Malware im Anzeigencontent verhindern

Google arbeitet nur mit vertrauenswürdigen Werbetreibenden und Partnern zusammen, um die Verbreitung von Malware in Anzeigen weitestgehend zu vermeiden. Die Sicherheitsempfehlungen unter https://anti-malvertising.withgoogle.com/ gelten für alle Publisher und Werbenetzwerke.

Google hat eigene Technologien und Tools zur Erkennung von Malware, mit denen Creatives regelmäßig überprüft werden. Viertanbieteraufrufe und Sub-Syndikation mit nicht zertifizierten Werbetreibenden oder Anbietern sind ausdrücklich untersagt. Anzeigen, die Malware enthalten, werden zum Schutz der Nutzer sofort entfernt. Nutzer von Authorized Buyers, in deren Creatives Malware gefunden wird, werden für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten gesperrt. Wenn eines Ihrer Creatives gegen die Richtlinien verstößt, erfahren Sie hier, was Sie unternehmen können.

Creatives, die automatische Weiterleitungen oder Pop-ups auslösen

Automatische Weiterleitungen sind eine Form von Malvertising, bei der automatische Klicks erfolgen, um den Nutzer beim Rendern im Browser oder in der mobilen App unerwartet zu einer anderen Website zu leiten. Auch Pop-ups sind eine Form von Malvertising, bei der Systemdialogfelder über der Website gerendert werden und den Nutzer zum Klicken verleiten.

Google untersagt diese Funktionsweise und verbessert kontinuierlich die Erkennung solcher Praktiken sowie die Durchsetzung von Schutzmaßnahmen. Für den Großteil der Ad Exchange- und Google-Nachfrage werden technische Lösungen verwendet, um diese schädliche Creative-Aktivität in Chrome, im Mobile Ads SDK und auf anderen Plattformen zu stoppen.

Bei anderen Anzeigenplattformen, Werbenetzwerken und Partnern mit Header Bidding und Rest- und Reservierungswerbebuchungen greifen möglicherweise nicht die gleichen Richtlinien und Schutzmaßnahmen. Für Ihre Anzeigenquellen müssen angemessene Richtlinien gelten, um Schutz vor Malvertising zu bieten.

Automatische SafeFrame-Schutzmaßnahmen aktiviert

SafeFrame ist standardmäßig für alle Reservierungs-Creatives aktiviert. Das kann dazu führen, dass einige Creatives nicht mehr funktionsfähig sind und aktualisiert werden müssen, damit sie richtig angezeigt werden. Es ist zwar möglich, die SafeFrame-Funktion zu deaktivieren, aber wir raten dringend davon ab.

SafeFrame wird automatisch für alle Backfill-Creatives aktiviert und auch das Ausführen in einer Sandbox wird für Browser ermöglicht, die das unterstützen.

Um für mehr Sicherheit zu sorgen, können Sie die Methoden setSafeFrameConfig und setForceSafeFrame in der GPT API verwenden. Damit wird die in Ad Manager festgelegte Konfiguration überschrieben und durchgesetzt, dass Anzeigen in einer bestimmten Anzeigenfläche immer in einem SafeFrame gerendert werden. Wenn Sie diese Methoden nutzen, ist es wichtig, Reservierungs-Creatives im Hinblick auf SafeFrame einzurichten.

Vielleicht implementieren Sie Drittanbieter-JavaScript-Bibliotheken, um nicht von Google stammende Anzeigenquellen auf Ihren Seiten einzubinden. In diesem Fall ist zu beachten, dass bei einigen dieser Bibliotheken die Malware-Schutzmaßnahmen von Google umgangen werden, indem ihr Content in Friendly Frames gerendert wird.

Creative, in dem eine leere oder weiße Seite geladen wird

Wenn auf eine Anzeige geklickt oder getippt wird, sollte das Ziel geöffnet werden. Wenn stattdessen eine leere oder weiße Seite geladen wird, kann das an folgenden Problemen liegen:

  1. Die URL leitet den Nutzer automatisch weiter. Automatische Weiterleitungen sind eine Form von Malvertising, bei der automatische Klicks erfolgen, um den Nutzer beim Rendern im Browser oder in der mobilen App unerwartet zu einer anderen Website zu leiten. Dies ist in Google nicht zulässig. Weitere Informationen zu automatischen Weiterleitungen und Malvertising
  2. Die Landingpage-Domain ist unter Umständen von Malware betroffen. Google arbeitet nur mit vertrauenswürdigen Werbetreibenden und Partnern zusammen, um die Verbreitung von Malware in Anzeigen weitestgehend zu vermeiden. Die Sicherheitsempfehlungen unter https://anti-malvertising.withgoogle.com/ gelten für alle Publisher und Werbenetzwerke.

    Sie können auch die Tipps auf der Google Developers-Seite Woher weiß ich, dass meine Website gehackt wurde? lesen. Außerdem kann das Problem möglicherweise auch auf Drittanbieter-Websites wie Sucuri und PCRisk erkannt werden.

Verstoß auf Google-Anzeigenplattform oder im Werbenetzwerk melden

Wenn Sie eine automatische Weiterleitung oder ein Pop-up von Google Ads, AdSense oder Ad Exchange feststellen, wenden Sie sich an den Publisher-Support. Stellen Sie zur Untersuchung des Problems ein aufgezeichnetes HTTP-Protokoll der Weiterleitung bereit.

Publisher-Supportteams können keine Creatives aus Drittanbieter-Anzeigenplattformen und -Werbenetzwerken untersuchen.

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