Erweiterte Conversions für das Web mit Google Tag Manager einrichten

Wichtig: Erweiterte Conversions für das Web und erweiterte Conversions für Leads werden bald in einer einzigen ein-/ausschaltbaren Einstellung kombiniert. Ab April 2026 akzeptiert Google Ads gleichzeitig von Nutzer*innen bereitgestellte Daten aus Website-Tags, Data Manager und API-Verbindungen. Dadurch wird es nicht mehr nötig sein, zwischen verschiedenen Implementierungsmethoden auszuwählen. Vorhandene Nutzer*innen werden automatisch zur neuen einheitlichen Einstellung migriert. Weitere Informationen

Mithilfe von erweiterten Conversions für das Web lassen sich Conversions noch genauer erfassen. Vorhandene Conversion-Tags werden ergänzt, indem gehashte selbst erhobene Conversion-Daten auf sichere Weise von Ihrer Website gesendet werden. Hierzu wird der sichere Einweg-Hash-Algorithmus SHA256 auf Ihre selbst erhobenen Kundendaten (z. B. E-Mail-Adressen) angewendet, bevor sie an Google gesendet werden.

Die Hash-Daten werden dann mit angemeldeten Google-Konten abgeglichen, um die Conversions Ihrer Kampagne Anzeigenereignissen wie Klicks oder Aufrufen zuzuordnen.

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie erweiterte Conversions für das Web mit Google Tag Manager einrichten. Sie können diese Conversions aber auch mit dem Google-Tag oder mit der Google Ads API einrichten.

 

Themen in diesem Hilfeartikel

Hinweis: Das Google Analytics-Ereignis-Tag in Google Tag Manager enthält automatisch ein Google-Tag.

Wenn Sie Google Tag Manager verwenden, empfehlen wir, erweiterte Conversions über ein Google-Tag zu konfigurieren, das in Ihrem Container bereitgestellt wird. Folgen Sie dazu der entsprechenden Anleitung unten.

Sie können erweiterte Conversions auch mit dem Google-Tag einrichten und die Erhebung der von Nutzern bereitgestellten Daten in Google Tag Manager verwalten.


Hinweis

Für die Einrichtung ist Folgendes wichtig:

  • Sie müssen die genaue URL kennen, auf der das Conversion-Tag ausgelöst wird, z. B. die URL der Bestätigungsseite. Außerdem müssen Sie wissen, wie das Conversion-Ereignis ausgelöst wird, z. B. durch einen Klick auf einen Button oder durch einen Seitenaufruf.
  • Auf der Seite, auf der Ihr Conversion-Tracking-Tag ausgelöst wird, müssen selbst erhobene Kundendaten verfügbar sein, etwa die E-Mail-Adresse, der vollständige Name, die Privatadresse oder die Telefonnummer.
  • Um diese Implementierung durchzuführen, müssen Sie wissen, wie das Conversion-Tracking auf Ihrer Website eingerichtet ist und wie Sie Codeänderungen vornehmen. Gegebenenfalls sollten Sie Ihr Entwicklerteam zurate ziehen.
  • Sie müssen sich die Richtlinien für Kundendaten zu erweiterten Conversions in Google Ads angesehen und bestätigt haben, dass Sie ihnen nachkommen werden.
  • Wenn Sie Conversions mit einer URL einrichten, können Sie erweiterte Conversions nur über die JavaScript-Variable oder CSS-Selektoren bzw. automatische erweiterte Conversions einrichten.
  • Falls Sie erstmals erweiterte Conversions einrichten, empfehlen wir, die Einstellungen für von Nutzern bereitgestellte Daten über die Seite „Funktionen für von Nutzern bereitgestellte Daten zulassen“ (in den Google-Tag-Einstellungen von Google Ads, Google Analytics und Campaign Manager 360) zu konfigurieren.
Hinweis: Wir haben verschiedene Aktualisierungen vorgenommen, damit Sie in den Berichten genauer feststellen können, wie sich erweiterte Conversions auswirken. In der Tabelle mit den Conversion-Aktionen sind die Auswirkungen der erweiterten Conversions jetzt enthalten. Weitere Informationen zu Auswirkungen von erweiterten Conversions für das Web

Wann werden mit dem Google-Tag von Nutzern bereitgestellte Daten erhoben?

Das Google-Tag kann so konfiguriert werden, dass von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellte Daten von Ihrer Website entweder manuell durch Angabe der Datenpositionen auf Ihrer Seite oder automatisch mit der Funktion „Automatisch erkannte von Nutzern bereitgestellte Daten erheben“ erfasst werden. Außerdem bieten einige Managementtools für Websites, darunter Content-Management-Systeme (CMS), diese Konfiguration direkt in ihrer Oberfläche an.

Unabhängig von der Methode beginnt die Erhebung der von Nutzern bereitgestellten Daten erst, wenn Sie die Nutzungsbedingungen in Ihrem Google Ads- oder Google Analytics-Konto akzeptieren. Wenn das Google-Tag erkennt, dass von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellte Daten für ein Google Ads- oder Google Analytics-Zielvorhaben gesendet werden, für das diese Nutzungsbedingungen nicht akzeptiert wurden, werden die Daten von Google nicht erhoben oder verarbeitet. Ein Google-Tag, das dafür konfiguriert wurde, von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellte Daten zu erheben und zu übermitteln, wird dies also nur dann tun, wenn die Nutzungsbedingungen akzeptiert wurden und gegebenenfalls die erforderlichen Einwilligungsparameter auf „Gewährt“ gesetzt sind. Das Google-Tag erkennt dieses Szenario in Echtzeit, damit Sie nur dann von Nutzerinnen und Nutzern bereitgestellte Daten erheben, wenn dies zulässig ist.


Teil 1 von 3: Funktionen für von Nutzern bereitgestellte Daten zulassen

Wenn Sie erweiterte Conversions zum ersten Mal einrichten, folgen Sie der Anleitung unten.

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-, Google Analytics- oder Campaign Manager 360-Konto an.
  2. Rufen Sie die Google-Tag-Einstellungen auf.
  3. Klicken Sie auf Funktionen für von Nutzern bereitgestellte Daten zulassen. So können von Nutzern bereitgestellte Daten in Ihre Messungen einbezogen werden.
  4. Wählen Sie dann die gewünschte Einrichtungsmethode für die Datenerhebung aus:
  5. Klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Wir empfehlen, die Erhebung der von Nutzern bereitgestellten Daten in dem von Ihnen verwendeten Google-Produkt zu aktivieren und den Nutzungsbedingungen für erweiterte Conversions zuzustimmen. Anschließend können Sie die Einstellung Funktionen für von Nutzern bereitgestellte Daten zulassen Ihres Google-Tags über Data Manager konfigurieren. Informationen zum Konfigurieren der Google-Tag-Einstellungen

Wenn ereignisspezifische Einstellungen für von Nutzern bereitgestellte Daten erforderlich sind, können Sie diese Daten auf Tag-Ebene überschreiben, indem Sie in Ihren Ereignis-Tags in Google Tag Manager den Parameter „user_data“ festlegen.

Teil 2 von 3: Erweiterte Conversions für das Web in Google Ads mit Google Tag Manager einrichten

  1. Wählen Sie im Menü Zielvorhaben Symbol „Zielvorhaben“ die Option Einstellungen aus.

  2. Maximieren Sie den Bereich „Erweiterte Conversions für das Web“.
  3. Setzen Sie ein Häkchen bei „Erweiterte Conversions aktivieren“.
  4. Lesen Sie die Konformitätserklärung und wählen Sie auf Zustimmen aus.
  5. Wählen Sie im Drop-down-Menü eine Methode zum Einrichten und Verwalten der von Nutzern bereitgestellten Daten aus.
  6. Wählen Sie Google Tag Manager aus.
    • Hinweis: Wenn Sie Daten zu erweiterten Conversions auf eine andere Art an Google senden, als Sie in Google Ads festgelegt haben, können diese Daten möglicherweise nicht verarbeitet werden. Haben Sie also z. B. die Option „Google-Tag“ ausgewählt und wollen dann Daten über die API senden, werden sie nicht verarbeitet.
  7. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Tagging-Methode Sie auswählen sollen, klicken Sie auf Welche Methode sollte ich verwenden?.
  8. Geben Sie Ihre Websitedomain ein und wählen Sie URL überprüfen aus, um Vorschläge zu erhalten.
  9. Wählen Sie Google Tag Manager aufrufen aus und folgen Sie der Anleitung unten, um die Einrichtung in Google Tag Manager abzuschließen.

Teil 3 von 3: Einrichtung erweiterter Conversions in Google Tag Manager mit dem Google Tag abschließen

Achten Sie darauf, dass in Ihrem Container ein Google-Tag mit dem entsprechenden Google Ads-Konto als Ziel implementiert ist. Rufen Sie dieses Google-Tag auf, wählen Sie Verwalten und dann Funktionen für von Nutzern bereitgestellte Daten zulassen aus. Weitere Informationen zum Konfigurieren der Google-Tag-Einstellungen

Sie können festlegen, wie von Nutzern bereitgestellte Daten über Ihr Tag erhoben werden sollen:

  1. Von Nutzern bereitgestellte Daten automatisch erkennen: Die Seite wird nach Strings durchsucht, die den konfigurierten Datentypen entsprechen. Das erfordert nur wenig Aufwand und funktioniert für die meisten Werbetreibenden. Wenn Sie mehr Kontrolle haben möchten, geben Sie CSS-Selektoren an oder verwenden Sie ein Code-Snippet. Sie können bestimmte CSS-Selektoren ausschließen, indem Sie auf „Ausschlüsse hinzufügen“ klicken.
  2. CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen angeben: Sie können manuell CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen auf Ihrer Seite angeben, die von Nutzern bereitgestellte Daten enthalten, welche für Sie relevant sind. Wenn Sie diese Methode verwenden möchten, wählen Sie die Option aus und folgen Sie dann der Anleitung unten.
  3. Code-Snippet auf der Website einfügen: Über ein Code-Snippet auf Ihrer Website werden gehashte Kundendaten direkt zum Abgleich gesendet. Dadurch wird die Genauigkeit verbessert, weil jedes Mal korrekt formatierte Daten gesendet werden, wenn das Tag ausgelöst wird. Sie müssen kein Kästchen unter „Tag-Details“ auswählen, da die Verarbeitung automatisch erfolgt. Sie können auch Methoden kombinieren. Sie können beispielsweise die automatische Erkennung für alle Aktionen verwenden, aber ein Code-Snippet für bestimmte Ereignisse anwenden. Daten aus Code-Snippets haben immer Priorität.

Alternativ: Einrichtung erweiterter Conversions mit dem Google-Tag und Erhebung der von Nutzern bereitgestellten Daten in Google Tag Manager

Sie können erweiterte Conversions auch mit dem Google-Tag einrichten und die Erhebung der von Nutzern bereitgestellten Daten in Google Tag Manager verwalten. Folgen Sie der Anleitung oben, um ein Google-Tag zu implementieren. Rufen Sie in Google Tag Manager das Ereignis-Tag auf, für das Sie von Nutzern bereitgestellte Daten erheben möchten.

Hinweis: Die Best Practice ist, das ID-Attribut zu verwenden, um den Wert aus einem DOM-Element abzurufen. IDs sind eindeutig und ändern sich im Laufe der Zeit seltener als andere Attribute wie Klassennamen oder Namen. Sie sind auch nicht von Layoutänderungen betroffen. Das bedeutet, dass Ihr Code auch dann funktioniert, wenn sich das Layout Ihrer Seite ändert.

Wenn ein Feld noch keine ID hat, können Sie mit dem Attribut id im HTML-Code eine ID hinzufügen. Beispiel:

<input type="text" id="MeinTextfeld">

Nach der Einrichtung in Google Tag Manager können Sie die Implementierung validieren, um zu kontrollieren, ob erweiterte Conversions richtig eingerichtet sind.

Hinweis: Nach etwa 30 Tagen sehen Sie Daten zu den Auswirkungen von erweiterten Conversions in Ihren Berichten. Weitere Informationen zu Auswirkungen von erweiterten Conversions für das Web

Option 1: Erweiterte Conversions mithilfe der automatischen Erfassung in Google Tag Manager einrichten

Sie haben zwei Möglichkeiten, automatische erweiterte Conversions einzurichten:

  • Standardeinrichtung: Diese Methode können Sie verwenden, wenn von Nutzern bereitgestellte Daten (wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Adresse) auf der Conversion-Ereignisseite verfügbar sind. Beispiel: Ihre Conversion-Ereignisseite ist die Seite mit der Kaufbestätigung und die E-Mail-Adresse des Nutzers wird dort angezeigt. Wenn Sie diese Methode verwenden möchten, rufen Sie die Einstellungen für Ihr Google-Tag auf und wählen Sie Von Nutzern bereitgestellte Daten automatisch erkennen aus.
  • Einrichtung mit dem Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten: Diese Methode sollten Sie verwenden, wenn Kundendaten wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Adresse nicht auf der Conversion-Ereignisseite selbst, sondern auf einer vorherigen Seite verfügbar sind. Beispiel: Ihre Conversion-Ereignisseite ist die Seite mit der Kaufbestätigung, aber die E-Mail-Adresse des Nutzers wird auf einer Seite davor eingegeben.
Hinweis: Bei der Methode mit dem Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten werden selbst erhobene Kundendaten wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Adresse automatisch auf Seiten erkannt, die Nutzer*innen besuchen, bevor sie die Conversion-Seite erreichen. Mit dieser Einrichtung erlauben Sie es Google, ein Anzeigen-Cookie zu setzen, um Ihre selbst erhobenen Kundendaten in Form von Hash-Werten für Sie zu erfassen und mit Conversion-Ereignissen in derselben Nutzersitzung zu verknüpfen. Alle Daten, die nicht in Verbindung zu einer Conversion stehen, werden gelöscht. Falls Sie den Einwilligungsmodus implementiert haben, gilt für das Anzeigen-Cookie der Status der Einwilligungsart „ad_storage“, sofern die Funktion festgelegt ist.

In Containern mit Google Ads- und Floodlight-Tags wird automatisch ein Google-Tag ausgelöst, bevor ein Ereignis gesendet wird. Daher sind keine zusätzlichen Tags vom Typ „Conversion-Verknüpfung“ erforderlich. Wenn Ihr Container auf jeder Seite ein Google-Tag enthält, sollte die Conversion-Verknüpfung integriert werden. Weitere Informationen zur Conversion-Verknüpfung

Automatische erweiterte Conversions mit dem Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten einrichten

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Tag Manager-Konto an.
  2. Wählen Sie Arbeitsbereich und dann im Navigationsmenü Tags aus.
  3. Wählen Sie Neu aus, um ein neues Tag zu erstellen.
  4. Wählen Sie Tag-Konfiguration und dann Google Ads aus.
  5. Wählen Sie Google Ads-Ereignis für von Nutzern bereitgestellte Daten aus.
  6. Geben Sie die Conversion-Tracking-ID aus Google Ads ein.
    • Diese Conversion-Aktion muss dieselbe Conversion-Tracking-ID und dasselbe Label haben wie die Aktion, für die Sie erweiterte Conversions in Ihrem Google Ads-Konto aktiviert haben.
  7. Wählen Sie den Button neben dem Feld „Conversion-ID“ und dann + aus.
  8. Wählen Sie Automatisch aus.
  9. Benennen Sie die Variable.
  10. Klicken Sie auf Speichern.
  11. Wählen Sie im Google Ads-Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten Trigger aus. Dort sollten die Nutzerdaten verfügbar sein.
  12. Wählen Sie das Pluszeichen aus.
  13. Wählen Sie Triggerkonfiguration aus.
  14. Wählen Sie Formulareinreichung aus.
    • Hinweis: Damit erweiterte Conversions richtig funktionieren, müssen Sie die Option „Formular senden“ auswählen.
  15. Wählen Sie Alle Formulare aus.
  16. Klicken Sie auf Speichern und speichern Sie dann das neue Google Ads-Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten.

Option 2: Erweiterte Conversions mithilfe der manuellen Konfiguration in Google Tag Manager einrichten

Schritt 1 von 3: Variablen für erweiterte Conversions finden

  1. Rufen Sie im Chrome-Browser die Seite auf, auf der von Nutzern bereitgestellte Daten zu sehen sind.
    • Diese Daten können auf der Conversion-Seite Ihrer Website oder auf einer Seite davor angezeigt werden, z. B. auf der Seite zum Senden eines Formulars, die vor der Kaufbestätigungsseite erscheint. Ermitteln Sie alle Kundendaten auf der Seite, die an Google gesendet werden sollen. Auf Ihrer Seite könnte beispielsweise eine Dankesnachricht mit der E-Mail-Adresse des Kunden angezeigt werden, der gerade etwas gekauft hat.

      Hinweis: Es muss mindestens eines der folgenden Felder verfügbar sein:

      • E-Mail-Adresse (bevorzugt)
      • Adresse (Pflichtangaben: Vor- und Nachname, Postleitzahl und Land)
        • Optional: Straßenname, Stadt und Region als zusätzliche Abgleichsschlüssel
      • Eine Telefonnummer kann auch als eigenständiger Abgleichsschlüssel angegeben werden. Wir empfehlen jedoch, sie zusammen mit einer E-Mail-Adresse zu senden.
  2. Sobald Sie die Kundendaten auf der Seite ermittelt haben, müssen Sie im nächsten Schritt die CSS-Selektoren kopieren und die Daten in Google Tag Manager eingeben oder ggf. bereits vorhandene Datenschichtenvariablen nutzen. So wird dem erweiterten Conversion-Tag mitgeteilt, welche Daten gehasht und an Google gesendet werden sollen. Lassen Sie den Tab mit der Conversion-Seite unbedingt geöffnet.

Schritt 2 von 3: Erweiterte Conversions in Google Tag Manager aktivieren

Methode 1: Standardeinrichtung: Diese Methode können Sie verwenden, wenn von Nutzern bereitgestellte Daten (wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Adresse) auf der Conversion-Ereignisseite verfügbar sind. Beispiel: Ihre Conversion-Ereignisseite ist die Seite mit der Kaufbestätigung und die E-Mail-Adresse des Nutzers wird dort angezeigt.

Manuelle erweiterte Conversions mit der Standardmethode einrichten

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Tag Manager-Konto an.
  2. Wählen Sie Arbeitsbereich und dann im Navigationsmenü Tags aus.
  3. Wählen Sie das Google-Tag aus, das mit Ihrer Google Ads-Conversion-Aktion verknüpft ist, um es zu bearbeiten.
  4. Maximieren Sie den Bereich Ereignisparameter und klicken Sie auf Parameter hinzufügen.
  5. Geben Sie im Feld „Ereignisparameter“ user_data ein.
  6. Wählen Sie im Feld „Wert“ eine Variable vom Typ „Von Nutzern bereitgestellte Daten“ aus oder erstellen Sie eine.
  7. Wählen Sie bei der Variable vom Typ „Von Nutzern bereitgestellte Daten“ die Option Manuelle Konfiguration aus.
    • Wenn Sie Ihre Daten lieber über benutzerdefinierten JavaScript-Code oder andere Datenobjekte senden möchten, können Sie „Code“ auswählen. Eine Anleitung dazu finden Sie in diesem Artikel unter Option 3.
  8. Um auf das Datenfeld zu gelangen, das Sie über erweiterte Conversions bereitstellen möchten, klicken Sie auf das Drop-down-Menü und wählen Sie Neue Variable aus.
    • Hinweis: Wenn Ihre Datenschicht bereits nicht gehashte Variablen enthält, können Sie diese auswählen, statt neue Variablen zu erstellen.
  9. Wählen Sie im Bildschirm „Variable konfigurieren“ die Option Wählen Sie einen Variablentyp aus, um mit der Einrichtung zu beginnen aus. Wählen Sie im Bildschirm „Variablentyp auswählen“ die Option DOM-Element aus.
  10. Ändern Sie im Bildschirm „Variable konfigurieren“ im Drop-down-Menü die Option „Auswahlmethode“ in „CSS-Selektor“ um.
  11. Geben Sie Ihrer Variable einen Namen.
  12. Geben Sie in das Eingabefeld „Element-Selektor“ den CSS-Selektor ein, der auf Ihre Nutzerdaten verweist. Unter Schritt 3 in diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie CSS-Selektoren finden. Sie können das Feld „Attributname“ leer lassen.
  13. Wählen Sie für die Variable Speichern aus und speichern Sie dann das Google-Tag.

Methode 2: Einrichtung mit dem Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten: Diese Methode sollten Sie verwenden, wenn Kundendaten (wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Adresse) nicht auf der Conversion-Ereignisseite selbst, sondern auf einer vorherigen Seite verfügbar sind. Beispiel: Ihre Conversion-Ereignisseite ist die Seite mit der Kaufbestätigung, aber die E-Mail-Adresse des Nutzers wird auf einer Seite davor eingegeben. Bei dieser Methode geben Sie CSS-Selektoren und JavaScript-Variablen an, die von Nutzern bereitgestellte Daten auf Seiten vor der Conversion-Seite enthalten.

Hinweis: Bei der Methode mit dem Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten werden selbst erhobene Kundendaten wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Adresse automatisch auf Seiten erkannt, die Nutzer*innen besuchen, bevor sie die Conversion-Seite erreichen. Mit dieser Einrichtung erlauben Sie es Google, ein Anzeigen-Cookie zu setzen, um Ihre selbst erhobenen Kundendaten in Form von Hash-Werten für Sie zu erfassen und mit Conversion-Ereignissen in derselben Nutzersitzung zu verknüpfen. Alle Daten, die nicht in Verbindung zu einer Conversion stehen, werden gelöscht. Falls Sie den Einwilligungsmodus implementiert haben, gilt für das Anzeigen-Cookie der Status der Einwilligungsart „ad_storage“, sofern die Funktion festgelegt ist.

In Containern mit Google Ads- und Floodlight-Tags wird automatisch ein Google-Tag ausgelöst, bevor ein Ereignis gesendet wird. Daher sind keine zusätzlichen Tags vom Typ „Conversion-Verknüpfung“ erforderlich. Wenn Ihr Container auf jeder Seite ein Google-Tag enthält, sollte die Conversion-Verknüpfung integriert werden. Weitere Informationen zur Conversion-Verknüpfung

Manuelle erweiterte Conversions mit dem Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten einrichten

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Tag Manager-Konto an.
  2. Wählen Sie Arbeitsbereich und dann im Navigationsmenü Tags aus.
  3. Wählen Sie Neu aus, um ein neues Tag zu erstellen.
  4. Wählen Sie Tag-Konfiguration und dann Google Ads-Ereignis für von Nutzern bereitgestellte Daten aus.
  5. Geben Sie die Conversion-Tracking-ID aus Google Ads ein.
    • Diese Conversion-Aktion muss dieselbe Conversion-Tracking-ID und dasselbe Label haben wie die Aktion, für die Sie erweiterte Conversions in Ihrem Google Ads-Konto aktiviert haben.
  6. Wählen Sie im Drop-down-Menü die Option Neue Variable aus.
  7. Klicken Sie auf Manuelle Konfiguration.
    • Wenn Sie Ihre Daten lieber über benutzerdefinierten JavaScript-Code oder andere Datenobjekte senden möchten, können Sie „Code“ auswählen. Eine Anleitung dazu finden Sie in diesem Artikel unter Option 3.
  8. Sie gelangen zu dem Datenfeld, das Sie über erweiterte Conversions bereitstellen möchten, indem Sie das Drop-down-Menü und dann Neue Variable auswählen.
    • Hinweis: Wenn Ihre Datenschicht bereits nicht gehashte Variablen enthält, können Sie diese auswählen, statt neue Variablen zu erstellen.
  9. Wählen Sie im Bildschirm „Variable konfigurieren“ die Option Wählen Sie einen Variablentyp aus, um mit der Einrichtung zu beginnen aus. Wählen Sie im Bildschirm „Variablentyp auswählen“ die Option DOM-Element aus.
  10. Ändern Sie im Bildschirm „Variable konfigurieren“ im Drop-down-Menü die Option „Auswahlmethode“ in „CSS-Selektor“ um.
  11. Geben Sie Ihrer Variable einen Namen.
  12. Geben Sie in das Eingabefeld „Element-Selektor“ den CSS-Selektor ein, der auf Ihre Nutzerdaten verweist. Unter Schritt 3 in diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie CSS-Selektoren finden. Sie können das Feld „Attributname“ leer lassen.
  13. Klicken Sie auf Speichern.
  14. Wählen Sie im Google Ads-Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten Trigger aus. Dort sollten die Nutzerdaten verfügbar sein.
  15. Wählen Sie das Pluszeichen aus.
  16. Wählen Sie Triggerkonfiguration aus.
  17. Wählen Sie Formulareinreichung aus.
    • Hinweis: Damit erweiterte Conversions richtig funktionieren, müssen Sie die Option „Formular senden“ auswählen.
  18. Wählen Sie Alle Formulare aus.
  19. Klicken Sie auf Speichern und speichern Sie dann das neue Google Ads-Ereignis-Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten.
Im nächsten Schritt erfahren Sie, wie Sie die CSS-Selektoren von der Conversion-Seite kopieren und sie in die Variablen für erweiterte Conversions einfügen. Lassen Sie diesen Tab unbedingt geöffnet.

Schritt 3 von 3: CSS-Selektoren für erweiterte Conversions ermitteln und in Google Tag Manager eingeben

Gehen Sie wie im Folgenden beschrieben vor, um die CSS-Selektoren zu ermitteln, die in die Tag-Felder für erweiterte Conversions einzugeben sind (z. B. E-Mail-Adresse oder Telefonnummer). Wenn Ihre Datenschicht bereits nicht gehashte Variablen enthält, können Sie sie auswählen, statt neue Variablen zu erstellen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, folgen Sie weiterhin der Anleitung:

  1. Rufen Sie Ihre Website in einem neuen Tab auf. Schließen Sie Google Tag Manager nicht.
  2. Ermitteln Sie die Kundendaten, die mit erweiterten Conversions gesendet werden sollen. Diese Daten können auf der Conversion-Seite oder auf einer anderen Seite angezeigt werden, z. B. der Seite zum Senden eines Formulars direkt vor der Kaufbestätigungsseite. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Untersuchen aus.
    • Falls Sie z. B. eine E-Mail-Adresse erfassen möchten, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf die E-Mail-Adresse klicken (z. B. beispiel@IhrUnternehmen.de).
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste direkt auf diesen Wert und wählen Sie Untersuchen aus. Die Chrome-Entwicklertools werden in Ihrem Browser geöffnet.
  4. Im Quellcode auf der Seite der Chrome-Entwicklertools sind bestimmte Abschnitte hervorgehoben. Das ist das Seitenelement, das Ihre Kundendaten enthält.
  5. Bewegen Sie den Mauszeiger auf den hervorgehobenen Code und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
  6. Scrollen Sie nach unten zu Kopieren und wählen Sie dann Selektor kopieren aus.
  7. Fügen Sie diesen Text auf dem anderen Tab mit geöffneter Google Tag Manager-Benutzeroberfläche in das Feld „Element-Selektor“ ein.
    • Das sollte nicht exakt, aber in etwa so aussehen:

      tsf > div:nth-child(2) > div.A8SBwf > div.RNNXgb > div > div.a4bIc > custEmail

  8. Klicken Sie auf Speichern.
  9. Wiederholen Sie den zweiten bis achten Schritt in diesem Abschnitt für alle unterschiedlichen Arten von Kundendaten wie E-Mail-Adressen, Namen oder Adressen. Kopieren Sie dazu den CSS-Selektor für jede Kundendatenvariable in Google Tag Manager in eine neue Variable.
  10. Wählen Sie in Google Tag Manager Speichern aus.

Option 3: Erweiterte Conversions mithilfe der Methode „Code“ in Google Tag Manager einrichten

Schritt 1 von 3: Variablen für erweiterte Conversions ermitteln und festlegen

Zuerst müssen Sie sich sicher sein, dass die benötigten Variablen wie E-Mail-Adresse, Adresse und Telefonnummer auf der Conversion-Seite verfügbar sind, auf der das Google Ads-Conversion-Tag ausgelöst wird. Dies ist wahrscheinlich auf Conversion-Seiten für Käufe, Registrierungen und andere ähnliche Conversion-Typen der Fall, für die häufig Kundendaten erforderlich sind. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Seite die richtige ist, wenden Sie sich an Ihren Entwickler.

Sobald Sie bestätigt haben, dass die Informationen verfügbar sind, müssen Sie diese Kundendaten als globale JavaScript-Variablen auf Ihrer Seite speichern, damit sie vom Tag für erweiterte Conversions verwendet werden können.

Hinweis: Es muss mindestens eines der folgenden Felder verfügbar sein:

  • E-Mail-Adresse (bevorzugt)
  • Adresse: Vor- und Nachname, Postleitzahl und Land sind Pflichtangaben. Optional können Sie den Straßennamen, die Stadt und die Region als zusätzliche Abgleichsschlüssel angeben.
  • Eine Telefonnummer kann auch als eigenständiger Abgleichsschlüssel angegeben werden. Wir empfehlen jedoch, sie zusammen mit einer E-Mail-Adresse zu senden.

Sie können entweder nicht gehashte Daten senden, die von Google automatisch normalisiert und gehasht werden, oder vorab gehashte Daten. Wenn Sie die Daten normalisieren und hashen möchten, folgen Sie der Anleitung unten:

Für die Normalisierung:

  • Entfernen Sie Leerzeichen am Anfang und Ende.
  • Verwenden Sie nur Kleinbuchstaben im Text.
  • Formatieren Sie Telefonnummern gemäß dem E.164-Standard.

Für das Hashen:

  • Verwenden Sie den Hexadezimalwert SHA256.

Definieren Sie Ihre Variablen anhand der Kriterien in der folgenden Tabelle. Sie können den Variablen einen beliebigen Namen geben. Die Spalte „Schlüsselname“ gibt an, wie im Tag für erweiterte Conversions auf sie verwiesen wird.

Alle Daten müssen als Variable vom Typ „String“ übergeben werden. Definieren Sie jede Komponente als einzelne Variable (z. B. Vor- und Nachname), wenn Sie Name und Adresse festlegen.

Datenfeld Schlüsselname Beschreibung
E-Mail-Adresse E-Mail

E-Mail-Adresse des Nutzers

Beispiel: mmuster@beispiel.de

sha256_email_address

Gehashte E-Mail-Adresse des Nutzers

Beispiel:

„a8af8341993604f29cd4e0e5a5a4b5d48c575436c38b28abbfd7d481f345d5db“

Telefonnummer phone_number

Telefonnummer des Nutzers. Muss im E.164-Format vorliegen, also 11 bis 15 Zeichen lang sein, einschließlich eines Pluszeichens (+) und eines Ländercodes ohne Bindestriche, Klammern oder Leerzeichen.

Beispiel: „+11231234567“

sha256_phone_number

Gehashte Telefonnummer des Nutzers

Beispiel:

„e9d3eef677f9a3b19820f92696be53d646ac4cea500e5f8fd08b00bc6ac773b1“

Vorname address.first_name

Vorname des Nutzers

Beispiel: „Melanie“

address.sha256_first_name

Gehashter Vorname des Nutzers

Beispiel:

„96d9632f363564cc3032521409cf22a852f2032eec099ed5967c0d000cec607a“

Nachname address.last_name

Nachname des Nutzers

Beispiel: „Muster“

address.sha256_last_name

Gehashter Nachname des Nutzers

Beispiel:

„799ef92a11af918e3fb741df42934f3b568ed2d93ac1df74f1b8d41a27932a6f“

Adresse address.street Straßenname und Hausnummer des Nutzers Beispiel: „Musterstr. 123“
Stadt address.city Wohnort des Nutzers Beispiel: „Musterstadt“
Region address.region Provinz, Bundesland oder Region des Nutzers Beispiel: „Musterland“
Postleitzahl address.postal_code Postleitzahl des Nutzers. (z. B. SO99 9XX)
Land address.country Ländercode des Nutzers Beispiel: „DE“ Verwenden Sie Ländercodes mit zwei Buchstaben gemäß dem ISO-Standard 3166-1 ALPHA-2.

Im nächsten Schritt aktivieren Sie die erweiterten Conversions in Google Tag Manager und verweisen auf die soeben erstellten Kundendatenvariablen. Möglicherweise ist es sinnvoll, die Namen Ihrer Kundendatenvariablen griffbereit zu halten, da Sie sie in späteren Schritten benötigen.

Schritt 2 von 3: Google Tag Manager konfigurieren

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Tag Manager-Konto an.
  2. Wählen Sie Arbeitsbereich und dann im Navigationsmenü Tags aus.
  3. Wählen Sie das Google-Tag aus, das mit Ihrer Google Ads-Conversion-Aktion verknüpft ist, um es zu bearbeiten.
  4. Maximieren Sie den Bereich Ereignisparameter und wählen Sie Parameter hinzufügen aus.
  5. Geben Sie im Feld „Ereignisparameter“ user_data ein.
  6. Erstellen Sie im Feld „Wert“ eine Variable vom Typ „Von Nutzern bereitgestellte Daten“.
  7. Wählen Sie bei der neuen Variable vom Typ „Von Nutzern bereitgestellte Daten“ die Option Code aus.
  8. Wählen Sie im Drop-down-Menü „Datenquelle“ die Option Neue Variable aus.
  9. Wählen Sie im Abschnitt „Variable konfigurieren“ die Option Benutzerdefiniertes JavaScript aus.

Schritt 3 von 3: Code einfügen und anpassen

Kopieren Sie die JavaScript-Vorlage, die zu Ihrer Hashing-Strategie passt, und fügen Sie sie in Ihre neue benutzerdefinierte JavaScript-Variable ein.


Standardvorlage:

function () {

return {

"email": yourEmailVariable , // Ersetzen Sie „yourEmailVariable“ durch den Namen der Variable, über die die E-Mail-Adresse des Nutzers erfasst wird.

"phone_number": yourPhoneVariable , // Wiederholen Sie diese Zeile für „Telefonnummer_Variable“ und die folgenden Variablenbezeichnungen unten.

"address": {

"first_name": yourFirstNameVariable ,

"last_name": yourLastNameVariable ,

"street": yourStreetAddressVariable,

"city": yourCityVariable,

"region": yourRegionVariable,

"postal_code": yourPostalCodeVariable,

"country": yourCountryVariable

}

}

}

Codebeispiele für normalisierte und gehashte Variablen:

Hinweis: Sie können das Feld auch mit einem String hartcodieren oder eine Funktion anstelle von Variablen verwenden.
// Implement
<script>
gtag('set', 'user_data', {

"sha256_email_address": yourNormalizedandHashedEmailVariable,
"sha256_phone_number": yourNormalizedandHashedPhoneVariable,
"address": {
"sha256_first_name": yourNormalizedandHashedFirstNameVariable,
"sha256_last_name": yourNormalizedandHashedLastNameVariable,
"city": yourCityVariable,
"region": yourRegionVariable,
"postal_code": yourPostalCodeVariable,
"country": yourCountryVariable
}
});
</script>

Wenn Sie gehashte Nutzerdatenwerte angeben möchten, können Sie das folgende Beispiel-Snippet verwenden:

async function processUserData() {
const userData = {

'sha256_email_address': await hashEmail(email.trim()),
'sha256_phone_number': await hashPhoneNumber(phoneNumber),
'address': {
'sha256_first_name': await hashName(firstName),
'sha256_last_name': await hashName(lastName),
'city': city,
'region': region,
'postal_code': postalCode,
'country': country,
},
};
return userData;

Die Telefonnummer muss im Format E.164 vorliegen, also 11 bis 15 Zeichen lang sein, einschließlich eines Pluszeichens (+) und eines Ländercodes ohne Bindestriche, Klammern oder Leerzeichen.

Anpassungsregeln

Tauschen Sie für jede Art von Kundendaten im Code oben die Platzhaltervariablen (z. B. „yourEmailVariable“) aus und ersetzen Sie sie durch den Namen der globalen JavaScript-Variablen, in der die entsprechenden Kundendaten von der Conversion-Seite stehen.

  • Zur Erinnerung: Es muss mindestens eines der folgenden Felder verfügbar sein:
    • E-Mail-Adresse (bevorzugt)
    • Adresse (Pflichtangaben: Vor- und Nachname, Postleitzahl und Land).
    • Eine Telefonnummer kann auch als eigenständiger Abgleichsschlüssel angegeben werden. Wir empfehlen jedoch, sie zusammen mit einer E-Mail-Adresse zu senden.
  • Wenn auf Ihrer Website eines der oben genannten Felder nicht erfasst wird, entfernen Sie das Feld, statt es leer zu lassen. Beispielsweise erstellt eine Website, die nur E-Mails und Telefonnummern erfasst, eine benutzerdefinierte JavaScript-Variable, die in etwa so aussieht:

    function () {

    return {

    "email": yourEmailVariable ,

    "phone_number": yourPhoneVariable

    }

    }

Klicken Sie auf Speichern.

Sie haben jetzt erweiterte Conversions für diese Conversion-Aktion eingerichtet. Im nächsten Schritt kontrollieren Sie, ob alles richtig funktioniert. Springen Sie zum Abschnitt Implementierung validieren weiter unten.

Implementierung validieren

Um zu testen, ob die Implementierung der erweiterten Conversions korrekt funktioniert, rufen Sie Ihre Conversion-Seite auf und führen Sie die unten beschriebenen Schritte aus. Unter Umständen ist vorher eine Test-Conversion erforderlich. Sie sollten das möglichst direkt nach der Implementierung der erweiterten Conversions tun. Dann können Sie Änderungen vornehmen, falls etwas nicht richtig funktioniert.

Implementierung mithilfe der Chrome-Entwicklertools validieren

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Webseite.
  2. Wählen Sie die Option Untersuchen aus.
  3. Wählen Sie den Tab „Network“ (Netzwerk) aus.
  4. Geben Sie „google“ in die Suchleiste ein.
  5. Suchen Sie die Netzwerkanfrage für googleadservices.com/pagead/conversion/ (bzw. google.com/pagead/1p-conversion/ für einige Browser).
  6. Wählen Sie Payload (Nutzlast), um eine Liste der Parameter des Abfragestrings zu sehen.
  7. Suchen Sie nach dem Parameter „em“, dessen Wert ein Hash-String ist (für die E‑Mail-Adresse wird „tv.1~em“ und für die Telefonnummer „tv.1~pn“ angezeigt). Der Wert sollte mit „tv.1~em“ beginnen, gefolgt von einer langen Zeichenfolge. Wenn dieser Parameter vorhanden ist, wird das Objekt „enhanced_conversion_data“ vom Tag für erweiterte Conversions erfasst und gehasht.
Hinweis: Wenn Sie den Parameter „em“ sehen, aber nur „tv.1~em“ ohne einen langen Hash-String, wird der Parameter für erweiterte Conversions zwar gesendet, ist aber leer. Das kann passieren, wenn zum Zeitpunkt der Conversion keine von Nutzern bereitgestellten Daten verfügbar sind.

Diagnosebericht ansehen und Implementierung überprüfen

Etwa 48 Stunden nach der Implementierung der erweiterten Conversions können Sie den Diagnosebericht zum Tag in Google Ads aufrufen und überprüfen, ob die Implementierung korrekt funktioniert. Das geht so:

  1. Klicken Sie im Menü Zielvorhaben Symbol „Zielvorhaben“ auf Zusammenfassung.
  2. Wählen Sie die Conversion-Aktion aus, für die erweiterte Conversions aktiviert wurden.
  3. Klicken Sie im Seitenmenü oben auf Diagnose. Daraufhin werden der Diagnosebericht zum Tag für erweiterte Conversions und die dazugehörigen Messwerte für die einzelnen Bereiche angezeigt.
  4. Prüfen Sie die verschiedenen Systemdiagnosen, um sicherzustellen, dass alles wie erwartet funktioniert.
  5. Wenn im Diagnosebericht zum Tag aufgeführt ist, dass unter Umständen etwas nicht stimmt, befolgen Sie die Anleitung in der Benachrichtigung und in der Google Ads-Hilfe zur Fehlerbehebung.

Erweiterte Conversions deaktivieren

So deaktivieren Sie erweiterte Conversions auf Kontoebene:

  1. Wählen Sie im Menü Zielvorhaben Symbol „Zielvorhaben“ die Option Einstellungen aus.
  2. Maximieren Sie den Bereich „Erweiterte Conversions für das Web“.
  3. Entfernen Sie das Häkchen aus dem Kästchen, um erweiterte Conversions zu deaktivieren.
  4. Klicken Sie auf Speichern.

So deaktivieren Sie erweiterte Conversions auf Ebene der Conversion-Aktion:

  1. Wählen Sie im Menü Zielvorhaben Symbol „Zielvorhaben“ die Option Einstellungen aus.
  2. Wählen Sie die Conversion-Aktion aus, für die Sie erweiterte Conversions deaktivieren möchten.
  3. Maximieren Sie den Bereich „Erweiterte Conversions“.
  4. Entfernen Sie das Häkchen neben „Erweiterte Conversions aktivieren“.
  5. Klicken Sie auf Speichern.
Hinweis: Wenn Sie erweiterte Conversions deaktivieren, können Sie sie nicht für Gebote oder Berichte verwenden. Die Deaktivierung hat jedoch keine Auswirkungen auf Ihre bestehenden Conversion-Daten.

Automatische Ereignisse deaktivieren

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-, Google Analytics- oder Campaign Manager 360-Konto an.
  2. Rufen Sie die Google-Tag-Einstellungen auf.
  3. Klicken Sie dann auf Automatische Ereignisermittlung verwalten und wählen Sie die Ereignistypen aus, die von Ihrem Google-Tag automatisch erkannt werden sollen.
  4. Wenn die automatische Ereignisermittlung deaktiviert ist, können Produkte oder Konten, für die Ihr Google-Tag verwendet wird, keine zugehörigen Ereignisse mehr empfangen.

Erhebung der von Nutzern bereitgestellten Daten auf Ereignisebene deaktivieren

Option 1:

  1. Klicken Sie im Menü Zielvorhaben Symbol „Zielvorhaben“ auf Zusammenfassung.
  2. Suchen Sie nach der Conversion-Aktion. Wählen Sie unter „Details“ die Option Einstellungen bearbeiten aus.
  3. Markieren Sie das Kästchen neben Erweiterte Conversions für diese Conversion-Aktion verwenden, um von Nutzern bereitgestellte Daten auf Conversion-Ereignis-Ebene zu verwalten.
  4. Klicken Sie auf Speichern.

Option 2:

Sie können die Tag-Reihenfolge implementieren, um sicherzustellen, dass user_data für ein Conversion-Ereignis-Tag richtig konfiguriert wird. Dazu müssen Sie ein Google-Tag mit einem leeren user_data-Parameter einrichten. Mit der Funktion „Tag-Reihenfolge“ können Sie dafür sorgen, dass dieses Google-Tag vor der Ausführung auf das Conversion-Ereignis-Tag angewendet wird. Weitere Informationen zum Konfigurieren mit der Tag-Reihenfolge

Hinweis: Wenn Sie die Erhebung der von Nutzern bereitgestellten Daten auf Tag-Ebene deaktivieren und verhindern möchten, dass personenidentifizierbare Informationen in Nutzerdaten erfasst werden, überschreiben Sie das Feld user_data in Ereignissen mit einem leeren Wert.

War das hilfreich?

Wie können wir die Seite verbessern?
Suche
Suche löschen
Suche schließen
Google-Apps
Hauptmenü
14317097979114694000
true
Suchen in der Hilfe
true
true
true
true
true
true
73067
false
false
true
true
false
false