Richtlinien für die Faire Nutzung von Google Chat und Google Hangouts

Unsere Richtlinien sind wichtig, um zu gewährleisten, dass die Nutzer unsere Produkte und Dienste gern verwenden. Bitte befolgen Sie diese Richtlinien, wenn Sie Google Chat ("Chat") und Google Hangouts ("Hangouts") verwenden. Diese Richtlinien können im Laufe der Zeit geändert werden, lesen Sie sie sich also von Zeit zu Zeit durch. Weitere Informationen finden Sie auch in den Nutzungsbedingungen von Google.

Spam und kommerzielle Nutzung

Es ist untersagt, Spamnachrichten sowie große Mengen kommerzieller oder automatisierter Nachrichten zu versenden oder automatisierte Anrufe zu tätigen. Ebenso ist es untersagt, die Übermittlung solcher Nachrichten oder Anrufe zu ermöglichen. Als Spam gelten beispielsweise unerwünschte Werbung und kommerzielle Inhalte sowie unerwünschte Anschreiben und Massenanschreiben. Tätigen Sie keine Anrufe, die gegen gesetzliche Vorschriften zum Schutz vor unerlaubter Telefonwerbung verstoßen.

Betrug, Phishing und andere betrügerische Praktiken

Phishing ist in Chat oder Hangouts nicht erlaubt. Es ist untersagt, sensible Daten wie Passwörter, Bankangaben und Personalausweis- oder Sozialversicherungsnummern abzufragen und zu erfassen. Verwenden Sie Chat oder Hangouts nicht, um unter Vorspiegelung falscher Tatsachen durch Betrug, Irreführung oder Täuschung an die Daten anderer Nutzer zu gelangen.

Geben Sie sich nicht als eine andere Person aus und machen Sie keine falschen Angaben zu Ihrer Person oder zur Quelle Ihrer Chat- oder Hangouts-Nachricht bzw. Ihres Chat- oder Hangouts-Anrufs.

Malware

Ebenfalls nicht gestattet ist das Übertragen von Malware, Viren, Trojanern, beschädigten Dateien, Schadcode oder anderen Dingen, die den Betrieb der Netzwerke, Server und sonstigen Infrastruktur von Google oder anderen Anbietern stören oder beeinträchtigen könnten.

Kinderschutz

Verwenden Sie Chat oder Hangouts nicht in einer Weise, die zum Missbrauch von Kindern führt. Hierzu gehören Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Inhalte, in denen Kinder in sexueller Art und Weise dargestellt werden. Solche Inhalte werden von Google unter keinen Umständen toleriert. Wenn wir von derartigen Inhalten Kenntnis erlangen, melden wir sie wie gesetzlich vorgeschrieben, etwa dem Jugendschutz, FSM oder eco. Wir leiten gegebenenfalls auch disziplinarische Maßnahmen ein, darunter die Kündigung der Google-Konten der beteiligten Personen.

Dies gilt auch für die Verführung von Kindern, d. h. Aktionen, durch die eine Beziehung zum Kind aufgebaut werden soll, mit dem Ziel, seine Hemmungen in Vorbereitung des sexuellen Missbrauchs, des Menschenhandels oder einer anderen Art der Ausbeutung abzubauen.

Wenn Sie glauben, dass ein Kind Opfer von Missbrauch, Ausbeutung oder Menschenhandel geworden ist oder entsprechend gefährdet ist, wenden Sie sich sofort an Ihre örtliche Strafverfolgungsbehörde.

Wenn Sie den Strafverfolgungsbehörden bereits Meldung erstattet haben, aber weitere Hilfe benötigen oder befürchten, dass ein Kind in Chat oder Hangouts Opfer einer Verführung wurde oder aktuell ist, können Sie Google den Vorgang hier melden. Denken Sie daran, dass Sie in Chat oder Hangouts jederzeit Personen blockieren können, von denen Sie nicht kontaktiert werden möchten.

Belästigung

Verwenden Sie Chat oder Hangouts nicht, um andere zu belästigen, zu bedrohen oder einzuschüchtern. Animieren Sie andere nicht zu einem solchen Verhalten.

Personenbezogene und vertrauliche Informationen

Es ist untersagt, personenbezogene und vertrauliche Informationen anderer Personen, zum Beispiel Kreditkartennummern, Sozialversicherungsnummern oder Kontopasswörter, ohne Erlaubnis der betreffenden Person weiterzugeben.

Illegale Handlungen

Chat oder Hangouts darf nicht verwendet werden, um sich an illegalen Aktivitäten zu beteiligen oder um illegale Aktivitäten zu organisieren und diese zu fördern.

Durchsetzung der Richtlinien

Google deaktiviert gegebenenfalls Konten, die gegen diese Richtlinien verstoßen. Wenn Ihr Konto deaktiviert wurde und Sie der Ansicht sind, dass ein Fehler vorliegt, folgen Sie bitte der Anleitung auf dieser Seite.

Zusätzliche Richtlinien für Hangouts-Einladungen, öffentliche Hangouts und Hangouts On Air

Mit den Google-Produkten und -Diensten für das soziale Netzwerken und zum Teilen können Personen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund Unterhaltungen starten, Erfahrungen austauschen, gemeinsam an Projekten arbeiten und neue Communities bilden. Unsere Richtlinien spielen bei der Gewährleistung einer positiven Produkterfahrung für unsere Hangouts-Nutzer eine zentrale Rolle. Befolgen Sie bitte daher diese Richtlinien, wenn Sie:
  • Hangouts-Einladungen senden.
  • an öffentlichen Hangouts oder Hangouts On Air teilnehmen.

Wir sind darauf angewiesen, dass Nutzer uns Inhalte melden, die gegen unsere Richtlinien verstoßen könnten. Wenn wir von potenziellen Verstößen gegen unsere Richtlinien erfahren, überprüfen wir diese und ergreifen entsprechende Maßnahmen. So können wir beispielsweise den Zugriff auf Inhalte einschränken, Inhalte entfernen, festlegen, dass Inhalte nicht veröffentlicht werden, und Zugriffsrechte des Nutzers auf Google-Produkte einschränken oder aufheben. In bestimmten Fällen können Ausnahmen von diesen Richtlinien gemacht werden, z. B. wenn künstlerische, pädagogische oder dokumentarische Gründe vorliegen oder andere wesentliche Vorteile für die Öffentlichkeit zu erwarten sind.

Wir aktualisieren diese Richtlinien gelegentlich. Über entsprechende Änderungen informieren wir Sie auf dieser Seite.

  1. Hassreden
    Unsere Produkte sind Plattformen für die freie Meinungsäußerung. Wir erlauben aber keine Hassreden. Damit sind Inhalte gemeint, die Gewalt gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund von Hautfarbe oder ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Behinderung, Alter, Nationalität, Veteranenstatus, sexueller Orientierung, Geschlecht, geschlechtlicher Identität oder anderen Eigenschaften fördern oder billigen, die mit systematischer Diskriminierung oder Ausgrenzung verbunden sind, oder Inhalte, deren primäres Ziel darin besteht, basierend auf diesen Eigenschaften Hass zu schüren.

  2. Sexuell explizite Inhalte
    Verbreiten Sie kein sexuell explizites oder pornografisches Material. Leiten Sie Nutzer nicht auf kommerzielle Pornografie-Websites weiter.

    Erlaubt sind naturalistische und dokumentarische Darstellungen von Nacktheit (zum Beispiel ein Bild eines Säuglings an der Brust seiner Mutter) sowie Darstellungen von Nacktheit, die eindeutig pädagogischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Zwecken dienen.

    Beachten Sie, dass auf Ihrem Google-Profilbild keine nicht jugendfreien oder anstößigen Inhalte zu sehen sein dürfen. Verwenden Sie beispielsweise keine Nahaufnahmen vom Gesäß oder Dekolleté einer Person.

  3. Gewalt 
    Es dürfen keine gewalttätigen oder blutigen Inhalte geteilt werden, die vorrangig schockierend oder aufsehenerregend sind oder Darstellungen grundloser Gewalt enthalten. Wenn Sie grausame Inhalte im Kontext von aktuellen Nachrichten, Dokumentation, Wissenschaft oder Kunst posten, müssen Sie darauf achten, genügend Hintergrundinformationen zu liefern, sodass andere Nutzer den Zusammenhang verstehen. In einigen Fällen sind Inhalte möglicherweise derart gewalttätig oder schockierend, dass wir sie – selbst in einen ausführlichen Kontext gesetzt – nicht auf unserer Plattform tolerieren können. Beachten Sie auch, dass Sie andere nicht zu konkreten Gewalttaten anstiften dürfen.

  4. Gesetzlichen Beschränkungen unterliegende Produkte und Dienstleistungen
    Über unsere Produkte können Nutzer viele Themen diskutieren. Wir erlauben jedoch keine Inhalte, in denen es um den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen geht, die gesetzlichen Beschränkungen unterliegen. Dazu gehören Alkohol, Glücksspiele, Arzneimittel, nicht freigegebene Nahrungsergänzungsmittel, Tabakwaren, Feuerwerkskörper, Waffen und medizinische Geräte.

  5. Identitätsdiebstahl und Falschdarstellung
    Verwenden Sie Hangouts nicht mit der Absicht, Nutzer zu täuschen, irrezuführen oder zu verwirren, indem Sie entweder unrechtmäßig unter der Identität einer Person oder Organisation auftreten oder Ihre Eigentümerschaft bzw. Ihren Hauptzweck verbergen. Zusätzlich ist es untersagt, Inhalte zu politischen und sozialen Themen oder Belange von öffentlichem Interesse an Nutzer in einem anderen Land zu richten, wenn Sie falsche Angaben über Ihre Herkunft oder andere personenbezogene Daten gemacht haben oder diese absichtlich verbergen. Nichts spricht gegen Parodie, Satire oder die Verwendung eines Pseudonyms oder Künstlernamens – vermeiden Sie aber, dass Leser durch Ihre Inhalte in Bezug auf Ihre wahre Identität in die Irre geführt werden.

  6. Verwendung mehrerer Konten
    Erstellen oder verwenden Sie nicht mehrere Konten, um unsere Richtlinien oder Blockierungen zu umgehen oder Beschränkungen für Ihr Konto anderweitig zu vermeiden. So dürfen Sie beispielsweise nach der Blockierung durch einen anderen Nutzer kein Ersatzkonto erstellen, mit dem Sie ähnliche Aktivitäten durchführen.

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