Mit Video eine breite Zielgruppe ansprechen und Bekanntheit fördern

Google-Checkliste zum Steigern der Markenbekanntheit und Reichweite auf YouTube


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Mit monatlich über 2 Milliarden angemeldeten Nutzern erreichen Sie auf YouTube nachweislich eine riesige Zielgruppe.1 Das wirkt sich in allen Branchen positiv auf die Messwerte des oberen Marketingtrichters aus. Hier haben wir einige Best Practices für Sie, mit denen Sie effektive Kampagnen zum Steigern der Markenbekanntheit und Reichweite auf YouTube erstellen können. 

1. Messbare Erfolge erzielen

  • Wählen Sie als Kampagnenziel „Markenbekanntheit und Reichweite“ und dann den Kampagnentyp „Video“ aus.

Grund: Wenn Sie in Google Ads mit dem Zielvorhaben einer Kampagne beginnen, werden Einstellungen und Gebotsstrategien vorgeschlagen, mit denen Sie dieses Ziel erreichen können.

  • Mit den Planungstools von Google Ads wie dem Reichweiten-Planer finden Sie die geeignete Budgetzuweisung.

Grund: Reichweite, Häufigkeit und Ausgaben Ihrer Anzeigen auf YouTube sowie auf Websites und in Apps von Google-Videopartnern planen. Sie können festlegen, dass mit dem Reichweiten-Planer Anzeigenformate und Budgetzuweisungen automatisch ausgewählt werden, oder einen benutzerdefinierten Mediaplan erstellen.

2. Mit mehreren Videoformaten die Auswirkung Ihrer Kampagne steigern

  • Bei Videokampagnen vom Typ „Reichweite“ können verschiedene Formate miteinander kombiniert werden. Sie brauchen sich also weder um Budgetzuweisungen noch um manuelle Optimierungen zu kümmern.

Grund: Sobald die Kampagne läuft, wird automatisch die beste Kombination aus CPM-Videoanzeigenformaten ausgeliefert. So können Sie in der gewünschten Zielgruppe die höchstmögliche Anzahl von Nutzern zum niedrigsten Preis erreichen. Wenn Sie CPM-Formate für die Reichweite zusammen mit Videokampagnen vom Typ „Reichweite“ verwenden, ist der CPM durchschnittlich 16 % niedriger und die Unique Reach durchschnittlich 29 bis 44 % höher als bei eigenständigen Formaten.2

CPM-Videoanzeigenformate

Bumper

Überspringbare In-Stream-Anzeige

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen

Bumper-Videoanzeigen sind höchstens 6 Sekunden lang und werden vor, während oder nach anderen Videos wiedergegeben. Die Zuschauer können die Anzeige nicht überspringen.

Eine überspringbare In-Stream-Anzeige

wird vor, während oder nach anderen Videos wiedergegeben. Der Zuschauer kann die Anzeige nach 5 Sekunden überspringen.

 

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen werden vor, während oder nach einem anderen Video wiedergegeben. Die Zuschauer können die Anzeige nicht überspringen. Diese Anzeigen sind höchstens 15 Sekunden lang.

Fallstudie

Bayer logo

Bayer optimiert mit Videokampagnen vom Typ „Reichweite“ für die Marke Iberogast die Kosten und steigert die Anzahl der damit erreichten einzelnen Nutzer. Mit einem Formatmix aus Bumper- und überspringbaren In-Stream-Anzeigen konnte Bayer 30 % mehr einzelne Nutzer erreichen und die Kosten pro erreichtem Nutzer um 23 % senken.

Tipp

  • Weitere Informationen dazu, wie Sie den richtigen Formatmix für Ihre strategischen Ziele finden
  • Informieren Sie sich darüber, wie Sie effektive Videoanzeigen mit dem ABCD-Framework erstellen.
  • Wenn Sie 6 Sekunden lange Bumper-Anzeigen erstellen möchten, fragen Sie das Google-Team nach dem Tool „Bumper-Erstellung“. Damit werden aus einem längeren Video automatisch kurze, jeweils 6 Sekunden lange Bumper-Anzeigen extrahiert.
    Weitere Informationen
  • Wenn Sie nicht die nötigen Tools haben, um ein Video von Grund auf neu zu erstellen, nutzen Sie Videoerstellung. Aus ein paar Bildern und Ihrem Logo entsteht so eine kurze YouTube-Anzeige. Weitere Informationen

3. Einstellungen überprüfen, um die Markenwirkung zu maximieren

Grund: In Google Ads wird automatisch versucht, das Gesamtbudget gleichmäßig über die Dauer der Kampagne zu investieren.

  • Richten Sie keinen Werbezeitplaner ein, weil sonst die Reichweite beschränkt wird.

Grund: In Google Ads wird die Auslieferung optimiert, damit die Anzeigen im richtigen Moment den relevantesten Zuschauern präsentiert werden.

  • Nutzen Sie Videopartner im Displaynetzwerk, um neue Zielgruppen zu erreichen.

Grund: Mit Videopartnern erhöhen Sie die Reichweite von Videoanzeigen auf eine ganze Reihe von Publisher-Websites und -Apps. Wenn Werbetreibende Videopartner in ihren YouTube-Kauf einbeziehen, kann die Reichweite um bis zu 20 % steigen.3

  • Kombinieren Sie Ihre geräteübergreifende Kampagne mit einer darauf abgestimmten CTV-Kampagne.

Grund: Bei YouTube können Sie mit CTV-Kampagnen in Kombination mit geräteübergreifenden Kampagnen eine Steigerung der Anzeigenwirkung auf die Markenbekanntheit von durchschnittlich 16 % und eine um durchschnittlich 4 % niedrigere CPLU-Rate erzielen als nur mit geräteübergreifenden Kampagnen.4

4. Markenbekanntheit mit demografischen Merkmalen, Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen und benutzerdefinierten Zielgruppen steigern

Grund: Damit erfahren Sie, welche Zusammenhänge zwischen den Wünschen und Interessen von Nutzern und kaufbereiten Zielgruppen bzw. Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen bestehen.

  • Sie sollten die ausgewählte Zielgruppe nicht mit weiteren Zielgruppentypen kombinieren.

Grund: Dadurch wird die Reichweite Ihrer Kampagne eingeschränkt, sodass Ihnen potenzielle Kunden entgehen.

  • Schließen Sie Zielgruppen aus, die an anderer Stelle verwendet werden, wenn Sie mehrere Kampagnen mit unterschiedlichen Zielgruppentypen haben.

Grund: Sie können die Unique Reach erhöhen, indem Sie Nutzer ausschließen, die Ihre Anzeige bereits gesehen haben.

5. Gebotsstrategie festlegen

  • Beim Kampagnenziel „Markenbekanntheit und Reichweite“ werden automatisch Ziel-CPM-Gebote verwendet.

Vorteil: Mit CPM-Geboten wird die Kampagne so optimiert, dass Ihre Werbebotschaft möglichst vielen relevanten Nutzern präsentiert wird.

  • Verwenden Sie Gebotsschätzungen aus dem Traffic Estimator, der bei der Kampagneneinrichtung im rechten Bereich angezeigt wird.

Grund: Als Best Practice sollte Ihr Ziel-CPM-Gebot dem Durchschnittsbetrag entsprechen, den Sie für diese Zielgruppe innerhalb einer bestimmten Anzeigengruppe zu zahlen bereit sind.

6. Auswirkung der Kampagne messen

  • Sie können die Unique Reach und die Häufigkeit Ihrer Kampagne auf der Seite „Kampagnen“ Ihres Google Ads-Kontos oder mit Drittanbieterlösungen wie Nielsen Total Ad Ratings messen.

Grund: Wenn Sie diese Messwerte kennen, können Sie Ihre kurz- und langfristigen Markenbekanntheitsziele erreichen.

Grund: Sie können praktisch in Echtzeit feststellen, wie sich die Videoanzeigen auf die Wahrnehmung Ihrer Marke oder Ihres Produkts bei den Zuschauern auswirken – ohne zusätzliche Kosten. Überprüfen Sie die Mindestanforderungen an das Budget, damit Ihre Kampagne statistisch signifikante Auswirkungen hat.

Grund: Sie können den ROI der YouTube-Kampagne über Drittanbietermodelle mit anderen digitalen und herkömmlichen Kanälen vergleichen.

  • Beurteilen Sie die Leistung mit A/B-Tests oder Tests für Videoanzeigen.

Grund: Sie können mit einem Google Measurement Partner im Rahmen von Studien zur Anzeigenwirkung auf den Suchanstieg, auf das Nutzerinteresse oder in bestimmten Zielregionen analysieren, was gut funktioniert und was nicht. Alternativ können Sie die Conversion-Steigerung von Google einsetzen. Anhand von Tests finden Sie heraus, wo Verbesserungsbedarf besteht, auf welche Kunden Sie Ihre Kampagnen ausrichten sollten und welche Gebotsstrategie optimal für Sie ist. Weitere Informationen

Im Advertising Solutions Center finden Sie unter unseren Beiträgen zur Markenbekanntheit weitere Tipps und Ideen.

 

 

1. Interne Daten von YouTube, weltweit, April 2019
2. YouTube VRC-Metaanalyse, weltweit, Oktober 2019 bis Februar 2021; Daten aus n=33 Tests für Videoanzeigen
3. Interne Daten von Google, USA, Januar bis April 2019
4. Interne Daten von Google, Dezember 2021, weltweit

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