Anfragen für nicht personalisierte Anzeigen

Ab dem 31.07.2024 erweitert Google den Geltungsbereich der Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU auch auf Nutzer in der Schweiz. Eine Vorschau der aktualisierten Richtlinie finden Sie hier. Kunden, die Werbeprodukte von Google verwenden, müssen für den Einsatz von Cookies oder anderen Formen der lokalen Datenspeicherung, sofern gesetzlich vorgeschrieben, eine Einwilligung von Nutzern in der Schweiz einholen. Eine Einwilligung ist ebenso für die Erhebung, Weitergabe und Nutzung personenbezogener Daten zur Personalisierung von Werbeanzeigen erforderlich. Dies ist eine Ergänzung der bestehenden Anforderungen für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und im Vereinigten Königreich.
Im Laufe des Jahres 2024 treten mehrere neue Datenschutzgesetze in Florida, Texas, Oregon, Montana und Colorado in Kraft. Google ergänzt die bestehenden Datenverarbeitungsbedingungen für Google-Werbeprodukte, die Datenverarbeitungsbedingungen zwischen Verantwortlichen für Google-Werbeprodukte, die Datenverarbeitungsbedingungen zwischen Verantwortlichen für Messdienste von Google und die Ergänzung für die Einhaltung der Datenschutzgesetze von US-Bundesstaaten. Wenn Sie den Datenschutzbestimmungen schon online zugestimmt haben, müssen Sie nichts weiter unternehmen.

Nicht personalisierte Anzeigen basieren nicht auf früherem Nutzerverhalten. Stattdessen werden für das Targeting Kontextinformationen herangezogen, darunter zum Beispiel der Content der aktuellen Website oder App und der aktuelle Standort für ein grobes geografisches Targeting. Bieter dürfen Anzeigen, die bei Anfragen für nicht personalisierte Anzeigen ausgeliefert werden, nicht personalisieren.

Google sendet Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen und Anzeigen mit eingeschränkter Datenverarbeitung an Drittanbieter mit Echtzeitgebotsfunktion.

Den Publishern stehen nach Region unterschiedliche Einstellungen für nicht personalisierte Anzeigen zur Verfügung:

  • EWR, Vereinigtes Königreich und Schweiz: Publisher können Anzeigenpartner (Anzeigentechnologie-Anbieter) auswählen, um Gebotsanfragen für personalisierte und nicht personalisierte Anzeigen zu erhalten.
  • US-Bundesstaaten mit entsprechender Gesetzgebung: Publisher können aus einer Reihe von Werbepartnern die Partner auswählen, von denen sie Gebotsanfragen für personalisierte und nicht personalisierte Anzeigen erhalten möchten.
  • Brasilien: Gebotsanfragen werden an alle Bieter gesendet, die auf der Liste mit den gemäß LGPD zulässigen Anzeigentechnologie-Anbietern stehen.
  • Andere Regionen: Anfragen für nicht personalisierte Anzeigen außerhalb der oben genannten Regionen werden vorbehaltlich anderer Datenschutzbestimmungen an alle Bieter gesendet.

Signale in Gebotsanfragen

Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen werden je nach Grund für die Auslieferung dieser Anzeigen mit Datenschutzsignalen gekennzeichnet. Bieter erhalten nur dann Anfragen mit den folgenden Signalen, wenn ein Publisher angegeben hat, dass sie über die Steuerelemente der Publisher-Benutzeroberfläche empfangen werden sollen.

Anfrage In der Gebotsanfrage wird der Umgang mit dem Datenschutz durch folgende Angaben gekennzeichnet:
Grundlegende Anzeigen mit TCF Version 2.0 regs.gdpr=1

NonPersonalizedAdsReason.User_Opt_Out=3

?npa=1 im EWR, in der Schweiz, im Vereinigten Königreich

regs.gdpr=1

NonPersonalizedAdsReason.Publisher_Declared_NPA=1

?npa=1 in Brasilien

regs.lgpd=1

NonPersonalizedAdsReason.Publisher_Declared_NPA=1

?npa=1 außerhalb des EWR, der Schweiz, des Vereinigten Königreichs oder Brasiliens

NonPersonalizedAdsReason.Publisher_Declared_NPA=1

?rdp=1 weltweit

NonPersonalizedAdsReason.Restrict_Data_Processing=2
Anfragen, bei denen der Publisher einen GPP-String (Global Privacy Platform) oder us_privacy-String sendet, der signalisiert, dass der Nutzer solche Anzeigen deaktiviert hat

NonPersonalizedAdsReason.Restrict_Data_Processing=2

 

Entwicklerdokumentation Sie finden diese Felder im OpenRTB-Protokoll.

Nutzer-IDs wie User.buyeruid und alle Geräte-Werbe-IDs werden aus Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen entfernt. User-Agent-Informationen werden in Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen generalisiert. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Sobald die User-Agent-Informationen generalisiert werden, wird privacy_treatments.user_agent_data auf USER_AGENT_DATA_COARSENED und privacy_treatments.user_agent auf USER_AGENT_COARSENED gesetzt.

Die IP-Adresse wird aus Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen entfernt. Sobald die IP-Adresse entfernt wird, wird privacy_treatments.ip auf IP_REDACTED gesetzt.

OpenRTB-Felder Angewendete Aktion
user.id Entfernen
device.ifa Entfernen
user.buyeruid Entfernen
device.ip, device.ipv6 Entfernen
device.ua Generalisieren
device.ext.user_agent_data Generalisieren
user.eids** Entfernen
user.eids** Entfernen

* Für Web- und App-Anfragen, unabhängig vom Typ der eigenen Kennung.
** Weitere Details finden Sie unter PPID und OpenRTB-Darstellung von eigenen Kennungen.

Hinweis: Wenn Authorized Buyers-Partner grundsätzlich keine Gebote bei Anfragen für nicht personalisierte Anzeigen abgeben möchten, können sie beim Pre-Targeting nach Gebotsanfragen ohne Nutzer-IDs filtern.

Ausnahmen

Anzeigen, die eine Behandlung als Inhalt für Kinder erfordern, können nicht an Drittanbieter mit Echtzeitgebotsfunktion gesendet werden.

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