Targeting auf Inventar in mobilen Apps mit IDFA und Werbe-ID vornehmen

IDFA und Werbe-ID nutzen

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie Ihr Targeting mithilfe der Identifier for Advertisers (IDFA) oder der Google Advertising ID (AAID) auf mobile Apps ausrichten. Darin werden die Grundlagen der Verwendung von IDFA und AAID erläutert und darauf hingewiesen, dass die Erweiterung die Übergabe dieser Kennungen in Gebotsanfragen für Inventar in mobilen Apps unterstützt.

Themen in diesem Hilfeartikel

IDFA für iOS-Geräte

Nutzer, die die ATT-Aufforderung (App Tracking Transparency) einer App akzeptiert haben, erhalten über das iOS-Gerät eine Kennung, mit der Entwickler und Werbetreibende Aktivitäten für Werbezwecke aufzeichnen können. Außerdem sind Targeting, Frequency Capping und Conversion-Zuordnung enthalten.

Der IDFA hat zwei Hauptmerkmale:

  • Nutzer können die Funktionen jederzeit zurücksetzen
  • Nutzer können IDFA-basiertes Remarketing so deaktivieren:
    • Geräte mit einer Version vor iOS 14.5. Aktivierung der Geräteeinstellung „Anzeigen-Tracking einschränken“ (LAT), sodass Werbetreibende den IDFA nicht für verhaltensorientierte Werbung verwenden können
    • Geräte mit iOS 14.5 oder höher. ATT-Aufforderung ablehnen

IDFV für iOS-Geräte

Das iOS-Gerät stellt eine IDFV (Identifier for Vendor) bereit, mit der Entwickler Nutzer in ihren Apps identifizieren können.

Weitere Informationen

Werbe-ID von Google (AAID) für Android-Geräte

Bei Gebotsanfragen für Inventar auf Android-Geräten wird die Google-Werbe-ID übergeben. Ebenso wie beim IDFA handelt es sich bei der Werbe-ID um eine gerätespezifische, eindeutige und zurücksetzbare Kennung. Bei Tablets mit mehreren Nutzern kann für jeden Nutzer eine eindeutige ID übergeben werden.

Die Werbe-ID hat dieselben Funktionen, dieselbe Verschlüsselung und dieselben technischen Voraussetzungen wie der IDFA.

Unterstützung der Mobilgerätekennungen durch die Gebotsfunktion

Authorized Buyers übergibt die Kennungswerte in der Gebotsanfrage im Feld mobile.encrypted_advertising_id. Es enthält also entweder einen IDFA- oder AAID-Wert.

Hinweis: Der Wert der AAID enthält keine Rautezeichen, der IDFA unter Umständen schon. Falls in der Gebotsanfrage ein Wert ohne Rautezeichen vorliegt, geben Sie im Feld platform an, ob es sich um ein iOS- oder Android-Gerät handelt. Gehashte IDFA-Werte werden im Feld mobile.encrypted_hashed_idfa übergeben.

Weitere Informationen zum Protokoll für Echtzeitgebote in Authorized Buyers, zur Behandlung von Nutzerdaten und zur Entschlüsselung der Werbe-ID

Deaktivierung durch den Publisher

Falls ein Publisher alle drei Einstellungen zur Datenerfassung für mobile In-App-Werbung deaktiviert hat, sodass Remarketing und interessenbezogenes Targeting ausgeschlossen werden, enthält die Gebotsanfrage keine Kennung.

Weitere Informationen zum Blockieren von Anzeigen und zu den Publisher-Einstellungen

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