Responsive Displayanzeigen erstellen

Hinweis: Ab Sommer 2018 ersetzen responsive Displayanzeigen in der neuen Google Ads-Oberfläche responsive Anzeigen als standardmäßigen Anzeigentyp für das Displaynetzwerk. Diese Anzeigen enthalten alle Funktionen der responsiven Anzeigen, es können mehrere Assets für jeden Typ eingegeben werden und Sie haben mehr Kontrolle über Ihre Anzeigen. Wenn Sie derzeit responsive Anzeigen schalten, werden Sie dazu aufgefordert, diese als responsive Displayanzeigen zu speichern. 

Mit responsiven Displayanzeigen wird die Anzeigenbereitstellung im gesamten Displaynetzwerk vereinfacht, da sie sich in Größe, Darstellung und Format automatisch der Werbefläche anpassen. Mithilfe der von Ihnen hinzugefügten Assets (Logos, Anzeigentitel, Bilder, Videos und Textzeilen) erstellt Google Ihre Anzeige automatisch, sobald eine Werbefläche frei wird. Dabei werden die verschiedenen von Ihnen hochgeladenen Assets verwendet, um die bestmögliche Leistung zu erzielen. Responsive Displayanzeigen können in fast allen Größen im Text-, Bild- oder nativen Format bereitgestellt werden.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eine responsive Displayanzeige erstellen. Weitere Informationen zu responsiven Displayanzeigen

Hinweis

Falls Sie eine dynamische responsive Displayanzeige erstellen möchten und dazu diese sowie die entsprechende Kampagne mit einem Feed verknüpfen, sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Wenn Sie in den Feed einen formatierten Preis aufnehmen, wird dieser anstelle des Preispräfixes verwendet, das Sie bei der Erstellung der Anzeige in Google Ads hinzugefügt haben.
  • Da responsive Anzeigen in mehr Größen ausgeliefert werden, als es mit Ihren dynamischen Feedbildern möglich ist, werden für die Anzeigen unter Umständen nicht immer Bilder aus dem Feed verwendet.
  • Die in der Vorschau gezeigten Produkte dienen lediglich der Veranschaulichung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Feeds unseren Richtlinien für personalisierte Werbung entsprechen. 
  • Bei Anzeigen von Werbetreibenden aus dem Einzelhandel werden relevanten Produkten eventuell automatisch Layout-Tags wie "Neu", "Aktuell" oder "Preisnachlass" hinzugefügt, um die Leistung zu steigern. Diese Tags basieren auf Produktinformationen aus dem Feed. Weitere Informationen
  • Es sind nicht immer alle Inhalte zu sehen, wenn Ihre Anzeigen ausgeliefert werden. Anzeigen können beispielsweise ohne Bilder ausgeliefert werden, um die Reichweite im Displaynetzwerk zu erhöhen.
 

Responsive Displayanzeigen erstellen

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie links im Navigationsbereich auf Displaynetzwerk-Kampagnen.
  3. Klicken Sie dann links im Seitenmenü auf Anzeigen und Erweiterungen.
  4. Klicken Sie auf das blaue Pluszeichen .
  5. Klicken Sie auf Responsive Displaynetzwerk-Anzeige.
  6. Wählen Sie eine Anzeigengruppe aus. Falls bei den responsiven Displayanzeigen dynamisches Remarketing unterstützt werden soll, muss die Anzeigengruppe oder die entsprechende Kampagne mit einem Feed verknüpft sein.
  7. Fügen Sie Bilder hinzu und speichern Sie diese. Damit Sie alle unsere Anzeigenformate nutzen können, sind Bilder erforderlich.  Es wird empfohlen, mehrere Assets bereitzustellen. So kann Google Ihre Anzeigen leichter optimieren. Sie können bis zu 15 Marketingbilder und 5 Logos hochladen. Es ist möglich, ein einzelnes Bild auf Quer- und Square-Format zuzuschneiden oder verschiedene Bilder für die jeweiligen Seitenverhältnisse zu verwenden. Sie können eigene Bilder hochladen sowie Bilder von Ihrer Website übernehmen oder in unserer kostenlosen Datenbank auswählen. Sie können auch aus den zuletzt verwendeten Bildern auswählen.
    • Querformat: Falls Sie das Bild hochladen, sollte es ein Seitenverhältnis von 1,91 : 1 haben (Querformat) und größer als 600 × 314 Pixel sein. Die maximal zulässige Dateigröße beträgt 5 MB.
    • Square-Format: Falls Sie es hochladen, sollte das Square-Bild (1 : 1) größer sein als 300 × 300 Pixel. Die maximal zulässige Dateigröße beträgt 5 MB.
    • Logo (optional): Falls Sie das Logo hochladen, sollte es im Square-Format vorliegen (1 : 1) und mindestens 128 × 128 Pixel groß sein. Die empfohlene Größe für ein Square-Logo ist 1.200 × 1.200 Pixel. Zur optimalen Darstellung wird außerdem empfohlen, ein Logo im Querformat (4 : 1) hinzuzufügen, das mindestens 512 x 128 groß ist. Die empfohlene Größe für ein Logo im Querformat ist 1.200 × 300 Pixel. Für alle Logos gilt: Wenn das Logo zentriert ist, eignet sich ein transparenter Hintergrund am besten. Die maximal zulässige Dateigröße beträgt 5 MB.
    • Text vermeiden: Der Text darf höchstens 20 % des Bilds abdecken. Das Bild kann zur Anpassung an bestimmte Werbeflächen horizontal abgeschnitten werden – bis zu 5 % auf jeder Seite.
  8. Klicken Sie unter "Bilder und Logos" auf  Videos.
  9. Das zu verwendende Video muss auf YouTube hochgeladen worden sein. Fügen Sie nun YouTube-Links hinzu, indem Sie nach einem Video suchen oder die URL aus YouTube einfügen. Falls Sie das Video (empfohlene Seitenverhältnisse: 16 : 9, 1 : 1, 4 : 3, 9 : 16) hochladen, sollte es maximal 30 Sekunden lang sein. Für die Anzeige sind ausschließlich Links zu YouTube-Videos zulässig.
  10. Vervollständigen Sie die Anzeigeninformationen. Sie können für Ihre responsiven Displayanzeigen mehrere Anzeigentitel und Textzeilen erstellen. Für die folgenden Assets lassen sich mehrere Versionen hochladen:
    1. Kurzer Anzeigentitel (1 bis 5 Anzeigentitel mit jeweils höchstens 30 Zeichen): Der kurze Anzeigentitel ist die erste Zeile Ihrer Anzeige. Er wird auf kleinen Werbeflächen ausgeliefert, wenn der lange Anzeigentitel nicht passt. Kurze Anzeigentitel können mit oder ohne Textzeile ausgeliefert werden.
    2. Langer Anzeigentitel (maximal 90 Zeichen): Der lange Anzeigentitel ist die erste Zeile Ihrer Anzeige und wird in größeren Anzeigen anstelle des kurzen Titels ausgeliefert. Lange Anzeigentitel können mit oder ohne Textzeile ausgeliefert werden. Hinweis: Die Länge des Anzeigentitels hängt von der Website ab, auf der die Anzeige ausgeliefert wird. Wenn er verkürzt wird, endet der lange Anzeigentitel mit Auslassungspunkten.
    3. Textzeile (1 bis 5 Textzeilen): Die Textzeile steht unter dem Anzeigentitel und animiert den Nutzer, etwas Bestimmtes zu tun. Sie darf bis zu 90 Zeichen umfassen und ist nach dem kurzen bzw. langen Anzeigentitel zu sehen. Die Länge der Textzeile ist von der Website abhängig, auf der die Anzeige ausgeliefert wird. Wenn sie verkürzt wird, endet die Textzeile mit Auslassungspunkten.
    4. Name des Unternehmens: Hierbei handelt es sich um den Namen Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke.
    5. Finale URL: Dorthin werden Nutzer geleitet, wenn sie auf Ihre Anzeige klicken.
    6. Optional: Rufen Sie Erweiterte URL-Optionen auf, um der URL eine Tracking-Vorlage oder benutzerdefinierte Parameter hinzuzufügen.
    7. Optional: Klicken Sie auf WEITERE OPTIONEN und wählen Sie Call-to-Action-Text aus. Wählen Sie im linken Drop-down-Menü eine Sprache und im rechten einen spezifischen Call-to-Action-Text aus.  
    8. Optional für dynamische responsive Anzeigen: Werbetext (z. B. "Kostenloser Versand innerhalb von zwei Tagen") und Preispräfix.
  11. Sie haben die Möglichkeit, die beliebtesten Größen und Anzeigenformate für Ihre potenziellen Anzeigen in der Vorschau anzusehen. Da responsive Displayanzeigen so konzipiert sind, dass sie auf fast jeder Werbefläche im Displaynetzwerk erscheinen können, ist die Auslieferung in Tausenden von Layouts möglich.
  12. Klicken Sie auf Speichern.
  13. Warten Sie mindestens eine Woche, nachdem Ihre Anzeige freigegeben wurde, bis Sie deren Leistung überprüfen. Vorher sind nicht genügend Daten vorhanden.
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