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Google Publisher-Tags (GPT)

Google Publisher-Tags (GPT) ist eine Bibliothek für die Tag-Kennzeichnung, mit der Sie dynamisch Anzeigenanfragen erstellen können. GPT erhält von Ihnen grundlegende Angaben wie etwa den Anzeigenblockcode, die Anzeigengröße und Schlüssel/Wert-Paare. Daraufhin erstellt GPT die Anfrage und blendet die Anzeige auf Webseiten oder in mobilen Apps ein.

Google Publisher Tags 101 (6:38)

Mit GPT können Sie gemeinsame Einstellungen wie Targeting auf Seitenebene definieren, anstatt dasselbe Targeting für einzelne Anzeigen auf der Seite zu definieren. Außerdem können Sie bestimmen, wie und wann Anzeigenanfragen erfolgen. So können Sie beispielsweise Anzeigen asynchron rendern, damit sie keine anderen Elemente auf der Seite blockieren, und mit der Einzelanfrage-Architektur alle Anzeigen aufrufen, die im Header Ihrer Seite erscheinen.

Welche Vorteile hat die Nutzung von GPT?

Die Verwendung dieser Tags hat viele Vorteile:

  • Inventarhierarchie mit mehreren Ebenen: Mit dem Google Publisher-Tag können Sie detaillierte Inventarebenen im DFP-Frontend verwenden. Mit mehreren Hierarchieebenen können Sie ein viel genaueres Targeting basierend auf dem Content Ihrer Website vornehmen. Weitere Informationen
  • Schnelleres Laden der Seiten: Beim asynchronen Laden mit JavaScript warten die Seiten nicht, bis das JavaScript vom DoubleClick-Server zurückgegeben wird. Stattdessen werden die Anzeigen in Iframes geladen, wenn die Creatives vom Server zurückgegeben werden. Weitere Informationen
  • Google Publisher Console: Das Tag wird in einem integrierten Debugging- und Supporttool namens Google Publisher Console bereitgestellt. Die Konsole ist für alle Seiten aktiviert, in denen das Google Publisher-Tag enthalten ist. Weitere Informationen
  • Einzelanfrage-Architektur: Statt einzelne Anzeigenanfragen an die DoubleClick-Server zu senden, wird im Einzelanfrage-Modus nur eine Anfrage vom Browser gesendet, mit der der Server über alle Anzeigenblöcke auf der Seite benachrichtigt wird. Wir empfehlen die Verwendung dieses Anfragemodus, da damit ein erweitertes Roadblocking möglich ist und die Seitenladezeit verkürzt wird. Weitere Informationen
  • Automatisierte Einrichtung für Interstitials: DFP ermöglicht Ihnen anzugeben, dass Ihre Tags für einen Out-of-Page-Block bestimmt sind, und fügt automatisch den zusätzlichen Code hinzu. Es ist nicht nötig, manuell Code hinzuzufügen. Weitere Informationen
  • SafeFrame: Mit der SafeFrame-Technologie sind transparente und umfassende Interaktionen zwischen dem Seitencontent und den Anzeigen möglich. Dabei behält der Publisher die Kontrolle und der externe Zugriff auf vertrauliche Daten wird verhindert. Weitere Informationen
  • Unterstützung von Responsive Webdesign: Mit GPT können Sie Responsive-Anzeigen erstellen, die auf den Browser abgestimmt sind, mit dem Nutzer Ihre Website aufrufen. Somit sehen Ihre Anzeigen immer ansprechend aus, unabhängig davon, ob Ihre Besucher einen Desktop-Computer, ein Tablet oder ein Smartphone verwenden. Weitere Informationen
  • Automatisches Cache-Busting: Wenn GPT Anzeigenanfragen entsprechend einem Seitenaufruf zusammenstellt, wird automatisch ein "correlator"-Wert eingeschlossen.* Weitere Informationen
    * Wenn Sie einen neuen Seitenaufruf simulieren möchten, können Sie den correlator-Wert aktualisieren. Weitere Informationen

Funktionsweise von GPT

Das Google Publisher-Tag wird zur Definition der verfügbaren Anzeigenflächen in Ihrem Netzwerk verwendet. Wenn Sie ein Tag auf einer Seite platzieren, wird ein Kommunikationspfad zwischen dem Ad-Server und dem Browser eines Nutzers erstellt. Beim Rendern einer Seite, die ein Google Publisher-Tag enthält, finden nacheinander die folgenden Ereignisse statt:

  1. Der JavaScript-Code gpt.js zur Tag-Kennzeichnung wird über den Browser des Nutzers vom Ad-Server angefordert.

  2. Über den JavaScript-Code zur Tag-Kennzeichnung wird abhängig davon, ob die Einzelanfrage-Architektur aktiviert ist, eine oder mehrere Anfragen erstellt und an den Ad-Server gesendet, um die mit Tags versehenen Anzeigen auf der Seite abzurufen.

  3. Am Ad-Server werden die Anzeigenblöcke und Schlüssel/Wert-Paare in der Anfrage erkannt.

  4. Der Ad-Server wählt die am besten passende Anzeige aus und gibt sie zurück.

  5. Mit dem JavaScript-Code, der mit dem Anzeigen-Tag verknüpft ist, wird die Anzeige auf der Seite geschaltet.

GPT und sichere Seiten (https://)

GPT funktioniert automatisch für sichere Webseiten, deren URLs mit https:// beginnen. Es ist nicht nötig, das Tag in irgendeiner Weise für die Schaltung einer sicheren Seite zu ändern.

HTTPS steht für "HyperText Transfer Protocol Secure". Es handelt sich um ein Kommunikationsprotokoll, das auf den Protokollen "Transport Layer Security" (TLS) und "Secure Sockets Layer" (SSL) basiert. Mit diesen Protokollen werden bestimmte Elemente der Kommunikation zwischen dem Server und dem Client verschlüsselt, um Manipulationen und das Abhören durch Dritte zu verhindern.

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