Richtlinien für Apps und Erweiterungen festlegen

Für Administratoren, die Chrome-Richtlinien in der Google Admin-Konsole verwalten.

Als Chrome Enterprise-Administrator können Sie in der Admin-Konsole Richtlinien für mehrere Apps gleichzeitig festlegen – beispielsweise für alle Apps, deren Installation Sie erzwingen möchten, oder für alle Apps, die in der Chrome-Taskleiste der Nutzer angepinnt werden sollen. 

Hinweis

  • Wenn Sie Einstellungen für eine bestimmte Gruppe von Nutzern oder registrierten Chrome-Browsern vornehmen möchten, fassen Sie die betreffenden Nutzerkonten bzw. Browser in einer Organisationseinheit zusammen.
  • Um Einstellungen für Chrome-Nutzer auf Windows-, Mac- oder Linux-Computern anzuwenden, aktivieren Sie die Chrome-Verwaltung für die Organisationseinheit, der die Nutzer angehören. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Verwaltung des Chrome-Browsers aktivieren (nur Nutzerrichtlinien).

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Richtlinien für Apps festlegen

Gilt, wenn Nutzer sich in einem Chrome-Browser oder auf einem Gerät mit Chrome OS in einem verwalteten Google-Konto anmelden.

Richtlinien für Apps oder Erweiterungen festlegen (grundlegende Schritte)
  1. Melden Sie sich in der Google Admin-Konsole an.

    Melden Sie sich mit Ihrem Administratorkonto an. Dieses Konto endet nicht auf @gmail.com.

  2. Klicken Sie in der Startseite der Admin-Konsole auf Geräte und dann Chrome-Verwaltung.
  3. Klicken Sie auf Apps und Erweiterungen.
  4. Wenn die Einstellung für alle Nutzer und registrierten Browser gelten soll, verwenden Sie die oberste Organisationseinheit (bereits ausgewählt). Geben Sie andernfalls eine untergeordnete Organisationseinheit an.
  5. Klicken Sie oben auf Nutzer und Browser.
  6. Klicken Sie rechts auf Einstellungen Einstellungen.
  7. Legen Sie die gewünschten Richtlinien fest (siehe Informationen zu den einzelnen Einstellungen).
  8. Klicken Sie auf Speichern.

Informationen zu den einzelnen Einstellungen

Android-Anwendungen auf Chrome-Geräten

Standardmäßig dürfen Nutzer in dieser Organisationseinheit Google Play und Android-Apps nicht auf ihren Geräten installieren. Wenn Sie Nutzern erlauben möchten, auf ihren Chrome-Geräten genehmigte Apps aus dem Google Play Store herunterzuladen, wählen Sie Zulassen aus.

Zulässige Arten von Apps und Erweiterungen

Mit dieser Einstellung können Sie bestimmte Arten von Apps für Nutzer sperren, indem Sie das Häkchen aus den entsprechenden Kästchen entfernen. 

Arten von Apps:

Installationsquellen für Apps und Erweiterungen

Hier geben Sie an, über welche URLs Erweiterungen, Apps und Designs installiert werden dürfen. Wenn beispielsweise eine URL, unter der Sie eine CRX-Datei gespeichert haben, mit der Liste übereinstimmt, wird die Chrome-Aufforderung zur Installation angezeigt, wenn der Nutzer auf die URL klickt. Geben Sie ein URL-Muster pro Zeile an. Weitere Beispiele auf der Entwickler-Website für Chrome

Diese Richtlinie wirkt sich nicht auf Android-Apps unter Chrome OS aus. Weitere Informationen dazu, wie Sie Richtlinien für Android-Apps auf unterstützten Chrome-Geräten einrichten, finden Sie im Hilfeartikel Android-Apps für verwaltete Nutzer auf Chromebooks bereitstellen.

Unsicher gepackte Erweiterungen zulassen

Wird unter Chrome ab Version 78 nicht unterstützt

Hiermit legen Sie fest, ob unsicher gepackte Erweiterungen erlaubt oder blockiert werden sollen.

Externe Erweiterungen

Mit dieser Richtlinie können Sie die Installation externer Erweiterungen blockieren. Eine externe Erweiterung ist eine Erweiterung, die nicht aus dem Chrome Web Store installiert wurde.

Berechtigungen und URLs

Sie können diese Einstellung auf zweierlei Weise nutzen:

Installation bestimmter Apps blockieren

Sie können verhindern, dass Nutzer Apps oder Erweiterungen ausführen, die bestimmte Berechtigungen anfordern, die von Ihrer Organisationseinheit nicht zugelassen sind. 

Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Apps und Erweiterungen zulassen oder blockieren unter „Apps und Erweiterungen auf Basis von Berechtigungen blockieren“. 

Verhindern, dass Webseiten durch Apps geändert werden

Sie können festlegen, ob die von Ihnen angegebenen Webseiten mithilfe von Apps oder Erweiterungen geändert werden dürfen.

Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Verhindern, dass Webseiten durch Chrome-Erweiterungen geändert werden.

  • Hosts mit Laufzeitsperrung: die URLs der Seiten, die nicht mithilfe von Apps geändert werden dürfen.
  • Hosts mit Laufzeitberechtigung: die URLs der Seiten, die mithilfe von Apps geändert werden dürfen. Der Zugriff wird auch dann erlaubt, wenn diese Seiten gleichzeitig in den blockierten URLs aufgelistet sind.
Symbol für die Chrome Web Store App

Gibt an, ob Nutzer die Chrome Web Store App im Launcher auf Chrome-Geräten und auf neuen Tabs sehen können.

Chrome Web Store-Startseite

Die Startseite des Chrome Web Store lässt sich für angemeldete Nutzer personalisieren. Ebenso können Sie zum Beispiel Apps und Erweiterungen für Ihre Domain in einer eigenen, nach der Domain benannten Sammlung im Chrome Web Store empfehlen.

Chrome Web Store-Berechtigungen

Nutzern erlauben, auf Ihre Domain beschränkte Apps im Chrome Web Store zu veröffentlichen: Mit dieser Option können Sie festlegen, dass Nutzer im Chrome Web Store private Apps veröffentlichen dürfen, die auf Ihre Domain beschränkt sind. Anschließend wird eine Option angezeigt, mit der Sie zulassen oder verhindern, dass Nutzer privat gehostete Apps veröffentlichen, wenn der Domainname in der launch_web_url oder app_url der App nicht Ihrer Organisation gehört.

Weitere Informationen: Chrome-App-Sammlung erstellen, Benutzerdefinierte Chrome-Apps und -Erweiterungen erstellen und veröffentlichen

Android-Berichterstellung für Nutzer und Geräte

Mit dem Berichtstool in der Admin-Konsole können Sie innerhalb Ihres Netzwerks überwachen, für welche Nutzer und auf welchen Geräten Apps installiert wurden und wo Fehler aufgetreten sind.

Informationen zur Einrichtung finden Sie im Hilfeartikel Erzwungene Installation von Android-Apps überwachen.

Hinweis: Der Bericht enthält nur Informationen für verwaltete Nutzer mit verwalteten Chrome-Geräten, die den Managed Play Store unterstützen.

Weitere Informationen

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