URLs mit domainübergreifenden Weiterleitungen umstellen

Finale URLs und Tracking-Vorlagen

Was ist die finale URL?

Die finale URL ist die Webseite, auf die Nutzer weitergeleitet werden, wenn Sie auf Ihre Anzeige klicken. Sie muss nicht der angezeigten URL entsprechen, aber die Domains müssen übereinstimmen, z. B. der Teil „beispiel.de“ in „www.beispiel.de“.

Bei umgestellten URLs, für die Tracking-Vorlagen verwendet werden, wird der Tracking-Teil der Landingpage-URL entfernt. Es sind also keine Tracking-Informationen in der finalen URL erforderlich.

Was ist eine Tracking-Vorlage?

In der Tracking-Vorlage können Sie URL-Tracking-Informationen eintragen. Sie können beispielsweise Klicks einer bestimmten Kampagne oder Anzeigengruppe erfassen.

In Tracking-Vorlagen werden URL-Parameter verwendet, um entweder Ihre Tracking-URL oder die finale URL anzupassen.

Wie sehen Tracking-Informationen aus?

Wenn Ihre URLs domainübergreifende Weiterleitungen enthalten, wird ein Nutzer beim Klick auf Ihre Anzeige über eine Website mit einer anderen Domain weitergeleitet, bevor oder nachdem er die Landingpage erreicht. Sie können auch Parameter wie „source=google“ und „ad={creative}“ verwenden. So werden beim Klick auf eine Anzeige bestimmte Details zu dieser Anzeige in der URL erfasst.

Bei der URL-Umstellung werden die Tracking-Informationen aus der Ziel-URL in ein neues Feld mit der Bezeichnung Tracking-Vorlage verschoben.

Beispiel

Angenommen, Ihre Landingpage-URL lautet „http://www.beispiel.de/kaufen“.

Sie möchten jedoch die Zugriffe auf die Landingpage-URL von Kampagne A erfassen. In Ihrer Tracking-Vorlage könnten Sie Folgendes angeben:

{lpurl}?source_campaign={_campaignA}

Weitere Informationen zu URL-Parametern

Welche URL sehen potenzielle Kunden?

Wenn es eine Tracking-Vorlage gibt und paralleles Tracking aktiviert ist, wird der Nutzer bei einem Klick auf eine Anzeige zur finalen URL weitergeleitet. Gleichzeitig wird die URL der Tracking-Vorlage im Hintergrund geladen.

Falls die Tracking-Vorlage eingerichtet, aber paralleles Tracking deaktiviert ist, wird der Nutzer bei einem Klick auf eine Anzeige zur URL der Tracking-Vorlage weitergeleitet. Darüber gelangt der Nutzer dann unter Umständen auf zwischengeschaltete Tracking-Server, bevor er zur finalen URL gelangt.

Wenn die Tracking-Vorlage nicht konfiguriert ist, wird der Nutzer bei einem Klick auf eine Anzeige zur finalen URL weitergeleitet.

Die URL der Tracking-Vorlage und alle Weiterleitungs-URLs müssen HTTPS-Adressen sein, andernfalls funktionieren sie nicht. Außerdem müssen die Weiterleitungen serverseitig erfolgen. Auch wenn Google keine Kontrolle über die nachfolgenden Weiterleitungen hat, wird der erste Tracking-Aufruf in Google Ads immer zu HTTPS geändert (sofern er nicht bereits so eingetragen ist).

Paralleles Tracking ist für Such-, Shopping- und Displaykampagnen obligatorisch. Bei Video- und Hotelkampagnen ist es optional.

Die Frist für die Umstellung auf paralleles Trackings bei Videokampagnen wurde bis zum 30. April 2021 verlängert. Wenn Sie die zur Umstellung erforderlichen Schritte bereits größtenteils ausgeführt haben, können Sie sie natürlich auch jetzt abschließen und paralleles Tracking aktivieren.

Hinweis: Sie benötigen mindestens den Google Ads Editor 12.4. Wenn Sie eine ältere Version verwenden, gehen möglicherweise einige frühere Änderungen am parallelen und URL-Tracking verloren. Google Ads Editor-Version ermitteln

Domainübergreifende Weiterleitungen

Sie haben die Möglichkeit, eine domainübergreifende Weiterleitung einzurichten. In diesem Fall wird der Nutzer, der auf Ihre Anzeige klickt, über eine Website mit einer anderen Domain weitergeleitet, bevor oder nachdem er die Zielseite erreicht. Eine Domain ist beispielsweise example.com im Fall von www.example.com.

Weiterleitungen lassen sich innerhalb einer Ziel-URL oder Ihrer eigenen Website einrichten. Nachfolgend sind einige Beispiele aufgeführt. Diese Weiterleitungen gelten als domainübergreifend, weil der Nutzer zwischen dem Klick auf eine Anzeige und dem Aufruf der Zielseite über eine oder mehrere Domains weitergeleitet wird.

Beispiel 1

Angezeigte URL: example.com
Landingpage-URL: https://example-redirect.com?url=https://example.com/seite

Ergebnis: Klickt ein Nutzer auf diese Anzeige, wird er über https://example-redirect.com/ zu https://example.com/seite weitergeleitet.

Beispiel 2

Angezeigte URL: example.com
Landingpage-URL: https://example-redirect.com/12345678

Ergebnis: Klickt ein Nutzer auf diese Anzeige, wird er über https://example-redirect.com/12345678 zu https://example.com/seite weitergeleitet. Die Landingpage wird unter https://example-redirect.com/12345678 gespeichert.

Beispiel 3

Angezeigte URL: example.co.uk
Landingpage-URL: https://www.example.com

Ergebnis: Klickt ein Nutzer auf diese Anzeige, wird er über https://example.com zu https://example.co.uk/seite weitergeleitet. Über den Server der Domain example.com werden die Besucher automatisch je nach Land weitergeleitet, in dem sie leben.

Beispiel 4

Angezeigte URL: example.com
Landingpage-URL: https://www.example.com/ihreseite

Ergebnis: Klickt ein Nutzer auf diese Anzeige, wird er über https://www.example.com/ihreseite zu https://example-redirect.com und dann zu https://www.example.com/ihreandereseite weitergeleitet. Diese Weiterleitungen werden durch Code auf Ihrer Website ausgelöst.

Gemäß unseren Werberichtlinien muss die Zielseite einer Website dieselbe Domain haben wie die angezeigte URL. Bei umgestellten URLs dürfen domainübergreifende Weiterleitungen nicht in das Feld "Finale URL" eingegeben werden. Stattdessen müssen sie im Feld "Tracking-Vorlage" eingerichtet werden.

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