Displaykampagnen erstellen

Alle smarten Displaykampagnen in Ihrem Konto werden automatisch umgestellt. Die Migration sollte außerdem keine Schwankungen bei der Kampagnenleistung verursachen. Weitere Informationen zu vereinfachten Displaykampagnen
Hinweis: Google führt Verbesserungen am Onboardingprozess ein, daher kann dieser Ablauf für neue Google Ads-Nutzer leicht variieren. Die folgenden Inhalte richten sich an Google Ads-Nutzer, die bereits ein Google Ads-Konto erstellt und sich dort angemeldet haben. Diese Seite wird 2023 mit weiteren Informationen aktualisiert.
Mit Displaykampagnen können Sie relevante Nutzer mit optisch ansprechenden Anzeigen über Millionen von Websites und Apps sowie in Google-Produkten wie YouTube ansprechen und so Ihre Marketingziele erreichen.
Responsive Displayanzeigen sind das Hauptformat für Displaykampagnen und werden in mehreren Google-Produkten präsentiert.

Eine Displaykampagne ist ein Kampagnentyp, der Ihnen in Google Ads zur Verfügung steht.


Vorteile

  • Relevante Nutzer an vielen Orten erreichen: Mit Displaykampagnen können Sie Nutzer weltweit über Millionen von Websites und Apps sowie in Google-Produkten erreichen. So lässt sich nicht nur die Reichweite vergrößern – Sie bleiben potenziellen Kunden dabei auch außerhalb der Google Suche im Gedächtnis.
  • Kampagnen für Ihre Zielvorhaben erstellen: Sie können den Umsatz erhöhen, mehr Leads und Websitezugriffe generieren oder die Bekanntheit Ihres Unternehmens, Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung steigern.
  • Für Nutzerfreundlichkeit konzipiert: Bei Displaykampagnen werden fortschrittliche, auf Google AI basierende Lösungen für Targeting, Gebotseinstellung und Formate verwendet, um neue oder bestehende Zielgruppen anzusprechen. So können Sie mit Ihrer Kampagne ganz einfach die bestmöglichen Ergebnisse erzielen. Google AI kommt bei den meisten Funktionen im Displaynetzwerk zum Einsatz, darunter Smart Bidding, optimiertes Targeting und responsive Displayanzeigen.

Anleitung

1. Neue Displaykampagne erstellen

Als Erstes erstellen Sie in Ihrem Google Ads-Konto eine neue Kampagne und wählen ein Zielvorhaben für sie aus. Es sollte dem Ziel, das Sie mit Ihrer Kampagne verfolgen, entsprechen. Wenn Sie z. B. möchten, dass Nutzer Ihre Website besuchen, wählen Sie beim Erstellen der Kampagne Zugriffe auf die Website aus.

Neue Kampagne erstellen und Zielvorhaben festlegen

  1. Klicken Sie in Ihrem Google Ads-Konto auf das Symbol für Kampagnen Symbol „Kampagnen“.
  2. Klicken Sie auf das Drop-down-Menü Kampagnen.
  3. Klicken Sie auf Kampagnen.
  4. Klicken Sie auf das Pluszeichen und wählen Sie Neue Kampagne aus.
  5. Wählen Sie Umsätze, Leads, Zugriffe auf die Website oder Markenbekanntheit und Reichweite aus.
    • Wenn Sie nicht wissen, welches Zielvorhaben Sie festlegen sollen, können Sie Kampagne ohne Zielvorhaben erstellen auswählen.
  6. Wählen Sie als Kampagnentyp Display aus.
  7. Wählen Sie als Untertyp Standard-Displaykampagne aus.
  8. Geben Sie die URL der Website Ihres Unternehmens an.
  9. Geben Sie einen Namen für die Kampagne ein.
  10. Wählen Sie Weiter aus.

2. Kampagneneinstellungen auswählen

In den Kampagneneinstellungen können Sie die Standorte und Sprachen für die Auslieferung Ihrer Anzeigen auswählen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, festzulegen, wie oft Ihre Anzeigen demselben Nutzer präsentiert werden dürfen und dass sie nicht in Verbindung mit Inhalten ausgeliefert werden sollen, die nicht zu Ihrem Unternehmen passen. Unter anderem lässt sich dort auch das Start- und Enddatum der Kampagne angeben.

Standorte und Sprachen auswählen

  1. Wählen Sie die Standorte aus, an denen Ihre Anzeigen ausgeliefert werden sollen oder die Sie ausschließen möchten. Weitere Informationen zum Targeting auf Standorte
    • Ausschlüsse können hilfreich sein, wenn Sie Ihre Anzeigen auf eine größere Region ausrichten und einen darin gelegenen Standort ausklammern möchten. So lassen sich Anzeigen beispielsweise auf ganz Deutschland ausrichten, ein bestimmtes Bundesland oder eine bestimmte Stadt jedoch ausschließen.
    • Hinweis: Wenn das Budget für Ihre Kampagne nicht komplett ausgegeben wird oder nur wenige Impressionen erzielt werden, sollten Sie das geografische Targeting überprüfen. Durch zu eng gefasste Standorteinstellungen wird die Reichweite oft eingeschränkt. Um diese Leistungsprobleme zu beheben, erweitern Sie die Zielregionen oder wählen Sie allgemeinere geografische Optionen aus.
  2. Geben Sie die Sprachen ein, auf die Sie die Anzeigen ausrichten möchten. Die Anzeigen, die Sie erstellen, sollten zu diesen Sprachen passen. Weitere Informationen zum Targeting auf Sprachen

Weitere Kampagneneinstellungen

Anzeigenrotation: Bei dieser Einstellung werden Anzeigen ausgeliefert, mit denen sich wahrscheinlich mehr Klicks oder Conversions erzielen lassen. Sie können die Anzeigenrotation für die besten Anzeigen optimieren (für die meisten Kampagnen empfohlen) oder Anzeigen unbegrenzt rotieren. Bei einigen Kampagnentypen ist auch eine Optimierung für Conversions oder eine gleichmäßige Anzeigenrotation möglich.

Werbezeitplaner: Wenn Ihre Anzeigen nur zu bestimmten Zeiten ausgeliefert werden sollen, die Sie festlegen, können Sie einen Werbezeitplaner erstellen.

Geräte: Mit Geräte-Targeting legen Sie fest, auf welchen Gerätetypen Ihre Anzeige ausgeliefert werden soll, etwa auf allen oder nur auf bestimmten Geräten (z. B. ausschließlich auf Smartphones).

URL-Optionen für die Kampagne: Wenn Sie den Klick-Tracker eines Drittanbieters oder intelligente eigene Klick-Tracking-Funktionen verwenden, können Sie eine benutzerdefinierte Tracking-Vorlage hinzufügen. Mit einer Tracking-Vorlage lassen sich zusätzliche Informationen in URLs einfügen, um die Quelle einzelner Anzeigenklicks zu identifizieren.

Auszuschließende Inhalte: Sie können verhindern, dass Ihre Anzeigen in Verbindung mit Inhalten ausgeliefert werden, die nicht zu Ihrem Unternehmen passen. Ihre Auswahl können Sie dabei auf Labels für digitalen Content, sensible Inhalte oder Inhaltstypen stützen.

Dynamische Anzeigen: Sie fügen einen Produktfeed in Ihre Kampagne ein, um Nutzern personalisierte Inhalte zu präsentieren, die darauf basieren, was sie sich auf Ihrer Website oder in Ihrer App angesehen haben.

Start- und Enddatum: Sie können für Ihre Kampagne ein Start- und/oder Enddatum in der Zukunft festlegen.

Conversions: Hier legen Sie fest, welche Conversion-Aktionen für diese Kampagne in der Spalte „Conversions“ berücksichtigt werden. Wenn Sie Smart Bidding verwenden, werden die Gebote für diese Conversions mithilfe Ihrer Gebotsstrategien optimiert.

3. Budget und Gebotsstrategie festlegen

Ihr Budget wirkt sich darauf aus, wie oft Ihre Anzeigen ausgeliefert und wie auffällig sie präsentiert werden. Die Gebotsstrategie bestimmt, wie Ihr Budget eingesetzt wird. Für Displaykampagnen können Sie automatische Strategien und Smart Bidding verwenden. Ihre Gebote werden dann so angepasst, dass Sie Ihre Leistungsziele besser erreichen.

Budget und Gebotsstrategie auswählen

  1. Geben Sie Ihr Tagesbudget ein. Der Betrag ist der durchschnittliche Betrag, den Sie pro Tag ausgeben möchten.
  2. Legen Sie eine Gebotsstrategie fest. Für Displaykampagnen wird auf der Grundlage des Zielvorhabens der Kampagne automatisch eine Gebotsstrategie vorgeschlagen. Wenn Sie einen Vorschlag nicht nutzen möchten, können Sie auch manuell eine Gebotsstrategie festlegen:

Leitfaden zu Smart Bidding

4. Targeting-Strategie auswählen

Mit Displaykampagnen haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihre Zielgruppe zu erreichen. Sie können…

  • Google Ads mit optimiertem Targeting die leistungsstärksten Zielgruppensegmente für Sie finden lassen.
  • das optimierte Targeting um zusätzliche Signale wie Zielgruppensegmente oder Keywords (auch „Targeting-Signale“ genannt) ergänzen, um ähnliche Kriterien für die Anzeigenauslieferung zu finden.
  • das optimierte Targeting deaktivieren und die Targeting-Signale auswählen, die für Ihre Kampagne am sinnvollsten sind.

Targeting einrichten

Wenn Sie keine Targeting-Signale hinzufügen möchten, wählen Sie Weiter aus, um mit der Erstellung der Kampagne fortzufahren.

So fügen Sie Targeting-Signale hinzu:

  1. Klicken Sie auf Targeting hinzufügen.
  2. Wählen Sie die gewünschten Signale aus.
  3. Optional: Wenn Sie das optimierte Targeting deaktivieren möchten, fügen Sie zuerst Targeting-Signale hinzu, maximieren Sie den Bereich Optimiertes Targeting und entfernen Sie dann das Häkchen neben „Optimiertes Targeting verwenden“.
  4. Wählen Sie Weiter aus.

Für welche Targeting-Option sollte ich mich entscheiden?

  • Sie möchten neue, relevante Nutzer ansprechen und dabei Ihre Ziele erreichen: Lassen Sie das optimierte Targeting aktiviert. In diesem Fall sind keine Targeting-Signale erforderlich.
  • Sie möchten neue, relevante Kunden ansprechen und gewinnen, aber auch bestimmte Zielgruppensegmente erreichen: Fügen Sie der Kampagne Targeting-Signale hinzu und lassen Sie das optimierte Targeting aktiviert.
  • Sie suchen nicht nach neuen Kunden: Deaktivieren Sie das optimierte Targeting und verwenden Sie einfach Ihre derzeitigen Datensegmente.

Weitere Informationen zu optimiertem Targeting

5. Responsive Displayanzeigen erstellen

In Displaykampagnen werden responsive Displayanzeigen unterstützt. Für diese Anzeigen laden Sie Ihre Assets wie Bilder, Anzeigentitel, Logos, Videos und Textzeilen hoch und die Google-KI generiert automatisch Anzeigenkombinationen für Websites, Apps, YouTube und Gmail.

Für möglichst effektive Anzeigen sollten Sie Folgendes hochladen:

  • mindestens 5 Bilder
  • mindestens 2 Logos
  • 5 Anzeigentitel
  • 5 Textzeilen
  • ein Video

Wenn Sie mehr Kontrolle über die Creatives für Ihre Displaykampagnen haben möchten, können Sie eigene Bildanzeigen erstellen und hochladen.

Wählen Sie abschließend Zur Anzeigengruppe hinzufügen aus. Danach können Sie der Kampagne eine neue responsive Displayanzeige hinzufügen oder auf Weiter klicken und die Kampagne fertigstellen.

Weitere Informationen zu responsiven Displayanzeigen

6. Kampagne überprüfen

Auf der Seite „Überprüfung“ können Sie alle ausgewählten Einstellungen noch einmal kontrollieren.

Hier lassen sich potenzielle Probleme beheben, die in den Warnmeldungen beschrieben werden. Klicken Sie dazu in der Benachrichtigung auf Problem beheben.

Wenn Sie eine Benachrichtigung erhalten, dass die Kampagne aufgrund eines Problems nicht veröffentlicht werden kann, müssen Sie das Problem beheben, bevor Sie sie veröffentlichen können.

Wenn Sie fertig sind, wählen Sie Kampagne veröffentlichen aus.


Nächste Schritte

Nachdem die Kampagne eingerichtet ist, kann es einige Tage dauern, bis Anzeigen ausgeliefert werden. Anzeigen werden in der Regel innerhalb eines Arbeitstags freigegeben. Es kann bis zu 72 Stunden dauern, bis Sie Berichtsdaten zu Displaykampagnen in Ihrem Google Ads-Konto sehen.

Die Gebotsstrategie braucht einige Zeit, um die Leistung vollständig zu optimieren. Wenn Sie in den ersten 14 Tagen nach dem Veröffentlichen Ihrer Kampagne nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen, können Sie Ihr Gebot erhöhen oder die Gebotsstrategie in „Conversions maximieren“ ändern. Achten Sie auch darauf, dass das Kampagnenbudget nicht zu niedrig angesetzt ist.

Warten Sie nach der Veröffentlichung Ihrer Kampagne mindestens eine Woche und verwenden Sie dann den Leistungsplaner. Der Leistungsplaner analysiert die Verlaufsdaten der Kampagne und gibt direkt umsetzbare Empfehlungen für zukünftige Kampagnen. Sie sehen Optimierungsmöglichkeiten, können verschiedene Gebots- und Budgetszenarien durchspielen, Conversions prognostizieren, das Wachstum maximieren, saisonale Schwankungen auswerten und die Effizienz Ihrer Kampagne steigern. Außerdem lassen sich mit dem Leistungsplaner mehrere Displaykampagnen gleichzeitig untersuchen.

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