Floodlight

Campaign Manager-Tool für das Conversion-Tracking und die Erstellung von Zielgruppenlisten
In Campaign Manager wird jetzt das allgemeine Website-Tag für die Floodlight-Messung unterstützt. Wir empfehlen Kunden, das allgemeine Website-Tag zu verwenden und ihre Floodlight-Tag-Implementierung entsprechend zu aktualisieren, damit sie die neuesten Funktionen und Integrationen nutzen können.

 

Floodlight ist eine optionale Funktion in Campaign Manager. Mit ihr können Sie Conversions – Aktivitäten der Besucher einer Website, nachdem sie eine Ihrer Anzeige gesehen oder darauf geklickt haben – erfassen und in Berichten verwenden sowie die Zielgruppen einrichten. Hierbei werden die Nutzer anhand bestimmter Aktionen auf einer Website in Listen aufgenommen, die dann für das Targeting in nachfolgenden Kampagnen verfügbar sind.

Tags für das Floodlight-Conversion-Tracking implementieren

Floodlight-Aktivitäten entsprechen bestimmten Ereignissen, die Sie erfassen möchten, z. B. Conversions auf Ihrer Website oder das Hinzufügen von Nutzern zu Zielgruppenlisten. Für jedes Ereignis, das Sie erfassen möchten, erstellen Sie eine Floodlight-Aktivität. In Campaign Manager werden die Tags erstellt, die Sie Ihrer Website hinzufügen, um jedes Ereignis zu erfassen. Weitere Informationen

Floodlight-Tags selbst haben eine minimale Auswirkung auf das Layout von Webseiten und die Geschwindigkeit, mit der sie angezeigt werden. Darüber hinaus wird eine Webseite mit einem Floodlight-Tag weiterhin korrekt geladen, selbst wenn der Browser des Nutzers den Floodlight-Content nicht herunterladen kann.

Die typische Reaktionszeit für Floodlight-Anrufe beträgt ungefähr 150 bis 300 Millisekunden, allerdings können wir diese Zeiten nicht garantieren. Zusätzlich können sich Drittanbieterpixel, die in das Floodlight-Tag eingefügt werden und weitere Domains aufrufen, auf die Ladezeit auswirken.

Wie verwenden Werbetreibende das Floodlight-Conversion-Tracking?

Werbetreibende verwenden Floodlight für das Conversion-Tracking, um zu erfahren, wie effektiv ihre Onlinekampagnen im Hinblick auf Verkäufe und Nutzeraktivitäten auf der Website sind. Sie können den monetären Umsatz durch Käufe ermitteln, die direkt auf die Kampagne zurückgehen, oder die Anzahl der Nutzer, die ein Produkt erworben oder ein Onlineformular ausgefüllt haben. Die von den Floodlight-Tags erfassten Informationen hängen dabei von ihrer Konfiguration und Position auf der Website des Werbetreibenden ab.

Mit dynamischen Tags können Werbetreibende auch ihre eigenen Tracking-Tags, Tracking-Tags eines Publishers oder jeden anderen Code einbinden, den sie in Zusammenhang mit dem Tag für das Floodlight-Conversion-Tracking schalten möchten.

Fallbeispiel

Das folgende Beispiel zeigt eine mögliche Verwendung von Floodlight. Dabei wird der Ablauf vom ersten Betrachten der Anzeige durch den Nutzer bis zur Generierung eines Floodlight-Berichts dargestellt.

  1. Ein Webnutzer sieht sich eine Campaign Manager-Anzeigen an, in der eine kostenlose App angeboten wird.

    Das DoubleClick-Cookie des Nutzers wird vom Campaign Manager-Ad-Server gelesen. Falls kein Cookie vorhanden ist, wird ein neues erstellt. Informationen dazu, wie Cookies von Campaign Manager eingesetzt werden und wie Nutzer das Ad Serving-Cookie ablehnen können, erhalten Sie im Artikel zu DoubleClick-Cookies.

  2. Etwas später am selben Tag besucht der Nutzer die Website des Werbetreibenden. Dort wird ein Anmeldeformular bereitgestellt, das er ausfüllen muss, um die kostenlose App herunterladen zu können.

    Um zu zählen, für wie viele Nutzer das Formular sichtbar ist, hat der Werbetreibende ein Floodlight-Tag auf der Webseite platziert. Das Tag ruft Campaign Manager auf, um den Seitenaufruf zu erkennen und zu zählen. Bei diesem Vorgang wird von Campaign Manager anhand des DoubleClick-Cookies des Nutzers ermittelt, ob der Nutzer bereits zuvor die Anzeige des Werbetreibenden angesehen oder darauf geklickt hat. Falls ja, wird der Seitenaufruf als View-through-Conversion gezählt.

  3. Der Nutzer sendet das Formular ab und wird auf eine Webseite geleitet, auf der die E-Mail-Adresse des Nutzers bestätigt wird. Diese zweite Webseite enthält ein weiteres Floodlight-Tag, durch das von Campaign Manager eine zweite View-through-Conversion aufgezeichnet werden kann.

  4. Der Werbetreibende erstellt in Campaign Manager Berichte zu den Floodlight-Aktivitäten. Sie können Berichte für jede Floodlight-Aktivität separat erstellen oder die Informationen in aggregierter Form abrufen.

  5. Der Werbetreibende verwendet die Floodlight-Daten in Campaign Manager, um Zielgruppenlisten zu erstellen und diese später für das Targeting zu nutzen. Weitere Informationen zu Remarketing
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