Conversion-Tracking für "Ladenverkäufe (direkter Upload)" einrichten

Mit "Ladenverkäufe (direkter Upload)" können Sie entweder selbst oder mithilfe von Drittanbietern Offlinetransaktionen direkt in Google Ads importieren. Durch den Abgleich dieser Informationen mit Transaktionsdaten aus Ihrem Treuepunkteprogramm oder Ihrer Kundendatenbank lässt sich ermitteln, wie sich Ihre Anzeigen auf Offlinekäufe auswirken. Die aggregierten und anonymisierten Daten können nach Kampagne oder Gerät für Such-, YouTube- sowie Shopping-Kampagnen aufgerufen werden.

Eignungsvoraussetzungen

Um Conversions vom Typ "Ladenverkäufe (direkter Upload)" erfassen zu können, müssen Sie

  • Daten zu Ladenverkäufen mit einem CRM-System (Customer-Relationship-Management) erfassen,
  • über ein Treuepunkteprogramm oder andere Möglichkeiten verfügen, um mit Offlinetransaktionen verbundene Kundendaten zu erfassen,
  • jede oder jede zweite Woche Transaktionsdaten hochladen,
  • jeden Monat mehrere tausend Anzeigenklicks oder Aufrufe erzielen und ebenso viele Ladenverkäufe verzeichnen,
  • die Richtlinien für Ladenverkäufe (direkter Upload) einhalten.

Anleitung

Wenn Sie die oben genannten Anforderungen erfüllen, wenden Sie sich an Ihren Kundenbetreuer. Sobald Sie auf die weiße Liste gesetzt wurden, erstellen Sie in Ihrem Konto eine Conversion-Aktion des Typs "Ladenverkäufe":

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie oben rechts auf das Werkzeugsymbol .
  3. Klicken Sie unter "Messung" auf Conversions.
  4. Klicken Sie auf das Pluszeichen , um eine neue Conversion-Aktion zu erstellen.
  5. Klicken Sie auf Ladenverkäufe.
  6. Wählen Sie Ladenverkäufe (direkter Upload) aus und klicken Sie auf Weiter.
  7. Sie erhalten eine Nachricht zu den Richtlinien von Google zum Hochladen von Daten. Wenn Sie die Google-Richtlinien einhalten, klicken Sie auf Bestätigen.
  8. Geben Sie neben "Conversion-Name" den Namen der Conversion ein, die Sie erfassen möchten. So finden Sie die Aktion in Conversion-Berichten leichter wieder.
  9. Wählen Sie neben "Zählmethode" aus, wie die Conversions erfasst werden sollen.
    • Alle: Diese Einstellung ist am besten für Verkäufe geeignet, wenn wahrscheinlich jede Conversion gewinnbringend für Ihr Unternehmen ist.
    • Eine: Diese Einstellung eignet sich am besten für Leads, wie beispielsweise ein Anmeldeformular auf Ihrer Website, wenn wahrscheinlich nur eine Conversion pro Anzeigenklick gewinnbringend für Ihr Unternehmen ist.
  10. Klicken Sie auf Conversion-Tracking-Zeitraum. Wählen Sie im Drop-down-Menü aus, wie lange Conversions nach einer Anzeigeninteraktion erfasst werden sollen. Sie können einen Zeitraum zwischen einem und 30 Tagen angeben. Weitere Informationen zu Conversion-Tracking-Zeiträumen
  11. Klicken Sie auf Erstellen und fortfahren.
  12. Klicken Sie auf Fertig.

Sie haben die Möglichkeit, mehrere Conversion-Aktionen für Ladenverkäufe zu erstellen, um verschiedene Transaktionsarten wie Produktkategorie und Channel zu erfassen.

Transaktionen in Google Ads importieren

Sie haben gerade Conversion-Tracking für "Ladenverkäufe (direkter Upload)" eingerichtet.

Jetzt können Sie Daten zu Offlineereignissen sowie Offlinetransaktionen hochladen.

Niedrige Werte in den Berichten zu Ladenverkäufen

Gelegentlich kann es vorkommen, dass in den Berichten zu Ladenverkäufen niedrige Werte angezeigt werden, eventuell sogar "1". Dieser Fall kann auftreten, wenn Sie sich die Daten auf sehr detaillierter Ebene ansehen, etwa nach Gerät aufgeschlüsselt. Da die Werte modelliert, extrapoliert und anonymisiert sind, bedeutet "1" nicht, dass eine Person auf eine Anzeige geklickt und anschließend einen Offlinekauf durchgeführt hat. Stattdessen sollten Sie sich die Angabe als Näherungs- oder Durchschnittswert vorstellen.

Auch wenn Sie sich anhand der Conversions des Typs "Ladenverkäufe (direkter Upload)" ein ganz gutes Bild von der Kampagnenleistung machen können, sind die Berichte zu Ladenverkäufen bei größeren Zahlen genauer. Zur Auswertung der Leistung empfehlen wir daher, die Berichtsebenen so festzulegen, dass sie mindestens 400 Ladenverkäufe umfassen.

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