BigQuery mit Firebase verknüpfen

Wenn Sie BigQuery mit der Firebase-App verknüpfen, erhalten Sie Zugriff auf die Gesamtdaten zu Ereignissen sowie auf all Ihre Parameter und Nutzereigenschaften. Nachdem Sie ein BigQuery-Projekt mit der Firebase-App verknüpft haben, werden Ihre Ereignisdaten mit Google Analytics für Firebase und Firebase Crashlytics täglich in zugehörige BigQuery-Datasets exportiert. Sie können die Datasets abfragen, exportieren oder für benutzerdefinierte Analysen mit Daten aus externen Quellen zusammenführen.

Themen in diesem Artikel:

BigQuery Export

Wenn Sie Daten in BigQuery exportieren, sind Sie der Inhaber dieser Daten und haben die Möglichkeit, die Berechtigungen für Projekte und Datensätze mithilfe von BigQuery-ACLs zu verwalten.

Über BigQuery-Exporte erhalten Sie Zugriff auf Daten zu Analytics für Firebase und Firebase Crashlytics:

  • Zugriff auf alle 50 Ereignisparameter und 25 Nutzereigenschaften
  • Zugriffsdetails aus allen Absturzereignissen in Firebase Crashlytics
  • Erstellung benutzerdefinierter Messwerte
  • Zusammenführen Ihres Firebase-Datasets mit Daten aus externen Quellen
  • Export Ihres BigQuery-Datasets in Ihren eigenen benutzerdefinierten Endpunkt

Informationen zu BigQuery-Preisen

So verknüpfen Sie BigQuery mit Ihrem Firebase-Projekt:

  1. Melden Sie sich in Firebase an.
  2. Klicken Sie auf Einstellungssymbol und wählen Sie Projekteinstellungen aus.
  3. Klicken Sie auf der Seite "Projekteinstellungen" auf den Tab Integrationen.
  4. Klicken Sie auf der BigQuery-Karte auf Verknüpfen.
    Klicken Sie auf Upgrade durchführen und verknüpfen, falls für Ihr Projekt noch keine Abrechnung aktiviert wurde. Anschließend werden Sie durch die standardmäßige Einrichtung der Google-Abrechnung geführt.
  5. Legen Sie fest, ob mit dem Dataset auch Werbe-IDs exportiert werden sollen.
  • Bei BigQuery sind die Speicherung, das Streaming von Insert-Anweisungen und die Abfrage von Daten kostenpflichtig. Das Laden und Exportieren von Daten ist hingegen kostenlos.
  • Standardmäßig werden in Ihrem Projekt alle Apps mit BigQuery verknüpft. Alle Apps, die Sie dem Projekt hinzufügen, werden ebenfalls automatisch mit BigQuery verknüpft. Sie können festlegen, welche Apps Daten senden.
  • Nachdem eine App mit BigQuery verknüpft wurde, wird beim ersten täglichen Export von Ereignissen ein entsprechendes Dataset in dem verknüpften BigQuery-Projekt erstellt. Die Ereignisrohdaten zu jeder verknüpften App werden täglich in eine neue Tabelle im entsprechenden Dataset geschrieben. Außerdem werden Ereignisrohdaten in Echtzeit in eine BigQuery-Tagesverlaufstabelle gestreamt.

Festlegen, welche Apps Daten an BigQuery senden

So legen Sie fest, welche Apps in einem verknüpften Projekt Daten an BigQuery senden:

  1. Melden Sie sich in Firebase an.
  2. Klicken Sie auf Einstellungssymbol und wählen Sie Projekteinstellungen aus.
  3. Klicken Sie auf der Seite "Projekteinstellungen" auf den Tab Integrationen.
  4. Klicken Sie auf der BigQuery-Karte auf Verwalten.
  5. Damit über eine App keine weiteren Daten mehr an BigQuery gesendet werden, stellen Sie den Schieberegler für Daten an BigQuery senden auf "Aus".
  6. Klicken Sie zum Bestätigen der Deaktivierung auf Datenübermittlung beenden.
Wenn Sie die Verknüpfung Ihrer Apps aufheben, werden die entsprechenden Datasets in BigQuery nicht mehr gefüllt. Sie bleiben jedoch bestehen, sodass weiterhin Speicher- und Abfragegebühren anfallen können.

So heben Sie die Verknüpfung Ihres Projekts mit BigQuery auf:

  1. Melden Sie sich in Firebase an und öffnen Sie das Projekt.
  2. Klicken Sie auf Einstellungssymbol und wählen Sie Projekteinstellungen aus.
  3. Klicken Sie auf der Seite "Projekteinstellungen" auf den Tab Integrationen.
  4. Klicken Sie auf der BigQuery-Karte auf Verknüpfung ansehen.
  5. Klicken Sie unter BigQuery-Details auf Verknüpfung mit Projekt aufheben.
  6. Klicken Sie zum Bestätigen der Deaktivierung auf Datenübermittlung beenden.
Wenn Sie die Verknüpfung Ihrer Apps aufheben, werden die entsprechenden Datasets in BigQuery nicht mehr gefüllt. Sie bleiben jedoch bestehen, sodass weiterhin Speicher- und Abfragegebühren anfallen können.
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