Mit Video eine breite Zielgruppe ansprechen und Bekanntheit fördern

Google-Checkliste zum Steigern der Markenbekanntheit und Reichweite auf YouTube


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Mit monatlich über 2 Milliarden angemeldeten Nutzern erreichen Sie auf YouTube nachweislich eine riesige Zielgruppe. Das wirkt sich in allen Branchen positiv auf die Messwerte des oberen Marketingtrichters aus. Hier haben wir einige Best Practices für Sie, mit denen Sie effektive Kampagnen zum Steigern der Markenbekanntheit und Reichweite auf YouTube erstellen können. 

1. Messbare Erfolge erzielen

  • Wählen Sie als Kampagnenziel „Markenbekanntheit und Reichweite“ und dann den Kampagnentyp „Video“ aus. 

Grund: Wenn Sie in Google Ads mit dem Zielvorhaben einer Kampagne beginnen, werden Einstellungen und Gebotsstrategien vorgeschlagen, mit denen Sie dieses Ziel erreichen können.

2. Mit mehreren Videoformaten die Auswirkung Ihrer Kampagne steigern

Grund: Sobald die Kampagne läuft, wird automatisch die beste Kombination aus CPM-Videoanzeigenformaten ausgeliefert. So können Sie in Ihrer Zielgruppe die höchstmögliche Anzahl von Nutzern zum niedrigsten Preis erreichen. Wenn Sie CPM-Formate für die Reichweite zusammen mit Videokampagnen vom Typ „Reichweite“ verwenden, ist der CPM für Unique Reach im Durchschnitt 16 % niedriger als bei eigenständigen Formaten.

CPM-Videoanzeigenformate

Bumper

Überspringbare In-Stream-Anzeige

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen

Bumper-Videoanzeigen sind höchstens 6 Sekunden lang und werden vor, während oder nach anderen Videos wiedergegeben. Die Zuschauer können die Anzeige nicht überspringen.

Überspringbare In-Stream-Anzeigen werden vor, während oder nach anderen Videos wiedergegeben. Der Zuschauer kann die Anzeige nach 5 Sekunden überspringen.

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen werden vor, während oder nach einem anderen Video wiedergegeben. Die Zuschauer können die Anzeige nicht überspringen. Nicht überspringbare Anzeigen sind höchstens 15 Sekunden lang. Ausgenommen sind die meisten Länder Europas sowie Mexiko, Singapur, Indien und Malaysia. Dort ist eine Dauer von bis zu 20 Sekunden möglich. 

Tipps

  1. Informieren Sie sich darüber, wie Sie effektive Videoanzeigen mit dem ABCD-Framework erstellen.
  2. Falls Sie keine 6 Sekunden lange Bumper-Anzeige erstellt haben, fragen Sie das Google-Team nach der Funktion „Bumper-Erstellung“. Damit werden aus einem längeren Video automatisch kurze, jeweils 6 Sekunden lange Bumper-Anzeigen extrahiert.
    Weitere Informationen
  3. Wenn Ihnen die Zeit oder die Möglichkeiten fehlen, selbst ein neues Video zu drehen, können Sie Video Builder verwenden. Aus ein paar Bildern und Ihrem Logo entsteht so eine kurze YouTube-Anzeige. Weitere Informationen

3. Einstellungen überprüfen, um die Markenwirkung zu maximieren

Grund: In Google Ads wird automatisch versucht, das Gesamtbudget gleichmäßig über die Dauer der Kampagne zu investieren.

  • Sie sollten keinen Werbezeitplaner einrichten, um die Reichweite nicht zu beschränken.

Grund: In Google Ads wird die Auslieferung optimiert, damit die Anzeigen zum richtigen Zeitpunkt den relevantesten Zuschauern präsentiert werden. 

  • Nutzen Sie Videopartner im Displaynetzwerk, um neue Zielgruppen zu erreichen.

Grund: Mit Videopartnern erhöhen Sie die Reichweite von Videoanzeigen auf eine ganze Reihe von Publisher-Websites und -Apps. Wenn sie Videopartner in ihren YouTube-Kauf einbeziehen, können Werbetreibende ihre Reichweite um bis zu 20 % steigern.2

4. Markenbekanntheit mit demografischen Merkmalen, detaillierten demografischen Merkmalen Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen und benutzerdefinierten Zielgruppen steigern

Grund: Damit erfahren Sie, welche Zusammenhänge zwischen den Wünschen und Interessen von Nutzern und kaufbereiten Zielgruppen bzw. Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen bestehen.

  • Sie sollten die ausgewählte Zielgruppe nicht mit weiteren Zielgruppentypen kombinieren. 

Grund: Dadurch wird die Reichweite Ihrer Kampagne eingeschränkt, sodass Ihnen potenzielle Kunden entgehen.

  • Schließen Sie Zielgruppen aus, die an anderer Stelle verwendet werden, wenn Sie mehrere Kampagnen mit unterschiedlichen Zielgruppentypen haben.

Grund: Sie können die Unique Reach erhöhen, indem Sie Nutzer ausschließen, die Ihre Anzeige bereits gesehen haben.

Beispiel

In Kampagne 2 wählen Sie die Ausrichtung auf Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen aus. Sie schließen in Kampagne 1 die Zielgruppen aus, die auf detaillierte demografische Merkmale ausgerichtet sind.

5. Zielgruppenstrategie mit dynamischen YouTube-Paketen abrunden 

  • Wenn Sie die Reichweite und Markenbekanntheit in relevanten Umfeldern maximieren möchten, sollten Sie dynamische Pakete zusätzlich zu zielgruppenbasierten Kampagnen verwenden.

Grund: Mit kontextbezogenen Kampagnen (dynamischen Paketen) haben Sie die Chance, Ihre Anzeigen in Verbindung mit bestimmten YouTube-Inhalten zu präsentieren, die gut zu Ihrem Unternehmen passen. Ob dynamische Pakete in Ihrem Markt verfügbar sind, erfahren Sie hier.

6. Gebotsstrategie festlegen

  • Beim Kampagnenziel „Markenbekanntheit und Reichweite“ werden automatisch Ziel-CPM-Gebote verwendet.

Grund: Mit CPM-Geboten wird Ihre Kampagne so optimiert, dass Ihre Werbebotschaft möglichst vielen relevanten Nutzern präsentiert wird.

  • Verwenden Sie Gebotsschätzungen aus dem Traffic Estimator, der bei der Kampagneneinrichtung im rechten Bereich angezeigt wird.

Grund: Als Best Practice sollte Ihr Ziel-CPM-Gebot dem Durchschnittsbetrag entsprechen, den Sie für diese Zielgruppe innerhalb einer bestimmten Anzeigengruppe zu zahlen bereit sind.

7. Auswirkung der Kampagne messen

  • Über die Seite „Kampagnen“ in Ihrem Google Ads-Konto können Sie die Unique Reach und Häufigkeit Ihrer Kampagne messen.

Grund: Wenn Sie diese Messwerte kennen, können Sie Ihre kurz- und langfristigen Markenbekanntheitsziele erreichen.

Tipp

Wenn Sie die deduplizierte Reichweite in mehreren Kampagnen messen möchten, müssen Sie den Bericht herunterladen. Um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten, sollten Sie die Gesamtwerte erst 72 Stunden nach dem Ende der Kampagne ermitteln.

Grund: Sie können praktisch in Echtzeit feststellen, wie sich die Videoanzeigen auf die Wahrnehmung Ihrer Marke oder Ihres Produkts bei den Zuschauern auswirken – ohne zusätzliche Kosten. Überprüfen Sie die Mindestanforderungen an das Budget, damit Ihre Kampagne statistisch signifikante Auswirkungen hat.

Tipp

Wenden Sie sich an Ihren Google-Vertriebsmitarbeiter, um direkten Zugriff auf die Einrichtung und die Berichte von Brand Lift-Studien zu erhalten. Sie sollten die Studie zur Markenbekanntheit und Anzeigenerinnerung für Markenziele einrichten, bevor Sie mit der Kampagne Impressionen erzielen. So haben Sie eine genaue Grundlage, um die Leistung zu bewerten.

  • Mit Drittanbieterlösungen wie Nielsen Total Ad Ratings können Sie den gesamten Videokauf analysieren.

Grund: Drittanbieter wie Nielsen und comScore vergleichen die Messwerte zur Reichweite für verschiedene Publisher und Werbenetzwerke in ausgewählten Märkten.

  • Mit einem Bericht zur medienübergreifenden Reichweite lassen sich Ihre digitalen und TV-Käufe analysieren.

Grund: So können Sie die Leistung Ihrer Kampagnen auf YouTube und im TV nachvollziehen und ermitteln, welchen eindeutigen Wert beide Plattformen jeweils bieten.

Tipp

Diese Option ist in bestimmten Märkten verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Vertriebsmitarbeiter.

Grund: Sie können den ROI der YouTube-Kampagne über Drittanbietermodelle mit anderen digitalen und herkömmlichen Kanälen vergleichen.

  • Die Leistung sollten Sie mit A/B-Tests prüfen.

Grund: Sie können mit einem Google Measurement Partner im Rahmen von Studien zur Anzeigenwirkung auf den Suchanstieg, auf das Nutzerinteresse oder in bestimmten Zielregionen analysieren, was gut funktioniert und was nicht. Alternativ können Sie die Conversion-Steigerung von Google einsetzen.

  • Wenn Sie schnell und ohne zusätzliche Ausgaben herausfinden möchten, wie verschiedene Strategien abschneiden, ist Tests für Videoanzeigen das Tool für Sie.

Grund: Anhand von Videotests finden Sie heraus, wo Verbesserungsbedarf besteht, auf welche Kunden Sie Ihre Kampagnen ausrichten sollten und welche Gebotsstrategie optimal für Sie ist. Weitere Informationen 

Im Advertising Solutions Center finden Sie unter unseren Beiträgen zur Markenbekanntheit weitere Tipps und Ideen.

 

 

1. Quelle: YouTube VRC Campaign Meta Analysis, global, Oktober 2019 bis Februar 2021 Daten aus n = 33 Videoanzeigentests
2. Quelle: Google-Daten, USA, Januar bis April 2019

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