Nicht personalisierte Anzeigen basieren nicht auf früherem Nutzerverhalten. Stattdessen werden für das Targeting Kontextinformationen herangezogen, darunter zum Beispiel der Content der aktuellen Website oder App und der aktuelle Standort für ein grobes geografisches Targeting. Bieter dürfen Anzeigen, die bei Anfragen für nicht personalisierte Anzeigen ausgeliefert werden, nicht personalisieren.
Google sendet Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen und Anzeigen mit eingeschränkter Datenverarbeitung an Drittanbieter mit Echtzeitgebotsfunktion.
Den Publishern stehen nach Region unterschiedliche Einstellungen für nicht personalisierte Anzeigen zur Verfügung:
- EWR, Vereinigtes Königreich und Schweiz: Publisher können Anzeigenpartner (Anzeigentechnologie-Anbieter) auswählen, um Gebotsanfragen für personalisierte und nicht personalisierte Anzeigen zu erhalten.
- US-Bundesstaaten mit entsprechender Gesetzgebung: Publisher können aus einer Reihe von Werbepartnern die Partner auswählen, von denen sie Gebotsanfragen für personalisierte und nicht personalisierte Anzeigen erhalten möchten.
- Brasilien: Gebotsanfragen werden an alle Bieter gesendet, die auf der Liste mit den gemäß LGPD zulässigen Anzeigentechnologie-Anbietern stehen.
- Andere Regionen: Anfragen für nicht personalisierte Anzeigen außerhalb der oben genannten Regionen werden vorbehaltlich anderer Datenschutzbestimmungen an alle Bieter gesendet.
Signale in Gebotsanfragen
Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen werden je nach Grund für die Auslieferung dieser Anzeigen mit Datenschutzsignalen gekennzeichnet. Bieter erhalten nur dann Anfragen mit den folgenden Signalen, wenn ein Publisher angegeben hat, dass sie über die Steuerelemente der Publisher-Benutzeroberfläche empfangen werden sollen.
| Anfrage | In der Gebotsanfrage wird der Umgang mit dem Datenschutz durch folgende Angaben gekennzeichnet: |
|---|---|
| Grundlegende Anzeigen mit TCF Version 2.0 | regs.gdpr=1
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regs.gdpr=1
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regs.lgpd=1
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NonPersonalizedAdsReason.Publisher_Declared_NPA=1 |
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NonPersonalizedAdsReason.Restrict_Data_Processing=2 |
Anfragen, bei denen der Publisher einen GPP-String (Global Privacy Platform) oder us_privacy-String sendet, der signalisiert, dass der Nutzer solche Anzeigen deaktiviert hat |
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Sie finden diese Felder im OpenRTB-Protokoll.
Nutzer-IDs wie User.buyeruid und alle Geräte-Werbe-IDs werden aus Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen entfernt. User-Agent-Informationen werden in Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen generalisiert. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Sobald die User-Agent-Informationen generalisiert werden, wird privacy_treatments.user_agent_data auf USER_AGENT_DATA_COARSENED und privacy_treatments.user_agent auf USER_AGENT_COARSENED gesetzt.
Die IP-Adresse wird aus Gebotsanfragen für nicht personalisierte Anzeigen entfernt. Sobald die IP-Adresse entfernt wird, wird privacy_treatments.ip auf IP_REDACTED gesetzt.
| OpenRTB-Felder | Angewendete Aktion |
|---|---|
user.id |
Entfernen |
device.ifa |
Entfernen |
user.buyeruid |
Entfernen |
device.ip, device.ipv6 |
Entfernen |
device.ua |
Generalisieren |
device.ext.user_agent_data |
Generalisieren |
user.eids** |
Entfernen |
user.eids** |
Entfernen |
* Für Web- und App-Anfragen, unabhängig vom Typ der eigenen Kennung.
** Weitere Details finden Sie unter PPID und OpenRTB-Darstellung von eigenen Kennungen.
Hinweis: Wenn Authorized Buyers-Partner grundsätzlich keine Gebote bei Anfragen für nicht personalisierte Anzeigen abgeben möchten, können sie beim Pre-Targeting nach Gebotsanfragen ohne Nutzer-IDs filtern.