Für View-through-Conversions optimierte Gebote in App-Kampagnen

Die Optimierung für View-through-Conversions (VTC) ist eine Gebotslösung, bei der View-through-Conversion-Signale in die Modelle für App-Kampagnen für Installationen eingebunden werden. So lassen sich mehr Nutzer erreichen. Mit dieser Gebotslösung sollen die Aufrufe und letztendlich die View-through-Conversions für bestimmte Anzeigenformate im Google Displaynetzwerk (AdMob) und auf YouTube gesteigert werden. Sie ist derzeit nur für Kampagnen verfügbar, in denen für Android-Apps geworben wird.

Ein „Aufruf“ wird gezählt, wenn mindestens 50 % der Pixel einer Anzeige mindestens eine Sekunde lang auf dem Bildschirm zu sehen sind oder wenn ein Video mindestens zwei Sekunden lang angesehen wird. Eine „View-through-Conversion“ wird gezählt, wenn ein Werbetreibender eine Conversion-Anfrage sendet und wir sie innerhalb von 24 Stunden einem Aufruf zuordnen können.

So ändern sich Berichte durch diese Funktion:

  • VTCs für im Targeting enthaltene Conversion-Ereignisse, die in geeignetem Inventar erfolgen, werden nicht mehr in der Spalte „VTC“ aufgeführt. Stattdessen dienen sie als wichtiges Signal für die Conversion-Optimierung und werden in der Spalte „Conversions“ auf Ebene des Anzeigenereignistyps erfasst.
  • In der Spalte „VTC“ werden weiterhin Conversions erfasst, die bei ungeeignetem Inventar oder bei nicht im Targeting enthaltenen Ereignissen auftreten.
Hinweis: Die in diesem Artikel beschriebenen VTCs werden zusätzlich zu den vorhandenen Conversions nach aktiver Wiedergabe (EVC) von Google unterstützt. Sowohl mit VTCs als auch mit EVCs ist es möglich, Conversions zu messen, die nach einem Anzeigenaufruf ohne Klick erfolgen. Weitere Informationen zu Conversions nach aktiver Wiedergabe

Themen in diesem Hilfeartikel


Einstellungen für die VTC-Optimierung

Die Einstellungen für VTC-optimierte Gebote und Berichte lassen sich jederzeit anpassen. Für VTC-optimierte Gebote können Sie die Einstellung beim Erstellen einer Kampagne oder beim Bearbeiten der Einstellungen einer vorhandenen Kampagne aktivieren oder deaktivieren.


VTC-Optimierung verwalten

So verwalten Sie die VTC-Gebotsoptimierung auf Kampagnenebene:

  1. Klicken Sie in Ihrem Google Ads-Konto auf das Symbol für Kampagnen Symbol „Kampagnen“.
  2. Öffnen Sie das Drop-down-Menü Kampagnen.
  3. Klicken Sie auf Kampagnen.
  4. Wählen Sie im Bereich „Einstellungen“ das Drop-down-Menü „View-through-Conversion-Optimierung“ aus.
  5. Hier können Sie die Funktion auf Ein oder Aus setzen.
  6. Klicken Sie auf das Optionsfeld Aus, um die VTC-Optimierung zu deaktivieren.

Berichte in Google Ads

So rufen Sie Berichte zu VTC-optimierten Conversions auf:

  1. Klicken Sie in Ihrem Google Ads-Konto auf das Symbol für Kampagnen Symbol „Kampagnen“.
  2. Öffnen Sie das Drop-down-Menü Kampagnen.
  3. Klicken Sie auf Kampagnen.
  4. Klicken Sie auf das Segmentierungssymbol Segment und bewegen Sie den Mauszeiger auf Conversions.
  5. Wählen Sie Anzeigenereignistyp aus.
    • VTC-optimierte Conversions werden als „Impression“ aufgeführt.

Hinweis: In der Spalte „VTC“ werden in diesen Fällen weiterhin Conversions erfasst:

  • VTCs treten bei nicht infrage kommendem Traffic auf
  • VTCs treten bei nicht im Targeting enthaltenen Ereignissen auf

VTC-Berichte mit AAPs von Google-Partnern

Hinweis: Das Folgende gilt für AAPs, die Partner von Google sind. Derzeit gibt es sieben Partner. Wenn Sie keine VTC-Berichte für Ihren AAP sehen, können Sie sich direkt an den Partner wenden, um zu erfahren, ob er diese Funktion unterstützt.

Damit Sie VTCs mit AAPs genau auswerten können, müssen Berichte für den Interaktionstyp „View-through-Conversion“ bei Ihrem AAP aktiviert sein.

Wenn Sie die Conversion-Tracking-Zeiträume in Google Ads und bei AAPs angleichen, können Sie Abweichungen in Berichten verringern. In Google Ads beträgt der standardmäßige Zeitraum „Aufruf bis Installation“ beispielsweise einen Tag, während der standardmäßige Zeitraum „Aufruf bis App-Ereignis“ 90 Tage beträgt.

Hinweise zum Vergleich mit AAPs

Abweichungen bei VTC-Berichten können aus folgenden Gründen auftreten:

  • Netzwerkübergreifende Zuordnung: In der Regel wird bei AAPs eine bestimmte Conversion nur einer Anzeige zugeordnet. Es kann jedoch sein, dass die von Google erfassten Conversions anderen Netzwerken zugeordnet werden (und umgekehrt).
  • Trennung von VTCs in Berichten: Bei AAPs wird nicht zwischen VTCs für im Targeting enthaltenen und nicht im Targeting enthaltenen Ereignissen unterschieden. In Google Ads werden VTCs für im Targeting enthaltene Ereignisse in der Spalte „Conversions“ und VTCs für nicht im Targeting enthaltene Ereignisse in den Spalten „View-through-Conversions“ und „Alle Conversions“ erfasst.

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