Conversion-Tracking-Daten auswerten

Nachdem Sie Conversion-Tracking eingerichtet haben, können Sie Ihre Berichte mit nützlichen Spalten erweitern. So gewinnen Sie wertvolle Einblicke und erkennen, wie Ihre Anzeigen zu den gewünschten Nutzeraktionen führen.

Die Spalten in der Conversion-Übersicht enthalten verschiedene Informationen zu Ihrem Konto. Sie können die Ansicht anpassen, indem Sie bestimmte Spalten hinzufügen. Wählen Sie aus, welche Spalten angezeigt werden, ordnen Sie sie neu an und speichern Sie sie in der gewünschten Reihenfolge.

Im Folgenden erfahren Sie, welche Bedeutung diese Messwerte haben und wie Sie sie Ihren Berichten hinzufügen können.


Themen in diesem Hilfeartikel

„Conversions“ und zugehörige Spalten ansehen

  1. Klicken Sie in Ihrem Google Ads-Konto auf das Symbol für Zielvorhaben Symbol „Zielvorhaben“.
  2. Rufen Sie über das Menü Conversions die Zusammenfassung auf.
  3. Bewegen Sie den Mauszeiger auf den Titel über jeder Spalte, um eine Definition der Conversion-Aktion zu sehen.

„Conversions“ und zugehörige Spalten

In der Spalte „Conversions“ wird angegeben, wie viele Conversions für Ihre primären Conversion-Aktionen erzielt wurden. Conversions werden mithilfe des Conversion-Trackings erfasst und können auch geschätzte Conversions umfassen, wenn nicht alle Conversions direkt gemessen werden konnten. Diese Spalte zeigt, wie oft Nutzer durch Ihre Anzeigen zu Aktionen veranlasst werden, die Sie für Ihr Unternehmen als wertvoll definiert haben. Sie wird in der Regel für die Gebotsoptimierung verwendet. Wenn Sie Daten zu sekundären Conversion-Aktionen oder View-through-Conversions benötigen, sehen Sie sich die Spalte „Alle Conversions“ an.

Sie können anpassen, welche Daten für die Spalte „Conversions“ erfasst werden:

  • Einstellung „Standard-Conversion-Zielvorhaben auf Kontoebene“: Wenn Sie eine Conversion-Aktion erfassen möchten, die entsprechenden Daten jedoch nicht in der Spalte berücksichtigt werden sollen, entfernen Sie das Häkchen für diese Einstellung. Bei den meisten Conversion-Aktionen ist diese Option standardmäßig ausgewählt. Daher werden normalerweise alle Conversion-Aktionen in der Spalte „Conversions“ aufgeführt, es sei denn, Sie haben die Einstellung zuvor geändert. Weitere Informationen zu Standard-Conversion-Zielvorhaben auf Kontoebene
  • Conversion-Einstellung auf Kampagnenebene: Mithilfe dieser Einstellung können Sie Conversion-Aktionen für bestimmte Kampagnen oder Kampagnengruppen festlegen. Weitere Informationen zu Standard-Conversion-Zielvorhaben auf Kontoebene
  • Einstellung „Attributionsmodell“: Für Conversion-Aktionen auf Websites und solche, die mit Google Analytics erfasst werden, können Sie auswählen, welcher Wert einer Conversion bei jedem Klick zugewiesen werden soll. Weitere Informationen zu Attributionsmodellen
  • Einstellung „Conversion-Zählung“: Sie können wählen, ob Sie die auf eine Interaktion folgenden Conversions jeweils einzeln oder als nur eine Conversion zählen möchten. Weitere Informationen

Tipp: „Conversions“ und Gebotseinstellung

Wenn Sie Ihre Gebote für Conversions mithilfe automatischer und manueller Gebotsstrategien optimieren, fließen die Daten in der Spalte „Conversions“ in Ihre Gebotsstrategien ein.

Zugehörige Spalten ansehen

Conversion-Daten gibt es nicht nur in der Hauptspalte „Conversions“, sondern auch in mehreren zugehörigen Spalten mit weiteren Informationen:

  • Kosten/Conv. (Kosten pro Conversion) gibt an, wie viel die Conversions durchschnittlich kosten. Zur Berechnung dieses Werts werden die Gesamtkosten durch die Zahl in der Spalte „Conversions“ geteilt. Diese Berechnung gilt nur für relevante Interaktionen wie Anzeigenklicks oder Aufrufe von Videoanzeigen. Klicks, bei denen sich keine Conversions erfassen lassen, werden nicht in die Berechnung einbezogen.
  • Conv.-Rate (Conversion-Rate) gibt an, wie oft ein Klick auf eine Anzeige oder eine andere Anzeigeninteraktion im Durchschnitt zu einer Conversion führt. Zur Berechnung wird die Zahl in der Spalte „Conversions“ durch die Gesamtzahl der relevanten Interaktionen (z. B. Klicks auf Anzeigen oder Aufrufe von Videoanzeigen) geteilt.
  • Conv.-Wert gesamt (Conversion-Wert insgesamt) entspricht der Summe der Conversion-Werte Ihrer Conversions in der Spalte „Conversions“. Sie müssen Werte für Ihre Conversion-Aktionen festlegen, damit dieser Messwert aussagekräftig ist.
  • Conv.-Wert/Kosten (Conversion-Wert pro Kosten) ist eine Schätzung für den Return on Investment. Dieser Wert wird berechnet, indem der Gesamtwert aller Conversions durch die Gesamtkosten für alle Anzeigeninteraktionen geteilt wird.
  • Conv.-Wert/Klick (Conversion-Wert pro Klick) ist der Gesamtwert aller Conversions geteilt durch die Gesamtzahl an qualifizierten Klicks.
  • Wert/Conv. (Wert pro Conversion) gibt an, welchen Wert eine Conversion in etwa durchschnittlich hat. Zur Berechnung wird der Gesamtwert der Conversions durch die Zahl in der Spalte „Conversions“ geteilt. Dieser Messwert ist nützlich, wenn jede Ihrer Conversions einen anderen Wert hat.
  • Unter Wert aller Conv. (Conversion-Wert-Regeln) wird der Gesamtwert für jede Conversion-Aktion angezeigt. Angenommen, Sie haben den Wert einer Newsletter-Anmeldung auf 3 € festgelegt und erhalten nun zehn Anmeldungen. Ihr „Wert aller Conv.“ beträgt 30 €. Wenn Sie bestimmte Berichte zu Conversion-Wert-Regeln aufrufen möchten, können Sie Ihre Berichte segmentieren.

„Alle Conversions“ und „Geräteübergreifende Conversions“

Die Daten in der Spalte Alle Conv. (Alle Conversions) beziehen sich auf alle primären und sekundären Conversion-Aktionen. Hier werden auch andere spezielle Conversion-Quellen berücksichtigt, z. B. View-through-Conversions. Diese Spalte bietet einen umfassenden Überblick über alle erfassten Aktionen, unabhängig davon, ob sie direkt für Gebote verwendet werden. Wenn Sie Google Ads-Daten mit Drittanbieterplattformen oder Ihren eigenen Systemen vergleichen möchten, erhalten Sie mit „Alle Conv. (nach Conv.-Zeit)“ möglicherweise einen besseren Vergleich. Das liegt daran, dass dabei Conversions nach dem Zeitpunkt ihres Auftretens und nicht nach dem Zeitpunkt des Anzeigenklicks erfasst werden.

Die zugehörigen Spalten von Alle Conversions entsprechen denen von „Conversions“. Zur Berechnung der Messwerte wird jedoch nicht die Spalte „Conversions“ herangezogen, sondern „Alle Conversions“. Folgende Werte werden in diesen Spalten angezeigt:

  • „Kosten/alle Conv.“ (Kosten für alle Conversions)
  • „Rate aller Conv.“ (Rate aller Conversions)
  • „Wert aller Conv.“ (Wert aller Conversions)
  • „Wert aller Conv./Kosten“ (Wert aller Conversions pro Kosten)
  • „Wert aller Conv./Klick“ (Wert aller Conversions pro Klick)
  • "Wert/alle Conv." (Wert aller Conversions)

Die Gesamtanzahl der geräteübergreifenden Conversions für alle Conversion-Aktionen können Sie der Spalte Geräteübergr. Conv. (geräteübergreifende Conversions) entnehmen. Geräteübergreifende Conversions beginnen auf einem Gerät mit einem Klick auf eine Anzeige und werden auf einem anderen Gerät bzw. in einem anderen Webbrowser auf demselben Gerät abgeschlossen.

Wir möchten Ihnen einen möglichst umfassenden Bericht zu geräteübergreifenden Conversions bieten. Dazu verwenden wir Modelle, die auf datenschutzfreundlichen Daten von Nutzern basieren, die sich schon einmal bei Google-Diensten angemeldet haben. Mit diesen Modellen werden geräteübergreifende Conversions geschätzt, die wir nicht direkt erfassen können. So erhalten Sie Berichte zum Nutzerverhalten auf verschiedenen Geräten, in denen beobachtete und geschätzte Conversions kombiniert sind, ohne dass der Datenschutz dabei verletzt wird.

Dezimalstellen in Conversion-Daten

Die Zahlen in den Spalten „Conversions“, „Alle Conversions“ und „Geräteübergreifende Conversions“ haben zwei Dezimalstellen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass in manchen Attributionsmodellen bei mehreren Klicks ein anteiliger Wert der Conversion zugeordnet wird. Diese Werte werden als Dezimalzahlen dargestellt, zum Beispiel 0,33 oder 0,50. Auch wenn Sie kein Attributionsmodell verwenden, mit dem Teil-Conversions erfasst werden, werden in Ihren Conversion-Daten der Genauigkeit halber zwei Dezimalstellen angezeigt, z. B. „.00“.


Zeitpunkt der Conversion

Die oben genannten Spalten mit den primären Conversion-Daten beziehen sich auf den Zeitpunkt des Klicks, nicht auf den der Conversion. Wenn beispielsweise in der letzten Woche auf Ihre Anzeige geklickt wurde und es daraufhin in dieser Woche zu einer Conversion kam, werden sowohl der Klick als auch die Conversion auf letzte Woche datiert. So lassen sich Messwerte wie der Cost-per-Conversion oder der ROAS (Return on Advertising Spend) richtig bestimmen, weil die Werbeausgaben ebenfalls auf dem Zeitpunkt des Klicks basieren.

Sie können die Conversions aber auch basierend auf dem Zeitpunkt der Conversion aufzeichnen. Das ist sinnvoll, wenn Sie Ihre Google Ads-Daten mit Analysen von Drittanbietern oder anderen Systemen vergleichen möchten. Das können verschiedene CRM-Plattformen oder andere Werbeplattformen wie Search Ads 360, Display & Video 360 und Campaign Manager 360 sein, da bei diesen Systemen oft auf Grundlage des tatsächlichen Conversion-Datums Berichte erstellt werden. Durch Verwendung der geeigneten Spalten lassen sich Diskrepanzen aufgrund unterschiedlicher Erfassungsmethoden verringern. Folgende Spalten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Conversion:

  • Conversions (nach Conv.-Zeit)
  • Conv.-Wert (nach Conv.-Zeit)
  • Wert/Conv. (nach Conv.-Zeit)
  • Alle Conv. (nach Conv.-Zeit)
  • Wert aller Conv. (nach Conv.-Zeit)
  • Wert/alle Conv. (nach Conv.-Zeit)

Hinweis: Für diese Spalten sind Daten ab März 2019 verfügbar. Conversions in Form von Ladenbesuchen und Conversions in Form von Ladenverkäufen sind in den Daten der Spalten „nach Conv.-Zeit“ nicht enthalten. Auch wenn Sie diese Spalten verwenden, kann es aufgrund unterschiedlicher Attributionsmodelle, unterschiedlicher Lookback-Windows und der Art und Weise, wie die einzelnen Plattformen Daten verarbeiten (z. B. Filtern nach ungültigen Klicks oder Einbeziehung von geschätzten oder geräteübergreifenden Conversions), zu Abweichungen kommen. Vergleichen Sie immer die entsprechenden Conversion-Aktionen und ‑Messwerte.


View-through-Conversions

In der Spalte „View-through-Conversions“ ist zu erkennen, wenn Nutzer eine Anzeige zwar gesehen, aber nicht damit interagiert, sondern später eine Conversion auf Ihrer Website ausgeführt haben. Dagegen wird in den anderen Conversion-Spalten erfasst, ob Nutzer mit einer Anzeige interagiert und daraufhin eine Conversion auf der Website ausgeführt haben.

View-through-Conversions sind hilfreich, um den Wert Ihrer Display- und Videokampagnen zu erfassen. Bei Displaykampagnen werden beispielsweise Conversions von Kunden erfasst, die die Anzeige zwar vor Abschluss der Conversion gesehen, aber nicht darauf geklickt haben. Bei View-through-Conversions werden die Einstellungen für Conversion-Aktionen berücksichtigt, etwa die gewählte Zählmethode.

Bei Displayanzeigen wird für die View-through-Conversion die letzte sichtbare Impression gewertet. Die Active View-Technologie von Google wertet eine Impression als sichtbar, wenn mindestens 50 % der Displayanzeige eine Sekunde oder länger auf dem Bildschirm zu sehen sind.

Bei View-through-Conversions sind Conversions von Nutzern, die auch mit Ihren anderen Anzeigen interagiert haben, automatisch von der Zählung ausgenommen. View-through-Conversions sind nicht in der Spalte „Conversions“ enthalten, sondern nur unter „View-through-Conversions“ und „Alle Conversions“.

View-through-Conversions aus Browsern, auf denen keine websiteübergreifenden Cookies zulässig sind, können nicht erfasst werden.

View-through-Conversions für Videoanzeigen

Bei Videokampagnen können Sie anhand von View-through-Conversions ermitteln, wann eine Impression Ihrer Videoanzeige zu einer Conversion auf Ihrer Website führt. Dabei wird die View-through-Conversion der letzten Impression einer Videoanzeige zugeordnet.

Hinweis: Eine Impression ist nicht dasselbe wie der Aufruf einer Videoanzeige. Ein Aufruf wird gezählt, wenn ein Nutzer sich die Anzeige mindestens 30 Sekunden lang oder bis zum Ende ansieht oder wenn er auf die Anzeige klickt. Ein Aufruf, der zu einer Conversion führt, wird in der Spalte „Conversions“ erfasst.

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