfehlen wir, für eine neue Kampagne einen gewissen Zeitraum einzuplanen, bevor Sie Änderungen vornehmen.

Kampagne aktiviert lassen

Smarte Shopping-Kampagnen basieren auf einer Remarketing-Zielgruppe, die sich aus Besuchern Ihrer Website zusammensetzt. Damit Ihre Kampagne aktiv bleibt, müssen der Remarketing-Zielgruppe ständig neue Mitglieder hinzugefügt werden. Wenn zwei Tage lang keine neuen Mitglieder aufgenommen werden, erhalten Sie eine Warnung und eine Anleitung zur Fehlerbehebung. Wird innerhalb von 28 Tagen nichts unternommen, werden in der Kampagne keine Impressionen generiert, bis das Problem behoben ist.

Wenn Ihre smarte Shopping-Kampagne pausiert wurde oder Sie Warnungen erhalten haben, weil eine Remarketing-Zielgruppe nicht mehr wächst, können Sie die folgenden Schritte ausführen:

  1. Melden Sie sich in Google Ads an.
  2. Klicken Sie auf das Werkzeugsymbol .
  3. Klicken Sie unter "Gemeinsam genutzte Bibliothek" auf Zielgruppenverwaltung.
  4. Klicken Sie auf Zielgruppenquellen.
  5. Prüfen Sie, ob es kritische Probleme mit Ihren Zielgruppenquellen gibt.
    1. Wenn ein kritisches Problem mit dem Google Ads-Tag besteht, korrigieren Sie die Remarketing-Listen und -Tags Ihrer Website.
    2. Wenn ein kritisches Problem mit Google Analytics besteht, beheben Sie den Fehler in Ihrer Google Analytics-Remarketing-Liste.

Hinweis: Wenn Sie die Freigabe von Listen in Ihrem Kundencenter aktiviert haben, haben Sie vermutlich den Zugriff auf Listen verloren, die vorher für Sie freigegeben waren. So rufen Sie Ihre Zielgruppenlisten auf:

  1. Melden Sie sich in Google Ads an.
  2. Klicken Sie auf das Werkzeugsymbol .
  3. Klicken Sie unter "Gemeinsam genutzte Bibliothek" auf Zielgruppenverwaltung.
  4. Klicken Sie auf Zielgruppenlisten.
  5. Wenn eine Liste fehlt, wenden Sie sich an den Inhaber des Verwaltungskontos. Er kann dann die Liste freigeben.

Weitere Informationen

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?

Benötigen Sie weitere Hilfe?

Anmelden, um weitere Supportoptionen zu erhalten und das Problem schnell zu beheben