In Google Ads können Sie sich die von Google AI vorgeschlagenen Assets im Bereich zur Überprüfung dieser Assets ansehen, hinzufügen oder ablehnen. Mit vorgeschlagenen Assets lässt sich die Leistung Ihrer Kampagnen steigern und Sie behalten die volle Kontrolle über die Assets, die in Ihren Anzeigen ausgeliefert werden.
Themen in diesem Hilfeartikel
Vorteile
- Überprüfungsumfang festlegen: Sie können jedes von Google optimierte Asset manuell überprüfen, bevor es in Ihren Anzeigen erscheint, auch wenn Sie die vollständig automatische Asset-Optimierung deaktivieren. Wenn Sie sich sicher sind, dass die von Google optimierten Assets für Sie geeignet sind, können Sie in den Kampagneneinstellungen die Funktionen zur vollständig automatischen Asset-Optimierung aktivieren.
- Leistung mit Google AI steigern: Sie können die Leistungsfähigkeit von Google AI nutzen, indem Sie neue Assets überprüfen, die für Sie generiert wurden und darauf ausgelegt sind, die Kampagnenleistung zu verbessern. Weitere Informationen zu KI-generierten Bildern in Google Ads
- Assets schnell überprüfen und freigeben (demnächst verfügbar): Sie können Vorschläge im Überprüfungsbereich ganz einfach im Bulk hinzufügen, ablehnen oder herunterladen. Heruntergeladene Vorschläge können auch mit anderen geteilt werden, um Feedback und Genehmigungen einzuholen.
- Markenstandards einhalten: Die vorgeschlagenen Bild- und Video-Assets werden unter Berücksichtigung Ihrer Marke generiert. Das bedeutet, dass sie den Markenfarben und ‑schriftarten entsprechen, die Sie mit der Funktion „Markenrichtlinien“ festgelegt haben. Weitere Informationen zu Markenrichtlinien
Anwendungsbereich
Wenn Sie die Funktion zur Asset-Optimierung aktiviert haben, generiert Google AI fortlaufend Assets, um die Kampagnenleistung Ihres Kontos zu steigern. Diese vorgeschlagenen Assets müssen vor dem Speichern nicht überprüft werden und können jederzeit über den Asset-Bericht aufgerufen werden.
In den folgenden Szenarien sollten Sie vorgeschlagene Assets verwenden:
- Sie möchten von Google AI erstellte Asset-Vorschläge prüfen und genehmigen, bevor die Assets ausgeliefert werden.
- Sie möchten neue Asset-Typen entdecken oder Assets nutzen, für die keine Asset-Optimierung möglich ist.
- Sie möchten selbst erstellte Assets und von Google AI generierte Assets kombinieren, ohne die vollständig automatisierten Funktionen zur Asset-Optimierung zu aktivieren.
Vorgeschlagene Assets aufrufen
So rufen Sie vorgeschlagene Assets aus den Asset-Gruppen Ihrer Kampagne auf:
- Öffnen Sie die Asset-Gruppe Ihrer Kampagne.
- Wählen Sie in der Asset-Berichtstabelle den neuen Tab für vorgeschlagene Assets aus.
- Hinweis: Auf dem Tab „Vorgeschlagene Assets“ ist ein roter Punkt zu sehen, wenn er vorgeschlagene Assets enthält.
- Der Tab enthält eine Liste der Assets, die für Ihre Kampagne vorgeschlagen werden.
- Überprüfen Sie jedes Asset. Sie können Assets einzeln oder im Bulk hinzufügen oder ablehnen.
So rufen Sie vorgeschlagene Assets direkt in Ihrer Kampagne auf:
- Klicken Sie im Menü Kampagnen
auf Kampagnen.
- Wählen Sie auf der Seite „Kampagnen“ Ihre Performance Max-Kampagne aus.
- Wählen Sie in der Seitenleiste den Tab Asset-Gruppen aus.
- Wählen Sie in der Spalte „Asset“ die Option Asset-Details anzeigen aus.
- Wählen Sie den Tab Vorgeschlagene Assets aus.
- Wählen Sie + Hinzufügen aus, um der Asset-Gruppe ein vorgeschlagenes Asset hinzuzufügen.
Sie können jedes Asset einzeln oder mehrere im Bulk prüfen und anschließend hinzufügen oder ablehnen. Abgelehnte Assets werden für dieselbe Kampagne nicht noch einmal vorgeschlagen. Die Liste der vorgeschlagenen Assets wird automatisch aktualisiert, wenn Sie Änderungen an Ihrer Kampagne vornehmen, z. B. Ihre Asset-Gruppen aktualisieren, oder wenn die Google-Technologie zur Asset-Generierung besser wird.
Wichtig
Wenn Sie die Asset-Optimierung aktiviert haben, werden Ihre Assets weiterhin von Google optimiert. Sie müssen diese Funktion dann nicht verwenden, um die Ergebnisse zu überprüfen. Sie können die Ergebnisse automatisch erstellter Assets jedoch jederzeit im Asset-Bericht überprüfen. Im Asset-Bericht gibt es eine Spalte „Quelle“, in der angegeben ist, ob ein Asset vom Werbetreibenden oder von Google AI erstellt wurde. Sie können Assets jedoch weiterhin auf dem Tab „Vorgeschlagene Assets“ prüfen und hinzufügen.
Hinzugefügte Assets
Lesen sich die folgenden Informationen durch, bevor Sie vorgeschlagene Assets verwenden.
Hinzugefügte Assets gelten als vom Werbetreibenden erstellt
Assets, die Sie über den Tab „Vorgeschlagene Assets“ hinzufügen, werden als vom Werbetreibenden erstellte Assets und nicht als Google AI-Assets behandelt. Sie werden also auf die maximale Anzahl von Assets angerechnet, die Sie in eine einzelne Asset-Gruppe hochladen können. Wenn Sie die maximal zulässige Anzahl erreicht haben, müssen Sie vorhandene Assets entfernen, um weitere hinzuzufügen.
Sie sind Inhaber der hinzugefügten Assets und haben die Kontrolle darüber.
Wenn Sie ein Asset aus den vorgeschlagenen Assets hinzufügen, haben Sie die vollständige Inhaberschaft und Kontrolle darüber, genau wie wenn Sie es selbst hochgeladen hätten. Falls Sie ein Asset ablehnen, wird es für dieselbe Kampagne nicht noch einmal vorgeschlagen. Hinweise:
- Berichte: Die hinzugefügten Assets werden in Ihren Leistungsberichten wie standardmäßige, von Werbetreibenden bereitgestellte Assets behandelt.
- Quelle: In Asset-Berichten wird „Werbetreibender“ als Quelle genannt.
- Asset-Limits: Sie werden auf die Asset-Mengenbeschränkungen für Ihre Asset-Gruppe oder Anzeige angerechnet.
- Verwaltung: Sie verwalten das Asset vollständig. Sie können es jederzeit bearbeiten oder entfernen. Es ist in Ihrer Asset-Bibliothek enthalten und kann wiederverwendet werden. Google löscht ein hinzugefügtes Asset nicht automatisch, auch wenn das Original-Asset, auf dem es basiert (z. B. ein Video in voller Länge, das gekürzt wurde), aus der Kampagne entfernt wird.
Vorgeschlagene Assets und vollständige Asset-Automatisierung
Für vorgeschlagene Assets und die Asset-Automatisierung gilt Folgendes:
- Vorgeschlagene Assets sind mit Ihren vorhandenen Einstellungen zur Asset-Optimierung kompatibel.
- Wenn Sie die Asset-Optimierung aktiviert haben, z. B. Textanpassung oder Bildoptimierung, werden diese Assets automatisch Ihren Kampagnen hinzugefügt. Sie sind nicht in den zu überprüfenden vorgeschlagenen Assets enthalten.
- Auch wenn Sie die vollständige Automatisierung nutzen, sind Asset-Vorschläge verfügbar. Es werden möglicherweise Assets vorgeschlagen, die mit neuen Google AI-Funktionen generiert wurden, für die es noch keine Einstellung für die Asset-Optimierung gibt. In diesen Fällen werden diese Assets nicht automatisch von Google ausgeliefert, sondern Sie erhalten Vorschläge, die Sie prüfen können.
- Mit vorgeschlagenen Assets haben Sie zwar mehr Kontrolle, wir empfehlen jedoch, die vollständig automatische Asset-Optimierung zu aktivieren, um die Leistungsvorteile von Google AI optimal in Echtzeit zu nutzen.
Häufig gestellte Fragen
Was passiert mit abgelehnten Assets?Google AI kann die folgenden Arten von Assets generieren und vorschlagen:
- Text: Anzeigentitel und Textzeilen.
- Bild: Bilder, die ausgehend von Ihrer Landingpage generiert wurden, unterschiedliche Größen vorhandener Bilder, verschiedene Versionen Ihrer Bild-Assets (z. B. durch Entfernen von Overlay-Texten) und neue, von Google AI generierte Bilder.
- Sitelinks: Dynamische Sitelinks.
- Video (demnächst verfügbar): Verschiedene Seitenverhältnisse vorhandener Videos, kürzere Versionen vorhandener Videos und neu generierte Videos.
