So funktioniert der Datenschutz bei Werbung in Chrome

Durch die Funktionen in Chrome zum Datenschutz bei Werbung profitieren Sie von mehr Privatsphäre im Internet. Gleichzeitig unterstützen sie sowohl Werbetreibende als auch die kostenlosen Inhalte und Dienste, die durch Werbung ermöglicht werden.

So funktioniert der Datenschutz bei Werbung in Chrome

Auf Websites, die Sie besuchen, können von anderen Websites stammende Inhalte eingebettet sein, z. B. Bilder, Werbung und Text, um Inhalte vielfältiger zu gestalten. Diese eingebetteten Inhalte können Drittanbieter-Cookies verwenden, um Ihre Webaktivitäten zu erfassen. Sie können Cookies zwar blockieren, dies führt jedoch häufig dazu, dass Websites nicht richtig funktionieren. Mit den Funktionen zum Datenschutz bei Werbung in Chrome können Sie dagegen wie gewohnt im Internet surfen, aber ohne Tracking.

All dies ist Teil der geplanten Einstellung von Drittanbieter-Cookies in der zweiten Jahreshälfte 2024 und ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr Datenschutz im Web. Im Laufe der Zeit werden wir weitere Datenschutzmaßnahmen in Chrome einführen.

So wird Ihre Privatsphäre in Chrome geschützt

Wenn APIs, die dem Datenschutz bei Werbung dienen, zu Werbezwecken verwendet werden, wird dabei nicht nur Ihre Identität geschützt. Es wird auch die Menge an Daten minimiert, die Websites verwenden können, um mehr über Sie zu erfahren. Das geht so:

  • Schutz Ihrer Identität: Durch die APIs für Datenschutz bei Werbung können Websites Ihre Webaktivitäten nur noch in begrenztem Umfang tracken. Außerdem verhindern die APIs, dass Sie von Websites wiedererkannt werden. Wenn ein Tracker bereits Ihre Aktivitäten verfolgt und Informationen, z. B. zu Ihrer Identität, auf einer Website gesammelt hat, könnte Sie der Tracker wiedererkennen.
    • Die Topics API gibt Websites lediglich einen eingeschränkten Überblick über Ihre Interessen, der auf ihrem aktuellen Browserverlauf basiert. Anstelle von nahezu unbegrenzten Informationen erhalten Websites durch die neue API nur maximal drei Interessen, z. B. „Sport“. Dabei wird gelegentlich auch ein zufällig generiertes Interesse angegeben. Wir bezeichnen dies als „Rauschen hinzufügen“ und schützen damit Ihre Identität. All dies bedeutet, dass die Topics API es Trackern deutlich erschwert, genug Daten zu erheben, um Ihre Identität festzustellen. Weitere Informationen zur Topics API
    • Die Protected Audience API ermöglicht es Websites nur in einem begrenzten Umfang, den Browserverlauf auf Ihrem Gerät zu speichern. Anbieter von Anzeigentechnologien können nur Ihre websiteübergreifenden Daten auf Ihrem Gerät verarbeiten. Dadurch ist es deutlich schwieriger, Sie zu identifizieren und Daten über Sie zu erheben. Weitere Informationen zur Protected Audience API
    • Die Attribution Reporting API hilft Werbetreibenden dabei, die Leistung ihrer Onlinewerbung zu messen, ohne Ihre Aktivitäten auf Websites oder Apps tracken zu müssen. Wie bei der Topics API wird Rauschen hinzugefügt, um eindeutige Merkmale unkenntlich zu machen, mit denen Ihre Identität festgestellt werden könnte. Außerdem werden Zeitverzögerungen zu Berichten hinzugefügt, die es schwerer machen sollen, Ihre Aktivitäten über verschiedene Datensätze hinweg zu tracken. Diese Sicherheitsmaßnahmen können häufig verhindern, dass Websites Sie anhand von Nutzer-IDs identifizieren, obwohl diese Kennungen unkenntlich und verschlüsselt sind. Weitere Informationen zur Attribution Reporting API
  • Datenerhebung minimieren: Heutzutage können Anbieter von Anzeigentechnologien Ihre Daten beispielsweise durch Drittanbieter-Cookies in großen Mengen erheben, während Sie im Web surfen. Die APIs für Datenschutz bei Werbung schränken zu jedem Zeitpunkt die Menge der Daten ein, die über Sie erhoben werden können, insbesondere wenn Sie von einer Website zur nächsten wechseln. Dadurch wird Ihre Privatsphäre deutlich besser geschützt, während Drittanbieter-Cookies blockiert werden. Da es Anbietern von Anzeigentechnologien durch die APIs erschwert wird, Sie zu identifizieren, ist es auch schwerer, ein Profil von Ihnen zu erstellen oder mit Ihnen zu verknüpfen. Außerdem schränken die APIs die Erhebung von Daten folgendermaßen ein:
    • Die Topics API beschränkt Werbetreibende darauf, pro Woche nur eine geringe Anzahl an Themen zu erheben, die auf Ihrem aktuellen Browserverlauf basieren. Bislang können Anbieter von Anzeigentechnologien durch Drittanbieter-Cookies und andere Kennungen sehr detaillierte Daten über Sie erheben, die auf nahezu Ihrem gesamten Browserverlauf basieren.
    • Die Protected Audience API schränkt ein, welche Daten geteilt werden und wer diese erhält, wenn Ihnen personalisierte Werbung angezeigt wird. Mit dieser API erhalten nur die Unternehmen, die tatsächlich daran beteiligt sind, dass Ihnen die Werbung auf einer Webseite angezeigt wird, Informationen über die Anzeigenimpression. Normalerweise können ohne die API eine Vielzahl von Unternehmen Daten erheben, wenn personalisierte Werbung auf einer Webseite mit Drittanbieter-Cookies platziert wird, sogar wenn diese Unternehmen in keiner Beziehung zu dieser Werbung stehen.
    • Die Attribution Reporting API schränkt die Menge an Informationen ein, die bei jeder angezeigten Werbung mit Ihnen in Verbindung gebracht werden können. Bei einem Bericht, der Berichte von vielen Nutzern zum Schutz Ihrer Identität bündelt, schränkt die API effektiv die Informationsarten ein, die gemessen werden können, und begrenzt außerdem die Menge an Informationen, die bei der Conversion aufgezeichnet werden. Heutzutage können Tracker eine unbegrenzte Menge an Daten erheben, einschließlich detaillierter Informationen über Ihre Aktivitäten.
  • Erhöhte Rechenschaftspflicht für Anzeigentechnologie-Anbieter: Wir behalten den Überblick darüber, welche Anbieter von Anzeigentechnologien die API zum Anzeigen von Werbung verwenden, um die Transparenz und Rechenschaftspflicht zu erhöhen. Chrome verwendet ein Modell zur „Attestierung“, durch das Anbieter von Anzeigentechnologien deutlich und öffentlich zusichern müssen, dass sie die von ihnen erhobenen eingeschränkten Daten ordnungsgemäß und datenschutzfreundlich verwenden. Weitere Informationen zur erhöhten Rechenschaftspflicht für Anbieter von Anzeigentechnologien
  • Umfassendere Nutzereinstellungen: Die Verwaltung des Datenschutzes bei Werbung mit Drittanbieter-Cookies ist heutzutage sehr mühselig. Wenn Sie Drittanbieter-Cookies komplett deaktivieren, werden dadurch Funktionen beeinträchtigt, die nicht werbebezogen sind, wie z. B. dauerhafte Anmeldedienste. Lassen Sie Drittanbieter-Cookies dagegen aktiviert, müssen Sie sich durch hunderte Cookie-Domains und oftmals unbekannte Anbieter von Anzeigentechnologien klicken. Mit den neuen APIs können Sie den Datenschutz bei Werbung im Internet viel leichter verwalten. Wenn beispielsweise personalisierte Werbung über die Protected Audience API ausgespielt wird, können Sie Themen und Websites blockieren, von denen Sie nicht möchten, dass sie zum Einblenden von personalisierter Werbung verwendet werden.
Sie haben die Kontrolle

Wichtig: Werbung, die auf Websites eingeblendet wird, unterliegt auch den Richtlinien dieser Website.

Mit diesen Einstellungen können Sie beim Surfen beeinflussen, anhand welcher Informationen Websites Ihnen personalisierte Werbung anzeigen können, wenn diese Websites die APIs für Datenschutz bei Werbung verwenden. Sie können diese Funktionen jederzeit in den Chrome-Einstellungen deaktivieren. Außerdem können Sie Cookies in Chrome löschen, zulassen und verwalten.

Die Entwicklung dieser neuen Einstellungen ist noch nicht abgeschlossen und es wird noch einige Zeit dauern, bis Drittanbieter-Cookies endgültig nicht mehr unterstützt werden. Die Vorteile der neuen APIs für Datenschutz bei Werbung werden erst vollständig umgesetzt, wenn Drittanbieter-Cookies in der zweiten Jahreshälfte 2024 in Chrome nicht mehr unterstützt werden.

So ändern Sie die Einstellungen in Chrome zum Datenschutz bei Werbung:

Computer

  1. Öffnen Sie Chrome Chrome auf Ihrem Computer.
  2. Klicken Sie rechts oben auf das Dreipunkt-Menü Dreipunkt-Menü und dann Einstellungen.
  3. Wählen Sie Datenschutz und Sicherheit und dann Datenschutz bei Anzeigen aus.
  4. Wählen Sie die Werbefunktion aus, die Sie aktivieren oder deaktivieren möchten.

Android

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Android-Gerät Chrome Chrome.
  2. Tippen Sie auf das Dreipunkt-Menü Dreipunkt-Menü und dann Einstellungen.
  3. Tippen Sie auf Datenschutz und Sicherheit und dann Datenschutz bei Anzeigen.
  4. Wählen Sie die Werbefunktion aus, die Sie aktivieren oder deaktivieren möchten.

iOS

Die Einstellungen in Chrome zum Datenschutz bei Werbung sind auf iOS-Geräten nicht verfügbar.

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