Smarte Displaykampagnen erstellen und verwalten

Gebotseinstellung, Ausrichtung und Anzeigen werden in smarten Displaykampagnen automatisiert und optimiert. Durch das maschinelle Lernen von Google lassen sich mit intelligenten Displaykampagnen automatisch neue Nutzer und bestehende Kunden finden. Für diese werden die richtigen Gebote festgelegt und interessante Anzeigen erstellt, die sich an beliebige Bildschirme oder Werbeflächen im Web und in Apps anpassen. Werbetreibende, die smarte Displaykampagnen verwenden, erreichen bei gleichem Cost-per-Acquisition (CPA) durchschnittlich 20 % mehr Conversions als mit anderen Displaykampagnen.

Ihre Assets (z. B. Anzeigentitel oder Bilder) werden in smarten Displaykampagnen kombiniert, um responsive Displayanzeigen zu erstellen. Diese sind nun anstelle von responsiven Anzeigen der standardmäßige Anzeigentyp für das Displaynetzwerk. Sie können sogar in native Anzeigen umgewandelt werden, sodass sie mit dem Design der Website des jeweiligen Publishers harmonieren. Mit der Zeit werden Ihre Anzeigen auf der Grundlage erzielter Conversions optimiert. Weitere Informationen zur Funktionsweise nativer Anzeigen

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie smarte Displaykampagnen erstellen und verwalten. Weitere Informationen zu smarten Displaykampagnen finden Sie hier. Es ist jetzt möglich, smarte Displaykampagnen mit Abrechnung nach Conversions zu verwenden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Hinweis

  • Achten Sie darauf, dass Conversion-Tracking eingerichtet ist und Sie genügend Conversions erzielen, sodass Sie die Eignungsvoraussetzungen erfüllen. Damit eine smarte Displaykampagne eingerichtet werden kann, müssen mit standardmäßigen Displaykampagnen in den letzten 30 Tagen mindestens 50 Conversions in Displaynetzwerk- oder 100 Conversions in Suchnetzwerk-Kampagnen erzielt worden sein.
  • Sie benötigen ein Tagesbudget, das mindestens das Doppelte Ihres Ziel-CPA-Gebots beträgt.
  • Stellen Sie Ihre Anzeigen-Assets, wie Anzeigentitel, Beschreibungen, Bilder oder Logos, zusammen.
Zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten: 
 
Auch wenn die Ausrichtung bei intelligenten Displaykampagnen automatisiert ist, stehen in Google Ads zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen Sie steuern können, wo Ihre Anzeigen erscheinen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Placement-Ausschlüsse auf Kontoebene zu erstellen, um zu verhindern, dass Ihre Anzeigen auf bestimmten Websites ausgeliefert werden. Außerdem können Sie bestimmte Websitekategorien und Inhalte ausschließen.

Tipps, falls Sie bereits Remarketing nutzen:

Wenn Ihr aktuelles Remarketing recht einfach ist (wenn Sie beispielsweise nur eine Nutzerliste haben), ist es sinnvoll, statt einer speziellen Remarketing-Kampagne eine smarte Displaykampagne zu nutzen. Kampagnen dieses Typs umfassen Remarketing und Sie können sogar Ihren Feed verknüpfen, um dynamisches Remarketing zu nutzen.

Wenn Sie bereits einen Feed in Ihrem Konto haben, wird er beim Start der smarten Displaykampagne mit dieser verknüpft. Bei smarten Displaykampagnen wird die Ausrichtung auf Zielgruppen oder Nutzerlisten nicht unterstützt.

Weitere Informationen zu Feeds für responsive Displayanzeigen

Anleitung

Die meisten Nutzer können ihre Konten jetzt nur noch über die neue Google Ads-Oberfläche verwalten. Falls Sie noch die bisherige AdWords-Oberfläche verwenden, wählen Sie unten bitte die entsprechende Option aus. Weitere Informationen

Schritt 1: Vorbereitung – Struktur der smarten Displaykampagnen planen

Gehen Sie bei der Strukturierung smarter Displaykampagnen folgendermaßen vor:

  • Erstellen Sie einzelne Kampagnen, wenn Sie für jede ein eigenes Budget festlegen möchten.
  • Für verschiedene Produktlinien oder Dienste bieten sich in smarten Displaykampagnen unterschiedliche Anzeigengruppen an.
  • Erstellen Sie einzelne responsive Displayanzeigen in den Anzeigengruppen, um Assets zu gruppieren, die gut zueinander passen.

Schritt 2: Vorbereitung – Wert einer Conversion festlegen

Geben Sie ein Gebot ab, das dem Höchstbetrag entspricht, den Sie für eine Conversion bezahlen möchten. Wenn Sie Leads generieren möchten, sollte das CPA-Gebot den Wert neuer Leads für Ihr Unternehmen widerspiegeln. Falls Sie jedoch einfach mehr verkaufen möchten, sollte das CPA-Gebot dem Wert entsprechen, den eine Bestellung Ihrem Unternehmen einbringt. Dabei gilt als Faustregel:

  1. Legen Sie den Wert einer Conversion fest.
  2. Bestimmen Sie anhand dieses Werts, wie viel Sie zahlen möchten, um diese Conversion zu erzielen.

Beispiel: Wenn Sie Schuhe verkaufen, die 50 € kosten, und erwarten, dass jeder zehnte Nutzer Schuhe kauft, könnten Sie Ihr CPA-Ziel auf 5 € festlegen.

Falls Sie für Ihr Wellnesscenter neue Kunden finden möchten und mit jedem Lead durchschnittlich 5 € Gewinn erzielen, könnten Sie für jeden generierten Lead ein CPA-Gebot von 1 € abgeben.

Die genannten Beträge variieren je nach Unternehmen. Probieren Sie verschiedene Gebote aus und passen Sie sie im Laufe der Zeit an Ihre Bedürfnisse an.

Weitere Informationen zu Ziel-CPA-Geboten

Schritt 3: Kampagne einrichten

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie links im Seitenmenü auf Kampagnen.
  3. Klicken Sie auf das Pluszeichen  und wählen Sie dann Neue Kampagne aus. 
  4. Wählen Sie eines der folgenden Ziele aus: Leads, Umsätze oder Zugriffe auf die Website. Wenn die Informationen in diesem Artikel nicht zu den in Ihrem Konto verfügbaren Optionen passen, verwenden Sie eventuell eine andere Version der Benutzeroberfläche. Weitere Informationen zu Ihrer Version finden Sie in diesem Artikel.
  5. Wählen Sie den Kampagnentyp Displaynetzwerk aus.
  6. Wählen Sie Smarte Displaykampagne aus.
  7. Klicken Sie auf Weiter.
  8. Wählen Sie die Ausrichtung auf Sprachen und die geografische Ausrichtung der Kampagne aus.
  9. Geben Sie ein Tagesbudget und ein CPA-Gebot ein.
  10. Klicken Sie auf Speichern und fortfahren.
  11. Klicken Sie auf Weitere Einstellungen.
  12. Klicken Sie unter "Dynamische Anzeigen" auf das Drop-down-Menü.
    • In diesem Drop-down-Menü ist standardmäßig "Kein Datenfeed" ausgewählt.
  13. Klicken Sie das Kästchen neben "Datenfeed für personalisierte Werbung verwenden" an.
  14. Wählen Sie im Drop-down-Menü den entsprechenden Datenfeed aus.
  15. Klicken Sie auf Speichern.
Hinweis: Überprüfen Sie gegebenenfalls, ob der smarten Displaykampagne der richtige dynamische Feed für Ihr Konto zugeordnet ist. Weitere Informationen zu Feeds für responsive Anzeigen

Schritt 4: Responsive Displayanzeigen erstellen

Responsive Displayanzeigen sind jetzt der standardmäßige Anzeigentyp für smarte Displaykampagnen. So ist es wesentlich einfacher, Ihre Anzeigen im gesamten Displaynetzwerk zu präsentieren. Sie passen sich in Größe, Darstellung und Format automatisch der Werbefläche an. Mithilfe von Logos, Anzeigentiteln, Bildern und Beschreibungen, die Sie hochgeladen haben, erstellt Google automatisch Ihre Anzeige, sobald Werbeflächen frei werden. Diese Assets werden so eingesetzt, dass immer die bestmögliche Leistung damit erzielt wird. Responsive Displayanzeigen können in fast allen Größen im Text-, Bild- oder nativen Format ausgeliefert werden.

Wenn Sie Ihre responsive Anzeige und die entsprechende smarte Displaykampagne mit einem Feed verknüpfen, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Wenn Sie in den Feed einen formatierten Preis aufnehmen, wird dieser anstelle des Preispräfixes verwendet, das Sie beim Erstellen der Anzeige in Google Ads hinzugefügt haben.
  • Bei responsiven Anzeigen sind auch Größen möglich, für die die Bilder im dynamischen Feed nicht passen. Aus diesem Grund werden diese Bilder nicht immer verwendet.
  • Die in der Vorschau gezeigten Produkte dienen nur der Veranschaulichung. Ihre Feeds müssen unseren Richtlinien für personalisierte Werbung entsprechen. 
  • Bei Anzeigen von Werbetreibenden aus dem Einzelhandel werden relevanten Produkten möglicherweise automatisch Layout-Tags wie "Neu", "Aktuell" oder "Preisnachlass" hinzugefügt. Dadurch soll die Leistung gesteigert werden. Diese Tags basieren auf Produktinformationen aus dem Feed. Weitere Informationen dazu
  • Es sind nicht immer alle Inhalte zu sehen, wenn Ihre Anzeigen ausgeliefert werden. Anzeigen können beispielsweise ohne Bilder ausgeliefert werden, um die Reichweite im Displaynetzwerk zu erhöhen.
  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie links im Navigationsbereich auf Displaykampagnen.
  3. Klicken Sie dann links im Seitenmenü auf Anzeigen und Erweiterungen.
  4. Klicken Sie auf das blaue Pluszeichen .
  5. Klicken Sie auf Responsive Displayanzeige.
  6. Wählen Sie eine Anzeigengruppe aus. Falls bei den responsiven Displayanzeigen dynamisches Remarketing unterstützt werden soll, muss die Anzeigengruppe oder die entsprechende Kampagne mit einem Feed verknüpft sein.
  7. Fügen Sie Bilder hinzu und speichern Sie diese. Damit Sie alle unsere Anzeigenformate nutzen können, sind Bilder erforderlich.  Es wird empfohlen, mehrere Assets bereitzustellen. So kann Google Ihre Anzeigen leichter optimieren. Sie können bis zu 15 Marketingbilder und fünf Logos hochladen. Es ist möglich, ein einzelnes Bild auf Quer- und Square-Format zuzuschneiden oder verschiedene Bilder für die jeweiligen Seitenverhältnisse zu verwenden. Sie können eigene Bilder hochladen sowie Bilder von Ihrer Website übernehmen oder in unserer kostenlosen Datenbank auswählen. Sie können auch aus den zuletzt verwendeten Bildern auswählen.
    • Querformat: Falls Sie das Bild hochladen, sollte es ein Seitenverhältnis von 1,91 : 1 haben (Querformat) und größer als 600 × 314 Pixel sein. Die maximal zulässige Dateigröße beträgt 5 MB.
    • Square-Format: Falls Sie es hochladen, sollte das Square-Bild (1 : 1) größer sein als 300 × 300 Pixel. Die maximal zulässige Dateigröße beträgt 5 MB.
    • Logo (optional): Falls Sie das Logo hochladen, sollte es im Square-Format vorliegen (1 : 1) und mindestens 128 × 128 Pixel groß sein. Die empfohlene Größe für ein Square-Logo ist 1.200 × 1.200 Pixel. Zur optimalen Darstellung wird außerdem empfohlen, ein Logo im Querformat (4 : 1) hinzuzufügen, das mindestens 512 x 128 groß ist. Die empfohlene Größe für ein Logo im Querformat ist 1.200 × 300 Pixel. Für alle Logos gilt: Wenn das Logo zentriert ist, eignet sich ein transparenter Hintergrund am besten. Die maximal zulässige Dateigröße beträgt 5 MB.
    • Text vermeiden: Der Text darf höchstens 20 % des Bilds abdecken. Das Bild kann zur Anpassung an bestimmte Werbeflächen horizontal abgeschnitten werden – bis zu 5 % auf jeder Seite.
  8. Vervollständigen Sie die Anzeigeninformationen. Sie können für Ihre responsiven Displayanzeigen mehrere Anzeigentitel und Textzeilen erstellen. Für die folgenden Assets lassen sich mehrere Versionen hochladen:
    • Kurzer Anzeigentitel (ein bis fünf Anzeigentitel mit jeweils höchstens 30 Zeichen): Der kurze Anzeigentitel ist die erste Zeile Ihrer Anzeige. Er wird auf kleinen Werbeflächen ausgeliefert, wenn der lange Anzeigentitel nicht passt. Kurze Anzeigentitel können mit oder ohne Textzeile ausgeliefert werden.
    • Langer Anzeigentitel (maximal 90 Zeichen): Der lange Anzeigentitel ist die erste Zeile Ihrer Anzeige und wird in größeren Anzeigen anstelle des kurzen Titels ausgeliefert. Lange Anzeigentitel können mit oder ohne Textzeile ausgeliefert werden. Hinweis: Die Länge des Anzeigentitels hängt von der Website ab, auf der die Anzeige ausgeliefert wird. Wenn er verkürzt wird, endet der lange Anzeigentitel mit Auslassungspunkten.
    • Textzeile (eine bis fünf Textzeilen): Die Textzeile steht unter dem Anzeigentitel und animiert den Nutzer, etwas Bestimmtes zu tun. Sie darf bis zu 90 Zeichen umfassen und ist nach dem kurzen bzw. langen Anzeigentitel zu sehen. Die Länge der Textzeile ist von der Website abhängig, auf der die Anzeige ausgeliefert wird. Wenn sie verkürzt wird, endet die Textzeile mit Auslassungspunkten.
    • Name des Unternehmens: Hierbei handelt es sich um den Namen Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke.
    • Finale URL: Dorthin werden Nutzer geleitet, wenn sie auf Ihre Anzeige klicken.
    • Optional: Rufen Sie Erweiterte URL-Optionen auf, um der URL eine Tracking-Vorlage oder benutzerdefinierte Parameter hinzuzufügen.
    • Optional: Klicken Sie auf WEITERE OPTIONEN und wählen Sie Call-to-Action-Text aus. Wählen Sie im linken Drop-down-Menü eine Sprache und im rechten einen spezifischen Call-to-Action-Text aus.  
    • Optional für dynamische responsive Anzeigen: Werbetext (z. B. "kostenloser Versand innerhalb von zwei Tagen") und Preispräfix
  9. Die beliebtesten Größen und Anzeigenformate für Ihre potenziellen Anzeigen können Sie in der Vorschau ansehen. Da responsive Anzeigen so konzipiert sind, dass sie auf fast jeder Werbefläche im Displaynetzwerk erscheinen können, ist die Auslieferung in Tausenden von Layouts möglich.
  10. Klicken Sie auf Speichern.
  11. Warten Sie mindestens eine Woche, nachdem Ihre Anzeige freigegeben wurde, bis Sie deren Leistung überprüfen. Vorher sind nicht genügend Daten vorhanden.

Falls Sie eine zweite Assetgruppe verwenden möchten, können Sie später eine weitere Anzeige erstellen. Die Assets einer Anzeige können nur innerhalb dieser Anzeige untereinander ausgetauscht werden.

Schritt 5: Automatische Optimierung für Conversions

Je nach Anzahl der erzielten Conversions kann es eine gewisse Zeit dauern, bis smarte Displaykampagnen skaliert und optimiert sind. So führt ein höheres Conversion-Volumen normalerweise zu einer schnelleren Optimierung. Mit welchen Assets und Strategien die bestmöglichen Ergebnisse erzielt werden, wird automatisch ermittelt. Dieser Vorgang kann etwa zwei Wochen dauern, wenn mit Ihrer Kampagne nur wenige Conversions pro Tag erzielt werden. Als Faustregel gilt: Warten Sie etwa 40 bis 50 Conversions ab. Falls jedoch überhaupt keine Conversions erzielt werden, sollten Sie Ihr Ziel-CPA-Gebot erhöhen, bis Sie mehr Ergebnisse erhalten.

Schritt 6: Leistung mit dem Asset-Bericht überprüfen

So überprüfen Sie die Leistung:

  1. Klicken Sie links im Seitenmenü auf Kampagnen.
  2. Klicken Sie auf den Namen der smarten Displaykampagne, um einen Bericht zur Leistung der einzelnen Assets aufzurufen.

Die Assets werden miteinander verglichen und je nachdem, wie viele Conversions durch sie generiert wurden, mit "Am besten", "Gut" oder "Niedrig" bewertet. Der Status "Bitte warten..." bedeutet, dass das Asset noch nicht überprüft und freigegeben wurde. Mit dem Status "Lernt" wird darauf hingewiesen, dass noch Daten erfasst werden.

Schritt 7: Kleine und schrittweise Änderungen anhand des Asset-Berichts vornehmen

Nachdem Sie sich den Asset-Bericht angesehen haben, können Sie Assets mit dem Status "Niedrig" entfernen und durch solche ersetzen, die Assets mit dem Status "Am besten" ähneln. Sobald für diese neuen Assets genügend Leistungsdaten zur Bewertung vorhanden sind (dies kann bis zu zwei Wochen dauern), wiederholen Sie diesen Vorgang.

Die Bewertungen basieren auf Vergleichen zwischen den Assets. Wenn Sie kleine Änderungen vornehmen, können Assets, die den Status "Gut" hatten, nun also bei gleicher Leistung als "Niedrig" eingestuft werden.

Wichtig: Nehmen Sie keine größeren oder grundlegenden Änderungen an Ihrer Kampagne vor. So verhindern Sie Schwankungen und unterstützen die Optimierung.

Weitere Informationen zur Verwaltung responsiver Displayanzeigen

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