Vollständigen Wert von Onlineanzeigen ermitteln

Überlegen Sie sich bei der Optimierung von Google Ads-Kampagnen, wie Ihr Unternehmen den größtmöglichen Gewinn erzielen kann. Ob dieser aus Online- oder Offlinekanälen stammt, ist eher nebensächlich. Es ist jedoch wichtig, die Wirkung von Kampagnen vollständig zu erfassen und zu messen. Stellen Sie sich dabei die folgende Frage: Wie kann man am besten mit den Kunden von heute interagieren, die verschiedene Kanäle nutzen und situationsabhängig zwischen diesen wechseln?

Wir beginnen mit einem einfachen Modell, das Sie in Ihrem Unternehmen präsentieren und damit die Wirkung digitaler Werbung demonstrieren können. Anschließend zeigen wir, wie sich die Qualität Ihrer Daten weiter verbessern lässt.

Dieses Video bezieht sich auf die bisherige AdWords-Oberfläche. Hier erfahren Sie, wie Sie feststellen können, welche Oberfläche Sie verwenden.

Measure the Offline Value of Your Online Ads

Measuring and tracking the full impact of your AdWords campaigns is important to help maximize return on investment. This video will cover how to start measuring the offline value that’s driven by your online ads.

Offlineumsatz berechnen, der auf Onlineanzeigen zurückzuführen ist

Wir berechnen zunächst den Wert einer Offline-Conversion, die auf eine Onlinekampagne zurückzuführen ist. Für diesen Schritt sollte Ihnen das Marketingteam für Ladengeschäfte einige grundlegende Daten zur Verfügung stellen.

Schritt 1: Ermitteln Sie Werte für die Conversion-Raten und Kaufbeträge in Ihrem Offlinegeschäft.

Beispiel
Datenpunkt 1: Anzahl der Conversions in Form von Ladenbesuchen = 7.500
Dies ist die Anzahl der Nutzer, die Ihr Ladengeschäft besuchen, nachdem sie eine Ihrer Onlineanzeigen gesehen haben.

Tipp

Conversions in Form von Ladenbesuchen für Suchnetzwerk-, Shopping-, Google Displaynetzwerk- und YouTube-Kampagnen sind in Google Ads für berechtigte Werbetreibende verfügbar. Mit diesem Messwert wird festgehalten, wie viele Nutzer auf eine Suchnetzwerk- oder Displaynetzwerk-Anzeige klicken oder sich eine YouTube-Anzeige ansehen und anschließend innerhalb von 30 Tagen das Geschäft des Werbetreibenden besuchen. Ob diese Funktion in Ihrem Konto verfügbar ist, erfahren Sie von Ihrem Google Account Manager. Weitere Informationen zu den verschiedenen Lösungen, mit denen Sie den Einfluss von Onlineanzeigen auf Ladenbesuche messen können, finden Sie in diesem Leitfaden.

Tipp

Wenn Sie keinen Zugriff auf diese Daten haben, können Sie die Anzahl der Ladenbesuche auch schätzen. Überprüfen Sie dazu, wie oft in Ihren Standorterweiterungen auf die Links "Route berechnen" oder "Details zum Standort" geklickt wurde. Diese Zahl gibt Ihnen einen Hinweis darauf, wie viele Kunden Ihr Geschäft aufgrund der Anzeige besucht haben.

Datenpunkt 2: Conversion-Rate für Käufe durch Ladenbesucher = 30 %
Wie hoch ist der Anteil der Nutzer, die eine Onlineanzeige gesehen und Ihr Ladengeschäft anschließend aufgesucht haben und wahrscheinlich etwas kaufen werden?

Datenpunkt 3: Durchschnittlicher Kaufbetrag im Ladengeschäft = 50 €
Wie viel Geld geben Kunden durchschnittlich im Geschäft aus?

Tipp

Wenn Sie nicht genug Daten für die Berechnung dieser Werte haben, wenden Sie sich an das Filial- oder Marketingteam vor Ort.

 

Schritt 2: Berechnen Sie den Offlineumsatz, den Sie mit Ihren Suchnetzwerk-Anzeigen erzielen, anhand der folgenden Formel:


Attributable store sales from online ads

Für Suchnetzwerk-, YouTube- und Displaynetzwerk-Anzeigen:
Zuzuordnende Ladenverkäufe = Ladenbesuche insgesamt x Conversion-Rate im Laden x durchschnittlicher Conversion-Wert

Ladenbesuche , die auf diese Anzeigen zurückzuführen sind = 7.500

Zuzuordnende Offlinetransaktionen = 2.250 (Berechnung: 7.500 × 30 %)

Tipp

Die Analyse der Ladenverkäufe ist in Google Ads für berechtigte Werbetreibende mit Suchnetzwerk- und Shopping-Kampagnen verfügbar. Wenn ein Nutzer auf eine Anzeige klickt und anschließend in einem Ladengeschäft des Werbetreibenden etwas kauft, lassen sich der Klick auf die Onlineanzeige und der Offlinekauf einander mithilfe des Conversion-Typs Ladenverkäufe (direkter Upload) zuordnen. Dazu werden die Offlinetransaktionsdaten in Google Ads hochgeladen (etwa aus Ihrem Treuepunkteprogramm oder Ihrer Kundendatenbank). Sie können auch verschiedene Arten und Quellen von Ladenverkäufen kategorisieren, um genauere Daten zu erhalten.

 Umsatz aus zuzuordnenden Offlineverkäufen = 112.500 € (Berechnung: 2.250 × 50 €)

In Google Ads erfasster Onlineumsatz = 87.500 €
Ausgaben für Google Ads = 20.000 €

Dieses Beispiel zeigt, dass für jeden investierten Euro offline 5,63 € und insgesamt 10 € Umsatz erzielt wurden. Mit diesen Informationen zum Return on Investment Ihrer Werbeausgaben können Sie nun Ihre Gebote optimieren. Wenn Sie Ihr Gebot zum Beispiel erhöhen, bis der CPA um etwa 130 % höher ist als zuvor, bleibt der ROAS dabei unverändert. 

Fallstudie (Suchnetzwerk)

Matalan, ein führender Einzelhändler in Großbritannien, ermittelte anhand der Berichte zu Ladenbesuchen, dass für jede Websitetransaktion aufgrund von Onlineanzeigen sechs weitere Kunden ein Geschäft besuchen. Über den Conversion-Typ "Ladenverkäufe (direkter Upload)" fand das Unternehmen außerdem heraus, dass für jedes Pfund, das in mobile Anzeigen investiert wurde, ein Umsatz von 46 £ erzielt werden konnte, 31 £ davon durch Ladenverkäufe.

Fallstudie (YouTube)

Dank der Messwerte zu Ladenbesuchen erhielt IHOP hilfreiche Informationen zum Nutzerverhalten und konnte Besuche durch YouTube-Anzeigen für weniger als 1 $ pro Gast steigern.

Fallstudie (Suchnetzwerk, YouTube)

6 bis 10 % der Ladenbesuche bei Elgiganten, einem schwedischen Elektronikhändler, gingen auf Nutzer zurück, die die Anzeige des Unternehmens auf YouTube gesehen hatten. Insgesamt verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 8,8 % und erkannte, dass mit den Zugriffen über das Suchnetzwerk auf Smartphones im Vergleich zu Desktop-Computern ein um 21 % höherer ROAS (Return on Advertising Spend) erzielt wurde.

Fallstudie (GDN)

Die Supermarktkette Lawson setzte den Messwert "Ladenbesuche" als erster Werbetreibender in Japan ein. Dank der genaueren Daten zur Offlineleistung erkannte das Unternehmen, dass mobile Anzeigen die effektivere und kosteneffizientere Lösung waren, um mehr Ladenbesuche zu erzielen. Im Vergleich zu Anzeigen für Desktop-Computer und Tablets konnten so 45 % pro Besuch eingespart werden.

Um den Omni-Channel-ROAS zu ermitteln, musste man sich früher auf allgemeine Annahmen stützen. Mithilfe der neuen Tools können Sie jetzt jedoch auf konkrete Daten zurückgreifen, durch die sich Schätzungen erübrigen.

Sie sollten folgende Optionen berücksichtigen:

Messwert Einsatzbereich
Berichte zu Ladenbesuchen * Anzahl der Besuche an einem Unternehmensstandort, die auf Google Such- und Displaynetzwerk-Anzeigen zurückzuführen sind
Ladenverkäufe (direkter Upload)* Offlineumsatz zuordnen, der auf Google Suchnetzwerk- und Shopping-Anzeigen zurückzuführen ist. Hierzu können auch Daten aus Ihrem CRM-System oder Treuepunkteprogramm verwendet werden.
Conversion-Import Berichte zu Ladenbesuchen und -verkäufen durch importierte Daten aus Ihrem CRM-System ergänzen
Search Ads 360* Berichte zu Conversions in Ladengeschäften für alle Suchnetzwerke, die mit Google Marketing Platform kompatibel sind
* Ob dieser Messwert für Sie verfügbar ist, erfahren Sie von Ihrem Google Account Manager.

Hinweis

Werbetreibende für Verbrauchsgüter oder Elektronikhersteller wollen oft ermitteln, ob ihr Offlineumsatz durch Onlineanzeigen gesteigert wird. Weitere Informationen zu den Tests zur Umsatzsteigerung und zum Messen der Auswirkungen Ihrer Marketingmaßnahmen erhalten Sie von Ihrem Google Account Manager oder in diesem Leitfaden. Falls Sie den Umsatz auch anderen Marketingkanälen zuordnen möchten, führen Sie ein Upgrade auf die Google Marketing Platform durch.

 

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