Ausgabengrenzen

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Wenn Sie ein durchschnittliches Tagesbudget festgelegt haben, überschreiten Sie bei den meisten Kampagnen nie den folgenden Betrag:
  • die Grenze für tägliche Ausgaben pro Tag. Sie entspricht bei den meisten Kampagnen dem Doppelten Ihres durchschnittlichen Tagesbudgets.
  • die Grenze für monatliche Ausgaben pro Monat. Diese entspricht bei den meisten Kampagnen dem 30,4-Fachen Ihres durchschnittlichen Tagesbudgets.

Weitere Informationen zu den Kosten für die Anzeigenbereitstellung und zu den Ausgabengrenzen finden Sie im Budgetbericht.

Grenze für tägliche Ausgaben

Die Grenze für tägliche Ausgaben ist der maximale Betrag, der Ihnen an einem Tag für eine Kampagne in Rechnung gestellt werden kann.

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Bei den meisten Kampagnen ist die Grenze für tägliche Ausgaben Ihr durchschnittliches Tagesbudget multipliziert mit 2. So kann für Ihre Kampagne an einem Tag bis zum Doppelten Ihres durchschnittlichen Tagesbudgets ausgegeben werden, um schwankende Zugriffszahlen zu berücksichtigen. Am Ende des Monats überschreitet der Betrag, den Sie pro Tag im Durchschnitt ausgegeben haben, aber nicht Ihr durchschnittliches Tagesbudget.

Wenn Sie z. B. ein durchschnittliches Tagesbudget von 10 € festgelegt haben, wird die Grenze für tägliche Ausgaben so berechnet: 10 € x 2 = 20 €. Wenn Sie eine Kampagne vom Typ „Pay-per-Conversion“ eingerichtet haben, gibt es keine Grenze für tägliche Ausgaben. Die Grenze für monatliche Ausgaben – also das durchschnittliche Tagesbudget multipliziert mit 30,4 – wird bei der Kampagne aber nicht überschritten. Im folgenden Abschnitt finden Sie weitere Informationen zur Grenze für monatliche Ausgaben.

Hinweis: Wenn Sie Ihr durchschnittliches Tagesbudget ändern, wirkt sich das auf die Grenze für tägliche Ausgaben aus. Weitere Informationen zu Auswirkungen von Budgetänderungen

Grenze für monatliche Ausgaben

Die Grenze für monatliche Ausgaben ist der maximale Betrag, der Ihnen pro Monat für eine Kampagne in Rechnung gestellt werden kann.

Sie können diesen Wert berechnen, indem Sie Ihr durchschnittliches Tagesbudget mit der durchschnittlichen Anzahl der Tage pro Monat multiplizieren (365 Tage pro Jahr geteilt durch 12 Monate = 30,4 Tage). Wird Ihre Kampagne während des Kalendermonats gestartet, werden nur die Tage berücksichtigt, an denen sie aktiv war.

Wenn Sie z. B. ein durchschnittliches Tagesbudget von 10 € festgelegt haben, wird die Grenze für monatliche Ausgaben so berechnet: 10 € x 30,4 = 304 €.

Hinweis: Wenn Sie Ihr durchschnittliches Tagesbudget ändern, wirkt sich das auf die Grenze für monatliche Ausgaben aus. Weitere Informationen zu Auswirkungen von Budgetänderungen

Budgetabstufung mit Werbezeitplanung

Wenn Sie die Werbezeitplanung für Ihre Kampagne verwenden, entspricht die Grenze für monatliche Ausgaben weiterhin dem 30,4-Fachen Ihres durchschnittlichen Tagesbudgets. Das System versucht, dieses monatliche Limit zu erreichen, unabhängig davon, an wie vielen Tagen die Kampagne aktiv sein soll.

Beachten Sie Folgendes, wenn Sie im Laufe des Monats Änderungen vornehmen:

  • Budget anpassen: Wenn Sie Ihr durchschnittliches Tagesbudget im Laufe des Monats anpassen, werden die Ausgaben für den Rest des Monats auf Grundlage Ihres neuen Tagesbudgets multipliziert mit den verbleibenden Kalendertagen im Monat berechnet (nicht auf Grundlage der verbleibenden Anzahl von Tagen, an denen die Kampagne laufen soll). Ihre täglichen Ausgaben an aktiven Tagen werden jedoch weiterhin nicht das Doppelte Ihres neuen durchschnittlichen Tagesbudgets überschreiten.
  • Werbezeitplaner anpassen: Wenn Sie den Werbezeitplaner im Laufe des Monats anpassen, aber Ihr Budget nicht ändern, ändert sich auch das monatliche Abstufungsziel nicht. Ihre Kampagnen werden weiterhin so abgestuft, dass das 30,4-Fache des Tagesbudgets ausgegeben wird.
  • Neue Kampagnen: Wenn Sie in der Mitte des Monats eine neue Kampagne erstellen, basiert das Ziel für die Budgetabstufung auf den verbleibenden Kalendertagen im Monat, unabhängig von Ihren Werbezeitplanern.

Weitere Informationen zu Änderungen bei der Budgetabstufung in Google Ads für die Werbezeitplanung

Was passiert, wenn die Kosten für die Anzeigenbereitstellung die Grenze für tägliche oder monatliche Ausgaben überschreiten?

In seltenen Fällen können die Kosten für die Anzeigenbereitstellung die Ausgabengrenzen, die Sie festgelegt haben, überschreiten. Sie zahlen jedoch nie mehr als die Ausgabengrenzen. Es muss nämlich zwischen den Kosten für die Anzeigenbereitstellung und den in Rechnung gestellten Kosten unterschieden werden.

  • In den Kosten für die Anzeigenbereitstellung sind die Ausgaben für alle Klicks oder Impressionen enthalten, die Sie mit der Kampagne erzielt haben.
  • Die in Rechnung gestellten Kosten entsprechen dem tatsächlichen Betrag, den Sie zahlen müssen, nachdem in Ihrem Konto Korrekturen für Positionen wie unzulässige Aktivitäten vorgenommen wurden.

Selbst wenn die Kosten für die Anzeigenbereitstellung die Grenze für tägliche oder monatliche Ausgaben überschreiten, zahlen Sie nie mehr als die Beträge, die Sie festgelegt haben. Der Restbetrag wird von Google übernommen. Informationen dazu, wie Sie tägliche Kosten auf Kampagnen- und Kontoebene aufrufen

Beispiel für eine Überschreitung der Grenze für tägliche Ausgaben

Angenommen, für eine Kampagne gelten die folgenden Einstellungen:

  • Durchschnittliches Tagesbudget: 10 €
  • Grenze für tägliche Ausgaben: 20 € (10 € × 2)

Nehmen wir nun an, dass es an einem bestimmten Tag besonders viele Zugriffe gibt und sich die Gesamtkosten für die Klicks, die mit der Kampagne erzielt wurden, auf 23 € belaufen. Das ist mehr als die Grenze für tägliche Ausgaben (20 €). Eigentlich sollte die Anzeigenbereitstellung unterbrochen werden, sobald die Grenze für tägliche Ausgaben, also 20 €, erreicht ist. Allerdings kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass unsere Systeme entsprechende Abweichungen nicht sofort erkennen.

Die zusätzlichen Kosten werden Ihnen jedoch nicht berechnet. Die in Rechnung gestellten Kosten – der Betrag, den Sie bezahlen müssen – überschreiten niemals Ihre Ausgabengrenzen. In unserem Beispiel belaufen sich die in Rechnung gestellten Kosten auf die Grenze für tägliche Ausgaben, also 20 €. Google übernimmt die restlichen 3 €.

Beispiel für eine Überschreitung der Grenze für monatliche Ausgaben

Angenommen, für eine Kampagne gelten die folgenden Einstellungen:

  • Durchschnittliches Tagesbudget: 10 €
  • Grenze für monatliche Ausgaben: 304 € (10 € × 30,4)

Nehmen wir nun an, dass es sich um einen besonders zugriffsstarken Monat handelt und sich die Gesamtkosten für die Klicks, die mit der Kampagne erzielt wurden, auf 310 € belaufen. Das ist mehr als die Grenze für monatliche Ausgaben (304 €). Eigentlich sollte die Anzeigenbereitstellung unterbrochen werden, sobald die Grenze für monatliche Ausgaben, also 304 €, erreicht ist. Allerdings kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass unsere Systeme entsprechende Abweichungen nicht sofort erkennen.

Die 310 € sind die Kosten für die Anzeigenbereitstellung, d. h. die Kosten für alle Klicks oder Impressionen, die mit der Kampagne erzielt wurden.

Die zusätzlichen Kosten werden Ihnen jedoch nicht berechnet. Die in Rechnung gestellten Kosten – der Betrag, den Sie bezahlen müssen – überschreiten niemals Ihre Ausgabengrenzen. In unserem Beispiel entsprechen die in Rechnung gestellten Kosten der Grenze für monatliche Ausgaben, also 304 €. Google übernimmt die restlichen 6 €.

In Rechnung gestellte Kosten und Kosten für die Anzeigenbereitstellung prüfen

In seltenen Fällen erzielen Kampagnen mehr Klicks und Impressionen als erwartet. Sie müssen jedoch nie mehr als Ihre Ausgabengrenzen zahlen.

So ermitteln Sie, ob die Kosten für die Anzeigenbereitstellung der Kampagne über den in Rechnung gestellten Kosten liegen:

  1. Rufen Sie im Menü Kampagnen Symbol „Kampagnen“ den Berichtseditor auf.
  2. Rufen Sie den Bereich „Vorlagengalerie“ auf.
  3. Wählen Sie unter „Abrechnung“ die Option In Rechnung gestellte Kosten aus.
  4. Sie sehen nun einen Bericht über die Kosten für die Anzeigenbereitstellung sowie in Rechnung gestellte Kosten pro Kampagne.
    • Zur Berechnung der Differenz werden die in Rechnung gestellten Kosten von den Kosten für die Anzeigenbereitstellung abgezogen.
    • Berechnungen können auch im Bulk-Verfahren erfolgen. Klicken Sie dazu auf den Downloadpfeil Bild des Downloadsymbols für Google Ads und das Merchant Center rechts oben, um den Bericht als CSV-Datei zu speichern.

Standardmäßig werden die Daten pro Tag und nach den Kosten für die Anzeigenbereitstellung sortiert angegeben. Wenn Sie nur die Daten eines bestimmten Zeitraums aufrufen möchten, entfernen Sie den Filter „Tag“ und legen Sie den Zeitraum rechts oberhalb der Tabelle fest.

Weitere Informationen

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