Daten auf dem neuesten Stand halten
Die Daten müssen vor einer manuellen oder geplanten Verbindungsausführung in der Datenquelle aktualisiert werden, damit sie für die Verwendung im gewünschten Ziel oder Anwendungsfall importiert werden können. Soll die Verbindung z. B. täglich ausgeführt werden, müssen die Daten jeden Tag vor der geplanten Startzeit aktualisiert werden.
Daten verfügbar machen
Wenn Sie eine Verbindung zu einer Datenquelle herstellen, sollte für jeden Anwendungsfall, den Sie implementieren möchten, innerhalb dieser Quelle eine separate Tabelle oder eine gefilterte Teilmenge der Tabellendaten vorhanden sein. Sie können die Tabelle aus einer verbundenen Datenquelle für mehrere Anwendungsfälle wiederverwenden, z. B. für ein Conversion-Ereignis oder eine Zielgruppenliste, indem Sie verschiedene gefilterte Teilmengen der Tabellendaten verwenden.
Bei einigen Datenquellen sind die richtigen Anmeldedaten für die Verbindung erforderlich, bei anderen müssen die Daten für die Dienste in Data Manager zugänglich sein. Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden für die Datenquelle, die Sie verwenden.
Daten formatieren
In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten richtig formatieren, damit sie fehlerfrei importiert werden können.
Dateiformate
Wenn Sie eine Datei hochladen, z. B. eine CSV-Datei, muss die erste Zeile der Datei die Header enthalten.
Achten Sie darauf, dass die Datei eine Erweiterung hat, da Dateien ohne Erweiterungen abgelehnt werden.
Datums- und Uhrzeitformate
Data Manager unterstützt den Import und die Konvertierung aller genehmigten Zeitstempelformate. Diese unterstützten Zeitstempel basieren auf sechs Vorlagen mit drei Formatsätzen: DATUM, ZEIT und ZEITZONE.
Beim Import können in der Liste verschiedene Datentypen erfasst werden. Mit der Transformation „Datum und Uhrzeit konvertieren“ können Sie Zeitstempel, Datum und Uhrzeit, Unix-Epochen oder Stringdarstellungen dieser Daten automatisch standardisieren.
Für Datenzeilen ohne Zeitzone können Sie im Bereich „Transformationseinstellungen“ eine Fallback-Zeitzone für die Transformation festlegen. Wenn keine Fallback-Zeitzone ausgewählt ist, werden diese Zeilen nicht importiert. Als Fallback-Zeitzone für offene Dateiverbindungen wird vorab automatisch die mit dem Konto verknüpfte Zeitzone eingefügt. Sie lässt sich aber im Menü „Transformation“ ändern.
Weitere Informationen zur Transformation „Datum und Uhrzeit konvertieren“
Im Folgenden finden Sie Beispiele für Zeitstempel in unterstützten Formaten:
2012-08-15T00:01:54Z(UTC ISO 8601-Standard)2012-08-14T17:01:54-07:00(ISO 8601-Standard mit Abweichung)Aug 14, 2012 17:01:5408/14/2012T5:01:54 PM2012-08-14 5:01:54 PM08/14/2012 17:01:542012-08-14 17:01:5408/14/2012 17:01:54*1232012-08-14T17:01:54-0708/14/2012T17:01:54-07002012-08-14T17:01:54-0700002012-08-14T17:01:54-07:00:002012-08-14T17:01:54 America/Los_AngelesAug 14, 2012 17:01:54PST2012-08-14 17:01:54 PST2012-08-14 17:01:54 Pacific Standard Time2012-08-14 17:01:54 GMT-07:0008/14/2012 17:01:54 GMT-07:00:00
Unterstützte Datumsformate
|
Format |
Beispiel |
MMM dd, yyyy |
Aug 14, 2012 |
MM/dd/yyyy |
08/14/2012 |
yyyy-MM-dd |
2012-08-14 |
Unterstützte Zeitformate
| Format | Beispiel |
h:mm:ss a |
5:01:54 PM |
HH:mm:ss |
17:01:54 |
HH:mm:ss*SSS |
17:01:54*633 (Bruchteil einer Sekunde) |
Unterstützte Zeitzonenformate
| Beschreibung | Beispiel |
| Lokalisierter Abweichungstext mit Stundenangabe (ohne vorangestellte Null) |
|
| Lokalisierter Abweichungstext mit zweistelligen Stunden- und Minutenfeldern (mit Doppelpunkten) |
|
| Lokalisierter Abweichungstext mit zweistelligen Stunden-, Minuten- und Sekundenfeldern (mit Doppelpunkten) |
|
| Null (UTC) |
|
| Zonen-ID |
|
| Abweichung in Stunden |
|
| Abweichung in Stunden und Minuten (mit Doppelpunkt) |
|
| Abweichung in Stunden, Minuten und Sekunden (mit Doppelpunkt) |
|
| Stunde und Minute mit Abweichung (ohne Doppelpunkt) |
|
| Abweichung in Stunden, Minuten und Sekunden (ohne Doppelpunkt) |
|
| Kurzer Zonenname |
|
| Langer Zonenname |
|
Private Kundendaten hashen
Zum Schutz Ihrer Daten sollten private Kundendaten, die Sie importieren, gehasht werden. In Data Manager werden die Daten mithilfe des SHA-256-Algorithmus gehasht. Dies ist der Branchenstandard für die Einwegverschlüsselung durch Hash-Technologie. Das Ergebnis wird hexadezimal codiert. Sie müssen Ihre Daten nicht vorab formatieren. Data Manager normalisiert relevante Felder mit personenidentifizierbaren Informationen, übernimmt das Hashen und Codieren für Sie und überträgt die Daten für Ihre Anwendungsfälle an die API.
Wenn Sie private Kundendaten lieber selbst hashen möchten, lesen Sie diesen Hilfeartikel, um sicherzugehen, dass die entsprechende Datei richtig formatiert ist. Wenn Sie eine Datei mit gehashten Daten hochladen, dürfen nicht private Kundendaten nicht verschlüsselt sein. Die gehashten Daten werden von Data Manager an die API gesendet.
Das smarte Hashen erfolgt automatisch. Sie müssen also nichts im Menü „Aktionen“ auswählen.
Schema für den Import selbst erhobener Daten
Kundenabgleich
| Feld | Beschreibung | Erforderliches Format vor dem Hashen | |
| E-Mail-Adresse (Pflichtfeld) |
|
Kleinbuchstaben, keine zusätzlichen Leerzeichen | |
| Telefonnummer (Pflichtfeld) |
|
E.164-Format, keine zusätzlichen Leerzeichen | |
| Postanschrift (Pflichtfeld) | Ländercode | ISO-Ländercodes aus zwei oder drei Buchstaben erwartet. | Kleinbuchstaben, keine zusätzlichen Leerzeichen |
| Postleitzahl |
Für die USA:
Für alle anderen Länder:
|
String | |
| Gehashter Vorname | Darf keine Präfixe enthalten. | Nur Kleinbuchstaben | |
| Gehashter Nachname | Darf keine Präfixe enthalten. | Nur Kleinbuchstaben | |
|
Geräte-ID (kein Pflichtfeld) |
Mobilgeräte-IDs, GAIDs oder IDFAs erwartet. | String | |
|
User_id (kein Pflichtfeld) |
Eindeutige kundenspezifische Kennung, mit der Werbetreibende einen Nutzer identifizieren können, der ihre Website besucht. | String | |
Sie können eine Vorlage verwenden oder eine eigene Datei mit folgenden Überschriften auf Englisch erstellen: „Email“ (E-Mail-Adresse), „Phone“ (Telefonnummer), „First Name“ (Vorname), „Last Name“ (Nachname), „Country“ (Land) und „Zip“ (Postleitzahl). Weitere Informationen zum Formatieren der Kundendatendatei
Import von Offline-Conversions und erweiterte Conversions für Leads
Hinweise:
- Wenn Sie erweiterte Conversions für Leads verwenden möchten, müssen Sie die Nutzungsbedingungen unter Zielvorhaben > Conversions > Einstellungen akzeptieren. Danach können neben der GCLID (Google Click ID) auch personenidentifizierbare Informationen wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern für die Conversion-Attribution verwendet werden. Um erweiterte Conversions für Leads erfolgreich zu erfassen, sollten Sie sich die Checkliste zur Implementierung von erweiterten Conversions für Leads ansehen.
- Wenn Sie die Leistung Ihrer erweiterten Conversions für Leads maximieren möchten, importieren Sie alle verfügbaren Daten, einschließlich der GCLID und personenidentifizierbarer Informationen. Je mehr Daten Sie zur Verfügung stellen, desto besser können Ihre Conversions abgeglichen und zugeordnet werden.
- Bei Google Cloud Storage (GCS), Amazon S3, HTTP, SFTP und Google Sheets werden in Google Ads Data Manager bei jeder Ausführung Conversions der letzten 90 Tage importiert. Bei Salesforce und HubSpot werden in Data Manager bei der ersten erfolgreichen Ausführung die Daten der letzten 14 Tage importiert. Bei jeder neuen Ausführung danach werden alle Änderungen importiert, die zwischen der letzten erfolgreichen Ausführung und der aktuellen aufgetreten sind und erfasst wurden. Bei BigQuery, Amazon Redshift, Snowflake, MySQL und PostgreSQL werden bei jeder Ausführung die Daten der letzten 14 Tage importiert.
| Feld | Beschreibung | Erweiterte Conversions für Leads | Import von Offline-Conversions |
| Conversion-Aktion | Der Name des Ereignisses, das Sie als Conversion importieren möchten. | Optional (zum Filtern von Conversion-Aktionen) | Optional (zum Filtern von Conversion-Aktionen) |
| GCLID | Die GCLID (Google Click ID), die dieser Conversion zugeordnet ist. | Optional, wenn das Tag für von Nutzern bereitgestellte Daten konfiguriert ist. Pflichtfeld, wenn der Kunde das Tag nicht mit von Nutzern bereitgestellten Daten verwendet. | Erforderlich |
| E-Mail-Adresse |
Die E-Mail-Adresse des Nutzers. Beispiel: abc@beispiel.de |
Es sollte mindestens die E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer zugeordnet werden. | – |
| Telefonnummer |
Die Telefonnummer des Nutzers. Muss im E.164-Format vorliegen, also 11 bis 15 Zeichen lang sein, einschließlich eines Pluszeichens (+) und eines Ländercodes, ohne Bindestriche, Klammern oder Leerzeichen. Beispiel: „+11231234567“ |
– | |
| Datum und Uhrzeit der Conversion |
Das Datum und die Uhrzeit der Conversion. Hinweis: Es wird empfohlen, die Transformation „Datum und Uhrzeit konvertieren“ zu verwenden. Hierbei empfehlen wir, in der Benutzeroberfläche eine Fallback-Zeitzone festzulegen, die für alle Datenzeilen ohne Zeitzonenangabe gilt. Neben der Transformation können Sie auch die Zeitzone in Ihre Daten aufnehmen. Der Import von Offline-Conversions unterstützt dieselben Formate wie Data Manager.
Der Import von Offline-Conversions unterstützt außerdem die folgenden Formate:
|
Erforderlich | Erforderlich |
| Conversion-Wert | Wird in wertbezogenen Gebotsstrategien verwendet. Weitere Informationen zu Conversion-Werten | Optional | Optional |
| Bestell-ID | Eine eindeutige Kennung für die Transaktion, z. B. eine Bestellbestätigungsnummer. Weitere Informationen zur Bestell-ID | Optional | Optional |
| GBRAID | Die Klick-ID für Klicks, die App-Conversions zugeordnet sind und von iOS-Geräten mit mindestens iOS 14 stammen. | Optional | Optional |
| WBRAID | Die Klick-ID für Klicks, die Web-Conversions zugeordnet sind und von iOS-Geräten mit mindestens iOS 14 stammen. | Optional | Optional |
| IP-Adresse des Nutzers |
Die IP‑Adresse des Nutzers. Für eine höhere Genauigkeit empfiehlt es sich, IPv6 zu verwenden. Die Verwendung von IPv4 ist jedoch zulässig. Hinweis: Google Ads unterstützt keinen IP-Adressen-Abgleich für Endnutzer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), im Vereinigten Königreich und in der Schweiz. Fügen Sie eine Logik hinzu, um die Weitergabe von IP-Adressen von Nutzern aus diesen Regionen auszuschließen. Informieren Sie die Nutzer außerdem verständlich und umfassend über die Daten, die Sie auf Ihren Websites, in Ihren Apps und in anderen Properties erheben, und holen Sie die Einwilligung der Nutzer ein, sofern dies gesetzlich oder gemäß den anwendbaren Google-Richtlinien erforderlich ist. Weitere Informationen zu Offline-Conversion-Importen |
Optional | Optional |
| User-Agent | Gibt den Browser und den Gerätetyp an, von dem die Conversion gesendet wurde. | Optional | Optional |
| Sitzungsattribute | Liefern zusätzlichen Kontext zur Interaktion des Nutzers mit Ihrer Website. So lässt sich die Conversion-Analyse verbessern. gad-Parameter werden über Sitzungsattribute gesendet. Weitere Informationen zu „session_attributes“ |
Optional | Optional |
Sie können weitere Spalten hinzufügen, die nicht oben aufgeführt sind. Diese lassen sich dann zum Filtern Ihrer Daten in Google Ads verwenden.
Begrenzung bei der Zeilenanzahl
Datenimporte dürfen nicht mehr als 100 Millionen Zeilen enthalten. Wenn Ihre Quelldaten mehr als 100 Millionen Zeilen enthalten, sollten Sie separate, kleinere Dateien für den Import erstellen oder die Daten filtern, damit sie das Limit von 100 Millionen Zeilen nicht überschreiten.
Umfang des Datenimports mithilfe von Filtern definieren
In Data Manager können Sie Filterbedingungen direkt in der Benutzeroberfläche festlegen. Sie müssen also keine benutzerdefinierten Datenpipelines erstellen oder komplizierte SQL-Abfragen in Ihrer Datenquelle schreiben. Wenn Sie einen Filter erstellen, werden in Data Manager für alle Anwendungsfälle nur Daten aus Ihrer Datenquelle importiert, die alle Filterbedingungen erfüllen.
Verwenden Sie Filter, um Zielgruppensegmente für den Kundenabgleich oder Conversion-Ereignisse für den Import von Offline-Conversions zu definieren. Sie können beispielsweise ein Zielgruppensegment aus Ihren Salesforce-Daten basierend auf Attributen wie Nutzereinwilligung, durchschnittlicher Bestellwert oder Opportunity-Phase definieren. Pro Verbindung kann ein Filter mit bis zu 25 Bedingungen angewendet werden.
Filter erstellen
Wenn Sie Filter für eine neue Datenverbindung erstellen möchten, fügen Sie sie während der Einrichtungsphase Daten auswählen hinzu:
- Klicken Sie beim Schritt Daten auswählen auf Filter, um ihn zu maximieren.
- Wählen Sie das Feld aus, nach dem Sie Ihre Daten filtern möchten.
- Wählen Sie einen Operator aus.
- Geben Sie einen Wert ein.
- Optional: Klicken Sie auf Und oder Oder, um weitere Bedingungen zu erstellen.
- Setzen Sie die Einrichtung fort.
So erstellen und bearbeiten Sie Filter für eine vorhandene Datenverbindung:
- Klicken Sie auf dem Bildschirm „Data Manager“ auf den Namen der Verbindung, um sie zu bearbeiten.
- Klicken Sie unter Filter auf Bearbeiten.
- Nehmen Sie die Änderungen vor und klicken Sie auf Speichern.
Unterstützte Operatoren
- UND (Salesforce unterstützt den UND-Operator nicht)
- ODER
- Enthält nicht (Strings, Ganzzahl, Datum, Uhrzeit, boolescher Wert)
- Enthält (Strings, Ganzzahl, Datum, Uhrzeit, boolescher Wert)
- Größer als (Ganzzahl)
- Gleich (Ganzzahl, String, Datum)
- Kleiner als (Ganzzahl)
- Vor (Datum, Uhrzeit)
- Nach (Datum, Uhrzeit)
- Ist nicht gleich
- Beginnt mit
- Endet mit
- Beginnt nicht mit
- Endet nicht mit
Unterstützte Datentypen
- Währung
- Datum
- Zeit
- Boolesch
- Ganzzahl
- Drop-down (z. B. ein Salesforce-Auswahllistenfeld)
- String