Verfügbares Inventar prüfen

Mithilfe der Funktion zur Inventarprognose lässt sich überprüfen, ob Anzeigenimpressionen verfügbar sind, bevor Sie Inventar in einer Werbebuchung buchen. Ergibt die Prognose, dass Anzeigeninventar verfügbar ist, können Sie die Prognosedaten in eine Werbebuchung eines neuen oder vorhandenen Auftrags verschieben. Mit Inventarprognosen können Sie Ihr Anzeigeninventar optimieren und eine Überbuchung oder unzureichende Schaltung verhindern.

Die zwei häufigsten Gründe für die Prüfung von verfügbarem Inventar sind:

  • Sie möchten sich beim Erstellen einer neuen Werbebuchung vergewissern, dass genügend Inventar verfügbar ist.

  • Sie möchten bei einer gespeicherten Werbebuchung feststellen, ob diese voraussichtlich ihr Ziel erreichen wird oder durch welche Änderungen an den Einstellungen oder am Targeting sich andernfalls die Verfügbarkeit erhöhen lässt.

In den Prognosezahlen werden nur Werbebuchungen vom Typ "Standard" und "Sponsorship", also garantierte Werbebuchungen, berücksichtigt, wenn ermittelt wird, welche Werbebuchung den prognostizierten Impressionen jeweils zugeordnet wird. Beachten Sie, dass garantierten Werbebuchungen mit dem Status "Pausiert" oder "Entwurf" sowie Werbebuchungen ohne Creatives auch Impressionen zugewiesen werden können.

Bei Ad Exchange-Werbebuchungen haben Sie die Möglichkeit, eine Prognose einzusehen, um Folgendes zu erfahren: wie viele Abfragen verfügbar sein werden, wie viele dieser Abfragen die Werbebuchung ausfüllen und welcher Umsatz voraussichtlich aus diesen gefüllten Abfragen generiert wird.

Verfügbares Inventar für eine neue Werbebuchung prüfen

  1. Führen Sie in Ihrem DFP Small Business-Konto einen der nachfolgenden Schritte aus:
  2. Wählen Sie neben Ausschlüsse aus, ob der Einfluss von Anzeigenausschlüssen und einheitlichen Werbetreibendenausschlüssen bei dieser Prognose berücksichtigt werden sollen.

    Warum sollte ich so vorgehen?
    • Mit Anzeigenausschlüssen können Sie verhindern, dass eine bestimmte Kategorie von Werbebuchungen in den angegebenen Bereichen Ihrer Websites geschaltet wird.

    • Mithilfe von einheitlichen Werbetreibendenausschlüssen können Sie einen Werbetreibenden von Ihrem gesamten Inventar oder von einem Teil Ihres Inventars in DFP ausschließen.

    Diese Ausschlüsse haben möglicherweise Einfluss auf das Inventar von Werbebuchungen bei mehreren Werbetreibenden und können somit zu unterschiedlichen Prognosezahlen für die entsprechenden Werbebuchungen führen.

    • Wenn Sie das Kontrollkästchen neben Auswirkungen von Anzeigen- und Werbetreibendenausschlüssen berücksichtigen aktivieren, werden die Felder Werbetreibender und Labels angezeigt. Hiervon ist jedoch nur das Feld Werbetreibender erforderlich. Die Prognose basiert auf der Anzahl der Impressionen, die voraussichtlich für die Werbebuchung auf der ausgewählten Werbetreibendenebene erzielt werden. Zudem werden hierbei Werbetreibenden- und Anzeigenausschlüsse sowie weitere Prognoseeinstellungen berücksichtigt.

      Wenn Sie einen nicht verifizierten Werbetreibenden auswählen, kann sich die Zahl der verfügbaren und reservierten Impressionen für diese Werbebuchung aufgrund der Ausschlussregeln erheblich verringern. Falls beispielsweise durch einen Werbetreibendenausschluss nicht verifizierte Werbetreibende blockiert werden und Sie einen solchen Werbetreibenden für die Prognose auswählen, können Anzeigen dieses Werbetreibenden nicht für das Inventar geschaltet werden. Daher werden den Werbebuchungen bei diesem Werbetreibenden im Rahmen der Prognose keine verfügbaren oder reservierten Impressionen zugewiesen.

    • Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, verschwinden die Felder Werbetreibender und Labels. Außerdem werden in der Prognose keine Werbetreibenden- oder Anzeigenausschlüsse berücksichtigt. Diese Vorgehensweise eignet sich gut, wenn Sie das verfügbare Inventar für eine potenzielle Werbebuchung einsehen möchten, aber der neue Werbetreibende entweder noch nicht erstellt wurde oder noch nicht mit einem verifizierten Werbetreibenden in DFP verknüpft ist.

  3. Geben Sie die Inventargrößen ein.

  4. Wählen Sie den Auslieferungstyp aus.

  5. Geben Sie die Laufzeit ein.

  6. Wählen Sie neben "Menge" die Option Max. verfügbar aus, wenn Sie für die potenzielle Werbebuchung kein bestimmtes Ziel hinsichtlich Impressionen oder Klicks verfolgen.
    Warum sollte ich so vorgehen?
    Sie können beispielsweise die Option Max. verfügbar auswählen, wenn ein Werbetreibender Sie fragt, wie viele Impressionen für eine Kampagne verfügbar sind, die er möglicherweise bei Ihnen buchen möchte. Daraufhin können Sie den Bildschirm mit konkurrierenden Werbebuchungen aufrufen, um zu beurteilen, wie sich das Ausführen der Kampagne mit maximaler Anzahl auf das gebuchte Inventar auswirken würde und umgekehrt.
     
    Oder:

    Sie wählen Ziel aus und geben die Anzahl der gewünschten Klicks oder Impressionen an.
    Warum sollte ich so vorgehen?
    Die Option Ziel wählen Sie beispielsweise aus, wenn ein Werbetreibender fragt, ob für die Kampagne, die er bei Ihnen buchen möchte, 1.000.000 Impressionen verfügbar sind. Daraufhin können Sie den Bildschirm mit konkurrierenden Werbebuchungen aufrufen, um abzuschätzen, wie sich das Ausführen der Kampagne für 1.000.000 Impressionen auf das gebuchte Inventar auswirken würde und umgekehrt.
     
  7. (Optional) Wenden Sie Targeting-Kriterien auf Ihre Prognose an.

  8. Klicken Sie auf Inventar prüfen.

  9. Klicken Sie auf Konkurrierende Werbebuchungen anzeigen, um abzuschätzen, wie sich das Buchen der potenziellen Werbebuchung auf bereits gebuchte Werbebuchungen auswirken würde und umgekehrt.

  10. Neben Auf bestimmte Targeting-Kriterien abgestimmt können Sie auf Prognose exportieren klicken, um die Details in eine Tabelle zu exportieren.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Anzeigenblöcke oder die Placements Ihrer Website einzusehen, um zu ermitteln, welche Werbebuchungen laut Prognose für sie geschaltet werden.
 

Verfügbares Inventar auf eine vorhandene Werbebuchung überprüfen

Wenn der Auslieferungsbalken einer Werbebuchung auf das Risiko einer Unterlieferung hinweist, können Sie eine Prognose durchführen, um zu sehen, ob zu einem späteren Zeitpunkt Inventar verfügbar wird, oder um zu prüfen, durch welche Änderungen an den Einstellungen oder dem Targeting sich die Verfügbarkeit erhöhen lässt.

Beispiel
Eine Standardwerbebuchung zeigt einen roten Auslieferungsbalken an, d. h., die Werbebuchung liegt hinter dem Zeitplan. Wenn Sie eine Prognose zur Werbebuchung durchführen, signalisieren die Ergebnisse, dass es genügend verfügbares Inventar geben müsste. Auf dem Bildschirm der konkurrierenden Werbebuchungen sehen Sie, dass die Ausführung einer konkurrierenden Sponsorship-Werbebuchung mit 100 % Gewichtung in einigen Tagen planmäßig endet. Dadurch wird ausreichend Inventar freigegeben, um die Auslieferungsziele der Standardwerbebuchung erreichen zu können.

So prüfen Sie Inventar auf eine vorhandene Werbebuchung:

  1. Klicken Sie auf die Werbebuchung, für die Sie eine Prognose erstellen möchten.

  2. Klicken Sie auf den Tab Schaltungsprognose. Dadurch werden der Prognosebalken, eine Analyse des verbleibenden Ziels und eine Aufschlüsselung konkurrierender Werbebuchungen angezeigt.

  3. Falls laut Prognose nicht genügend Inventar verfügbar ist, rufen Sie eine Liste der konkurrierenden Werbebuchungen auf, um festzustellen, welche eventuell dazu beitragen, dass Ihre Werbebuchung nicht ausreichend geschaltet wird.

  4. Neben Auf bestimmte Targeting-Kriterien abgestimmt können Sie auf Prognose exportieren klicken, um die Details in eine Tabelle zu exportieren.

  5. Nach dem Überprüfen dieser Informationen können Sie die Auslieferungspriorität der Werbebuchungen nach Bedarf bearbeiten und die Prognose erneut ausführen.

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