Gmail-Anzeigen

Ab dem 1. Juli 2021 besteht für Gmail-Kampagnen nur noch Lesezugriff. Das bedeutet, dass keine solchen Kampagnen mehr erstellt oder bearbeitet werden können. Es sind dann auch keine Änderungen an bestehenden Gmail-Anzeigen mehr möglich.

Wenn Sie weiterhin Anzeigen in Gmail schalten möchten, sollten Sie eine Discovery-Kampagne erstellen. Mit Discovery-Anzeigen können Sie Ihre Reichweite von Gmail auf andere Google-Plattformen wie YouTube und Discover erhöhen und weltweit drei Milliarden Nutzer erreichen. Weitere Informationen zum Erstellen und Verwalten von Discovery-Kampagnen

Discovery-Kampagnen: Anzeigen in Gmail und anderen Produkten schalten

Bei Discovery-Anzeigen gibt es viele Funktionen, die Sie bereits von Gmail-Anzeigen kennen. Ihre Direct-Response-Werbung lässt sich also ähnlich verwalten. Die beliebtesten Funktionen von Gmail-Anzeigen sind auch bei Discovery verfügbar. Dazu zählen:

  • Smart Bidding: Mit der Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ oder mit Ziel-CPA-Geboten lassen sich Ihre Kampagnengebote so optimieren, dass Sie Marketingziele noch einfacher erreichen. Damit Sie die Smart Bidding-Lösungen nutzen können, muss das Conversion-Tracking eingerichtet sein.
  • Ausrichtung auf Zielgruppen: Für Discovery-Anzeigen stehen Ihnen alle Ausrichtungsoptionen zur Verfügung – von benutzerdefinierten Zielgruppen über Kundenabgleich, Remarketing und ähnliche Zielgruppen bis zu kaufbereiten Zielgruppen, detaillierten demografischen Merkmalen, Lebensereignissen und Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen.
  • Native Anzeigen: Sie können die Karusselloptionen „Einzelbild“ und „Mehrere Bilder“ sowohl für quadratische als auch für Querformatbilder verwenden, um Kunden in einer nativen Anzeigenumgebung in Google-Produkten anzusprechen.
  • Reichweite: Mit einer einzelnen Discovery-Kampagne lassen sich bis zu drei Milliarden Nutzer erreichen, während sie sich mit ihren Lieblingsfeeds bei Google beschäftigen – sei es, wenn sie YouTube-Videos ansehen, in Discover stöbern oder Angebote in Gmail lesen.

Gmail-Kampagnen auf Discovery-Kampagnen umstellen

Wenn Sie Smart Bidding und die Ausrichtung auf Zielgruppen verwenden, können Sie Ihre Gmail-Anzeigen ganz einfach in einer Discovery-Kampagne reproduzieren.

So funktionierts:

  1. Budget: Das Budget Ihrer Discovery-Kampagne sollte höher sein als das der Gmail-Kampagne. Am besten weisen Sie der Discovery-Kampagne das doppelte Budget Ihrer Gmail-Kampagne zu, um die zusätzliche Reichweite abzudecken, die Sie mit Discovery-Anzeigen erzielen.
  2. Gebot: Sie sollten Ihre Discovery-Kampagne mit Ziel-CPA-Geboten starten. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können bei der Kampagnenerstellung einen vorgeschlagenen Ziel-CPA auswählen oder den durchschnittlichen CPA Ihrer Gmail-Anzeigen für die letzten 30 Tage um 20 % erhöhen und diesen Wert eingeben. Den Ziel-CPA können Sie im weiteren Verlauf senken, weil bei Discovery-Anzeigen die Leistung durch maschinelles Lernen automatisch verbessert wird.
  3. Ausrichtung: Wählen Sie für Ihre Discovery-Anzeigen Zielgruppen aus, auf die auch Ihre Gmail-Anzeigen ausgerichtet sind. Wenn Sie Ihre Gmail-Anzeigen auf Keywords ausgerichtet haben, können Sie eine benutzerdefinierte Zielgruppe für Ihre Discovery-Kampagne erstellen – und zwar basierend auf den Keywords mit der höchsten Conversion-Rate aus Ihrer Gmail-Kampagne.

Mit Discovery-Anzeigen erreichen Sie bis zu drei Milliarden Nutzer über Feeds auf YouTube, in Gmail und Discover. In dem Leitfaden Auf Erfolgskurs mit Discovery-Kampagnen erfahren Sie, wie Sie die Kampagnenleistung weiter verbessern können.

Gmail-Anzeigen sind interaktive Anzeigen, die im Posteingang auf den Tabs „Werbung“ und „Soziale Netzwerke“ eingeblendet werden. Einige dieser Anzeigen sind erweiterbar. Wenn Sie sie anklicken, werden sie wie eine E-Mail maximiert. Die maximierte Anzeige kann Bilder, Videos oder eingebettete Formulare enthalten. Dieses Format ist besonders geeignet, um potenzielle Kunden persönlich anzusprechen. In diesem Artikel geht es um Gmail-Anzeigen. Hier wird erklärt, wie Sie eine Gmail-Anzeige erstellen.

So funktionierts

Gmail-Anzeigen werden zu Beginn minimiert dargestellt. Klickt der Nutzer darauf, öffnet sich entweder die Landingpage des Werbetreibenden oder die Anzeige wird auf die Größe einer E-Mail maximiert. Gmail-Anzeigen können für eine Reihe von Werbezielen verwendet werden. Nutzer haben je nach Layout verschiedene Möglichkeiten, mit Ihrer maximierten Anzeige zu interagieren.

Gmail-Anzeigen können zwei Formate haben:

  • Anzeigen für einzelne Unternehmen: In diesen Anzeigen wird jeweils nur ein einzelnes Unternehmen präsentiert. Je nach Kampagne werden verschiedene Assets verwendet, z. B. Anzeigentitel, Beschreibungen, Bilder, Videos, eingebettete Formulare, Produktinformationen, Preise, Bewertungen, Click-to-Call-Optionen und Links zu Marketplace-Apps.
  • Anzeigen für mehrere Einzelhändler: Bei diesen Anzeigen können mehrere Einzelhändler verschiedene Produktangebote im Anzeigentext bewerben. Dabei umfasst jedes Angebot das Produktbild, den Preis, verfügbare Bewertungen sowie weitere Informationen wie die Angebotskonditionen, die für Käufer relevant sein könnten. Klickt ein Nutzer auf den Anzeigentext, wird er auf die Produktseite Ihrer Website weitergeleitet.

Informationen zu Berichten und Kosten

  • Discovery-Kampagnen: In der Spalte „Engagement“ sehen Sie, wann ein Nutzer zum ersten Mal auf Ihre Anzeige geklickt hat, um sie zu maximieren. In der Spalte „Klicks“ werden Klicks angezeigt, bei denen Nutzer über Ihre maximierte Anzeige auf Ihre Website weitergeleitet werden. Ihnen wird nur die erste Anzeigeninteraktion (Engagement) auf dem minimierten Teaser berechnet, über den die vollständige Anzeige geöffnet wird.
  • Alle anderen Kampagnentypen, bei denen Anzeigen in Gmail ausgeliefert werden:
    • Anzeigen für einzelne Unternehmen: In der Spalte „Klicks“ sehen Sie den ersten Klick eines Nutzers auf Ihre Anzeige. Ihnen werden nur die Klicks auf den minimierten Teaser berechnet, über den die vollständige Anzeige geöffnet wird.
    • Anzeigen für mehrere Einzelhändler: In der Spalte „Klicks“ werden die Klicks aufgeführt, über die Nutzer auf die Produktseiten Ihrer Website gelangen. Ihnen wird nur der Klick eines Nutzers auf den Anzeigentext berechnet, der zu Ihrer Website führt. Für Klicks auf den minimierten Teaser, über den die vollständige Anzeige geöffnet wird, fallen keine Kosten an.

Hinweis: In Gmail-Kampagnen können Sie dynamische Remarketing-Anzeigen für Hotels und Mietobjekte schalten. Wenn Sie eine Gmail-Kampagne erstellen oder bearbeiten und einen Datenfeed einfügen möchten, klicken Sie im Abschnitt „Budget“ auf Weitere Einstellungen. Klicken Sie dann unter „Dynamische Anzeigen“ das Kästchen „Datenfeed für personalisierte Anzeigen verwenden“ an.

Speziell für E-Mails entwickelt

Nutzer können eine maximierte Anzeige speichern, indem sie auf das Sternsymbol oder auf die blaue Schaltfläche Speichern unten in der Nachricht klicken. Maximierte Anzeigen können auch per E-Mail weitergeleitet werden.

Für Mobilgeräte optimiert

Damit Anzeigen auf allen möglichen Geräten – z. B. auf einem Computer, einem Mobilgerät oder in der Gmail App – optisch ansprechend sind, werden sie in Google Ads automatisch optimiert. Sie müssen sich über die Darstellung also keine Gedanken machen. Für eine noch bessere Wirkung gibt es spezielle Optionen für Mobilgeräte, wie zum Beispiel Click-to-Call oder App-Werbung.

Die Darstellung in Google Ads-Vorschauen entspricht dem, was die meisten Nutzer sehen. Anzeigen werden nicht für alle Nutzer gleich dargestellt. Dies kann an Unterschieden zwischen Gmail für Android und iOS sowie zwischen Gmail in verschiedenen Browsern auf Computern liegen. Ein weiterer möglicher Grund für die unterschiedliche Darstellung ist, dass die Nutzer nicht immer die neueste Version des mobilen Gmail-Clients verwenden.

So funktioniert die Ausrichtung

Alle bekannten Ausrichtungsoptionen für das Displaynetzwerk lassen sich auch für Gmail-Anzeigen anwenden, z. B. Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen, kaufbereite Zielgruppen oder demografische Merkmale.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, bestimmte Zielgruppen zu erreichen:

  • Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen: Wählen Sie mindestens eine dieser Zielgruppen aus, um potenzielle Kunden anzusprechen und auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Jemand, der für Sportbekleidung wirbt, könnte beispielsweise relevante Themen wie „Fitness“ und „Sportartikel“ auswählen oder Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen ansprechen, etwa Gesundheits- und Fitnessbewusste oder Laufbegeisterte.
  • Benutzerdefinierte Zielgruppen mit gemeinsamer Absicht: Mit diesem Segment für Display- und Videokampagnen erreichen Sie mithilfe von Keywords, URLs, Apps oder YouTube-Inhalten potenzielle Käufer, die aktiv nach einem ähnlichen Produkt oder Gerät suchen.
  • Automatische Ausrichtung: Mit dieser Funktion können Sie die Ausrichtung in Gmail optimieren. So erreichen Sie Personen, die Sie normalerweise nicht erreichen würden – zu ungefähr denselben Kosten pro Nutzer.
  • Kundenabgleich: Welchen Nutzern die Anzeigen präsentiert werden, hängt von den Daten ab, die Sie Google zur Verfügung stellen. Weitere Informationen zum Kundenabgleich
  • Demografische Merkmale: Hiermit erreichen Sie Nutzer im Displaynetzwerk, die in eine bestimmte demografische Kategorie fallen, beispielsweise Geschlecht, Altersgruppe oder Haushaltseinkommen.
  • Kaufbereite Zielgruppen: Bei dieser Ausrichtung sprechen Sie potenzielle Kunden an, die kaufbereit sind. Es handelt sich hier um Nutzer, die sich über Produkte informieren und ernsthaft darüber nachdenken, einen Ihrer Artikel zu kaufen oder Ihre Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
  • Lebensereignisse: Mit dieser Option sprechen Sie Nutzer in entscheidenden Momenten ihres Lebens an, etwa bei einem Umzug, einer Heirat oder einem Hochschulabschluss.
  • Remarketing: Sie können auch potenzielle Kunden ansprechen, die bereits mit den Produkten und Dienstleistungen Ihres Unternehmens vertraut sind. Dabei kann es sich um Nutzer handeln, die bereits Ihre Website besucht, Ihre mobile App verwendet, Ihre Videos angesehen haben oder auf Ihrer eigenen Liste stehen. Remarketing-Listen, die auf Gmail-Anzeigen ausgerichtet sind, müssen mindestens 100 aktive Besucher oder Nutzer für die letzten 30 Tage enthalten, damit Anzeigen ausgeliefert werden.

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